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Opel Combo

Alle Baureihen

3,5/5

ADAC Pannenstatistik Opel Combo im Kalenderjahr 2017

Erstzulassungsjahr wählen:

Anzahl Pannen pro 1000 zugelassener Fahrzeuge (=Pannenkennziffer) nach Erstzulassungsjahr.

Top Durchschnitt Flop 17.8 20.8 71.2 78.4

60.3 Opel Insignia

20.8 Audi Q5

17.8 BMW 3er

Zuverlässigsten Modelle in der Fahrzeugklasse
Top Durchschnitt Flop 16.1 18.7 60.5 64.8

53.1 Opel Insignia

16.4 Audi A4

16.1 Audi Q5

Zuverlässigsten Modelle in der Fahrzeugklasse
Top Durchschnitt Flop 6.2 13.2 56.6 56.6

45.6 Opel Insignia

11.3 Audi Q5

6.2 BMW X3

Zuverlässigsten Modelle in der Fahrzeugklasse
Top Durchschnitt Flop 3.6 9.0 38.1 38.1

31.2 Opel Insignia

6.7 BMW 3er

3.6 BMW X3

Zuverlässigsten Modelle in der Fahrzeugklasse
Top Durchschnitt Flop 2.5 5.2 29.8 36.4

36.4 Opel Insignia

4.0 Audi A4

2.5 BMW X3

Zuverlässigsten Modelle in der Fahrzeugklasse
Top Durchschnitt Flop 1.2 2.9 18.2 23.3

23.3 Opel Insignia

2.0 BMW X3

1.2 BMW 4er

Zuverlässigsten Modelle in der Fahrzeugklasse
Top Durchschnitt Flop 0.9 2.1 12.9 17.9

17.9 Opel Insignia

0.9 BMW 4er

0.9 BMW X3

Zuverlässigsten Modelle in der Fahrzeugklasse

Betroffene Bauteile und Elektronik

  • Einspritzdüse / Injektor (2011)
  • Batterie (2010, 2013 bis 2014)
  • Zündkabel (Hochspannungskabel) (2011 bis 2012)
  • Abgasrückführung (2010 bis 2011)
  • Ladedruckregelung (2011 bis 2012)
  • Zündkerzenstecker (2011 bis 2012)
  • Schloss Kofferraum (2010 bis 2011)
  • Motor (2009, 2011)
  • Abgasrückführung (2009 bis 2010)
  • Batterie (2009 bis 2015)
  • Motor (2009 bis 2015)
  • Turbo-Lader Saug-, Druckleitung, Ladeluftkühler (2009 bis 2011)
  • Antriebsriemen (2009 bis 2011)
  • Partikelfilter (2009 bis 2010, 2013)
  • Zündspule (2009 bis 2010)
  • Turbo-Lader (2009)

Alle Tests

Opel Combo

Opel Combo Cargo - Auch für schlechte Wege
Autoplenum

Auch für schlechte Wege Opel Combo Cargo

SP-X/Rüsselsheim. Als Ersatz für einen Allradantrieb bietet Opel für den neuen Lieferwagen Combo Cargo ab sofort ein adaptives Traktionssystem an. Es bietet vier spezielle Fahrmodi für Schnee, Sand, Gelände und asphaltierte Straßen, zudem lassen sich ESP und Traktionskontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten komplett deaktivieren. Die Technik ist im Paket mit Bergabfahrassistent, einem Schlechtwegefahrwerk mit erhöhter Bodenfreiheit und einem Unterfahrschutz zum Nettopreis von 700 Euro zu haben. Der gemeinsam mit PSA entwickelte kleine Transporter selbst kostet ab 16.850 Euro netto, alle Varianten verfügen über Frontantrieb, Allradtechnik ist nicht zu haben.Opel bietet den Combo Cargo auch in einer Variante für unwegsames Gelände an. Die kommt ohne Allradantrieb aus.

Fazit

Opel bietet den Combo Cargo auch in einer Variante für unwegsames Gelände an. Die kommt ohne Allradantrieb aus.

Testwertung

3,0/5

Opel Combo Cargo - Handwerkers Liebling
Autoplenum

Handwerkers Liebling Opel Combo Cargo

Ab 16.850 Euro netto (20.052 Euro brutto) startet in Verbindung mit einem 56 kW/75 PS starken 1,5-Liter-Diesel die neue Generation des Opel Combo. Die mit dem Zusatz Cargo genannte Nutzfahrzeug-Variante feiert auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (20. bis 27. September) ihre Premiere und steht ab Mitte November bei den Händlern. Wie bei der Pkw-Version des Hochdachkombis stehen zwei Längen (4,40 und 4,75 Meter) zur Wahl. Je nach Bedarf können zwischen zwei und fünf Personen (Doppelkabine) befördert werden. Bereits in die Kurzvariante passen zwei Europaletten quer hinein, was ein einfaches Be- und Entladen ermöglicht. Wer die Durchreiche in den Beifahrerraum ordert, kann Gegenstände von 3,10 Meter bis zu 3,44 Meter Länge verstauen. Die zweigeteilte Heckflügeltüre lässt sich weit öffnen. Außerdem kann der Zugang in den Laderaum über eine seitliche Schiebetüre erfolgen. Gegen Aufpreis ist eine zweite erhältlich. Das Ladevolumen beträgt zwischen 3,3 und 4,4 Kubikmetern und die maximale Nutzlast bei beiden Varianten 1.000 Kilogramm. Eine sensorgesteuerte Überladungsanzeige zeigt nach dem Ampelprinzip grün-gelb-rot den Stand der Beladung an. Wer mehr Ladebedarf hat: Bis zu 1.500 Kilogramm dürfen an den Haken genommen werden. Für den Vortrieb sorgt ein 1,5-Liter-Dieselmotor, der in drei Ausbaustufen mit 75, 100 und 130 PS angeboten wird. Volumenmodell wird das kleinste Aggregat werden. Dies ist an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Wer mehr als einen funktionalen Innenraum möchte und Wert auf Assistenten legt, kann den Cargo unter anderem mit einer Klimaanlage oder Klimaautomatik, einem beheizbarem Lenkrad sowie Sitzheizung sowie mit einer permanenten Rückfahrkamera als digitalen Innenspiegel ausrüsten. Zahlreiche Fahrerassistenten wie Anhängerstabilitätskontrolle, Toter-Winkel-Warner oder Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung unterstützen auf Wunsch den Fahrer. Zusätzlich gibt es ein sogenanntes „Baustellen-Setup“ mit drei Zentimetern mehr Bodenfreiheit, Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse, größeren Rädern sowie variablen Federn hinten. Ein Allradantrieb wird später folgen.Laden bis die Ampel rot zeigt: Der Opel Combo bietet nicht nur viel Laderaum, er hilft auch eine Überladung zu vermeiden.

