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Opel Combo Transporter (2011–2018)

Alle Motoren

1.2 Turbo (110 PS)

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Leistung: 110 PS
Ehem. Neupreis ab: 19.995 €
Hubraum ab: 1.199 ccm
Verbrauch: 5,5 l/100 km (komb.)

1.4 (95 PS)

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Leistung: 95 PS
Ehem. Neupreis ab: 13.150 €
Hubraum ab: 1.364 ccm
Verbrauch: 7,0 l/100 km (komb.)

1.4 Turbo (120 PS)

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Leistung: 120 PS
Ehem. Neupreis ab: 14.697 €
Hubraum ab: 1.368 ccm
Verbrauch: 7,2 l/100 km (komb.)

1.5 D (102 PS)

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Leistung: 102 PS
Ehem. Neupreis ab: 22.134 €
Hubraum ab: 1.499 ccm
Verbrauch: 3,9 l/100 km (komb.)

1.5 D (76 PS)

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Leistung: 76 PS
Ehem. Neupreis ab: 20.052 €
Hubraum ab: 1.499 ccm
Verbrauch: 4,0 l/100 km (komb.)

1.5 D (130 PS)

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Leistung: 130 PS
Ehem. Neupreis ab: 23.860 €
Hubraum ab: 1.499 ccm
Verbrauch: 4,3 l/100 km (komb.)

1.3 CDTI (90 PS)

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Leistung: 90 PS
Ehem. Neupreis ab: 18.088 €
Hubraum ab: 1.248 ccm
Verbrauch: 4,8 l/100 km (komb.)

1.6 CDTI (90 PS)

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Leistung: 90 PS
Ehem. Neupreis ab: 19.230 €
Hubraum ab: 1.589 ccm
Verbrauch: 5,0 l/100 km (komb.)

1.6 CDTI (105 PS)

4,4/5 aus 3 Erfahrungen
Leistung: 105 PS
Ehem. Neupreis ab: 17.255 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 4,5 l/100 km (komb.)

2.0 CDTI (135 PS)

2,6/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 135 PS
Ehem. Neupreis ab: 22.729 €
Hubraum ab: 1.956 ccm
Verbrauch: 5,6 l/100 km (komb.)

1.6 CDTI (95 PS)

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Leistung: 95 PS
Ehem. Neupreis ab: 17.425 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 4,7 l/100 km (komb.)

1.6 CDTI (120 PS)

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Leistung: 120 PS
Ehem. Neupreis ab: 17.850 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 4,5 l/100 km (komb.)

1.3 CDTI (95 PS)

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Leistung: 95 PS
Ehem. Neupreis ab: 15.113 €
Hubraum ab: 1.248 ccm
Verbrauch: 4,6 l/100 km (komb.)

1.6 CDTI (100 PS)

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Leistung: 100 PS
Ehem. Neupreis ab: 17.255 €
Hubraum ab: 1.598 ccm
Verbrauch: 4,5 l/100 km (komb.)

1.4 CNG Turbo ecoFLEX (120 PS)

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Leistung: 120 PS
Ehem. Neupreis ab: 19.409 €
Hubraum ab: 1.364 ccm
Verbrauch: 0,0 l/100 km (komb.)
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Alle Tests

Opel Combo Transporter (2011–2018)

Opel Combo Cargo - Auch für schlechte Wege
Autoplenum

Auch für schlechte Wege Opel Combo Cargo

SP-X/Rüsselsheim. Als Ersatz für einen Allradantrieb bietet Opel für den neuen Lieferwagen Combo Cargo ab sofort ein adaptives Traktionssystem an. Es bietet vier spezielle Fahrmodi für Schnee, Sand, Gelände und asphaltierte Straßen, zudem lassen sich ESP und Traktionskontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten komplett deaktivieren. Die Technik ist im Paket mit Bergabfahrassistent, einem Schlechtwegefahrwerk mit erhöhter Bodenfreiheit und einem Unterfahrschutz zum Nettopreis von 700 Euro zu haben. Der gemeinsam mit PSA entwickelte kleine Transporter selbst kostet ab 16.850 Euro netto, alle Varianten verfügen über Frontantrieb, Allradtechnik ist nicht zu haben.Opel bietet den Combo Cargo auch in einer Variante für unwegsames Gelände an. Die kommt ohne Allradantrieb aus.

Fazit

Opel bietet den Combo Cargo auch in einer Variante für unwegsames Gelände an. Die kommt ohne Allradantrieb aus.

Testwertung

3,0/5

Opel Combo Cargo - Handwerkers Liebling
Autoplenum

Handwerkers Liebling Opel Combo Cargo

Ab 16.850 Euro netto (20.052 Euro brutto) startet in Verbindung mit einem 56 kW/75 PS starken 1,5-Liter-Diesel die neue Generation des Opel Combo. Die mit dem Zusatz Cargo genannte Nutzfahrzeug-Variante feiert auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (20. bis 27. September) ihre Premiere und steht ab Mitte November bei den Händlern. Wie bei der Pkw-Version des Hochdachkombis stehen zwei Längen (4,40 und 4,75 Meter) zur Wahl. Je nach Bedarf können zwischen zwei und fünf Personen (Doppelkabine) befördert werden. Bereits in die Kurzvariante passen zwei Europaletten quer hinein, was ein einfaches Be- und Entladen ermöglicht. Wer die Durchreiche in den Beifahrerraum ordert, kann Gegenstände von 3,10 Meter bis zu 3,44 Meter Länge verstauen. Die zweigeteilte Heckflügeltüre lässt sich weit öffnen. Außerdem kann der Zugang in den Laderaum über eine seitliche Schiebetüre erfolgen. Gegen Aufpreis ist eine zweite erhältlich. Das Ladevolumen beträgt zwischen 3,3 und 4,4 Kubikmetern und die maximale Nutzlast bei beiden Varianten 1.000 Kilogramm. Eine sensorgesteuerte Überladungsanzeige zeigt nach dem Ampelprinzip grün-gelb-rot den Stand der Beladung an. Wer mehr Ladebedarf hat: Bis zu 1.500 Kilogramm dürfen an den Haken genommen werden. Für den Vortrieb sorgt ein 1,5-Liter-Dieselmotor, der in drei Ausbaustufen mit 75, 100 und 130 PS angeboten wird. Volumenmodell wird das kleinste Aggregat werden. Dies ist an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Wer mehr als einen funktionalen Innenraum möchte und Wert auf Assistenten legt, kann den Cargo unter anderem mit einer Klimaanlage oder Klimaautomatik, einem beheizbarem Lenkrad sowie Sitzheizung sowie mit einer permanenten Rückfahrkamera als digitalen Innenspiegel ausrüsten. Zahlreiche Fahrerassistenten wie Anhängerstabilitätskontrolle, Toter-Winkel-Warner oder Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung unterstützen auf Wunsch den Fahrer. Zusätzlich gibt es ein sogenanntes „Baustellen-Setup“ mit drei Zentimetern mehr Bodenfreiheit, Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse, größeren Rädern sowie variablen Federn hinten. Ein Allradantrieb wird später folgen.Laden bis die Ampel rot zeigt: Der Opel Combo bietet nicht nur viel Laderaum, er hilft auch eine Überladung zu vermeiden.

