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Opel Insignia Limousine (2008–2017)

Alle Motoren

2.0 Turbo (250 PS)

3,6/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 250 PS
Ehem. Neupreis ab: 31.210 €
Hubraum ab: 1.998 ccm
Verbrauch: 7,2 l/100 km (komb.)

2.0 SIDI Turbo ecoFLEX (250 PS)

0/0
Leistung: 250 PS
Ehem. Neupreis ab: 33.915 €
Hubraum ab: 1.998 ccm
Verbrauch: 8,0 l/100 km (komb.)

2.0 Turbo (220 PS)

3,6/5 aus 19 Erfahrungen
Leistung: 220 PS
Ehem. Neupreis ab: 32.505 €
Hubraum ab: 1.998 ccm
Verbrauch: 7,6 l/100 km (komb.)

2.8 V6 Turbo (260 PS)

4,2/5 aus 7 Erfahrungen
Leistung: 260 PS
Ehem. Neupreis ab: 38.260 €
Hubraum ab: 2.792 ccm
Verbrauch: 10,9 l/100 km (komb.)

2.8 V6 Turbo OPC (325 PS)

3,9/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 325 PS
Ehem. Neupreis ab: 47.890 €
Hubraum ab: 2.792 ccm
Verbrauch: 10,6 l/100 km (komb.)

2.0 Turbo Bio-Ethanol (220 PS)

0/0
Leistung: 220 PS
Ehem. Neupreis ab: 33.005 €
Hubraum ab: 1.998 ccm
Verbrauch: 11,5 l/100 km (komb.)

1.8 (140 PS)

4,0/5 aus 5 Erfahrungen
Leistung: 140 PS
Ehem. Neupreis ab: 24.745 €
Hubraum ab: 1.796 ccm
Verbrauch: 7,2 l/100 km (komb.)

1.4 Turbo ecoFLEX (140 PS)

4,3/5 aus 3 Erfahrungen
Leistung: 140 PS
Ehem. Neupreis ab: 24.605 €
Hubraum ab: 1.364 ccm
Verbrauch: 5,5 l/100 km (komb.)

1.6 (115 PS)

3,4/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 115 PS
Ehem. Neupreis ab: 23.450 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 7,4 l/100 km (komb.)

1.6 SIDI Turbo ecoFLEX (170 PS)

0/0
Leistung: 170 PS
Ehem. Neupreis ab: 26.230 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 6,1 l/100 km (komb.)

1.6 Turbo (180 PS)

4,2/5 aus 11 Erfahrungen
Leistung: 180 PS
Ehem. Neupreis ab: 30.405 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 7,0 l/100 km (komb.)

1.6 CDTI (120 PS)

0/0
Leistung: 120 PS
Ehem. Neupreis ab: 26.595 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 3,8 l/100 km (komb.)

1.6 CDTI (136 PS)

4,5/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 136 PS
Ehem. Neupreis ab: 27.995 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 3,8 l/100 km (komb.)

2.0 CDTI (110 PS)

4,4/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 110 PS
Ehem. Neupreis ab: 25.250 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 4,3 l/100 km (komb.)

2.0 CDTI (130 PS)

3,8/5 aus 14 Erfahrungen
Leistung: 130 PS
Ehem. Neupreis ab: 26.600 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 4,3 l/100 km (komb.)

2.0 CDTI (120 PS)

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Leistung: 120 PS
Ehem. Neupreis ab: 26.305 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 3,7 l/100 km (komb.)

2.0 CDTI (140 PS)

2,5/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 140 PS
Ehem. Neupreis ab: 27.905 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 3,7 l/100 km (komb.)

2.0 CDTI (160 PS)

4,0/5 aus 22 Erfahrungen
Leistung: 160 PS
Ehem. Neupreis ab: 27.730 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 4,3 l/100 km (komb.)

2.0 CDTI (163 PS)

3,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 163 PS
Ehem. Neupreis ab: 29.560 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 4,3 l/100 km (komb.)

2.0 CDTI (170 PS)

4,1/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 170 PS
Ehem. Neupreis ab: 29.985 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 4,3 l/100 km (komb.)

2.0 BiTurbo CDTI (190 PS)

2,7/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 190 PS
Ehem. Neupreis ab: 33.855 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 6,0 l/100 km (komb.)

2.0 BiTurbo CDTI (195 PS)

4,4/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 194 PS
Ehem. Neupreis ab: 31.245 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 4,7 l/100 km (komb.)

1.4 Turbo LPG ecoFLEX (140 PS)

4,1/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 140 PS
Ehem. Neupreis ab: 26.130 €
Hubraum ab: 1.362 ccm
Verbrauch: 5,8 l/100 km (komb.)
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Alle Tests

Opel Insignia Limousine (2008–2017)

Opel Insignia vs. Audi A5: Wie schlägt sich der neue Opel
auto-motor-und-sport

Opel Insignia vs. Audi A5: Wie schlägt sich der neue Opel

Das geht ja gut los: An dem Tag, an dem wir uns den neuen Insignia Grand Sport erstmals genauer ansehen können, muss Opel-Chef Neumann verkünden, dass die Rüsselsheimer auch 2016 keinen Gewinn gemacht haben. Der Brexit habe die anvisierte schwarze Null in ein Minus von 257 Millionen Euro verwandelt.

Sehr ähnliche Proportionen
Der neue Insignia muss zwar noch nicht mit dem Kursverfall des britischen Pfunds kämpfen, aber gleich beim Erstkontakt mit einem harten Gegner. Wir bringen zum Vergleich den Audi A5 Sportback mit. Warum wir ein viertüriges Coupé mit einer Mittelklasse-Limousine vergleichen? Weil Opel beim Generationswechsel die klassische Stufenheck-Limousine aufgibt und den Viertürer nur noch als Fließheckvariante mit großer Heckklappe anbietet. Et voilà – schon sind wir beim Sportback-Layout.Silhouette und Proportionen der beiden Viertürer gleichen sich prompt wie ein Audi-Ring dem anderen. Die Dimensionen hingegen suggerieren fast einen Klassenunterschied: Der Opel ist mit rund 4,90 Metern satte 16,4 Zentimeter länger als der Audi, der sich zudem sechs Zentimeter flacher auf die Straße duckt. Der Radstand hingegen ist nahezu gleich. Außen fallen die großen Überhänge des Opel weniger auf als die Unterschiede im Design.

