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Über Skoda

SKODA – Der tschechische Volkswagen

Du befindest Dich auf der Modellübersichtsseite des tschechischen Autobauers Skoda. Hier erhältst Du alle Fakten und Informationen zu den jeweiligen Fahrzeugen sowie Tests und Erfahrungsberichte. Ziehe die Kaufberatungen zurate und informiere Dich über die Kosten der Modellvarianten und Ausstattungslinien. Für eine historische Einordnung folgt ein kurzer Abriss der Geschichte des Skoda-Konzerns.

Skoda ist ein tschechischer Automobil- und Motorenhersteller. Als Ursprung des Automobilherstellers Skoda gilt die Firma Laurin & Klement, die 1895 gegründet wurde. Das erste Auto, die Voiturette mit einem 7 PS-starken Zweizylindermotor, rollte 1905 vom Band. Seit 1991 gehört der tschechische Automobilkonzern zur Volkswagen AG, 2013 feierte Skoda die Produktion von 15 Millionen Fahrzeugen in der gesamten Firmengeschichte.

Octavia, Fabia und Yeti im Check

Auch beim Skoda besteht das gefragteste Trio der gesamten Modellpalette aus einem SUV, einem Kleinwagen und einem Kompakten. Mit durchschnittlich vier Punkten der autoplenum.de-Wertung schneiden alle Modelle gleichermaßen gut ab. In puncto Sparsamkeit und Platzangebot kann der Octavia gute Noten vorweisen. Für Vielfahrer wird bei diesem Modell ein Dieselmotor mit dem DSG-Getriebe empfohlen, denn diese Kombination soll besonders gut aufeinander abgestimmt sein. Die Verarbeitung von Octavia ist solide aber nicht wertig. Das Fahrwerk ist unangenehm – das Auto dämpft kaum und fährt sich holprig. Der Fabia bekommt schlechte Noten hauptsächlich wegen dem wenig hilfreichen Skoda-Service. Viel Lob räumt er für den bequemen Einstieg sowie hervorragende Platzverhältnisse vorne ab. Dem Yeti tut das grundsätzlich bei Skoda härter abgestimmte Fahrwerk gut. Das SUV macht Spaß auf der Autobahn und in der Stadt. Es ist geräumig und übersichtlich, hat allerdings Probleme mit der Steuerkette zu vermelden.

Skoda Historie

Vaclav Laurin und Vaclav Klement begannen 1895 mit der Fahrradproduktion. Vier Jahre später war Laurin & Klement der größte Hersteller des Landes, sodass sie ihre Produktion auf Motorräder ausweiteten, die bis nach England exportiert wurden. Die ersten Automobile wurden 1905 produziert. Nach dem Voiturette A kamen bis 1907 sieben Modelle hinzu.

1925 fusionierte L&K mit den Skoda-Werken aus Pilsen, fünf Jahre später wurde die Fahrzeugproduktion in eine selbständige Aktiengesellschaft ausgegliedert. 1934 wurden die Modelle Popular, Favorit, Rapid und Superb produziert, besonders der Kompaktwagen Popular galt als erster tschechischer Wagen fürs Volk und brach die Marke von 5.000 hergestellten Fahrzeugen in einer Modellreihe. Mit dem Zweiten Weltkrieg kamen die deutschen Besatzungsmächte, die den Werken die Kriegsproduktion auferlegten. Nach dem Krieg wurde das Unternehmen von der kommunistischen Regierung als volkseigener Betrieb verstaatlicht.

In den 20ern und Anfang der 30er Jahre gehörte Skoda zu den nobelsten und teuersten Automarken – diesen Ruf behielt das Unternehmen in den Ostblockstaaten auch bis 1990. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Fall des Eisernen Vorhangs musste Skoda mit Modellen der westlichen Hersteller konkurrieren, denen der Konzern nicht viel entgegen zu setzen hatte.

Das zu den vier ältesten Automobilherstellern gehörende Unternehmen wurde 1991 zunächst zum Teil, später zu 100% von Volkswagen übernommen und dem Konzern angegliedert. Die heutigen Modelle Octavia, Fabia, Superb und Roomster basieren alle auf Plattformen des VW-Konzerns. Seit der Konzern als Tochtergesellschaft von VW von deren hauseigener Entwicklung und eigenen Technologien profitiert, konnte sich Skoda sogar den Ruf des besseren VW verdienen.