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Opel Insignia Country Tourer Kombi (seit 2017)

Alle Motoren

1.5 Turbo (165 PS)

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Leistung: 165 PS
Neupreis ab: 34.885 €
Hubraum ab: 1.490 ccm
Verbrauch: 6,4 l/100 km (komb.)

2.0 Turbo (260 PS)

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Leistung: 260 PS
Neupreis ab: 44.330 €
Hubraum ab: 1.998 ccm
Verbrauch: 8,9 l/100 km (komb.)

1.6 DIT (200 PS)

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Leistung: 200 PS
Neupreis ab: 40.870 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 6,7 l/100 km (komb.)

2.0 Turbo D (170 PS)

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Leistung: 170 PS
Neupreis ab: 37.865 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 4,7 l/100 km (komb.)

2.0 BiTurbo Diesel (210 PS)

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Leistung: 210 PS
Neupreis ab: 44.040 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 6,8 l/100 km (komb.)
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Opel Insignia Country Tourer 2017

Es gibt gute Gründe, dass Opel das Insignia Country Tourer-Modell des Kombis bereits in der zweiten Generation produziert. Leider konnten wir bisher noch keine Tester des Insignia Country Tourer-Modells auf unserer Plattform begrüßen, daher gibt es auch noch keine Bewertung dafür. Wir empfehlen dir aber, einen Blick in die vier Tests zu werfen. Darin gibt es zum Teil noch mehr valide Informationen über dieses Modell. Denn die Tests werden von sachverständigen Automobil-Redakteuren geschrieben, die schon viele Kilometer in verschiedenen Automodellen zurückgelegt haben.

Die Baureihe hat für diese Fahrzeugklasse ganz typische Ausmaße. Die Außenmaße der kleinsten Variante mit einer Länge von 5.004 mm, einer Höhe von 1.525 mm und einer Breite von 1.871 mm, zeigen das deutlich. Auch der Radstand von 2.829 mm sorgt für komfortable Bewegungsfreiheit im Innenraum. Der Fünftürer bietet fünf Personen einen Sitzplatz. Das ist wahre Geräumigkeit: Wenn du die Rücksitze einklappst, kommst du auf ein Kofferraumvolumen von 1.665 Litern. Im Normalzustand sind es volle 560 Liter. Von Opel ist eine Ausstattungsvariante erhältlich. Bei dieser Anschaffung heißt es, tief in die Tasche greifen: Der Preis für einen Neuwagen aus dieser Baureihe liegt zwischen 34.885 und 47.330 Euro – je nachdem, für welche Motorisierung und Ausstattung du dich entscheidest.

Die Antriebe sind in dieser Baureihe variantenreich, so gibt es drei Benzinmotoren und zwei Dieselmaschinen. Du willst wissen, wie schwer du dein Fahrzeug beladen kannst? Dann solltest du das Leergewicht berücksichtigen, in diesem Fall sind es maximal 1.807 kg, was ein durchschnittlich guter Wert ist. Abhängig von der Motorisierung kann die maximale gebremste Anhängelast zwischen 1.405 kg und 2.200 kg liegen. Die ungebremste Anhängelast liegt zwischen 730 kg und 750 kg.

Wenn dich viele PS reizen, dann schau dir den 2.0 Turbo (260 PS) genauer an. Er hat davon in dieser Baureihe am meisten – und zwar 260. Natürlich sind viele PS nicht für jeden von höchster Priorität: Wer lieber einen geringeren Verbrauch vorzieht, der sollte sich den 2.0 Turbo D (170 PS) anschauen. Er benötigt nur vier Liter auf 100 Kilometern kombiniert. Die Schadstoffklasse wirkt sich direkt auf Umwelt und Geldbeutel aus, denn daran orientiert sich die Höhe der KfZ-Steuer. Aber in diesem Fall liegt sie bei der sehr guten EU6. Auch die CO2-Emissionen spielen in Bezug auf die Umwelt natürlich eine Rolle. Sie variieren zwischen 125 und 203 Gramm pro 100 Kilometer.