Audis aufwendige Gestaltung
Die geschwungene Seitenlinie des Audi, die vorne in den Karosseriespalt zur übergreifenden Motorhaube mündet und von der Scheinwerferoberkante aufgenommen wird, dürfte im Karosseriebau aktuell eine der spannendsten Herausforderungen sein. Da bleibt der Opel pragmatischer. Seine jetzt aktive, also hochspringende Haube (Fußgängerschutz) aus Aluminium überdeckt zwar auch die Kotflügel, die Kante ist aber eine weniger anspruchsvolle Fortsetzung der Fensterlinie; vorne erlaubt sich die Opel-Haube einen harten Schnitt zur Frontmaske, wo sie sich beim Audi bis zur Oberkante des tiefergelegten Singleframe krümmt. Das wirkt wie aus einem Guss, dürfte aber mehr Steinschläge sowie teurere Parkrempler und Versicherungseinstufungen bedingen. Einfacher ist der Opel am Übergang zur A-Säule gestrickt.

Einfachere Bedienung
Der gestalterische Perfektionismus setzt sich im Interieur des Audi fort. Selbst die Temperaturanzeigen der Klimaregelung wirken brillant wie Flatscreens und harmonieren mit den Klavierlackflächen auf der Mittelkonsole, die Regler sind mit massivem Metall eingefasst und rasten präzise wie die Zahlenschlösser eines eidgenössischen Banktresors. Im Opel wirkt mancher glänzende Chromrand im Vergleich dazu weniger nobel, der schwarze Kunststoff der Schalter ist nicht so dunkel.Aber nominell hält er mit dem Audi mit: Der Sieben-Zoll-Touchscreen über der Mittelkonsole ist anders als im A5 ins Armaturenbrett eingepasst, die Zahl separater Tasten wurde eingeschränkt. Das beruhigt das Auge und macht die aus dem Astra bekannte Bedienung erheblich einfacher – und eingängiger als im Audi.Apple CarPlay und Android Auto bringen das Smartphone auf das Infotainment-Display. Darunter gibt es vier Tasten und einen Dreh-Drück-Steller, prominent eingefasst von großen Schaltern für Warnblinker und ESP. Eine Etage tiefer hat Opel die Bedienelemente der Klimaanlage zusammengefasst, vor dem Schalthebel sitzen noch Taster für Dämpferverstellung und Spurhalteassistent. Das war’s im Wesentlichen – sauber aufgeräumt.

Digitale Instrumente und Head-up-Display
Die Instrumente vor dem Multifunktionslenkrad sind wie im Audi digital. Im Mittelteil lassen sich statt Tacho Bordcomputer oder Navigationshinweise mit digitaler Geschwindigkeitsangabe einspielen. Bei den Anzeigen links und rechts davon (Temperatur, Tankinhalt) liegen echte Zeiger über den Displays. Sieht nett aus, bedingt aber eine Plexiglasscheibe vor den Instrumenten.Neu ist das optionale Head-up-Display. Es projiziert Geschwindigkeit, Drehzahl oder Navigationshinweise wie beim Audi direkt in die Windschutzscheibe. Nur die Einfassung des Projektors oben auf dem Armaturenbrett sieht billig aus. Dafür sind die vielfach verstellbaren AGR-Sitze (685 Euro Aufpreis) im Opel bequemer als die Sportsitze im Audi. Überhaupt schlägt bei den handfesten Vorteilen die Stunde des Opel.

Grand Sport innen größer
Auf der Rückbank bietet er zwar noch nicht ganz so viel Platz wie ein VW Passat, aber deutlich mehr als der flachere Audi. Und anders als beim ersten Insignia erlaubt die gewachsene Innenbreite zumindest auf kürzeren Strecken die Mitnahme dreier Erwachsener im Fond. Der Kofferraum ist in der Normalstellung zwar laut Werksangabe nur minimal größer als der des Audi, aber die breitere Heckklappe dürfte den Opel für Sperriges empfänglicher machen.Der größte Unterschied herrscht freilich beim Preis. Der Audi muss nicht mal so verschwenderisch ausgestattet sein wie das Fotoauto, das als 2.0 TFSI Quattro mit 252 PS, S tronic und S-Line-Paket laut Liste 72.620 Euro kostet. Selbst als nacktes Basismodell (2.0 TFSI mit 190 PS) ist der A5 nicht unter 37.800 Euro zu haben. Der Insignia dagegen dürfte mit 1,5-Liter-Turbobenziner (140 PS) bei 26.000 Euro starten, sogar ein 2,0-Liter-Diesel mit 170 PS soll ab knapp 30.000 Euro erhältlich sein.

Sechs Leistungsstufen im Opel
Zwei 1,6-Liter-Diesel mit 110 und 130 PS, ein 1.5 T mit 165 PS und ein 260 PS starker 2,0-Liter-Turbo komplettieren das Motorenangebot zum Start. Dieses vorläufige Topmodell könnte – gut ausgestattet – zumindest den Einstiegspreis unseres Vergleichs-A5 (45.750 Euro) übertreffen. Die Liste möglicher Extras ist bei Opel kaum kürzer als bei Audi: Allradantrieb mit Torque Vectoring, adaptive Dämpfer, Achtstufenautomatik, LED-Matrix-Licht, Spurhalte-, Notbrems- und Rückfahrassistent, adaptiver Tempomat oder 360-Grad-Kamera lassen sich zubuchen.Der Opel bietet also praktisch alles, was der Audi hat. Meist ist es nicht ganz so schick, aber immer erheblich günstiger.

Testwertung

4,0/5

Opel Insignia V6 4×4 – der Niveauvolle
redaktion

Opel Insignia V6 4×4 – der Niveauvolle

Der Opel Insignia V6 4x4 hat Premium-Niveau. Der Rüsselsheimer mausert sich vom Mittelklasse-Automobil zum Oberklasse-Konzeptauto. Startpreis für den Neuen:  23.330 Euro.
Ganze Arbeit geleistet haben die Designer sowohl beim Inter- als auch beim Exterieur.
Das Design-Band zieht sich von der Tür in das Armaturenbrett. Das gefällt auf Anhieb.
Die Außenhaut ist graphitschwarz. Der Testwagen steht auf stämmigen 18 Zoll-Felgen mit 245er Reifen.

Der V6 kommt sofort zur Sache
Der V6 zeigt seine 260 PS sofort. Also “Leinen los” und vorsichtig mit dem Gasfuß. Durch die beiden verchromten Endrohre darf das V6-Triebwerk ausatmen. Der Turbo säuselt leise vor sich hin. Ein Geräusch, an das man sich gerne gewöhnt.

Nach der Übernahme hatte der Insignia einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 11,5 Litern pro 100 Kilometern auf der Uhr. Wir haben für eine Strecke von 221 Kilometern, bei einem Schnitt von 122 km/h, 9,3 l/100km benötigt. Das geht für einen V6 in Ordnung.