Fazit

Laden bis die Ampel rot zeigt: Der Opel Combo bietet nicht nur viel Laderaum, er hilft auch eine Überladung zu vermeiden.

Testwertung

3,5/5

Fahrbericht: Opel Combo Life - Platz satt
Autoplenum

Platz satt Fahrbericht: Opel Combo Life

Nach Crossland X und Grandland X kommt ab Ende September die dritte Zusammenarbeit zwischen Opel und dem mittlerweile zum neuen Eigentümer der Rüsselsheimer gewordenem französischen Konzerns PSA auf den Markt: der Hochdachkombi Combo Life.

Das Fahrzeug wird in zwei Längen (4,40 und 4,75 Meter) für je fünf oder sieben Personen angeboten. 597 bis 2.126 Liter in der Kurzversion und 850 bis 2.693 Liter in der langen Variante betragen die Kofferraumvolumina. Die Preisliste startet ab 19.995 Euro (Selection) für die Kurzversion und ab 23.450 Euro (Edition) jeweils mit dem 110 PS starken 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbo. Serienmäßig gehören neben einem Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung noch ein Müdigkeits-, Spurhalte-, Verkehrschilderkennungs- sowie in Berganfahrassistent zum Lieferumfang. Schon der 4,40 Meter lange Combo bietet reichlich Platz. Die Fahrzeuggattung profitiert von dem schnörkellosen Grundriss, die mit dem einfachen Grundsatz Breite mal Höhe ein üppiges Raumangebot schafft. Schnörkellos gibt sich auch das Opel-Design.

Der Dreizylinder mit 81 kW/110 PS ist der einzige Benziner im Motorenprogramm. Er spurtet unter dezentem Surren tapfer los. Immerhin 205 Nm generiert der kleine Turbo und kommt, sofern der Fahrer das leichtgängige Sechsgang-Schaltgetriebe fleißig nutzt, recht flott auf Touren. Der Standardspurt kann in 12,8 Sekunden gelingen. Man hat also genug Zeit, sich bewusst zu werden, dass man in keinem hoch motorisierten SUV oder Sportwagen sitzt. Ein Hochdachkombi ist zum Reisen ausgelegt, auf der Autobahn schafft der Turbo immerhin Tempo 175. Angenehmer als Vollgastouren sind allerdings Fahrten mit gezügeltem Gasfuß. Auf der Autobahn bei Richtgeschwindigkeit oder auf der Landstraße knapp unter 100 km/h gelassen zu cruisen, passt zu dem 1,85 Meter hohen Combo. Das Fahrwerk, das straffer ausgelegt ist als bei den Schwestermodellen Citroen Berlingo und Peugeot Partner, bügelt die meisten Straßenunebenheiten weg. Den Verbrauch gibt Opel nach WLTP je nach Ausstattung zwischen 6,7 und 7,5 Litern an. Flankiert wird der Dreizylinder von einem 1,5-Liter-Diesel, der in drei Ausbaustufen mit 56 kW/76 PS, 75 kW/102 PS und 96 kW/130 PS offeriert wird. Die zwei kleineren Selbstzünder sind an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt, bei den anderen zwei Triebwerken ist ein Sechsgang-Schalter Serie. Alternativ steht für den 130 PS-Diesel eine Achtgang-Automatik (Aufpreis 2.100 Euro) zur Wahl. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro6d-Temp.

Nicht ganz überraschend muss man beim rund 20.000 Euro teuren Basis-Combo auf viele Komfortfeatures verzichten, die das Reisen sehr angenehm machen. Klima, eine zweite Schiebetür, ein Multimedia-Radio mit acht Zoll großem Farb-Touchscreen und elektrische Fensterheber für die vorderen Türen gibt es zum Beispiel erst ab der zweiten Ausstattungsstufe Edition (ab 23.450 Euro). Hier gehört auch ein beheizbares Lenkrad zum Serienumfang. Dies wird nur im Combo angeboten, die Schwestermodelle Citroen Berlingo und Peugeot Rifter müssen ohne dieses praktische Funktion auskommen. Ein Allradantrieb wird wohl im nächsten Jahr die Wintertauglichkeit weiter erhöhen. Hat man dagegen die höchste Komfortstufe Innovation gewählt (ab 26.050 Euro), sind im Fond drei Einzelsitze eingebaut, die die Montage von bis zu drei Kindersitzen ermöglichen. Ein Panorama-Glasdach unterstreicht das luftige Raumgefühl, eine durchgehende Mittelkonsole bietet mit schließbaren Staufächern zusätzlichen Stauraum. Praktisch ist übrigens auch die am Dachhimmel des Kofferraums montierte Ablagebox. Sie kann sowohl vom Kofferraum als auch vom Fond aus be- und entladen werden und kann bis zu 10 Kilogramm Gewicht aufnehmen. Wenn wir schon beim Thema Ladung sind: Ist auch die Lehne des Beifahrersitzes umgelegt, nimmt der Combo Gegenstände bis zu einer Länge von 2,70 Metern beziehungsweise 3,05 Metern bei der Langversion auf. Große Menschen sollten aber beim Beladen auf ihren Kopf achten. Die Heckklappe schwingt nur ca. 1,80 Meter auf. Wer will, kann den Heckbereich mittels einer 180-Grad-Rückfahrkamera kontrollieren. Überhaupt stehen noch weitere Ausstattungsoptionen darunter Head-up-Display, Sitzheizung, Flankenschutz, Parkassistent, Navigation oder Einbindung von Apple CarPlay oder Android Auto gegen Aufpreis zur Wahl. Leider gibt es die rückenfreundlichen AGR-Sitze nicht.