Wenn die Fakten dich überzeugt haben und du dich für einen Kauf entscheidest, dann schreib uns hier gerne über deinen Eindruck vom Mittelklassewagen.

Alle Tests

Opel Insignia Country Tourer Kombi (seit 2017)

Test: Opel Insignia Country Tourer Biturbo 4x4 - Platz (ist) da
Autoplenum

Platz (ist) da Test: Opel Insignia Country Tourer Biturbo 4x4

SP-X/Köln. Der Insignia gehört zweifellos in die Riege der deutlich unterschätzten Autos. Der Opel bietet nämlich zu moderaten Preisen so ziemlich alles, was das Fahrerherz begehrt, außer Image allerdings. Aber das ist nicht dem Modell, sondern eher der Opel-Historie der letzten 20 Jahre zuzurechnen. Wie viele Hersteller offerieren auch die Rüsselsheimer von der Kombi-Version des Insignia eine Art Offroad-Light-Version, die in diesem Fall Country Tourer heißt und immer mit einem Allrad-Antrieb und ein wenig passender Verkleidung (Plastikplanken) daher kommt. Zudem ist in dieser Version das sogenannte Flexride-Fahrwerk mit automatischer Stoßdämpfer-Einstellung an Bord. Genau dieses Modell stellte uns Opel zum Test vor die Türe, was in Kombination mit dem großen 2,0-Liter-Biturbo-Diesel (154 kW/210 PS) einen Grundpreis von 43.375 Euro ausmacht.

Der Insignia wird nicht nur häufig unterschätzt, er ist auch nicht einfach einzuschätzen. Eigentlich handelt es sich bei diesem Modell ja um einen Wettbewerber des VW Passat oder des Ford Mondeo. Wohlmeinende könnten ihn auch mit den Premium-Modellen in diesem Segment, also mit dem 3er-BMW oder der Mercedes C-Klasse vergleichen. Was die Fahrzeuggröße anbelangt, ist der Opel jedoch aus der Mittelklasse längst rausgewachsen. Der Kombi kommt mittlerweile auf eine Länge von 5,00 Metern, was ihn sogar um 5 Zentimeter über ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse, wie das T-Modell der E-Klasse, herauswachsen lässt.Es überrascht daher kaum, dass der Insignia speziell als Kombi unglaublich viel Platz zu bieten hat. Zwar liegt das maximale Laderaumvolumen bei Verzicht auf die Nutzung der Rücksitze mit 1.665 Litern über 100 Liter unter dem eines Passat, dafür macht sich die Fahrzeuglänge vor allem auf den Rücksitzen sehr positiv bemerkbar. Hier können sich selbst wirklich groß gewachsene Mitfahrer bequem räkeln, genießen sowohl großzügige Kopf- wie Beinfreiheit. Das Kofferraumvolumen bei normaler Nutzung beträgt 560 Liter, was an fast allen Tagen im Autojahr mehr als genug sein dürfte.Auch als Fahr-Zeug kann der Insignia glänzen. Die Opel-Ingenieure haben den Fünftürer (aber übrigens auch die Limousine) wunderbar abgestimmt – komfortabel, aber nicht schwammig. Die Achtgang-Automatik arbeitet zwar nicht gerade superschnell, findet aber immer den passenden Gang. Zur Country-Tourer-Variante passt natürlich der starke Diesel ausgezeichnet. Das maximale Drehmoment von 480 Newtonmetern liegt schon bei 1.500 U/min an, was eine entspannte Fahrweise fördert. Auch die Fahrleistungen sind okay. Opel hat wohl darauf verzichtet, aus dem Motor alle Reserven rauszukitzeln, 228 km/h Spitze und 8,2 Sekunden für den Standardspurt sind ja auch ausreichend.Allerdings hat man in manchen Situationen, speziell bei starken Beschleunigungen nicht unbedingt das Gefühl, mit immerhin 210 PS und Allradantrieb unterwegs zu sein. Dann wirkt die Beschleunigung zwar nicht zäh, aber zäher als man es nach den Papierangaben erwarten durfte. Aber: geschenkt. Was wirklich ärgert ist bei einem Fahrzeug dieser (Preis-)Klasse, dass der Motor derzeit nur nach Euro 6c und nicht etwa nach Euro 6d-temp zertifiziert ist. Und der Testverbrauch von knapp 9 Litern bei weit überwiegend sehr moderater Fahrweise ist schlicht zu hoch.  Punkten kann der Opel hingegen wieder mit seinem aufgeräumten, übersichtlichen Cockpit, bequemen Sitzen und einem modernen Infotainment-System. Lediglich das Navi hat uns nicht vollends überzeugt, so führte es uns zum Beispiel bei der Suche nach einer Tankstelle in einer Großstadt dreimal zu Orten, an denen es nicht nur offensichtlich keine gab, sondern auch nie eine gegeben hatte.Unter dem Strich fällt das Resümee der gemeinsamen Zeit mit dem Insignia allerdings deutlich positiv aus. Der Opel überzeugt mit viel Platz und Komfort zu einem noch angemessenen Preis. Und wer einfach nur auf unseren Straßen und nicht ständig auf Waldwegen unterwegs ist und daher auf den Auftritt mit einem Möchtegern-SUV verzichten kann, greift zum normalen Kombi mit gleichem Motor und spart noch ein paar Tausender ein.