 

Die Opelaner  haben einen guten Lauf. Mit dem Insignia wird eine moderne Formsprache gezeigt. Der V6-Motor macht im Opel Insignia einen wirklich guten Job. Auch auf unserer Landstraßen-Teststrecke beweist der 4×4 Potenzial.

Ordentlich Power auch mit Dieseltriebwerk
An dem zu kleinen Kofferraum meckern wir nicht herum. Wer mit fünf Personen einen ausgedehnten Italienurlaub machen will, soll sich ohnehin für den Opel Insignia Sport Tourer entscheiden.

Opel Insignia V6 - Elegant & sportlich
Wir müssen noch einmal auf das elegante Innendesign eingehen. Mit viel Liebe wurden die Instrumente gestaltet. Wenn man den Modus “Sport” wählt, wird sofort einen Gang herunter geschaltet, die Lenkung und die Federung werden straffer eingestellt. Dass es jetzt sportlicher zur Sache geht, zeigen die Instrumente an, die jetzt rot schimmern. Alle Parameter können individuell über das Hauptmenü festgelegt werden. Opel nennt das Feature FlexRide. Mit dem Tour-Modus wird das Motordrehmoment weich abgestimmt. In Gleichem wird gegenüber dem Normal-Modus aber kein Kraftstoff gespart. 

Natürlich ist der Opel Insignia V6 kein Sparfuchs. Dafür passt das ganze Konzept mit dem V6-Triebwerk nicht. Wenn man mit leichtem Gasfuß und Tempomat unterwegs ist, können 8,5 Liter realisiert werden. Im normalen Einsatz ist man eher mit 9,5 Litern pro 100 Kilometern am Ziel. Denn der V6 macht einfach zu viel Spaß, um ständig nur im “Sparbetrieb” zu fahren.

Modus Strecke [km/h] Geschw. [km/] Verbrauch [l/100km]
Autoplenum-Vergleichrunde 55 66 8,0
Landstraße sparsam 85 95 8,9
Landstraße schnell 45 87 11,5
BAB schnell 124 145 13,9
BAB normal 346 118 8,9
BAB spritsparend 358 99,5 8,0

 Fazit
Der Opel Insignia V6 4x4 ist ein schickes Auto mit viel Spaß-Potenzial. Dazu kommt eine sehr hochwertige Verarbeitung sowohl beim Interieur als auch beim Exterieur. Wer sparsam unterwegs sein will, sollte sich aber besser für ein EcoFLEX Spritsparmodell entscheiden. Bei uns hat der Opel Insignia V6 4x4 über 2.000 km keine Schwächen gezeigt.

Fotos  Redaktionsbüro Kebschull
* Alle Preise stand 09/2011

Opel Insignia Sports Tourer OPC - Besser denn je
Autoplenum

Opel Insignia Sports Tourer OPC - Besser denn je

Mehr Opel als im Insignia OPC ist derzeit nicht zu bekommen. Das Topmodell wurde gründlich überarbeitet und präsentiert sich besser denn je.

Als Opel 2009 den Insignia OPC präsentierte, war der Blitz-Sportler in drei Sätzen beschrieben: gutes Fahrwerk, vernünftiger Motor mit Schwächen im unteren Drehzahlbereich, mittelprächtiges Getriebe. Dass das Fahrwerk so überzeugen konnte, war nicht zuletzt der unermüdlichen Testarbeit des ehemaligen DTM-Piloten und Opel-Motorsportchef Volker Strycek zu verdanken. Der Nordschleifen-Experte hat auch bei dem überarbeiteten Modell wieder einige Runden auf seiner Lieblingsstrecke gedreht, um den Insignia OPC den letzten Schliff zu geben.

Der Test-Aufwand hat sich gelohnt. Der Insignia OPC macht noch mehr Spaß als der Vorgänger. Das liegt nicht zuletzt am Fahrwerk. Bei der Hinterachse setzten die Ingenieure an 60 Stellen die Hebel an und trieben ihr somit die Polterneigung aus, ohne die Fahrdynamik zu verschlechtern. Die bekannte HiPer-Strut-Mehrfachlenker-Vorderachse bekam Detailverbesserungen, die sich in einem verbesserten Einlenkverhalten zeigen.

Die Fäden dieser mechanischen Komponenten laufen bei der Software zusammen, die zum Teil neu programmiert wurde und jetzt mehr Drehung um die Hochachse zulässt, ehe das ESP eingreift. Dafür reagiert das Stabilitätsprogramm jetzt schneller, wenn ein Untersteuern droht. Das kommt der Agilität zugute. Auch FlexRide-Fahrwerk mit den variablen Dämpfern wurde neu abgestimmt. Wie bisher kann auf Knopfdruck zwischen verschiedenen Fahrprogrammen gewählt werden, aber das Dämpfer-Feder-System reagiert nun harmonischer auf Unebenheiten. Ganz entscheidend für den Dynamikgewinn ist natürlich der Allradantrieb mit Haldexkupplung und elektronisch gesteuerten Hinterachsdifferential. Damit kann die Kraft stufenlos zwischen Vorder und Hinterachse sowie zwischen den beiden Heck-Rädern verteilt werden. Das ist unabdingbar für eine ansprechende Fahrdynamik.

Die Überarbeitung hat dem Insignia OPC merklich gut getan. Selbst mit aktiviertem ESP knallt der sportliche Kombi deutlich agiler um die Ecken, als der zivilere Bruder Country Tourer. Schaltet man den Schleuderverhinderer ganz aus, zeigt der schnelle Kombi mit dem Blitz sein wahres Agilitätsgesicht. Das kann sich sehen lassen. Der Insignia OPC giert nach schnellen Ecken. Schnee? Aber bitte! Heckschwenks? Unbedingt! Ein Druck auf das Gaspedal führt nicht zu Schweißausbrüchen, sondern zu Dauergrinsen und Freudenjauchzern. Denn bei aller Agilität und Tanzfreude überrascht der Opel den Fahrer nicht mit zickigen Manövern. Ganz im Gegenteil. Ohne ESP macht die Kurvenräuberei erst so richtig Spaß.

Die beste Ergänzung dazu ist die Handschaltung. Auch wenn die Sechsgang-Automatik spürloser und schneller schaltet, als bisher, kann der Pilot mit dem Schaltknüppel noch etwas mehr Dynamik aus dem immerhin 1,9-Tonnen schweren Gefährt herauskitzeln. Der 325-PS-Motor im Großen und Ganzen unverändert geblieben. Wenn man das Triebwerk mit Drehzahlen auf Zug hält, kommt richtig Freude auf. Schließlich sind 325 PS kein Pappenstil, reichen für einen von-null-auf-100 km/h-Sprint in 6,3 Sekunden und bei der "Unlimited Edition" für eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Der Verbrauch ist mit 10,6 l/100 km beziehungsweise 10,7 l/100 km bei der Automatik noch akzeptabel.