Was fehlt noch? Eine App um Gegenstände im Fahrzeug wieder zu finden. Denn an Fächern ist wahrlich kein Mangel. Hier profitieren die Rüsselsheimer vom Ideenreichtum der Franzosen, die schon länger für ihre Kreativität bei der Interieursgestaltung von Familienfahrzeugen bekannt sind. Die Herausforderung dürfte daher nicht das Verstauen von Krimskrams zum Beispiel in den zwei Handschuhfächern, in Bodenablagen, in den Türinnenverkleidungen oder im Armaturenbrett sein, sondern das Wiederfinden der Gegenstände im Fahrzeug.

Opel Combo Life – Technische Daten:Hochdachkombi mit einer oder zwei Schiebetüre(n), fünf oder sieben Sitzen, Länge: 4,40 Meter, Breite: 1,85 Meter (mit Außenspiegeln 2,11 Meter), Höhe: 1,84 Meter, Radstand: 2,79 Meter, Kofferraumvolumen: 597 – 2.126 LiterBenziner1,2-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner, 81 kW/110 PS, Sechsgang-Getriebe, maximales Drehmoment: 205 Nm bei 1.750 U/min, Vmax: 175 km/h, 0-100 km/h: 11,8 s, Durchschnittsverbrauch nach NEFZ: 5,8 – 5,5 l/100 km, CO2-Ausstoß: 133 - 125 g/km, Effizienzklasse C, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 7,5 – 6,7 l/100 km (WLTP), CO2-Ausstoß: 170 - 150 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Preis: ab 19.995 Euro [Selection]Diesel1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel, 56 kW/76 PS, Fünfgang-Getriebe, maximales Drehmoment: 230 Nm bei 1.750 U/min, Vmax: 153 km/h, 0-100 km/h: 16,5 s, Durchschnittsverbrauch nach NEFZ: 4,2 – 4,1 l/100 km, CO2-Ausstoß: 110 - 108 g/km, Effizienzklasse A - A+, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 6,0 – 5,5 l/100 km (WLTP), CO2-Ausstoß: 157 - 143 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Preis: ab 20.145 Euro [Selection]1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel, 75 kW/102 PS, Fünfgang-Getriebe, maximales Drehmoment: 250 Nm bei 1.750 U/min, Vmax: 175 km/h, 0-100 km/h: 12,7 s, Durchschnittsverbrauch nach NEFZ: 4,5 – 4,2 l/100 km, CO2-Ausstoß: 118 - 110 g/km, Effizienzklasse A - A+, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 6,7 – 5,6 l/100 km (WLTP), CO2-Ausstoß: 176 - 146 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Preis: ab 25.100 Euro [Edition]1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel, 96 kW/130 PS, Sechsgang-Getriebe, maximales Drehmoment: 300 Nm bei 1.750 U/min, Vmax: 185 km/h, 0-100 km/h: 10,6 s, Durchschnittsverbrauch nach NEFZ: 4,5 – 4,3 l/100 km, CO2-Ausstoß: 118 - 114 g/km, Effizienzklasse A - A+, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 6,2 – 5,6 l/100 km (WLTP), CO2-Ausstoß: 162 - 146 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Preis: ab 27.150 Euro [Edition]1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel, 96 kW/130 PS, Achtgang-Automatik, maximales Drehmoment: 300 Nm bei 1.750 U/min, Vmax: 184 km/h, 0-100 km/h: 11,4 s, Durchschnittsverbrauch nach NEFZ: 4,5 – 4,3 l/100 km, CO2-Ausstoß: 118 - 113 g/km, Effizienzklasse A - A+, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 6,2 – 5,6 l/100 km (WLTP), CO2-Ausstoß: 164 - 146 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Preis: ab 29.250 Euro [Edition]

Kurzcharakteristik:Warum: weil man Stammkunde bei einem schwedischen Möbelhaus istWarum nicht: man lässt sich die Möbel lieber liefernWas sonst: VW Caddy, Renault Kangoo, Ford Tourneo Courier, Fiat Doblo, die Schwestermodelle Citroen Berlingo und Peugeot RifterWann: ab 29.9.2018Was kommt noch: AllradantriebNach seinen Schwestermodellen Citroen Berlingo und Peugeot Rifter steht jetzt auch der Opel Combo in den Startlöchern. Der Hochdachkombi verleitet zum Suchen und setzt auf warme Finger.

Fazit

Nach seinen Schwestermodellen Citroen Berlingo und Peugeot Rifter steht jetzt auch der Opel Combo in den Startlöchern. Der Hochdachkombi verleitet zum Suchen und setzt auf warme Finger.

Testwertung

3,5/5

Alltags-Test Opel Combo 1.4 Turbo mit 120 PS: Die Van-Alternative zum Caddy?
auto-motor-und-sport

Alltags-Test Opel Combo 1.4 Turbo mit 120 PS: Die Van-Alternative zum Caddy?

Dass dieser Opel Combo durch und durch ein Fiat Doblo ist, weiß mittlerweile jeder. Ist ja kein Geheimnis, dass die Marke mit dem Blitz bei den Italienern zukauft. Während frühere Combos auf dem Corsa basierten und aus heutiger Sicht vergleichsweise knauserig mit dem Thema Platz umgingen, ist die aktuelle Version schon fast ein halber Bulli. Marke: "Quadratisch, Praktisch, Gut". Ob letzteres stimmt, zeigt der Alltagstest.

Platz? Reichlich. Überall
Bevor wir den Combo erkunden noch ein wenig Basiswissen: Es stehen zwei Radstände und zwei Dachhöhen zur Wahl. Während der Kurze (4,39 Meter lang) als Fünf- oder Siebensitzer (Testwagen in unserem Alltagscheck) zu haben ist, gibt's den Langen (4,74 Meter lang) stets nur mit fünf Sitzplätzen, dafür stets mit größerem Kofferraum. Die serienmäßige Dachhöhe beträgt 1,88 Meter - optional lässt sie sich um rund 25 Zentimeter erweitern. Wer die einteilige Heckklappe unpraktisch findet, kann sich zwei Hecktüren bestellen. So, jetzt aber endlich rein in die gute Stube. Ja, doch, luftig ist es hier. Auch in Reihe zwei, die sich hinter zwei Schiebetüren verbirgt. Die Kastenform beschert auf allen Plätzen ein eindrucksvolles Raumgefühl. Über der ersten Reihe thront ein praktisches Ablagefach, das optionale Navi kommt mit einem praktischen Halter, der direkt ins Armaturenbrett gesteckt wird - inklusive Stromverbindung. Sehr vorbildlich.Der Kofferraum unseres Testwagens verbirgt sich hinter einer riesigen Klappe (beim Einparken genug Platz nach hinten lassen!), die eindrucksvoll nach oben schwebt und locker einen Kindergeburtstag vor Regen schützen kann (nicht ganz unwichtig, auch beim Einladen).