Opel Insignia Country Tourer Biturbo 4x4 – Technische Daten: Fünfsitziger, fünftüriger Kombi der oberen Mittelklasse im Offroad-Look, Länge: 5,00 Meter, Breite: 1,87 Meter (mit Außenspiegeln: 2,09 Meter), Höhe: 1,53 Meter, Radstand: 2,83 Meter, Kofferraumvolumen: 560 – 1.665 Liter2,0-Liter-Bi-Turbo-Diesel, 154 kW/210 PS, Allradantrieb, Achtstufen-Automatik, maximales Drehmoment: 480 Nm bei 1.500 U/min, Vmax: 228 km/h, 0-100 km/h: 8,2 s, Durchschnittsverbrauch: 7,2 l/100 km, CO2-Ausstoß: 188 g/km, Effizienzklasse: D, Abgasnorm Euro 6c, Testverbrauch: 8,9 Liter. Preis: ab 43.375 EuroOpel Insignia Country Tourer – Kurzcharakteristik:Warum: viel Platz, kommodes Fahrwerk, starker Motor, relativ günstiger Grundpreis. Warum nicht: erfüllt nur Euro 6c-Norm, hoher Verbrauch, CT-Variante muss nicht sein. Was sonst: Audi A4 Allroad, Subaru Outback, VW Passat AlltrackDer Insignia ist ein überzeugendes Angebot in seiner Fahrzeugklasse. Allerdings fiel es unserem Autor nicht leicht zu definieren, zu welcher Fahrzeugklasse der Opel eigentlich gehört.

Fazit

Der Insignia ist ein überzeugendes Angebot in seiner Fahrzeugklasse. Allerdings fiel es unserem Autor nicht leicht zu definieren, zu welcher Fahrzeugklasse der Opel eigentlich gehört.

Fahrbericht: Opel Insignia Grand Sport 1.6 Turbo - Schneller venetzt
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Schneller venetzt Fahrbericht: Opel Insignia Grand Sport 1.6 Turbo