Der zentrale Tacho ist jetzt virtuell, während der Drehzahlmesser noch nach altem Prinzip funktioniert. Damit hören die Veränderungen nicht auf. Das neue Bedienkonzept ist vom Insignia übernommen. Statt Knöpfe- und Schaltervielfalt setzt Opel jetzt auf Apps und Minimalismus. Als Schaltzentrale fungiert die Mittelkonsole mit dem Acht-Zoll-Bildschirm. Das funktioniert ganz gut, auch wenn die Eingängigkeit der Bedienung nicht das BMW-Niveau erreicht. Auf dem Bildschirm lassen sich bei der OPC-der Öldruck, die Öltemperatur, oder auch die Bremsleistung und die bei der Querbeschleunigung auftretenden G-Kräfte ablesen. Die zerren dank der guten Sportsitze gefühlt nicht so sehr am Körper des Lenkers. Der ganze Kombi-Spaß kostet mindestens 49.515 Euro.

Opel Insignia, Skoda Superb, VW Passat, Hyundai i40 im Test: Mittelklasse in neuem Glanz
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Opel Insignia, Skoda Superb, VW Passat, Hyundai i40 im Test: Mittelklasse in neuem Glanz

Jetzt, da alle anderen im SUV-Hochparterre hocken, ein Kombiheck durch die Gegend fahren oder crossovern, ist der Erwerb einer Mittelklasse-Limousine womöglich Ausdruck radikaler Individualität. Mit fünf (Skoda Superb) bis 25 Prozent (Hyundai i40) Verkaufsanteil sind Limousinen Ausnahmeerscheinungen, gleichzeitig aber die Flaggschiffe von Hyundai, Opel und Skoda (eigentlich auch bei VW, dort nimmt der Phaeton inzwischen ja einen abgehobenen Rang ein, vergleichbar nur mit dem einer Königinmutter in Britannien). Bei Opel sollte der Insignia Vectra und Omega beerben. Nach dem Facelift fordert er seine härtesten Rivalen heraus.

Opel Insignia ist ganz neu und doch der Alte Das zuerst: Er ist viel besser geworden. Doch so tief die Modifikationen reichen, einiges wird sich in dieser Modellgeneration nicht mehr ändern. Dazu zählen die schlechte Rundumsicht, das angesichts üppiger Außenmaße knappe Raumangebot und das hohe Gewicht. Es gilt aber auch für Bewährtes: Der Insignia wirkt noch solider, das Fließheck mit großer Klappe macht wie der Superb auf Kombi und optimiert die Windschnittigkeit. Der cW-Wert von 0,25, an dem auch der verkleidete Unterboden, schließbare Kühlerlamellen und zehn Millimeter Tieferlegung Anteil haben, ist Teil der Sparmaßnahmen, die den Konsum senken – auf 3,7 L/100 km Normverbrauch beim Diesel mit 140PS. Der ist eine neue Variante der bekannten Zweiliter-Maschine, rappelt sich mürrisch aus seinem Anfahrtief und zieht erst ab 1800/min vehement voran. Dabei drückt er mit seinen 350 (mit Overboost 370) Nm mühsam gegen die lange Übersetzung des hakeligen Sechsganggetriebes an. Auf der Autobahn passt es, da rollt der Opel Insignia niedertourig und sparsam wie der 96 kg leichtere Superb. Trotz Tieferlegung und ohne Adaptivdämpfer federt der Insignia ausgewogen. Rumpeln ohne Zuladung mitunter kurze Unebenheiten durch, steckt er beladen selbst fiese Stöße beflissen weg. Mit dem modifizierten Fahrwerk samt neuer Federn, Dämpfer, Stabilisatoren und Querlenker lenkt er präziser und sensibler, bewahrt hohe Fahrsicherheit, fährt weniger sperrig, bremst zudem hervorragend. Doch dann ist da noch das Cockpit mit neuem, trägem Touchscreen und dem zappeligen, unpräzisen Controller samt Touchpad. Die Menüstrukturen des Infotainments wie des Bordcomputers sind verworren, zudem nervt die Schrifterkennung: Meist erkennt sie die Buchstaben nicht. Die alte Bedienung des Opel Insignia wurde wegen vieler Tasten kritisiert, aber das neue Intellilink-System ist da nicht die Lösung, es ist nur eine andere Art von Problem. Das größte übrigens des modellgepflegten Insignia, der zur Spitzengruppe aufschließt.

Hyundai i40 garantiert gut Die These, dass es für die Funktionsfülle moderner Autos keine bessere Verwaltung gibt als einen Dreh-Drücker wie i-Drive, unterstützt das Cockpit des Hyundai i40. Allerdings ungewollt, denn Hyundais Grundidee, jeder Funktion eine eigene Taste zuzuweisen, kommt hier an ihre Grenzen. In der Tastenfülle gehen wichtige Schalter – etwa für den Spurhalteassistent – unter. Immerhin klappt die Bedienung des Touchscreen-Infotainments leicht. Den Innenraum möblieren die Koreaner zweckmäßig solide, vorn mit haltschwachen Sitzen, im niedrigen Fond mit einer tief positionierten Bank. Vier Passagiere kommen bequem unter, werden von dem unausgewogenen Fahrwerk auf schlechten Straßen aber verschaukelt. Schon ohne Zuladung gehen ihm stärkere Unebenheiten durch, zudem wankt der Hyundai i40 um Biegungen, von der unsensiblen Lenkung wenig exakt geführt. Auch bei den im Vergleich schwächsten Bremsen zeigt sich, dass Hyundai beim Fahrwerk deutlich hinter der Konkurrenz liegt. Auf dem Niveau der Rivalen dieselt der 1,7-Liter-Motor. Sein Anfahrzögern hat er abgelegt, zieht kräftig und homogen los, in seiner Elastizität unterstützt von der unpräzisen, kurz übersetzten Sechserbox. Auf Sparmaßnahmen verzichtet der Hyundai i40, liegt im Verbrauch mit 6,9 Liter/100 km am höchsten. Spitzenpositionen gelingen ihm zwar bei Garantiezeit und Ausstattung, jedoch nicht mehr beim Preis – der Opel Insignia ist 3700 Euro günstiger.