Fazit

Laden bis die Ampel rot zeigt: Der Opel Combo bietet nicht nur viel Laderaum, er hilft auch eine Überladung zu vermeiden.

Testwertung

3,5/5

Fahrbericht: Opel Combo Life - Platz satt
Autoplenum

Platz satt Fahrbericht: Opel Combo Life

Nach Crossland X und Grandland X kommt ab Ende September die dritte Zusammenarbeit zwischen Opel und dem mittlerweile zum neuen Eigentümer der Rüsselsheimer gewordenem französischen Konzerns PSA auf den Markt: der Hochdachkombi Combo Life.

Das Fahrzeug wird in zwei Längen (4,40 und 4,75 Meter) für je fünf oder sieben Personen angeboten. 597 bis 2.126 Liter in der Kurzversion und 850 bis 2.693 Liter in der langen Variante betragen die Kofferraumvolumina. Die Preisliste startet ab 19.995 Euro (Selection) für die Kurzversion und ab 23.450 Euro (Edition) jeweils mit dem 110 PS starken 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbo. Serienmäßig gehören neben einem Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung noch ein Müdigkeits-, Spurhalte-, Verkehrschilderkennungs- sowie in Berganfahrassistent zum Lieferumfang. Schon der 4,40 Meter lange Combo bietet reichlich Platz. Die Fahrzeuggattung profitiert von dem schnörkellosen Grundriss, die mit dem einfachen Grundsatz Breite mal Höhe ein üppiges Raumangebot schafft. Schnörkellos gibt sich auch das Opel-Design.

Der Dreizylinder mit 81 kW/110 PS ist der einzige Benziner im Motorenprogramm. Er spurtet unter dezentem Surren tapfer los. Immerhin 205 Nm generiert der kleine Turbo und kommt, sofern der Fahrer das leichtgängige Sechsgang-Schaltgetriebe fleißig nutzt, recht flott auf Touren. Der Standardspurt kann in 12,8 Sekunden gelingen. Man hat also genug Zeit, sich bewusst zu werden, dass man in keinem hoch motorisierten SUV oder Sportwagen sitzt. Ein Hochdachkombi ist zum Reisen ausgelegt, auf der Autobahn schafft der Turbo immerhin Tempo 175. Angenehmer als Vollgastouren sind allerdings Fahrten mit gezügeltem Gasfuß. Auf der Autobahn bei Richtgeschwindigkeit oder auf der Landstraße knapp unter 100 km/h gelassen zu cruisen, passt zu dem 1,85 Meter hohen Combo. Das Fahrwerk, das straffer ausgelegt ist als bei den Schwestermodellen Citroen Berlingo und Peugeot Partner, bügelt die meisten Straßenunebenheiten weg. Den Verbrauch gibt Opel nach WLTP je nach Ausstattung zwischen 6,7 und 7,5 Litern an. Flankiert wird der Dreizylinder von einem 1,5-Liter-Diesel, der in drei Ausbaustufen mit 56 kW/76 PS, 75 kW/102 PS und 96 kW/130 PS offeriert wird. Die zwei kleineren Selbstzünder sind an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt, bei den anderen zwei Triebwerken ist ein Sechsgang-Schalter Serie. Alternativ steht für den 130 PS-Diesel eine Achtgang-Automatik (Aufpreis 2.100 Euro) zur Wahl. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro6d-Temp.

Nicht ganz überraschend muss man beim rund 20.000 Euro teuren Basis-Combo auf viele Komfortfeatures verzichten, die das Reisen sehr angenehm machen. Klima, eine zweite Schiebetür, ein Multimedia-Radio mit acht Zoll großem Farb-Touchscreen und elektrische Fensterheber für die vorderen Türen gibt es zum Beispiel erst ab der zweiten Ausstattungsstufe Edition (ab 23.450 Euro). Hier gehört auch ein beheizbares Lenkrad zum Serienumfang. Dies wird nur im Combo angeboten, die Schwestermodelle Citroen Berlingo und Peugeot Rifter müssen ohne dieses praktische Funktion auskommen. Ein Allradantrieb wird wohl im nächsten Jahr die Wintertauglichkeit weiter erhöhen. Hat man dagegen die höchste Komfortstufe Innovation gewählt (ab 26.050 Euro), sind im Fond drei Einzelsitze eingebaut, die die Montage von bis zu drei Kindersitzen ermöglichen. Ein Panorama-Glasdach unterstreicht das luftige Raumgefühl, eine durchgehende Mittelkonsole bietet mit schließbaren Staufächern zusätzlichen Stauraum. Praktisch ist übrigens auch die am Dachhimmel des Kofferraums montierte Ablagebox. Sie kann sowohl vom Kofferraum als auch vom Fond aus be- und entladen werden und kann bis zu 10 Kilogramm Gewicht aufnehmen. Wenn wir schon beim Thema Ladung sind: Ist auch die Lehne des Beifahrersitzes umgelegt, nimmt der Combo Gegenstände bis zu einer Länge von 2,70 Metern beziehungsweise 3,05 Metern bei der Langversion auf. Große Menschen sollten aber beim Beladen auf ihren Kopf achten. Die Heckklappe schwingt nur ca. 1,80 Meter auf. Wer will, kann den Heckbereich mittels einer 180-Grad-Rückfahrkamera kontrollieren. Überhaupt stehen noch weitere Ausstattungsoptionen darunter Head-up-Display, Sitzheizung, Flankenschutz, Parkassistent, Navigation oder Einbindung von Apple CarPlay oder Android Auto gegen Aufpreis zur Wahl. Leider gibt es die rückenfreundlichen AGR-Sitze nicht.

Was fehlt noch? Eine App um Gegenstände im Fahrzeug wieder zu finden. Denn an Fächern ist wahrlich kein Mangel. Hier profitieren die Rüsselsheimer vom Ideenreichtum der Franzosen, die schon länger für ihre Kreativität bei der Interieursgestaltung von Familienfahrzeugen bekannt sind. Die Herausforderung dürfte daher nicht das Verstauen von Krimskrams zum Beispiel in den zwei Handschuhfächern, in Bodenablagen, in den Türinnenverkleidungen oder im Armaturenbrett sein, sondern das Wiederfinden der Gegenstände im Fahrzeug.