Opel Combo mit bis zu 3.200 Liter Ladevolumen
Sind, wie bei unserem Testwagen, fünf Sitze an Bord und in Benutzung, liegt das Volumen des Gepäckraumes bei 790 Litern. Respektable 3200 Liter werden es mit zusammengeklappten und aufgestellten Rücksitzen. Damit ist man bei Umzügen ein gern gesehener Helfer.Wer sieben Sitzplätze sucht, wird vom Kombi nicht enttäuscht. Optional gibt's eine dritte Sitzreihe mit zwei Stühlchen.Was uns im Alltag gestört hat? Die eingeschränkte Flexibilität der Fond-Bestuhlung (zweite Reihe). Zwar lassen sich die Lehnen nach vorn klappen und die Sitze anschließend aufstellen - mehr aber leider nicht. Dort stehen sie dann und kosten reichlich Platz, den man beim Einladen langer Gegenstände schmerzlich vermisst. Da nützt auch die nach vorn umlegbare Lehne des Beifahrerplatzes nichts (kostet Aufpreis). Schade, dass hier nicht praktischer gedacht wurde.Natürlich baut keiner gerne Sitze aus - ist aber allemal besser, als nicht genug Laderaum zu haben. An diesem Punkt eine kleine Gedenksekunde an den ersten Zafira - in punkto Flexibilität war er der König im Hause Opel.

Starr? Rollen die Anderen ab
Eine Etage weiter unten ist der Combo vorbildlich ausgestattet: beim Fahrwerk. Im Gegensatz zu anderen Kastenwagen verzichtet er nämlich auf eine hintere Starachse und setzt rundum auf Einzelradaufhängung. Damit trampelt er nicht durch die Stadt und auch nicht über Land - sondern rollt vergleichsweise komfortabel umher. Sein Turbo-Benziner (1,4 Liter) braucht etwas Schwung (Drehzahl), um alle seine 120 Pferdchen zu versammeln (5.000 Umdrehungen).Elf Sekunden auf Nullhundert und 172 km/h Höchstgeschwindigkeit sind akzeptable Werte bei der gebotenen Leistung und einem Leergewicht von rund 1,5 Tonnen. Auf Autobahnetappen senkt der lang übersetzte sechste Gang des Schaltgetriebes den Durst des kleinen Benziners, der im Durchschnitt zwischen acht (vorausschauende Fahrweise) und zehn (bei Eile) L/100 km liegt.Wer dem hohen Combo sportliche Manöver abverlangt, wird enttäuscht werden. Er ist ein eher ein gemütlicher Gleiter - der bei schnell angegangenen Kurven brav über die Vorderräder schiebt und sicher vom ESP eingebremst wird.

Preis? Wunschliste checken!
Wer wie wir einen 120 PS-Benziner möchte - Basis ist ein 1.4er ohne Turbo mit 95 PS, dann wäre da noch eine Erdgas-Version mit 120 PS und drei Dieselmotoren mit 90 bis 135 PS - , muss mindestens 20.650 Euro einplanen und bekommt dafür die bessere der beiden Ausstattungen (Edition). Zwei Schiebetüren sind Serie, eine Klimaanlage kostet dagegen immer noch 850 Euro Aufpreis.Weitere überlebenswerte Extras? Dritte Sitzreihe mit zwei ausbaubaren Stühlchen: 750 Euro, Sitzheizung vorn: 325 Euro, Parkpiepser hinten: 330 Euro, Heckflügeltüren: 140 Euro. Am Ende ist es also wie immer im Leben: Wer Luxus möchte, zahlt dafür.

Fazit
Moderne Kastenwagen wie der Combo sind zu Recht nicht nur bei Handwerkern beliebt. Gerade junge Familien schätzen seine praktischen Talente und seine robuste Ausstattung. Im Vergleich zur Konkurrenz aus Wolfsburg punktet der kantige Opel mit noch mehr Platz und dem komfortableren Fahrwerk. Schade, dass er mit langem Radstand nicht als Siebensitzer zu haben ist.

Testwertung

4,0/5

Opel Combo im Fahrbericht: Transport-Kapazität reloaded
auto-motor-und-sport

Opel Combo im Fahrbericht: Transport-Kapazität reloaded

Sie sind eingefleischtes Mitglied der Opel-Gang und bekamen trotzdem seit Anfang 2010 Herzklopfen beim Blick auf den Fiat Doblo? Dann hat der Blitz-Händler da was für Sie. Der neue Opel Combo 1.6 CDTi löst den angestaubten Vorgänger – noch auf vergangener Corsa-Plattform basierend – ab. Opel spart sich eine Neuentwicklung und stellt einen leicht umgemodelten Fiat Doblo in die Schauräume.

Opel Combo 1.6 CDTi mit Komfort durch Mehrlenkerhinterachse Grundsätzlich keine schlechte Wahl, denn obwohl kürzer als ein Astra, schluckt der Opel Combo 1.6 CDTi bei zusammengefalteten Rücksitzen bis zu 3.200 Liter. Wer zu fünft unterwegs ist, darf immer noch 790 Liter einladen – klasse. Um guten Fahrkomfort kümmert sich eine Mehrlenkerachse hinten – Ausnahme in einem Segment, das sogar Starrachsen wie beim VW Caddy akzeptiert. So rollt der Opel ordentlich ab, kassiert Unebenheiten relativ sorgfältig. Etwas mehr Sorgfalt hätte man hingegen der Geräuschdämmung widmen können. Der 1,6-Liter-Diesel nagelt speziell unter Last vernehmlich, beruhigt sich erst bei Konstantfahrt auf Landstraße oder Autobahn. In der Stadt hilft sein Start-Stopp-System beim Sparen, führt beim Losfahren aber hin und wieder zu nervigen Abwürgern. Ansonsten gibt der hartplastiklastige Opel Combo 1.6 CDTi im Alltag keine Rätsel auf und den geräumigen Ladeprofi – ob das für den Erfolg reicht?