Skoda Superb zeigt sich bewährt neu Bei der Modellüberarbeitung des Skoda Superb hat sich wohl keiner überarbeitet. Bis auf ein neues Lenkrad sowie die aktuelle Familiennase und modifizierte Heckleuchten hat sich kaum etwas getan. Was nicht bedeutet, dass es nichts zu verbessern gegeben hätte. So hoppelt die straff abgestimmte Limousine auf der Autobahn unverändert über Querfugen. Doch wie beim Octavia gilt auch beim Superb: Je schlechter die Straßen, desto besser federt er, aber nie mit der Ausgewogenheit des Opel Insignia. Innen richtet sich der Superb als Elegance gutbürgerlich ein. Das träge Infotainment sitzt tief, der Fahrer hoch auf wenig ausgeformten Sesseln. Und es hätte nicht geschadet, die Limousine für das letzte Drittel ihrer Bauzeit mit weiteren Assistenzsystemen abzusichern. So vertraut sie auf bekannte Stärken: das Raumangebot – vorn üppig, im Fond konkurrenzlos –, den gewaltigen, über die große Heckklappe leicht beladbaren Kofferraum, die sorgsame Verarbeitung oder das sehr sichere, obgleich beschauliche Handling. Schon weil der Skoda Superb auf Landstraßen um die Längsachse schwankt, empfiehlt er sich mit der leichtgängigen, rückmeldungszögerlichen Lenkung eher für entspannte Langstrecken. Dann grummelt der Diesel fein gedämmt; die lange Abstufung des präzisen Sechsganggetriebes, die sonst den Durchzug schwächt, senkt da den Verbrauch. Das genügt für Platz eins, obwohl der Skoda Superb nicht besonders günstig ist, aber reichhaltig ausgestattet.

Reif und nicht gealtert, so ist der VW Passat Und er liegt im Preis deutlich unter dem VW Passat, der für den Test nur mit dem 2275 Euro teuren Doppelkupplungsgetriebe verfügbar war. Die Punkte, die er so bei den Kosten verliert, macht er in der Getriebewertung wett. Weil die Sechserbox schon auf D so treffsicher und fugenlos schaltet, dass sich der Sport-Modus und alle Schaltpaddelei erübrigen, sie zudem im Schiebebetrieb automatisch den Leerlauf einlegt (von VW – Ahoi! – "Segeln" genannt) und so den Mehrverbrauch gegenüber dem gleich motorisierten Superb mindert. Im VW Passat selbstzündet der TDI etwas forscher, motorisiert die Limousine hier am temperamentvollsten. Dass ihr Fundament nun acht Jahre alt ist, zeigt sich innen am trägen Infotainment und der leicht angestaubten Bedienung. Während er bei Platzangebot und Sitzkomfort überzeugt, blamiert sich der VW Passat beim Federungskomfort: Spricht er mit Adaptivdämpfern (1115 Euro) ohne Zuladung sehr sensibel an, kommt er beladen auf der Schlechtwege-Teststrecke an seine Grenzen. Der Testwagen rumpelt und bockt, schlägt bis ins Lenkrad. Weitere Schwächen leistet er sich nicht. Dynamik zählt zwar kaum zu seinen größten Begabungen, schon weil die Lenkung wenig Rückmeldung bietet. Vielmehr bevorzugt er hohe Fahrsicherheit. In Kombination mit typischen Tugenden – etwa gutes Platzangebot, feine Verarbeitung, hohe Funktionalität, vehemente Bremsen, umfassende Sicherheitsausstattung – gewinnt der VW Passat die Eigenschaftswertung, aber nur die. Denn Skoda hat einfach die günstigere Limousine ausgeheckt.

Opel Insignia 2.0 CDTi im Test: Aerotricks und neue Bedienung
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Opel Insignia 2.0 CDTi im Test: Aerotricks und neue Bedienung

Weil Autos ja nun immer posten, twittern, mailen und telefonieren sollen, gerät mitunter in Vergessenheit, dass sie nicht zum Faseln, sondern zum Fahren gedacht sind. Also ignorieren wir erstmal die renovierte Infotainment-Abteilung, drehen stattdessen den Zündschlüssel.

Opel Insignia 2.0 CDTi mit Aerotricks Während der Digitaltacho hochfährt, glüht der Diesel des Opel Insignia 2.0 CDTi vor. Gar so neu, wie Opel betont, ist die 140PS starke Variante der bekannten Zweiliter-Maschine nicht. Doch mit Aerotricks – zuklappenden Kühlerlamellen, zehn Millimeter Tieferlegung und dem verkleideten Unterboden, die den cW-Wert auf 0,25 drücken – sowie Leichtlaufreifen und Start-Stopp-System sinkt der Normverbrauch des Opel Insignia 2.0 CDTi auf 3,7 L/100 km. Zwar pflegt der brummige Diesel weiterhin sein Anfahrzögern, doch ab 1.800/min legt er sich wacker mit der langen Übersetzung des Sechsganggetriebes an, zieht stämmig und verbraucht selbst auf eiligen Touren selten über 7 L/100 km. Damit ist der Vierzylinder fast die wichtigste Neuerung an Opels frisch aufgetakeltem Flaggschiff. Die sachte Karosseriekosmetik am Opel Insignia 2.0 CDTi fällt dagegen kaum auf, eher das neue Fahrwerks-Setup. Der Insignia biegt nun präziser und weniger schwerfällig um Kurven. Wobei sich die Agilität eben in Grenzen hält, wenn eine Tonne Gewicht allein auf die Vorderachse drückt. So betont die fahrsichere Limousine eher den Komfort, den nur die wegen der Tieferlegung stramme Federung einschränkt.

Opel Insignia 2.0 CDTi mit neuer Bedienung Und damit zu der nicht bedeutendsten, aber auffälligsten Neuerung: der neuen Bedienung. Die Ergonomen räumten das Cockpit auf, reduzierten die Schalter, vor allem für das Infotainment. Das Intellilink-System des Opel Insignia 2.0 CDTi lässt sich über einen Acht-Zoll-Touchscreen oder einen Controller in der Art einer Computermaus bedienen. Das gelingt nicht so intuitiv und präzise wie etwa bei BMWs iDrive, und die Handschrifterkennung fordert Schönschrift und Konzentration, die man sicherheitshalber nur bei stehendem Auto aufbringt. Dagegen koppelt sich das System eilig mit Telefonen, bietet eine leicht und schnell programmierbare Navigation und die unvermeidlichen Apps. Man mag das für Nebensächlickeiten halten. Aber wenn die bei Kunden den Ausschlag für den Insignia geben, der die Hauptsächlichkeiten schon bisher gut beherrschte, dann App dafür.