Opel Combo Life – Technische Daten:Hochdachkombi mit einer oder zwei Schiebetüre(n), fünf oder sieben Sitzen, Länge: 4,40 Meter, Breite: 1,85 Meter (mit Außenspiegeln 2,11 Meter), Höhe: 1,84 Meter, Radstand: 2,79 Meter, Kofferraumvolumen: 597 – 2.126 LiterBenziner1,2-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner, 81 kW/110 PS, Sechsgang-Getriebe, maximales Drehmoment: 205 Nm bei 1.750 U/min, Vmax: 175 km/h, 0-100 km/h: 11,8 s, Durchschnittsverbrauch nach NEFZ: 5,8 – 5,5 l/100 km, CO2-Ausstoß: 133 - 125 g/km, Effizienzklasse C, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 7,5 – 6,7 l/100 km (WLTP), CO2-Ausstoß: 170 - 150 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Preis: ab 19.995 Euro [Selection]Diesel1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel, 56 kW/76 PS, Fünfgang-Getriebe, maximales Drehmoment: 230 Nm bei 1.750 U/min, Vmax: 153 km/h, 0-100 km/h: 16,5 s, Durchschnittsverbrauch nach NEFZ: 4,2 – 4,1 l/100 km, CO2-Ausstoß: 110 - 108 g/km, Effizienzklasse A - A+, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 6,0 – 5,5 l/100 km (WLTP), CO2-Ausstoß: 157 - 143 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Preis: ab 20.145 Euro [Selection]1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel, 75 kW/102 PS, Fünfgang-Getriebe, maximales Drehmoment: 250 Nm bei 1.750 U/min, Vmax: 175 km/h, 0-100 km/h: 12,7 s, Durchschnittsverbrauch nach NEFZ: 4,5 – 4,2 l/100 km, CO2-Ausstoß: 118 - 110 g/km, Effizienzklasse A - A+, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 6,7 – 5,6 l/100 km (WLTP), CO2-Ausstoß: 176 - 146 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Preis: ab 25.100 Euro [Edition]1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel, 96 kW/130 PS, Sechsgang-Getriebe, maximales Drehmoment: 300 Nm bei 1.750 U/min, Vmax: 185 km/h, 0-100 km/h: 10,6 s, Durchschnittsverbrauch nach NEFZ: 4,5 – 4,3 l/100 km, CO2-Ausstoß: 118 - 114 g/km, Effizienzklasse A - A+, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 6,2 – 5,6 l/100 km (WLTP), CO2-Ausstoß: 162 - 146 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Preis: ab 27.150 Euro [Edition]1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel, 96 kW/130 PS, Achtgang-Automatik, maximales Drehmoment: 300 Nm bei 1.750 U/min, Vmax: 184 km/h, 0-100 km/h: 11,4 s, Durchschnittsverbrauch nach NEFZ: 4,5 – 4,3 l/100 km, CO2-Ausstoß: 118 - 113 g/km, Effizienzklasse A - A+, Durchschnittsverbrauch nach WLTP: 6,2 – 5,6 l/100 km (WLTP), CO2-Ausstoß: 164 - 146 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP, Preis: ab 29.250 Euro [Edition]

Kurzcharakteristik:Warum: weil man Stammkunde bei einem schwedischen Möbelhaus istWarum nicht: man lässt sich die Möbel lieber liefernWas sonst: VW Caddy, Renault Kangoo, Ford Tourneo Courier, Fiat Doblo, die Schwestermodelle Citroen Berlingo und Peugeot RifterWann: ab 29.9.2018Was kommt noch: AllradantriebNach seinen Schwestermodellen Citroen Berlingo und Peugeot Rifter steht jetzt auch der Opel Combo in den Startlöchern. Der Hochdachkombi verleitet zum Suchen und setzt auf warme Finger.

Fazit

Nach seinen Schwestermodellen Citroen Berlingo und Peugeot Rifter steht jetzt auch der Opel Combo in den Startlöchern. Der Hochdachkombi verleitet zum Suchen und setzt auf warme Finger.

Testwertung

3,5/5

Alltags-Test Opel Combo 1.4 Turbo mit 120 PS: Die Van-Alternative zum Caddy?
auto-motor-und-sport

Alltags-Test Opel Combo 1.4 Turbo mit 120 PS: Die Van-Alternative zum Caddy?

Dass dieser Opel Combo durch und durch ein Fiat Doblo ist, weiß mittlerweile jeder. Ist ja kein Geheimnis, dass die Marke mit dem Blitz bei den Italienern zukauft. Während frühere Combos auf dem Corsa basierten und aus heutiger Sicht vergleichsweise knauserig mit dem Thema Platz umgingen, ist die aktuelle Version schon fast ein halber Bulli. Marke: "Quadratisch, Praktisch, Gut". Ob letzteres stimmt, zeigt der Alltagstest.

Platz? Reichlich. Überall
Bevor wir den Combo erkunden noch ein wenig Basiswissen: Es stehen zwei Radstände und zwei Dachhöhen zur Wahl. Während der Kurze (4,39 Meter lang) als Fünf- oder Siebensitzer (Testwagen in unserem Alltagscheck) zu haben ist, gibt's den Langen (4,74 Meter lang) stets nur mit fünf Sitzplätzen, dafür stets mit größerem Kofferraum. Die serienmäßige Dachhöhe beträgt 1,88 Meter - optional lässt sie sich um rund 25 Zentimeter erweitern. Wer die einteilige Heckklappe unpraktisch findet, kann sich zwei Hecktüren bestellen. So, jetzt aber endlich rein in die gute Stube. Ja, doch, luftig ist es hier. Auch in Reihe zwei, die sich hinter zwei Schiebetüren verbirgt. Die Kastenform beschert auf allen Plätzen ein eindrucksvolles Raumgefühl. Über der ersten Reihe thront ein praktisches Ablagefach, das optionale Navi kommt mit einem praktischen Halter, der direkt ins Armaturenbrett gesteckt wird - inklusive Stromverbindung. Sehr vorbildlich.Der Kofferraum unseres Testwagens verbirgt sich hinter einer riesigen Klappe (beim Einparken genug Platz nach hinten lassen!), die eindrucksvoll nach oben schwebt und locker einen Kindergeburtstag vor Regen schützen kann (nicht ganz unwichtig, auch beim Einladen).