SP-X/Frankfurt. Opel schickt sein Flaggschiff Insignia mit einem neuen 1,6 Liter-Turbobenziner und einer neuen Infotainment-Generation in das Modelljahr 2019. Der 147 kW/200 PS starke Turbo übernimmt ab sofort die Topposition bei den Benzinern. Das 2,0-Liter-Aggregat mit 191 kW/260 PS wird nicht mehr angeboten. Der mit einem Benzinpartikelfilter ausgestattete Turbo ist wie die anderen für den Insignia angebotenen Motoren nach der Abgasnorm Euro 6d-temp klassifiziert und für die Grand Sport genannte Limousine, den Sports Tourer (Kombi) und den Country Tourer verfügbar. Los geht es ab 35.195 Euro für die Limousine, in Verbindung mit der zweiten Ausstattungsstufe Dynamic. Beim Country Tourer übernimmt serienmäßig eine Sechsstufen-Automatik die Kraftübertragung. Die anderen Modellvarianten werden ab Werk mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgeliefert, die Automatik ist alternativ erhältlich. Die technischen Daten für den Grand Sport lesen sich im Vorfeld einer Testfahrt rund um den Frankfurter Flughafen und ins hessische Umland bereits vielversprechend: Der Standardspurt gelingt in 7,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 235 erreicht. Dazu gibt es ein maximales Drehmoment von 280 Nm, das zwischen 1.650 und 4.500 Umdrehungen anliegt. Wichtiger als die Papierwerte sind jedoch die gefühlten Fahrerlebnisse. Hier kann der 1.6er durchaus überzeugen. Dank des knackigen Sechsgang-Schaltgetriebes steht einem zügigen Beschleunigungsvorgang zumindest auf der Autobahn nichts im Wege. Der Turbo hat keine Mühe, das gut 1,5 Tonnen schwere Fahrzeug auf Touren zu bringen. Auch jenseits der Richtgeschwindigkeit geht der Vorwärtsdrang munter weiter. Abseits der Schnellstraßen überzeugt der Turbo durch seine Laufruhe und seine harmonische Abstimmung. Der Fahrwerksabstimmung gelingt der Spagat zwischen sportlich und angenehm straff. Bodenwellen und –unebenheiten werden brav weggebügelt. Bei den Automatikversionen gehört das adaptive Fahrwerk Flex-Ride zur Serienausstattung. Hier lassen sich die drei Einstellungen Standard, Sport und Tour je nach Fahrgusto anwählen und personalisieren. Opel gibt als Verbrauch nach WLTP mit 6,8 bis 7,0 Litern an. Bei entspannter Fahrweise dürften diese Werte annähernd zu erfahren sein. Wer jedoch das Gaspedal oft und länger durchtritt, muss sicherlich mit gut zwei Litern mehr rechnen. Aber man muss ja nicht schnell fahren, man kann aber. Apropos schnell: Das neue Infotainmentsystem „Multimedia Navi Pro“ verfügt über ein acht Zoll großes, sehr hochauflösendes Display, das dank einer neuen Menüanordnung wie ein Tablet per Wisch- und Zoombewegung bedient werden kann und dank Echtzeit-Navigation flott zum Ziel führen soll. Der Fahrer kann das Infotainment-System auch über Schalter am Lenkrad bedienen. Das Multimedia Navi Pro lässt sich darüber hinaus auch per integriertem Sprachbefehl steuern. Muss aber nicht: Wer lieber Icons für Multimedia, Navigation etc. anklickt, kommt ebenfalls mit dem System zurecht. Die Bedienung ist denkbar übersichtlich gestaltet, die Umsetzung der Befehle geschieht sehr schnell. Die Betulichkeit der Vorgängergeneration ist Geschichte. Ist das System über ein Smartphone oder eine Simkarte mit dem Internet verbunden, gibt es Verkehrsinfos in Echtzeit. Aktuelle Daten zu Staus werden zum Beispiel dann in zwei bis drei Sekunden-Takt abgerufen, aktualisiert und in die Routenführung integriert. Das System lernt zudem aus Erfahrungswerten früherer Fahrten. Indem es das Verkehrsaufkommen auf gleicher Strecke zu vergleichbaren Uhrzeiten berücksichtigt. Viermal jährlich erfolgt zudem ein Kartenupdate. Ist keine Online-Verbindung verfügbar, greift das System mittels DAB/DAB+ auf das digitale Übertragungsformat TPEG zu. Ohne ein digitales Radiosignal werden TMC-Daten (Traffic Message Channel) per UKW übertragen. Bis zu fünf Fahrerprofile lassen sich in dem System hinterlegen Ab Werk fährt der Insignia mit dem neuen Multimedia-Radio mit 7-Zoll-Touchscreen, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Audio-Streaming und AppleCarplay und Android Auto vor. Das Navi Pro kostet rund 1.500 Euro Aufpreis, gehört aber ab der zweiten Ausstattungsstufe (Dynamic) zum Serienumfang. Wer noch sein Smartphone kabellos aufladen möchte, muss noch knapp 200 Euro investieren. Opel Insignia Grand Sport 1.6 Turbo - Technische Daten Fünftüriges, fünfsitzige Fließhecklimousine der Mittelklasse, Länge: 4,90 Meter, Breite: 1,86 Meter (Breite mit Außenspiegeln: 2,09 Meter), Höhe: 1,46 Meter, Radstand: 2,83 Meter, Kofferraumvolumen 490 bis 1.450 Liter Kurzcharakteristik: Warum: 200PS Warum nicht: ein Diesel ist für Vielfahrer auf Dauer sparsamer Was sonst: Ford Mondeo, Kia Optima, Skoda Superb, VW PassatOpel mischt beim Insignia das Angebot neu. Auch an der Spitze des Modellprogramms tut sich was.