Opel Insignia - Mehr Halt für den Fels in der Brandung (Kurzfassung)
Autoplenum

Mehr Halt für den Fels in der Brandung (Kurzfassung) Opel Insignia

Es ist nur ein Fingerzeig – aber der macht den Unterschied. Denn wer zum ersten Mal in den aufgefrischten Opel Insignia steigt, der lässt seine rechte Hand fast automatisch auf jenes kleine Sensorfeld auf dem Mitteltunnel fallen, auf das die Hessen so stolz sind. Wie sonst nur bei den so genannten Premiummarken kann man damit jetzt kinderleicht die Navigation bedienen, den Cursor über den großen Bildschirm führen oder handschriftlich Adressen eingeben. Und das ist nur eines von vielen Details, mit dem die Hessen ihr Flaggschiff frisch gemacht haben für die zweite Halbzeit.

Wenn die überarbeitete Fassung von Limousine, Fließheck und Kombi Ende des Monats zu Preisen ab 24.325 Euro in den Handel kommt, gibt es zum Fingersensor ein komplett neues Infotainment-System mit großem Touchscreen in der Mittelkonsole sowie mehr direkten Wahlmöglichkeiten im neuen Lenkrad und dafür weniger Tasten drum herum. Außerdem hält auch im Cockpit die schöne neue Welt Einzug. Denn Drehzahlmesser und Tacho verschwinden und machen Platz für einen großen Monitor, auf dem die wichtigsten Informationen nun digital animiert werden können. Links und rechts davon gibt es allerdings weiterhin noch drei analoge Anzeigen, von denen Opel zumindest eine auch noch hätte ausbauen können: Die Tankuhr.

Denn zumindest wenn man den neuen Einstiegsdiesel bestellt, bewegt sich diese Anzeige ohnehin kaum mehr. Der 2,0-Liter leistet zwar 88 kW/120 PS oder 103 kW/140 PS, kommt auf maximal 300 beziehungsweise 350 Nm und erreicht immerhin ein Spitzentempo von 195 oder 205 km/h, ist aber im besten Fall mit nur 3,7 Litern zufrieden und damit der sparsamste Selbstzünder in dieser Klasse, so die Hessen.

Daneben gibt es bei dem, was Opel die „große Motorenrevolution“ nennt, zwei neue Turbo-Direkteinspritzer für die Otto-Fraktion. Der 1,6-Liter kommt auf 125 kW/170 PS, der 2,0-Liter auf 184 klW/250 PS. Unverändert übernommen werden der stärkste Diesel mit zwei Litern Hubraum und 143 kW/195 PS sowie der Basis-Benziner mit 1,4 Litern Hubraum und 103 kW/140 PS, den es auch in einer Flüssiggasumrüstung zu kaufen gibt. Und natürlich bleibt auch der OPC weiter im Programm. Als Spitzensportler der Baureihe leistet er jetzt 238 kW/325 PS und kommt auf bis zu 270 km/h.

Am wenigsten getan hat sich beim Design. Lediglich die frisch geschminkte Front und das mit der geänderten Chromspange etwas breiter wirkende  Heck zeugen von der Modellpflege. Doch die Designer haben die freie Zeit genutzt – und mal eben eine vierte Variante aus dem Ärmel geschüttelt: Den Country Tourer. Nach dem gleichen Muster gestrickt wie VW Passat Alltrack oder Audi A4 Allroad bietet er neben dem bulligeren Design zwei Zentimeter mehr Bodenfreiheit, den obligatorischen Allradantrieb und das serienmäßige Flexride-Fahrwerk. Dadurch sinkt auch der Mehrpreis von augenscheinlichen 1.200 Euro auf reale 360 Euro. Weil es den Wagen aber nur mit den stärkeren Motoren – einem 250 PS-Benzinern und zwei Diesel mit 163 oder 195 PS gibt, muss man dafür trotzdem mindestens 36 990 Euro einplanen.

Die Mittelklasse schrumpft mehr und mehr. Doch nach bislang 600 000 Zulassungen ist der Insignia für Opel ein Fels in der Brandung. Damit das so bleibt, gibt es jetzt eine gründliche Modellpflege. Von außen muss man zwar genau hinschauen, damit man den Unterschied erkennt. Doch unter der Haube und im Cockpit ist alles neu.

Fazit

Die Mittelklasse schrumpft mehr und mehr. Doch nach bislang 600 000 Zulassungen ist der Insignia für Opel ein Fels in der Brandung. Damit das so bleibt, gibt es jetzt eine gründliche Modellpflege. Von außen muss man zwar genau hinschauen, damit man den Unterschied erkennt. Doch unter der Haube und im Cockpit ist alles neu.
Opel Insignia OPC - Neuer Look, neues Fahrwerk
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Neuer Look, neues Fahrwerk Opel Insignia OPC

Opels Top-Modell in der Mittelklasse bekommt ein Lifting. Wie schon die Standardversion von Insignia-Limousine und -Kombi erhält die OPC-Ausführung eine schärfer gestaltete Front und einen aufgeräumteren Innenraum. Am Heck gibt es neue Leuchten und ein tiefer gezogenes Chromband.

Überarbeitet präsentiert sich auch das Fahrwerk. So wurde die Hinterachse zu großen Teilen neu konstruiert, der Schleuderschutz ESP umprogrammiert und die Software der adaptiven Dämpfersteuerung neu abgestimmt. Unverändert bleibt der 2,8 Liter große V6-Turbobenziner mit 239 kW/325 PS, der seine maximal 435 Nm Drehmoment über ein manuelles Sechsganggetriebe an alle vier Räder leitet. Auch die Höchstgeschwindigkeit von bis zu 270 km/h in der entriegelten Varianten und die Beschleunigung von 6,0 Sekunden (Kombi: 6,3 s) bleiben konstant.

Premiere feiert der überarbeitete Mittelklasse-Sportler auf der IAA in Frankfurt (12. bis 22. September), kurz danach steht er beim Händler. Preise nennt der Hersteller noch nicht, sie dürften aber weiterhin bei rund 48.000 Euro starten. Der Kombi Sports Tourer wird wohl rund 1.200 Euro teurer sein.

Der Insignia OPC ist der stärkste und schnellste Opel. Nun soll er noch fahraktiver und auch schicker werden.

Fazit

Der Insignia OPC ist der stärkste und schnellste Opel. Nun soll er noch fahraktiver und auch schicker werden.
Opel Insignia - Aufgefrischt, abgerüstet und up-to-date
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Aufgefrischt, abgerüstet und up-to-date Opel Insignia

Mehr als nur eine kleine Auffrischung hat der 2008 vorgestellte Opel Insignia erhalten. Das Rüsselsheimer Flaggschiff steht ab 29. September umfassend optisch und technisch überarbeitet bei den Händlern. Neue, sparsame Motoren sowie ein modernes Infotainment-Bediensystem werten das weiterhin als Stufenheck, Fünftürer oder Kombi erhältliche Topmodell auf. Der 1.4 Turbo mit 103 kW/140 PS kostet als neues Einstiegsmodell ab 24.325 Euro (Stufenheck) und ist damit 2.000 Euro günstiger als zuvor.