Opel Combo CNG im Fahrbericht: Erdgas-Variante mit spürbarem Schub
auto-motor-und-sport

Opel Combo CNG im Fahrbericht: Erdgas-Variante mit spürbarem Schub

Im Transporterbereich arbeitet Opel schon länger mit einem Partner zusammen. Vivaro und Movano gibt es mit wenigen Änderungen auch als Renault Trafic und Master zu kaufen. Eine Klasse tiefer kooperiert Opel hingegen mit Fiat. Die neue Generation des bislang eigenständigen Opel Combo rollt gemeinsam mit dem Doblò vom Band. Und zwar nahezu baugleich: ein anderer Stoßfänger, der Opel-Blitz auf Kühlergrill und Lenkrad – das war‘s. Selbst die Motoren stammen alle von Fiat. Nun werden Hochdachkombis meist aus rationalen Überlegungen gekauft, bei denen Kosten eine wichtigere Rolle spielen als markentypische Eigenständigkeit. Wegen der stark gestiegenen Benzinpreise verdient deshalb eine Combo-Version besondere Beachtung: Der Opel Combo 1.4 Turbo CNG verbrennt neben Benzin auch vergleichsweise preisgünstiges Erdgas.

272 Kilometer Reichweite sind realistisch Dank Aufladung leistet er 120 PS und garantiert mit 206 Nm ab 3.000/min deutlich mehr Temperament als der einzige, gleich große Saugbenziner im Angebot mit 95 PS. So muss sich der Opel Combo 1.4 Turbo CNG auch vor den drehmomentstarken Dieselversionen nicht verstecken. Ab rund 2.000/min liefert er spürbaren Schub, und auch bei voller Zuladung (magere 435 Kilogramm) bleibt das Gefühl einer angemessenen Motorisierung, die jedoch bei hoher Last und Drehzahl einen kräftigen Ton anschlägt. Interessant sind vor allem die Kraftstoffkosten: Da ein Kilogramm Erdgas derzeit rund 50 Cent weniger kostet als ein Liter Diesel, spart der Opel Combo 1.4 Turbo CNG im Normzyklus bis zu 45 Euro pro 1.000 Kilometer, gegenüber dem Benziner sind es sogar bis zu 80 Euro. Im Fahrbericht konsumierte der Opel Combo 1.4 Turbo CNG im Schnitt 5,9 Kilogramm pro 100 km, wodurch der 16-Kilo-Gasvorrat rascher zur Neige geht – die CNG-Reichweite schrumpft so von theoretischen 326 auf realistische 272 Kilometer. Im Alltag dürfte der Fahrer noch früher eine von derzeit knapp 900 deutschen CNG-Tankstellen ansteuern, sofern er nicht den zusätzlichen 22-Liter-Benzintank antasten will. Denn die winzige, zwischen Tacho und Drehzahlmesser integrierte CNG-Tankanzeige informiert über den Restvorrat nur grob über vier digitale Balken. Besonders ärgerlich: Auf einen Bordcomputer, der auch Durchschnittsverbrauch und Restreichweite anzeigt, sowie eine Start-Stopp-Automatik und eine dritte Sitzreihe (sonst jeweils optional) müssen Combo-Käufer verzichten, wenn sie den Opel Combo 1.4 Turbo CNG wählen.

Opel Combo 1.4 Turbo CNG ab 24.450 Euro Darüber hinaus sind keine weiteren Einschränkungen vonnöten, selbst im großzügig dimensionierten Innen- und Gepäckraum. Beide profitieren von der üppigen Breite des Opel Combo, die in engen Parklücken aber ebenso Probleme bereitet wie die riesige, weit ausschwenkende Heckklappe. Praktischer: die hinteren Schiebetüren, die speziell Kindern den Ein- und Ausstieg erleichtern. Das robust ausgekleidete Interieur und die ausreichend sensibel ansprechende Federung erfüllen ihren Zweck. Für ein Leben als genügsamer Familien- und Freizeittransporter sind das gute Voraussetzungen. Mit 24.450 Euro kostet der Opel Combo 1.4 Turbo CNG als Edition exakt so viel wie der stärkste Diesel mit 135 PS, aber deutlich mehr als ein gleich motorisierter, besser ausgestatteter Fiat Doblo (inklusive Klimaanlage).

Opel Combo im Fahrbericht: Ungewöhnlich guter Federungskomfort
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Opel Combo im Fahrbericht: Ungewöhnlich guter Federungskomfort

Da ereilt nun den Opel Combo das gleiche Schicksal wie das gleichnamige kleine Reich an der Mündung des Gambia-Flusses: Er verliert seine Eigenständigkeit. Die Region Combo gehört heute zum westafrikanischen Staat Gambia, und der Opel Combo ist nun ein fast identischer Ableger des Fiat Doblo. Doch was solls? In dieser besonders preissensiblen Klasse werden häufig nahezu baugleiche Modelle unter verschiedenen Markennamen verkauft. Das gilt etwa für Citroen Berlingo und Peugeot Partner, aber auch für Fiat Fiorino, Citroen Nemo und Peugeot Bipper; und in Zukunft für den Mercedes Citan.

Opel Combo kostet ab 17.650 Euro Vorteil für den Kunden: Der Doblo-Bruder Opel Combo ist ein ausgereiftes Auto zum fairen Basispreis von 17.650 Euro ausstattungsbereinigt rund 500 Euro mehr als bei Fiat. Dafür gibt es allerdings nur den müden Saugbenziner mit 95 PS, der mit den 1.415 Kilogramm (Fünfsitzer) seine liebe Mühe hat. Wer einen stärkeren Benziner will, bekommt den empfehlenswerten 120 PS starken Turbo anders als bei Fiat nur als Erdgas-Variante und entsprechend hohem Aufschlag (ab 23.100 Euro). Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der 1,6-Liter-Diesel mit 105 PS aus dem Fiat-Regal. An der Ampel tritt er kräftig an und bietet einen akzeptablen Durchzug. Mit optionalem Start-Stopp-System (355 Euro Aufpreis) kostet der Opel Combo 1.6 CDTi ab 20.805 Euro. Eine große Stärke des in der Türkei gebauten Hochdachkombis ist der für diese Klasse ungewöhnlich gute Federungskomfort, den der Opel Combo der vergleichsweise aufwendigen hinteren Einzelradaufhängung namens Bi-Link verdankt. In diesem Segment ist nämlich eher eine Starrachse die Regel. Zusammen mit akzeptablen Windgeräuschen ergibt sich ein brauchbarer Langstreckenkomfort, der nur durch die wenig konturierten, recht unbequemen Sitze getrübt wird.