Fazit

Opel mischt beim Insignia das Angebot neu. Auch an der Spitze des Modellprogramms tut sich was.

Testwertung

3,5/5

Opel Insignia Country Tourer 2.0 BiTurbo Diesel - Bergfex
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Opel Insignia Country Tourer 2.0 BiTurbo Diesel - Bergfex

Opel rüstet seine Insignia-Modellreihe weiter auf. Nach dem Grand Sport und dem Sports Tourer folgt jetzt der Country Tourer. Mit dem Crossover-Kombi hält auch ein neuer kräftiger BiTurbo-Vierzylinderdiesel und eine Achtgangautomatik Einzug, die aber nicht über jeden Zweifel erhaben ist.

Und noch einer! "Ja, schon klar", wird jetzt der eine oder andere denken, "das ist wieder so ein aufgebockter Kombi mit ein bisschen Möchtegern Offroad-Optik." Opel ist auf diese Kritik vorbereitet. "Im letzten Jahr haben sich sechs Prozent der deutschen Insignia Fahrer für den Country Tourer entschieden", weiß Jerôme Bailleul, Produktmanager bei dem Rüsselsheimer Autobauer. Tendenz steigend, vor allem in Ländern wie Österreich und der Schweiz, wo die Straßen auch mal unwegsamer sind und der Winter sein unbarmherziges Zepter härter schwingt, wird der Offroad-Kombi geordert. Immerhin können 25 Millimeter mehr Bodenfreiheit als beim Sports Tourer auf einem verschneiten Feldweg den Unterschied zwischen Steckenbleiben und Ankommen ausmachen. Dass auch der Aluminium-Unterbodenschutz mehr als nur Lifestyle-Zierrat ist, weiß jeder, der schon mal einen schneebedeckten Feldweg hochgefahren ist.

"Die Country Tourer Besitzer sind jünger als der durchschnittliche Insignia Kunde, sportlich aktiv und fahren mehr als 25.000 Kilometer im Jahr", erklärt Bailleul. Gerade die Mountainbiker und Kletter-Fans freut es, dass der Kofferraum 560 bis 1.665 Liter fasst und bei umgelegten Rücksitzbanklehnen Gegenstände von zwei Metern Länge im Gepäckabteil Platz finden. Für die Kilometerfresser gibt es beim Country Tourer den neuen Zweiliter-BiTubo Diesel mit 154 kW / 210 PS und einem maximalen Drehmoment von 480 Newtonmetern, das bereits bei 1.500 Umdrehungen pro Minute anliegt. Zwei Schaufeln sorgen für mächtig Dampf, die kleinere mit einer variablen Turbinengeometrie, die größere mit einer festen. Beide arbeiten zusammen, nur wenn die Tachonadel in Richtung Top-Speed wandert, verabschiedet sich die kleinere Turbine. Das Resultat: Nach 8,2 Sekunden ist Landstraßentempo erreicht und die Spitzengeschwindigkeit beträgt 228 km/h, allerdings gönnt sich der Power-Diesel auch 7,2 l/100 km.