Die bisherige Basisversion mit dem 1,8-Liter-Sauger wird in Deutschland nicht mehr angeboten. Die Sports Tourer genannte Kombiversion, auf die mehr als Zweidrittel der Bestellungen fallen, startet ab 25.255 Euro. Insgesamt bleiben die Preise stabil bei verbesserter Ausstattung. Ende November ergänzt der mit SUV-ähnlichen Stilelementen versehene und höherbauende Country Tourer die Karosserievielfalt.

Ein Schwerpunkt der Anstrengungen lag auf der Optimierung des Motorenangebots. Sparaushängeschild ist der 2,0-Liter-Selbstzünder, der in den zwei weiteren Leistungsstufen 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS offeriert wird. Der Durchschnittsverbrauch der drehmomentstarken Versionen liegt sowohl beim Vier- als auch beim Fünftürer in Kombination mit Start-Stopp-Automatik jeweils bei 3,7 Litern, das entspricht CO2-Emissionen von 99 g/km. Der Kombi genehmigt sich 0,2 Liter mehr. Ebenfalls noch im Angebot sind die bekannten Selbstzünder mit 96 kW/130 PS, 120 kW/163 PS sowie der Bi-Turbo mit143 kW/195 PS.

Bei den Benzinern feiert der neue 1,6-Liter-Turbo seine Premiere in der Mittelklasse. Der 125 kW/170 PS starke Vierzylinder ist unter anderem aus Astra sowie Cascada bekannt. Im Insignia verfügt er über eine zusätzliche Ausgleichwelle, so dass er sich durch Laufruhe und sparsamen Umgang mit Treibstoff auszeichnen soll. Opel gibt 6,1 bzw. 6,3 Liter (Kombi) als Normverbrauch an. Neuer Top-Vierzylinder ist ein 2,0-Liter-Turbobenziner mit 184 kW/250 PS, der in ähnlicher Form im Astra OPC eingesetzt wird. Wahlweise ist er statt mit Front- auch mit Allradantrieb erhältlich. Beide Triebwerke können mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Start-Stopp oder mit einer Sechsstufen-Automatik gekoppelt werden.

Nicht komplett neu, aber überarbeitet präsentiert sich der 1,4-Liter-Turbobenziner mit 103 kW/140 PS, der nun die Vorgaben der Schadstoffnorm Euro 6 einhält und mit einem Normverbrauch von 5,3 Litern zu den sparsameren Motoren seiner Klasse zählt. Ein 1,4-Liter-Turbo-Autogasmotor sowie das Toptriebwerk im OPC mit 239 kW/325 PS komplimentieren das Angebot.

Neben den Triebwerken haben sich die Ingenieure auch des Fahrwerks angenommen. Zahlreiche Veränderungen an Achsen, Federung und Lenkung sollen dafür sorgen, dass das Flaggschiff weniger hart abrollt und komfortabler wirkt. Aufgerüstet hat Opel das Angebot an Assistenzsystemen. Zum Einsatz kommen nun radar- und kamerabasierte Systeme. So sind jetzt adaptiver Geschwindigkeitsregler, Toter-Winkel- und Kollisionswarner erhältlich. Letzterer arbeitet nun auch bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h und kann bis zum Stillstand selbständig bremsen. Die Verkehrsschilderkennung wurde ebenfalls verbessert.

Natürlich durften auch die Designer beim Facelift ein Wörtchen mitreden. Schon von außen zeigen sich Stufenheck, Fließheck und Kombi jetzt deutlich moderner. Der Kühlergrill wächst in die Breite und nähert sich der Straßenoberfläche an, was für einen bulligeren Auftritt sorgt. Zentrales Element ist eine nun weiter mittig verlaufende Chromspange, deren nach oben gebogene Ausläufer jetzt bis an die neu gestalteten Scheinwerfer heranreichen. Am Heck fallen markante LED-Leuchten und ein tiefer gezogenes Chromband ins Auge. Stufenheck- und Fließheckversion – bislang äußerlich kaum zu unterscheiden – differenzieren sich nun über eigenständige Linienführungen zwischen C-Säule und Heckspoiler. Der Fünftürer wirkt etwas coupéhafter. Unverändert blieben die Karosserievarianten in ihren Abmessungen.

Auffälliger sind die Veränderungen im Innenraum. Hier wurde ordentlich entrümpelt und aufgeräumt. Der Hauptkritikpunkt galt bisher der durch zu viele Knöpfe und Schalter unübersichtlichen Mittelkonsole. Opel setzt auf ein modernes, intuitiv bedienbares Konzept, das mit deutlich weniger Bedienelementen auskommt. Per Fingerkommando oder Sprachsteuerung lassen sich zahlreiche Funktionen von Telefon, Radio oder Navigationssystem über ein Display oder ein optionales Touchpad steuern. Komplett neu ist das Zentralinstrument, das nicht mehr aus analogen Uhren, sondern aus einem hochauflösenden Bildschirm besteht. Es lässt sich vom Fahrer individuell konfigurieren.

Der Zeitpunkt für das große Facelift des Vectra-Nachfolgers ist günstig gewählt: Der neue Ford Mondeo lässt auf sich warten, der VW Passat ist auch nicht mehr ganz taufrisch und die ausländische Konkurrenz hat es traditionell schwer, gegen die Deutschen zu punkten. Es sollte Opel gelingen, sein Flaggschiff wieder in den vorderen Verkaufsrängen zu positionieren.

Der Insignia ist das Flaggschiff von Opel. Das Mittelklasse-Fahrzeug hat ein umfangreiches Facelift erhalten. Dabei haben sich die Verantwortlichen ganz schön ins Zeug gelegt und auch mächtig aufgeräumt.

Fazit

Der Insignia ist das Flaggschiff von Opel. Das Mittelklasse-Fahrzeug hat ein umfangreiches Facelift erhalten. Dabei haben sich die Verantwortlichen ganz schön ins Zeug gelegt und auch mächtig aufgeräumt.
Facelift Opel Insignia - Fast wieder wie neu
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Fast wieder wie neu Facelift Opel Insignia

Der Augenblick für Opel ist günstig: Der Ford Mondeo verspätet sich bis auf weiteres, der VW Passat ist nicht mehr ganz taufrisch und die Konkurrenten aus dem Ausland haben es schwer, auf einem schrumpfenden Markt Fuß zu fassen. Der gründlich überarbeitete Insignia soll ab dem Herbst mit aufgefrischtem Design und neuer Technik in die Lücken stoßen, die die Konkurrenz lässt.