Viel Platz im Fond Trotz der ausreichend direkten Lenkung hegt der Opel Combo keine sportlichen Ambitionen, wird in schnell genommen Kurven vom sanft regelnden ESP souverän eingebremst. Auf der Rückbank finden selbst große Personen ausreichend Platz, so dass verschiebbare Fondsitze nicht vermisst werden. Auch nicht beim Beladen des Kofferraums, der mit 790 Litern bis zur Fensterkante Raum im Überfluss bietet. Für 750 Euro lassen sich zwei zusätzliche Sitze im Gepäckabteil montieren. Die sind zwar anders als beim Zafira Tourer nicht im Laderaumboden versenkbar, aber der Opel Combo ist dafür deutlich billiger. Preissensible Kunden werden nicht nur auf die mäßige Variabilität, sondern auch die fehlende Eigenständigkeit pfeifen - zu Recht. Der Opel Combo ist halt ein gutes Auto - obwohl oder gerade weil er von Fiat kommt.

Vorstellung Opel Combo: Praktisches Vielzweckmobil
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Vorstellung Opel Combo: Praktisches Vielzweckmobil

Für Hochdach-Kombivans interessieren sich längst nicht mehr nur Handwerker oder Auslieferungs-Unternehmen. Ihre inzwischen von zahlreichen Herstellern angebotenen zivilen, optisch aufgepeppten Versionen stehen bei mehrköpfigen Familien dank ihres Platzangebots und eines attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses immer öfter auf der Shopping-Liste. Vorausgesetzt, im Familienrat gibt es keinen Design-Freak und niemand will seine sportiven Ambitionen gerade beim Autofahren ausleben. Die jetzt auf den Markt kommende dritte Generation des Opel Combo ist ein gutes Beispiel.Der auf der Basis des Fiat Doblo beruhende neue Combo, der auch in dem türkischen Fiat-Werk von den Bändern rollt, ist nämlich ein Lastesel mit Bestwerten in Zuladung und Frachtkapazität, aber eben auch in seiner Pkw-Version mit kurzem (5-Sitzer) und langem Radstand (7-Sitzer) ein Angebot für all diejenigen, die viel Platz für Passagiere oder Geräte für das Freizeit-Hobby benötigen.Breite MotorenpaletteMit vier Dieseltriebwerken von 66 kW/90 PS bis 99 kW/135 PS, einem Benziner mit 70 kW/95 PS und einer Erdgas-Version ist der neue Combo breit und konkurrenzfähig aufgestellt, wobei alle Motoren mit der besonders Kraftstoff sparenden ecoFlex-Ausführung inclusive Start/Stop-Technologie erhältlich sind. Ergebnis: Der 90 PS starke Selbstzünder-Basisantrieb (1,3 Liter) bringt es auf einen Normverbrauch von unter fünf Liter Diesel auf 100 Kilometern. Auch wenn in der Praxis sicherlich ein guter Liter mehr getankt werden muss, freut sich nicht nur der Handwerksmeister, sondern eben auch den Familienvater.Der wird wohl allerdings mehr die gleich starke CDTi-Variante mit 1,6 Litern auswählen, die serienmäßig mit einem manuellen Sechsganggetriebe gekoppelt ist, da das Triebwerk ebenfalls wenig Durst (5,6 Liter) hat, aber doch deutlich durchzugskräftiger ist. Da kommt auf kurvenreichen Landstraßen sogar so etwas wie Fahrfreude auf, da der neue Combo im Vergleich zu seinem Vorgänger jetzt ein wesentlich verbessertes Handling und angenehmen Fahrkomfort bietet.Benutzerfreundlicher InnenraumDer Innenraum des Combo ist praktisch und benutzerfreundlich eingerichtet, die Pkw-Version erinnert nicht mehr an das frühere Lastwagen-Feeling. Ergonomisch gestaltete und griffgünstig platzierte Bedienelemente sorgen für schnelle Vertrautheit und die erstaunlich wertigen Materialien sind erfreulicherweise passgenau verarbeitet. Zahlreiche Staufächer, funktionale Ablagen runden den guten Eindruck ab.Ein attraktiver Einstiegspreis für die Basis-Transporter-Variante mit dem 70 kW/95 PS starken Benzinmotor von 13.750 Euro ohne Mehrwertsteuer ist darüber hinaus ein gewichtiges Kaufargument für den Handwerker. Die Kastenwagen-Versionen sollen allerdings nur 50 Prozent aller Verkäufe ausmachen. Für die Pkw-Ausgabe geht die Preisliste inklusive Mehrwertsteuer ab 17.650 Euro los, wobei im Gegensatz zum Kasten das ESP und eine vernünftige Sicherheitsausstattung nun endlich serienmäßig sind. Auf den ersten Blick viel Geld, doch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. (Auto-Reporter.NET/ Hans H. Grassmann)      

Opel Combo im Test: Lifestyle zwischen A und O
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Zwischen A und O: Lifestyle mal ganz anders