Opel Combo mit bis zu 3.200 Liter Ladevolumen
Sind, wie bei unserem Testwagen, fünf Sitze an Bord und in Benutzung, liegt das Volumen des Gepäckraumes bei 790 Litern. Respektable 3200 Liter werden es mit zusammengeklappten und aufgestellten Rücksitzen. Damit ist man bei Umzügen ein gern gesehener Helfer.Wer sieben Sitzplätze sucht, wird vom Kombi nicht enttäuscht. Optional gibt's eine dritte Sitzreihe mit zwei Stühlchen.Was uns im Alltag gestört hat? Die eingeschränkte Flexibilität der Fond-Bestuhlung (zweite Reihe). Zwar lassen sich die Lehnen nach vorn klappen und die Sitze anschließend aufstellen - mehr aber leider nicht. Dort stehen sie dann und kosten reichlich Platz, den man beim Einladen langer Gegenstände schmerzlich vermisst. Da nützt auch die nach vorn umlegbare Lehne des Beifahrerplatzes nichts (kostet Aufpreis). Schade, dass hier nicht praktischer gedacht wurde.Natürlich baut keiner gerne Sitze aus - ist aber allemal besser, als nicht genug Laderaum zu haben. An diesem Punkt eine kleine Gedenksekunde an den ersten Zafira - in punkto Flexibilität war er der König im Hause Opel.

Starr? Rollen die Anderen ab
Eine Etage weiter unten ist der Combo vorbildlich ausgestattet: beim Fahrwerk. Im Gegensatz zu anderen Kastenwagen verzichtet er nämlich auf eine hintere Starachse und setzt rundum auf Einzelradaufhängung. Damit trampelt er nicht durch die Stadt und auch nicht über Land - sondern rollt vergleichsweise komfortabel umher. Sein Turbo-Benziner (1,4 Liter) braucht etwas Schwung (Drehzahl), um alle seine 120 Pferdchen zu versammeln (5.000 Umdrehungen).Elf Sekunden auf Nullhundert und 172 km/h Höchstgeschwindigkeit sind akzeptable Werte bei der gebotenen Leistung und einem Leergewicht von rund 1,5 Tonnen. Auf Autobahnetappen senkt der lang übersetzte sechste Gang des Schaltgetriebes den Durst des kleinen Benziners, der im Durchschnitt zwischen acht (vorausschauende Fahrweise) und zehn (bei Eile) L/100 km liegt.Wer dem hohen Combo sportliche Manöver abverlangt, wird enttäuscht werden. Er ist ein eher ein gemütlicher Gleiter - der bei schnell angegangenen Kurven brav über die Vorderräder schiebt und sicher vom ESP eingebremst wird.

Preis? Wunschliste checken!
Wer wie wir einen 120 PS-Benziner möchte - Basis ist ein 1.4er ohne Turbo mit 95 PS, dann wäre da noch eine Erdgas-Version mit 120 PS und drei Dieselmotoren mit 90 bis 135 PS - , muss mindestens 20.650 Euro einplanen und bekommt dafür die bessere der beiden Ausstattungen (Edition). Zwei Schiebetüren sind Serie, eine Klimaanlage kostet dagegen immer noch 850 Euro Aufpreis.Weitere überlebenswerte Extras? Dritte Sitzreihe mit zwei ausbaubaren Stühlchen: 750 Euro, Sitzheizung vorn: 325 Euro, Parkpiepser hinten: 330 Euro, Heckflügeltüren: 140 Euro. Am Ende ist es also wie immer im Leben: Wer Luxus möchte, zahlt dafür.

Fazit
Moderne Kastenwagen wie der Combo sind zu Recht nicht nur bei Handwerkern beliebt. Gerade junge Familien schätzen seine praktischen Talente und seine robuste Ausstattung. Im Vergleich zur Konkurrenz aus Wolfsburg punktet der kantige Opel mit noch mehr Platz und dem komfortableren Fahrwerk. Schade, dass er mit langem Radstand nicht als Siebensitzer zu haben ist.

Testwertung

4,0/5

Fahrbericht: Opel Combo 1.3 CDTI - Hoch hinaus
Autoplenum

Fahrbericht: Opel Combo 1.3 CDTI - Hoch hinaus

Seit Herbst 2012 ist der aktuelle Combo auf dem Markt. Jetzt legen die Rüsselsheimer nach.

Im Opel Combo kann das Gepäck jetzt noch höher gestapelt werden. Erreichte der bisherige Combo 1,84 Meter Höhe, steigt dieser Wert für die Hochdachversion auf 2,10 Meter an. Auch die Hecktür wird dadurch größer. Die lichte Höhe der hinteren Ladeklappe steigt von 1,17 auf 1,46 Meter. Das Ladevolumen wächst auf maximal 5,4 Kubikmeter. "Wir wollen mit den aktuellen Modifikationen unser Angebot auf der neuen Basis komplettieren und bei der in diesem Marktsegment so wichtigen Variabilität zu gewinnen", so Opel-Marketing-Mann Lars Steinweg.

So zählt man bei Opel inzwischen 108 Combo-Varianten: mit und ohne Hochdach, mit zwei Radständen, den Kastenwagen und den Kombi, mit fünf oder sieben Sitzen sowie den verschiedenen Türkombinationen. Allein bei der Motorisierung tut sich bislang wenig. Einem Benziner und einem etwas stärkerem Erdgas Aggregat stehen drei Dieselmotoren gegenüber. Nur eine geringe Minderheit der Kunden interessiert sich für den etwas schwächlichen Benziner (70 kW / 95 PS). Somit ist der 66 kW / 90 PS-Selbstzünder die eigentliche Einstiegsmotorisierung, die den Opel Combo 158 km/h schnell macht. Im alltäglichen Fahrbetrieb macht der kleine Diesel eine ordentliche Figur. Im entscheidenden Drehzahlband ist genug Kraft vorhanden, um auch einen beladenen Combo angemessen flott durch den Stadtverkehr und über die Schnellstraßen zu bewegen. Dabei verbraucht der 1.3 CDTI im Durchschnitt 5,1 Liter Diesel. Mit dem optionalen Start-Stopp-System sind es sogar nur 4,9 Liter.