Opel hat beim Lifting fast alle Register gezogen, die diesseits einer kompletten Neukonstruktion möglich sind. Schon von außen zeigen sich Stufenheck, Fließheck und Kombi deutlich moderner. Der Kühlergrill wächst in die Breite und nähert sich der Straßenoberfläche an, was für einen bulligeren Auftritt sorgt. Zentrales Element ist eine nun weiter mittig verlaufende Chromspange, deren nach oben gebogene Ausläufer jetzt bis an die neu gestalteten Scheinwerfer heranreichen. Am Heck fallen schnittige LED-Leuchten und ein tiefer gezogenes Chromband ins Auge. Stufenheck- und Fließheckversion – bislang äußerlich kaum zu unterscheiden – differenzieren sich nun über eigenständige Linienführungen zwischen C-Säule und Heckspoiler.

Noch gründlicher wurde im Innenraum aufgeräumt. Wo bislang zahllose Knöpfchen und Schalter für Verwirrung sorgten, schafft nun ein neues Bedienkonzept Ordnung. Zentrales Element ist ein optionales Touchpad zwischen Fahrer- und Beifahrersitz, ähnlich wie es Audi in seinen Businesslimousinen anbietet. Per Fingerkommando lassen sich darüber zahlreiche Funktionen von Telefon, Radio oder Navigationssystem steuern. Komplett neu ist auch das Zentralinstrument, das nicht mehr aus analogen Uhren, sondern aus einem hochauflösenden Bildschirm besteht und vom Fahrer an seine Bedürfnisse angepasst werden kann.  

Neben den umfangreichen Änderungen bei Design und Bedienung hat sich auch bei der Technik einiges getan. Als neuen Sparmotor bringt Opel einen 2,0-Liter-Diesel in den beiden Leistungsstufen 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS, der sich jeweils mit 3,7 Litern Kraftstoff begnügen soll. Bei den Benzinern feiert der neue 1,6-Liter-Turbomotor Mittelklasse-Premiere; der Vierzylinder ist unter anderem aus dem Astra bekannt und kommt auf 125 kW/170 PS Leistung. Neuer Top-Vierzylinder ist ein 2,0-Liter-Turbobenziner mit 184 kW/250 PS, der in ähnlicher Form im Astra OPC eingesetzt wird. Nicht komplett neu, aber überarbeitet präsentiert sich der 1,4-Liter-Turbobenziner mit 103 kW/140 PS, der nun die Vorgaben der Schadstoffnorm Euro 6 einhält und mit einem Normverbrauch von 5,3 Litern zu den sparsamsten Motoren seiner Klasse zählt. Darüber hinaus gibt es weiterhin die bekannt große Motorenauswahl, die ein Leistungsband von 81 kW/110 PS im Einstiegsdiesel bis zu 239 kW/325 PS im V6-Sportmodell Insignia OPC abdeckt, sowie den 1,4-Liter-Turbo-Autogasmotor.

Mit dem aufwendigen Lifting reagiert Opel auf das sinkende Interesse an seinem Flaggschiff. Der Insignia war 2008 mitten in der Unternehmenskrise als großer Wurf auf den Markt gekommen und hatte prompt den Titel als „Auto des Jahres“ eingeheimst. Dauerhaft in der Spitze seines Segments festsetzen konnte er sich jedoch nicht. 2012 wurden nur gut 20.000 Fahrzeuge in Deutschland verkauft – was nur für Rang sechs in der Segments-Statistik reichte. Mit der Überarbeitung hat Opel nun zahlreiche klassische Kritikpunkte behoben. Und auch preislich tut sich etwas: Der Insignia 1.4 Turbo als neues Einstiegsmodell kostet nun 24.325 Euro und damit 2.000 Euro weniger als bisher. Allerdings fällt in Deutschland die bisherige Basisversion mit dem 1,8-Liter-Sauger weg, die für 24.745 Euro zu haben war.

Und noch etwas anderes kann Hoffnung machen: die Schwäche des Konkurrenten Ford Mondeo. Der sollte längst in neuer Generation auf dem Markt sein, kommt nun aufgrund der Werksschließung in Genk erst 2014 – dann aus dem spanischen Valencia. Im Volumensegment der Mittelklasse muss sich der Opel also zunächst nur mit dem VW Passat als ernsthaftem deutschem Gegner herumschlagen.

Bei der Modellpflege zur Mitte des Produktionszyklus ändern sich meist nur Kleinigkeiten. Anders bei Opel: Die Rüsselsheimer haben ihr Flaggschiff nun nicht nur leicht aufgehübscht, sondern einem veritablem Neu-Styling unterzogen.

Fazit

Bei der Modellpflege zur Mitte des Produktionszyklus ändern sich meist nur Kleinigkeiten. Anders bei Opel: Die Rüsselsheimer haben ihr Flaggschiff nun nicht nur leicht aufgehübscht, sondern einem veritablem Neu-Styling unterzogen.
Opel Insignia jetzt mit Autogas-Antrieb erhältlich
auto-reporter.net

Opel Insignia jetzt mit Autogas-Antrieb erhältlich

Opel bietet den Insignia jetzt auch als 1.4 Turbo LPG ecoFLEX an. Das Flaggschiff ist in allen drei Karosserievarianten mit Autogasantrieb ab Werk bestellbar. Der Insignia 1.4 Turbo LPG ecoFLEX leistet 103 kW/140 PS, verbraucht 7,6 Liter auf 100 Kilometern und startet ab 28.150 Euro. Mit einer Tankfüllung kommt er auf eine Reichweite von rund 500 Kilometern; mit zugeschaltetem Benzintank sollen bis zu 1.700 Kilometer drin sein. Das Umschalten zwischen LPG- und Benzinantrieb erfolgt automatisch oder mittels eines Schalters im Armaturenträger. Bisher konnten Opel-Kunden zwischen Corsa (Drei- und Fünftürer) sowie Meriva und Astra (Fünftürer und Sports Tourer) mit Flüssiggasantrieb wählen. Mit den drei Karosserievarianten des Insignia wächst die LPG-Flotte auf acht Modelle an.Die LPG-Version des Insignia entsteht – ebenso wie alle weiteren LPG-Modelle der Marke – bei der Opel Special Vehicles GmbH (OSV), dem auf Sonderserien und Fahrzeugmodifikationen spezialisierten Opel-Tochterunternehmen. Die OSV hat ihren Sitz direkt im Opel-Stammwerk in Rüsselsheim. (Auto-Reporter.NET/br)

Alternativen

Opel Insignia Limousine (2008–2017)