Rüsselsheim, 15. März 2012 - Das Wort Lifestyle riecht immer ein wenig nach Champagner, Trüffeln und Kaviar. Aber eigentlich bedeutet es nichts anderes als Lebensstil, und den hat ja wohl jeder: vom Jetsetter im Nadelstreifenanzug über den Student mit Triathlon-Ambitionen bis zum Familienvater mit drei Kindern. Für den Siemens-Vorstand dürfte der neue Opel Combo wohl aus Statusgründen nicht in Betracht kommen, für einige andere schon. Wir haben den neuen Hochdachkombi gefahren und uns ein Bild gemacht. Ein Opel Doblò Hochdachkombi nennen Fachleute eine Autogattung, deren Protagonisten Citroën Berlingo, Renault Kangoo, VW Caddy, Fiat Doblò und Opel Combo heißen. Sie haben sich als Freizeitversion von den Kleintransportern emanzipiert und sind mit den Jahren immer Pkw-ähnlicher und damit komfortabler geworden. Das Modell von Opel, das es schon seit Ende der 80er-Jahre gibt, war zunächst ein Abkömmling des Kadett, dann des Corsa. Die nun startende Generation ist jedoch ein Fiat Doblò, der mit Opel-Logos versehen wurde. Dem Käufer kann es egal sein - Hauptsache das Auto fährt gut. Außerdem stammen die Motoren zu einem Gutteil von Opel. Zwei Otto- und vier Dieselmotoren Der neue Combo ist als Passagierversion mit verglastem "Hinterteil" und als Kastenwagen mit Blechwänden verfügbar. Auf diese Hauptversionen sollen jeweils 50 Prozent der Verkäufe entfallen. Von der Verglasung abgesehen gibt es den Combo in zwei verschiedenen Radständen sowie mit Normal- oder Hochdach. Die Pkw-Version ist zudem als Fünf- und als Siebensitzer verfügbar. Die Variantenvielfalt ist also groß. Als Antriebe stehen zwei Fiat-Aggregate - ein 95-PS-Benziner und eine 120 PS starke Erdgasversion mit Turboaufladung - zur Verfügung. Die Dieselseite vertreten vier verschiedene Opel-Aggregate: ein 1.3 CDTI mit 90 PS, ein 2.0 CDTI mit 135 PS und zwei 1,6-Liter-Motoren, die sich von Letzterem ableiten und 90 beziehungsweise 105 PS leisten.

135 oder 105 PS? Der zunächst gefahrene Topdiesel mit 135 PS klingt zwar in den untersten Drehzahlbereichen etwas dumpf und dröhnend, bietet aber schon ab 1.500 Touren ein Drehmoment von gigantischen 320 Newtonmeter. Damit wird der Combo flotter, als man es ihm zutraut. Die gefahrene Version mit der optionalen Start-Stopp-Automatik und serienmäßiger Sechsgang-Schaltung sprintet in 11,3 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht bis zu 179 km/h. Den Spritverbrauch gibt Opel mit 5,6 bis 6,0 Liter an. Braucht man soviel Power in einem Hochdachkombi? Eher nicht. Der anschließend gefahrene 1.6 CDTI mit 105 PS bietet völlig ausreichenden Vortrieb. Dass diese Version gleich zwei Sekunden langsamer auf Tempo 100 kommt, fällt subjektiv kaum auf, und 290 Newtonmeter sind mehr als gut. Die Tankrechnung fällt außerdem etwas niedriger aus - Opel gibt 5,2 bis 5,6 Liter an -, aber die Tempo-Rekordjagd endet schon bei 164 km/h. Einzelradaufhängung rundum Doch für lange Autobahnfahrten bei Maximaltempo ist der Combo ebenso wenig gebaut wie für die kurvige Landstraße. Das liegt nicht an der Konstruktion des Fahrwerks. Der Combo hat mitnichten Blattfedern und Starrachsen wie ein Lkw, sondern die Pkw-übliche Einzelradaufhängung rundum. Der Fahrkomfort geht durchaus in Ordnung, aber mit einer Karosseriehöhe von 1,85 Meter ist das Auto für schnell gefahrene Slaloms schlicht ungeeignet. Umso mehr, als die Sitze schon bei lässiger Kurvenfahrt am Rücken kaum Halt bieten. Innen mehr O als A Überhaupt muss man in puncto Innenraum Abstriche machen. Selbst im Vergleich zu Klein- und Kleinstwagen enttäuschen Materialien und Verarbeitung. So wackeln und knarzen die Hartplastikteile an Armaturenbrett und Türinnenverkleidung. Die Instrumente sind bei trübem Wetter ohne Beleuchtung so düster, dass man sie kaum ablesen kann. Und die Lenkung ist im unteren Geschwindigkeitsbereich arg teigig. Auch in puncto Sicherheit kann der Basis-Combo nicht punkten: ESP ist zwar Serie, darüber hinaus gibt es standardmäßig aber nur zwei Airbags. All das ist mehr oder weniger klassentypisch: Auf Pkw-Niveau sind Hochdachkombis in puncto Sicherheit, Design und Verarbeitung noch nicht. Ein Opel-Fachmann würde vielleicht sagen: mehr O als A. Dazu sei daran erinnert, dass die Pkws aus Rüsselsheim allesamt mit dem Buchstaben A enden, während die Nutzfahrzeuge hinten ein O tragen.
Zwei serienmäßige Schiebetüren Jetzt aber schleunigst zu dem Hauptgrund, einen Combo zu kaufen: dem Nutzwert. Der ist in der Tat überragend. Zwei Schiebetüren sind Serie, was das Einsteigen in engen Querparklücken vereinfacht. In knappen Längsparklücken sind die optionalen Heckflügeltüren der serienmäßigen Heckklappe überlegen. Wirklich immens ist der gebotene Kofferraum: 790 bis 3.200 Liter - da passt gewaltig was rein. Diese Werte beziehen sich auf den 4,39 Meter langen Fünfsitzer mit kurzem Radstand und Normaldach. Die Rückbank ist asymmetrisch geteilt umklappbar - genauer gesagt wickelbar. Das heißt, man legt die Lehne flach und kippt dann den ganzen Sitz in die Senkrechte. Ausbauen lassen sich die Möbel nicht. Viel Volumen, wenig Ladelänge Es ergibt sich eine Ladefläche von 1,40 mal 1,19 Meter. Allzu viel ist das nicht. Bei einem 28-Zoll-Tourenrad, das 1,80 Meter lang ist, muss man zum Verstauen wohl das Vorderrad ausbauen. Bei einem Zafira Family könnte es im Ganzen hineinpassen, denn hier wird die maximale Ladelänge mit 1,81 Meter angegeben. Wer eher Kinder als Räder transportiert, kann beim Combo Edition für 750 Euro zwei Zusatzsitze bestellen. Sie eignen sich allerdings wegen der Platzverhältnisse nicht für Erwachsene. Wie die Sitze in Reihe zwei lassen sich die beiden Extraplätze nach vorne wickeln, zusätzlich aber auch ausbauen. Das Preisargument Das Transportvermögen mag der Hauptkaufgrund für einen Hochdachkombi sein, daneben gibt es noch einen weiteren: den günstigen Preis. Den Combo gibt es mit dem 105-PS-Diesel ab 20.450 Euro. Dafür erhält man einen Fünfsitzer mit ESP, Frontairbags, elektrischen Fensterhebern vorn, zwei Schiebetüren und Zentralverriegelung ohne Funkfernbedienung. Empfehlenswerter als diese Spartanerversion ist der Combo Edition für 21.800 Euro. Hier haben auch die Schiebetüren elektrische Fensterheber und es sind immerhin vier Airbags an Bord. Zum Lieferumfang gehören hier außerdem ein CD-Radio, elektrisch einstellbare Außenspiegel und die Fernbedienung für die Zentralverriegelung. Eine Klimaanlage kostet 1.060 Euro, Parkpiepser für hinten 300 Euro, die Start-Stopp-Automatik 355 Euro. Kein Sonderangebot Mit 21.800 Euro liegt der Combo Edition mit 105-PS-Diesel gleichauf mit der Konkurrenz. Der Segment-Bestseller VW Caddy kostet als 1.6 TDI Trendline mit fünf Sitzen und ähnlicher Ausstattung 21.753 Euro. Und den Fiat Doblò 1.6 Multijet Easy mit 105 PS gibt es für 21.800 Euro. Deutlich teurer ist ein Zafira Family, der noch auf der alten Generation des Opel-Vans basiert. Mit 110-PS-Diesel gibt es ihn ab 24.810 Euro, allerdings mit guter Ausstattung. Eine weitere Alternative mit viel Stauraum für wenig Geld ist der neue Dacia Lodgy, den es ab Juni 2012 zu Preisen ab 9.990 Euro gibt. Er besitzt serienmäßig ein ESP und bietet bis zu 2.617 Liter Stauraum. Der Preis für die 110-PS-Dieselversion ist allerdings noch nicht bekannt.