Nur wenig mehr verbrauchen der 1,6 CDTI (66 kW/90 PS oder 77 kW/105 PS) und der 2.0 CDTI-Motor mit 99 kW / 135 PS. Der 2-Liter-Diesel macht den Lastesel 179 km/h schnell und beschleunigt in 11,3 Sekunden auf 100 km/h. Dabei verbraucht er 6,2 Liter Diesel. Das ausgewogene Handling wurde vom Plattformgeber Fiat Doblo übernommen. Die hohe Sitzposition und die großen Fenster gewähren dem Fahrer einen guten Überblick. Die Bremsen packen kraftvoll zu. ABS, Berganfahrhilfe und ESP sind immer an Bord. Ebenfalls serienmäßig sind die elektrischen Fensterheber vorn, vier Airbags, die höhenverstellbare Lenksäule und die Isofix-Aufnahmen für die Kindersitze. Praktisch sind die zwei Schiebetüren.

Die Preisliste des Opel Combo beginnt mit dem 1,4-Liter-Benzinmotor (70 kW/95 PS) für 17.650 Euro. Der wesentlich attraktivere 1.3 CDTI Turbodiesel (70 kW / 95 PS) kostet bereits 19.450 Euro. Im Herbst bessert Opel sein Angebot nochmals auf. Der bislang nur in Kombination mit dem Erdgasantrieb erhältliche 1.4 Liter (88 kW/120 PS) Turbomotor wird es dann auch als reinen Benziner geben. Zieht man von dem Preis des 1.4 CNG den Erdgasaufschlag von 2750 Euro ab, würde der Combo mit dem neuen 120-PS-Turbobenziner rund 20.000 Euro kosten. Bis zum Jahresende werden alle Motoren auf die Abgasnormen Euro 5b und Euro 6 umgestellt.

Testwertung

3,5/5

Vergleich Zuladung: Sechs Familienautos unter Last
auto-motor-und-sport

Vergleich Zuladung: Sechs Familienautos unter Last

Wohl jeder kennt das Mitleid erregende Bild eines bis unters Dach vollgepackten Kleinwagens, der sich einen Berg hinaufquält – einen Lkw im Rücken, der drängelt. Es fehlt einfach an Kraft, die Last souverän zu schleppen. Verstärkt der Trend zum Downsizing mit hubraumschwachen Motoren diese Problematik noch? Und wie sicher sind schwer beladene Autos eigentlich, wenn es ums Ausweichen und Bremsen geht? Diese Fragen klärt auto motor und sport stellvertretend bei sechs Kandidaten vom Kleinstwagen Seat Mii bis zum Vertreter der oberen Mittelklasse, dem Mercedes E-Klasse T-Modell. Mit maximaler Zuladung müssen sie einen ausführlichen Parcours absolvieren – zum Vergleich auch nur mit zwei Personen besetzt (im weiteren Text als "leer" bezeichnet).

Kastenwagen Opel Combo, trendiger SUV Mazda CX-5 Als scheinbar idealer Proband geht der Opel Combo ins Rennen, der als Kastenwagen geradezu nach Beladung schreit. Interessant ist hier vor allem, wie sich ihm gegenüber der Dacia Lodgy als nutzwertiger Budget-Van schlägt. Trendige Alternative: der Mazda CX-5, mit seinem Leichtbau-Konzept derzeit der innovativste kompakte SUV. Gerade für Familien ist aber immer noch die Fließheck-Variante der Kompaktklasse der am weitesten verbreitete Packesel. Beispielhaft steht hier der Ford Focus, der 521 Kilogramm schultern darf. Die erlaubte Zuladung ergibt sich aus dem zulässigen Gesamtgewicht minus tatsächlichem Gewicht (vollgetankt). Vorsicht: Dieses weicht häufig stark von dem im Fahrzeugschein eingetragenen ab, denn Letzteres bezieht Sonderausstattungen nicht mit ein. Ford Focus mit fünf Personen und 146 Kilogramm Gepäck Bei fünf je 75 Kilogramm schweren Passagieren darf der Focus Gepäck mit einem Gewicht von 146 Kilogramm laden. Dann geht der Kompaktwagen auf der Hinterachse bereits sichtlich in die Knie – kein Wunder bei dieser Kapazität. Fährt man dagegen zu fünft im Opel Combo, so dürfen nach dieser Rechnung nur noch magere 18 Kilogramm zugeladen werden – praktisch nichts. Wer da nicht mitrechnet, überlädt den Kastenwagen schnell. Aus der Sicht des Transporteurs ist der Combo demnach ein zweisitziger Lieferwagen; nur bei nicht besetzter Rückbank taugt er für schwere Speditionsaufgaben. Dass der Seat Mii noch weniger mitschleppen darf, überrascht dagegen nicht: Er ist nur ein Viersitzer. Vollbesetzt packt er also immerhin noch 50 Kilogramm, was angesichts des kleinen Kofferraums eher ein theoretischer Wert bleiben dürfte. Erwartungsgemäß müht sich der Kleinstwagen mit 60 PS beim Beschleunigen am meisten ab. Bis er komplett ausgelastet Autobahn-Richtgeschwindigkeit erreicht hat, vergeht rund eine dreiviertel Minute. Am Berg muss der Fahrer rechtzeitig zurückschalten, um nicht zum Verkehrshindernis zu werden.