Gut, der Country Tourer ist kein Tiefflieger, der möglichst wenig Widerstand bietet. Dafür ist der Selbstzünder leise und wird nur beim Kickdown knurrig. Die Achtgang-Automatik (kommt vom Zulieferer Aisin) raubt dem Vierzylinder allerdings einiges an Temperament. Etwas Linderung bringt der Fahrmodus "Sport", bei dem die Fahrstufen schneller flutschen, das Drehzahlniveau höher ist und die Befehle des Gaspedals unmittelbarer umgesetzt werden. Das Fahrwerk mit den adaptiven Dämpfern passt gut zu der eher kommoden Ausrichtung des 1.807 Kilogramm schweren Opels. "Der Wagen ist abgestimmt, als wenn es die anderen Insignias nicht gäbe", erklärt Ingenieur Bernd Griebenow. Neben anderen Federn inklusive angepasster Federraten sind auch die Dämpfer auf den höheren Schwerpunkt angepasst. Bei der Traktion hilft der Allradantrieb, der beim Top-Diesel serienmäßig ist, sowie das Twinster-Modell (kommt von GKN), bei dem zwei aktive Lamellenkupplungen die Verteilung der Kraft an den beiden Hinterachsen übernehmen. "Wir versuchen die Bremseingriffe an den Vorderrädern möglichst zu vermeiden"; verdeutlicht Griebenow den Zweck des kompakten Bauteils. Der Kunstgriff gelingt und der Insignia Country Tourer zieht gutmütig und berechenbar seine Bahn, übertreibt es der Pilot, hilft das sanft regelnde ESP.

Der entschlackte Innenraum unterscheidet sich nicht von den anderen Insignias. Die Bedienung ist aber immer noch nicht ganz so intuitiv wie bei Audi oder BMW. Auch die grafische Anmutung ist nicht ganz Up-to-Date, was aber nicht so sehr ins Gewicht fällt, wie die Tatsache, dass beim Navigationssystem noch keine Verkehrsmeldungen in Echtzeit möglich sind. Mit einem Grundpreis von 42.725 Euro ist der Opel Insignia Country Tourer ausstattungsbereinigt um 1.235 Euro teurer als der Insignia Sports Tourer. Zum Vergleich: Ein VW Passat Alltrack kostet mit 190 PS und einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe 44.875 Euro. Alle die noch nicht genug von dem Insignia-Trio haben, können sich freuen: nächstes Jahr kommt noch der Opel Insignia GSi.

Testwertung

4,0/5

Opel Insignia Country Tourer - Gelände-Kombi ab 35.000 Euro
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Gelände-Kombi ab 35.000 Euro Opel Insignia Country Tourer

Zu Preisen ab 34.885 Euro ist ab sofort der Opel Insignia Country Tourer bestellbar. Der Mittelklasse-Kombi im Offroad-Design wird in der Basisvariante von einem 1,5-Liter-Turbobenziner mit 121 kW/165 PS angetrieben, zur Ausstattung zählen ein adaptives Fahrwerk, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Komfortsitze. Außerdem finden sich ein 191 kW/260 PS starker 2,0-Liter-Turbobenziner sowie ein 2,0-Liter-Diesel mit 125 kW/170 PS im Angebot. Letzterer ist auf Wunsch mit Allradtechnik zu haben, beim starken Benziner ist er Serie. Weitere Antriebsvarianten sollen folgen.

Vom Standardmodell unterscheidet sich der Country Tourer durch Kunststoffverkleidungen rund um die Karosserie, silberfarbene Unterfahrschutzelemente und eine um zwei Zentimeter erhöhte Bodenfreiheit. Parallel zur neuen Variante führt Opel zudem ein neues Individualisierungsmodell namens „Exclusive“ ein; gegen Aufpreis stehen unter anderem spezielle Felgen und 15 unterschiedliche Sonderlackierungen zur Wahl. Außerdem kann die Karosseriefarbe auch nach Kundenwunsch extra angemischt werden.

 

Fazit

Solange Opel kein großes SUV im Portfolio hat, ist der Insignia Country Tourer der Lifestyle-Offroader der Wahl. Nun nennen die Rüsselsheimer erstmals den Preis.

Testwertung

4,0/5

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Alternativen

Opel Insignia Country Tourer Kombi (seit 2017)