Fazit

Ein Mercedes SL ist ein Fahrzeug für die Upper Class, ein Toyota Aygo wäre ein typisches Studentenvehikel. Für welchen Lifestyle eignet sich der Opel Combo? Außer für Handwerker ist er gut für Hobbysportler, die Rad, Surfzeug oder Tauchausrüstung transportieren wollen, oder auch Familienväter. Die Hauptargumente für den Combo sind der gigantische Stauraum und die praktischen Schiebetüren. Eine komplette Sicherheitsausstattung wie vom Pkw gewohnt darf man allerdings nicht erwarten, und die Optik innen und außen dürfte viele abschrecken. Insgesamt trägt der Combo das O am Schluss des Modellnamens - bei Opel Kennzeichen der Nutzfahrzeuge - zurecht. Anders gesagt: Wer nicht unbedingt gigantisch viel Stauraum braucht, wählt besser einen Van.

Testwertung

3,5/5

Opel Combo Tour 1.6 CDTI - Nette Kombination
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Opel Combo Tour 1.6 CDTI - Nette Kombination

Der neue Opel Combo vereint die Vorteile eines Kastenwagens mit dem Komfort einer Mittelklasselimousine.

Wie bekommt Mann ein Fahrrad in ein Auto? Heckklappe auf, Fahrrad rein, Heckklappe zu. Bei der dritten Generation des Opel Combo Tour geht das jetzt auch ohne grobe Schäden an Rad und Auto. Mit seinem maximalen Laderaumvolumen von 3.200 Litern lässt sich auch mehr als nur ein Freizeitsportgerät innerhalb kürzester Zeit verstauen. Dank der niedrigen Ladekante von 54,5 Zentimetern Höhe können auch die Kleinsten beim Packen mitmachen. Der ab 20.450 Euro in drei Ausstattungsvarianten erhältliche Combo Tour mit einem 1,6 Liter-Dieselmotor leistet 77 kW / 105 PS und lässt sich für 355 Euro extra mit einem Start-Stopp-System ausstatten.

Der Vierzylindermotor arbeitet zwar hörbar, aber nicht störend und treibt den 4,39 Meter langen Rüsselsheimer auf bis zu 164 Kilometer pro Stunde. Das 290 Newtonmeter starke Drehmoment sorgt für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 13,4 Sekunden. Das serienmäßige ESP hilft bei der Traktionsfindung an der angetriebenen Vorderachse. Der auf dem Fiat Dobló basierende Opel kommt mit einem Sechsganggetriebe und zwei Schiebetüren auf den Markt. Letztere lassen sich jedoch von innen mehr schlecht als recht und erst nach einer kurzen Einweisung einigermaßen flüssig öffnen. Der scheinbar einem Pistolenzug nachempfundene Öffnungshebel erweckt zudem nicht den Eindruck, dass er allzu oft benutzt werden möchte. Gleiches gilt auch für den Plastiktankdeckel.

Doch seine Benutzung wird im Optimal-Verbrauchsfall, welcher bei 5,2 Litern auf 100 Kilometern liegt, sowieso nur alle 1.000 Kilometern von Nöten sein. Pro Kilometer setzt der 1.415 Kilogramm schwere Combo 1.6 CDTI 136 Gramm CO2 an die frische Luft. Trotz dieses für seine Größe angemessenen Spritverbrauchs zeigt er, dass auch ein Kastenwagen nicht unbedingt behäbig sein muss. Die komfortable Federung und das für eben solch ein Nutzfahrzeug ungewohnt gut abgestimmtes Fahrwerk geben dem Fahrer über das bequem in der Hand liegende Lenkrad ausreichend Rückmeldung über die aktuelle Fahrsituation. Das verbesserte Handling ist der Einzelradaufhängung an der Hinterachse zuzuschreiben. Hinzu kommen dank der vielen und großen Glasflächen der angenehm lichtdurchflutete Innenraum und eine mehr als passable Kopffreiheit.

Nicht ganz nachzuvollziehen ist hingegen die Bestuhlungs-Philosophie im Hause Opel. Der Combo mit kurzem Radstand ist nämlich sowohl als Fünf- und Siebensitzer erhältlich. Der lange Radstand-Combo kann nur als Fünfsitzer geordert werden. Klingt komisch. Ist aber so. Gleichzeitig ist Variante mit kurzem Radstand mit einem Hochdach verfügbar. Ohne Hochdach misst er 1,85 Meter in der Höhe, mit Hochdach 2,10 Meter. Motorenseitig bietet Opel für den Combo sechs Aggregate an. Neben einem 70 kW / 95 PS Benzin- und einem 88 kW / 120 PS Erdgasantrieb stehen vier Selbstzünder von 66 kW / 90 PS bis 99 kW / 135 PS zum Kauf bereit. Eine Elektrovariante ist (noch) nicht geplant.

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