Wer mit Seat Mii zu schnell fährt, riskiert aufzusetzen Bei den Fahrdynamiktests bleibt der Seat dagegen unauffällig, liegt beladen sogar ruhiger als leer. Seine Kapazität überschreitet das Fahrwerk erst im Rahmen des Komfort-Tests: Während er Bodenwellen noch ordentlich pariert, haben die Federn auf der Schlechtweg-Strecke keine Reserven mehr. Für die Reise in den Urlaub heißt das: besonders langsam über Hindernisse rollen. Wer zu schnell fährt, riskiert, dass der Wagen aufsetzt. Ähnliches ist im Opel Combo nicht zu befürchten, allerdings ist seine maximale Zuladung auch nicht erwähnenswert – ebenso wenig übrigens wie sein Komfort. Bei der kombinierten Brems- und Ausweichübung muss der Kastenwagen mit hohem Lenkaufwand regelrecht in die zweite Gasse gezwungen werden, versetzt sogar leicht. Anders als die Stoiker Seat Mii und Dacia Lodgy. Mazda CX-5 räumt Begrenzungspylone ab An gleicher Stelle wird der Mazda CX-5 durch den hohen Aufbau so unpräzise, dass er die zweite Gasse nicht trifft und eine Begrenzungspylone abräumt. Mit seinem weit oben liegenden Schwerpunkt neigt der SUV beladen noch mehr als ohnehin zum Wanken, braucht also mehr Platz – sowohl beim schnellen Einlenken als auch beim Bremsen. Da hat der Fahrer alle Hände voll zu tun, um einem Hindernis auszuweichen. Analog verhält es sich mit dem Kastenwagen von Opel. Die anderen Modelle bleiben hier unproblematisch. Wer es sich leisten kann, ist für Transportaufgaben aller Art mit dem Mercedes E-Klasse T-Modell traditionell bestens bedient. Beim Beschleunigen und Bremsen weichen die Messwerte leer oder beladen nicht nennenswert voneinander ab, der Komfort ist stets auf hohem Niveau. Das vermittelt dem Fahrer das Gefühl optimaler Sicherheit. Bei 531 Kilogramm Zuladung spürt man die schiere Masse allerdings: Die E-Klasse wirkt dann behäbig.

Dacia Lodgy Champion bei Zuladung Und der Dacia Lodgy? Der darf sogar 69 Kilogramm mehr schleppen als der Mercedes, was dem 90-PS-Diesel spürbar zusetzt. Der Van müht sich dann beim Überholen mit dem hohen Gewicht ab. Was wieder einmal zeigt: Wer viel schleppen will, braucht drehmomentstarke Motoren. Mit seinen 66 Nm weniger wäre der ebenfalls erhältliche Basis-Benziner wohl heillos überfordert. Von der Längsdynamik abgesehen ist der Dacia als Underdog die eigentliche Sensation dieses Tests. Sein oft als Billig-Entwicklung gescholtenes Fahrwerk hinterlässt einen ausgereiften Eindruck, wobei sich der Komfort aufgelastet allerdings deutlich verschlechtert. Obwohl die Federung dann schnelle Impulse ans Chassis weitergibt, schlägt sie nie durch. Der Dacia Lodgy zeigt, dass er für Transportaufgaben bestens gerüstet ist, seine arrivierte Konkurrenz in Form des Opel Combo weit hinter sich lässt und sogar mehr zuladen darf als ein Mercedes E-Klasse T-Modell. Dank Dacia ist es kein Privileg von Begüterten mehr, mit Kind und Kegel vollbepackt und trotzdem sicher in den Urlaub zu fahren. Fazit An Volumen passt in den Opel Combo viel hinein, an Gewicht aber enttäuschend wenig. Der ähnlich große Dacia Lodgy ist dagegen ein echter Lademeister. Auch bei der Sicherheit erlaubt er sich keine Schwächen und wird damit zur Budget-Empfehlung. Dass das T-Modell von Mercedes sehr gut abschneidet, wundert wohl niemanden, eher schon der Lapsus des Ford Focus in der VDA-Ausweichgasse. Dem gegenüber bleibt der Seat Mii stets berechenbar – bietet als Kleinster im Vergleich allerdings kaum räumliche Ressourcen für ausgewachsene Transportaufgaben. Als kompakter SUV ist der Mazda CX-5 hier generöser, verträgt aber nur eine durchschnittliche Zuladung. So testet auto motor und sport Für alle, die Schweres transportieren müssen, ist eine möglichst hohe Zuladung ein Kaufargument – nicht zu verwechseln mit einem großen Gepäckraum-Volumen. Um das Fahrverhalten eines voll beladenen Autos beispielhaft zu testen, hat auto motor und sport vom Kleinstwagen bis hin zum Vertreter der oberen Mittelklasse verschiedene Modelle sowohl nur mit Fahrer als auch komplett ausgelastet durch einen aufwendigen Parcours geschickt. Dazu gehören neben den typischen Fahrdynamiktests wie Slalom, ISO-Wedeln und VDA-Ausweichgasse auch eine Kombination aus Bremsen und Spurwechsel sowie das Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten. Ebenfalls beurteilt wird der Komfort. Hier ist es wichtig, dass die Federung genug Reserven aufweist, damit sie unter Beanspruchung nicht auf Block geht – in diesem Moment könnte das Auto versetzen. Die Bewertung erfolgt in Sternen und nimmt den Unterschied zwischen leer und beladen zur Grundlage; optimale Verhältnisse liegen vor, wenn sich das Fahrverhalten dabei kaum ändert.

Opel Combo im Fahrbericht: Transport-Kapazität reloaded
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Opel Combo im Fahrbericht: Transport-Kapazität reloaded

Sie sind eingefleischtes Mitglied der Opel-Gang und bekamen trotzdem seit Anfang 2010 Herzklopfen beim Blick auf den Fiat Doblo? Dann hat der Blitz-Händler da was für Sie. Der neue Opel Combo 1.6 CDTi löst den angestaubten Vorgänger – noch auf vergangener Corsa-Plattform basierend – ab. Opel spart sich eine Neuentwicklung und stellt einen leicht umgemodelten Fiat Doblo in die Schauräume.

Opel Combo 1.6 CDTi mit Komfort durch Mehrlenkerhinterachse Grundsätzlich keine schlechte Wahl, denn obwohl kürzer als ein Astra, schluckt der Opel Combo 1.6 CDTi bei zusammengefalteten Rücksitzen bis zu 3.200 Liter. Wer zu fünft unterwegs ist, darf immer noch 790 Liter einladen – klasse. Um guten Fahrkomfort kümmert sich eine Mehrlenkerachse hinten – Ausnahme in einem Segment, das sogar Starrachsen wie beim VW Caddy akzeptiert. So rollt der Opel ordentlich ab, kassiert Unebenheiten relativ sorgfältig. Etwas mehr Sorgfalt hätte man hingegen der Geräuschdämmung widmen können. Der 1,6-Liter-Diesel nagelt speziell unter Last vernehmlich, beruhigt sich erst bei Konstantfahrt auf Landstraße oder Autobahn. In der Stadt hilft sein Start-Stopp-System beim Sparen, führt beim Losfahren aber hin und wieder zu nervigen Abwürgern. Ansonsten gibt der hartplastiklastige Opel Combo 1.6 CDTi im Alltag keine Rätsel auf und den geräumigen Ladeprofi – ob das für den Erfolg reicht?

Opel Combo CNG im Fahrbericht: Erdgas-Variante mit spürbarem Schub
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Opel Combo CNG im Fahrbericht: Erdgas-Variante mit spürbarem Schub

Im Transporterbereich arbeitet Opel schon länger mit einem Partner zusammen. Vivaro und Movano gibt es mit wenigen Änderungen auch als Renault Trafic und Master zu kaufen. Eine Klasse tiefer kooperiert Opel hingegen mit Fiat. Die neue Generation des bislang eigenständigen Opel Combo rollt gemeinsam mit dem Doblò vom Band. Und zwar nahezu baugleich: ein anderer Stoßfänger, der Opel-Blitz auf Kühlergrill und Lenkrad – das war‘s. Selbst die Motoren stammen alle von Fiat. Nun werden Hochdachkombis meist aus rationalen Überlegungen gekauft, bei denen Kosten eine wichtigere Rolle spielen als markentypische Eigenständigkeit. Wegen der stark gestiegenen Benzinpreise verdient deshalb eine Combo-Version besondere Beachtung: Der Opel Combo 1.4 Turbo CNG verbrennt neben Benzin auch vergleichsweise preisgünstiges Erdgas.

272 Kilometer Reichweite sind realistisch Dank Aufladung leistet er 120 PS und garantiert mit 206 Nm ab 3.000/min deutlich mehr Temperament als der einzige, gleich große Saugbenziner im Angebot mit 95 PS. So muss sich der Opel Combo 1.4 Turbo CNG auch vor den drehmomentstarken Dieselversionen nicht verstecken. Ab rund 2.000/min liefert er spürbaren Schub, und auch bei voller Zuladung (magere 435 Kilogramm) bleibt das Gefühl einer angemessenen Motorisierung, die jedoch bei hoher Last und Drehzahl einen kräftigen Ton anschlägt. Interessant sind vor allem die Kraftstoffkosten: Da ein Kilogramm Erdgas derzeit rund 50 Cent weniger kostet als ein Liter Diesel, spart der Opel Combo 1.4 Turbo CNG im Normzyklus bis zu 45 Euro pro 1.000 Kilometer, gegenüber dem Benziner sind es sogar bis zu 80 Euro. Im Fahrbericht konsumierte der Opel Combo 1.4 Turbo CNG im Schnitt 5,9 Kilogramm pro 100 km, wodurch der 16-Kilo-Gasvorrat rascher zur Neige geht – die CNG-Reichweite schrumpft so von theoretischen 326 auf realistische 272 Kilometer. Im Alltag dürfte der Fahrer noch früher eine von derzeit knapp 900 deutschen CNG-Tankstellen ansteuern, sofern er nicht den zusätzlichen 22-Liter-Benzintank antasten will. Denn die winzige, zwischen Tacho und Drehzahlmesser integrierte CNG-Tankanzeige informiert über den Restvorrat nur grob über vier digitale Balken. Besonders ärgerlich: Auf einen Bordcomputer, der auch Durchschnittsverbrauch und Restreichweite anzeigt, sowie eine Start-Stopp-Automatik und eine dritte Sitzreihe (sonst jeweils optional) müssen Combo-Käufer verzichten, wenn sie den Opel Combo 1.4 Turbo CNG wählen.

Opel Combo 1.4 Turbo CNG ab 24.450 Euro Darüber hinaus sind keine weiteren Einschränkungen vonnöten, selbst im großzügig dimensionierten Innen- und Gepäckraum. Beide profitieren von der üppigen Breite des Opel Combo, die in engen Parklücken aber ebenso Probleme bereitet wie die riesige, weit ausschwenkende Heckklappe. Praktischer: die hinteren Schiebetüren, die speziell Kindern den Ein- und Ausstieg erleichtern. Das robust ausgekleidete Interieur und die ausreichend sensibel ansprechende Federung erfüllen ihren Zweck. Für ein Leben als genügsamer Familien- und Freizeittransporter sind das gute Voraussetzungen. Mit 24.450 Euro kostet der Opel Combo 1.4 Turbo CNG als Edition exakt so viel wie der stärkste Diesel mit 135 PS, aber deutlich mehr als ein gleich motorisierter, besser ausgestatteter Fiat Doblo (inklusive Klimaanlage).

Hochdach-Kombis - Mercedes Citan, Opel Combo und die Konkurrenz
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Mercedes Citan, Opel Combo und die Konkurrenz Hochdach-Kombis

Das Geschäft mit Hochdach-Kombis lag bei deutschen Herstellern zuletzt eher brach. Nun starten Opel und Mercedes mit neuen Modellen, die die preisgünstige Bauweise von Lieferwagen mit den Raumvorteilen des Vans kombinieren. Hilfe holen sich die beiden Deutschen von den Altmeistern ihrer Klasse.

Citan heißt das neue Modell von Mercedes, das Ende des Jahres auf den Markt kommt. Die Wortschöpfung aus „City“ und „Titan“ zeigt bereits an, wo es hingehen soll: Geringe Abmessungen, Wendigkeit und trotzdem Platz für Kind und Kegel. Der auch in einer reinen Lieferwagenvariante angebotene Hochdachkombi ist jedoch keine Eigenentwicklung. Die technische Basis stammt vom Kangoo des neuen Kooperationspartners Renault. Daimler will das Grundgerüst aber mit zahlreichen eigenen Zutaten bei Design und Innenraumgestaltung garnieren. Volumenantrieb wird wohl der bekannte 1,5-Liter-Diesel in drei Leistungsstufen mit 55 kW/75 PS, 66 kW/90 PS und 80 kW/110 PS. Bei der Dämpferabstimmung präferiert man in Schwaben eine straffere Note als in Frankreich. Preise nennt Daimler noch nicht. Die Erfahrungen mit dem gefloppten Vorgängermodell aus eigener Entwicklung, dem Vaneo, dürfte aber für ein moderates Kostenniveau sorgen. Damals lief unter 30.000 Euro nicht viel – eine schwere Bürde in dieser preissensiblen Klasse.

Hilfe holt sich auch Opel – allerdings nicht aus Frankreich, sondern aus Italien. Der bereits erhältliche Combo ist nicht nur unterm Blech nahezu identisch mit dem bereits seit 2010 angebotenen Fiat Doblo, sondern gleicht ihm auch äußerlich sehr. Wichtigster Unterschied ist der Preis: Opel verlangt je nach Ausführung einige hundert Euro mehr. ESP gehört bei beiden zur Serienausstattung, ebenso zwei hintere Schiebetüren und eine umlegbare Sitzbank. Gegen Aufpreis lässt sich der Fünf- zum Siebensitzer aufrüsten. Die Motorenpalette umfasst neben einem Benziner (70 kW/95 PS) und vier Dieseln (66 kW/90 PS bis 99 kW/135 PS) auch einen Erdgasmotor mit 88 kW/120 PS. Die Preise beginnen bei Fiat bei 16.950 Euro, Opel verlangt 17.650 Euro.

Die beiden neuen Treffen auf zahlreiche Konkurrenten. Bestseller unter den Hochdachkombis ist seit Jahren der VW Caddy. Seit dem Facelift Ende 2010 trägt der kompakte Kasten das Golf-Gesicht und wartet mit einem verschönerten Innenraum auf. Selbst Nappaledersitze sind zu bekommen. Lobenswert ist auch der nun serienmäßige Schleuderschutz ESP – vor allem bei Fahrzeugen mit hohem Schwerpunkt ein unverzichtbares Sicherheits-Plus. An praktischen Details gibt es zwei seitliche Schiebetüren und eine ausbaubare Rückbank. Auf Wunsch kann der Caddy auch mit verlängertem Radstand und einer dritten Sitzbank geordert werden. Gewohnt umfangreich präsentiert sich die Motorenpalette, deren neun Triebwerke ein Leistungsband von 63 kW/85 PS bis 103 kW/140 PS abdecken. Selbst Allradantrieb und Erdgasmotor sind zu haben. Die Preise starten bei 17.049 Euro.

Zu den Klassikern unter den preiswerten Familienkutschen zählt längst auch der Renault Kangoo. Zu Jahresbeginn frisch überarbeitet strahlt er sympathischen Charme aus. Die freundlich blickenden Scheinwerfer dürften Kinderherzen im Sturm erobern. Mit einem Einstiegspreis von 14.990 Euro ist der Franzose zudem das günstigste Angebot im Wettbewerbsumfeld, mit nur 4,21 Metern Länge aber auch der Kleinste. Trotzdem ist dank des hohen Dachs im Innenraum reichlich Platz. Da fällt es auch nicht stark ins Gewicht, dass die Variabilität eher durchschnittlich ist. So lässt sich die Rückbank gar nicht ausbauen, und eine zweite Schiebetür gibt es nur gegen Aufpreis. Immer an Bord ist dafür der Schleuderschutz ESP. Drei Motoren stehen zur Wahl: ein Benziner mit 78 kW/106 PS Leistung sowie zwei Diesel mit 66 kW/90 PS beziehungsweise 81 kW/110 PS.

Dass die Franzosen ein Faible für Hochdachkombis haben, sieht man auch im PSA-Konzern. Dort treten die nahezu baugleichen Modelle Citroen Berlingo und Peugeot Partner Tepee an. Zu den Stärken der 4,38 Meter langen Zwillinge gehört der große und praktische Innenraum: die Rückbank kann umgeklappt und ausgebaut werden, gegen Aufpreis ist eine dritte Sitzreihe zu haben, die sich im Kofferraumboden versenken lässt. Weitere pfiffige Extras wie Klapptische an den Rückenlehnen der Vordersitze und eine Dachreling sind den höheren Ausstattungsvarianten vorbehalten, auch die zweite Schiebetür im Fond kostet bei beiden Modellen Aufpreis. Ohne Extra-Kosten hingegen gibt es seit vergangenem Jahr das ESP. Für den Antrieb stehen jeweils zwei Benziner mit 73 kW/98 PS und 88 kW/120 PS sowie drei Diesel mit Leistungswerten zwischen 55 kW/75 PS und 82 kW/112 PS zur Wahl. Den Partner gibt es ab 17.100 Euro, der Berlingo kostet 40 Euro mehr.

Hochdachkombis sind geräumig wie ein Kompakt-Van, aber deutlich preiswerter. Auch Mercedes und Opel setzen nun wieder auf die Klasse der zum Pkw umgebauten Lieferwagen. Sie treffen auf vielfältige Konkurrenz.

Fazit

Hochdachkombis sind geräumig wie ein Kompakt-Van, aber deutlich preiswerter. Auch Mercedes und Opel setzen nun wieder auf die Klasse der zum Pkw umgebauten Lieferwagen. Sie treffen auf vielfältige Konkurrenz.
Opel Combo im Fahrbericht: Ungewöhnlich guter Federungskomfort
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Opel Combo im Fahrbericht: Ungewöhnlich guter Federungskomfort

Da ereilt nun den Opel Combo das gleiche Schicksal wie das gleichnamige kleine Reich an der Mündung des Gambia-Flusses: Er verliert seine Eigenständigkeit. Die Region Combo gehört heute zum westafrikanischen Staat Gambia, und der Opel Combo ist nun ein fast identischer Ableger des Fiat Doblo. Doch was solls? In dieser besonders preissensiblen Klasse werden häufig nahezu baugleiche Modelle unter verschiedenen Markennamen verkauft. Das gilt etwa für Citroen Berlingo und Peugeot Partner, aber auch für Fiat Fiorino, Citroen Nemo und Peugeot Bipper; und in Zukunft für den Mercedes Citan.

Opel Combo kostet ab 17.650 Euro Vorteil für den Kunden: Der Doblo-Bruder Opel Combo ist ein ausgereiftes Auto zum fairen Basispreis von 17.650 Euro ausstattungsbereinigt rund 500 Euro mehr als bei Fiat. Dafür gibt es allerdings nur den müden Saugbenziner mit 95 PS, der mit den 1.415 Kilogramm (Fünfsitzer) seine liebe Mühe hat. Wer einen stärkeren Benziner will, bekommt den empfehlenswerten 120 PS starken Turbo anders als bei Fiat nur als Erdgas-Variante und entsprechend hohem Aufschlag (ab 23.100 Euro). Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der 1,6-Liter-Diesel mit 105 PS aus dem Fiat-Regal. An der Ampel tritt er kräftig an und bietet einen akzeptablen Durchzug. Mit optionalem Start-Stopp-System (355 Euro Aufpreis) kostet der Opel Combo 1.6 CDTi ab 20.805 Euro. Eine große Stärke des in der Türkei gebauten Hochdachkombis ist der für diese Klasse ungewöhnlich gute Federungskomfort, den der Opel Combo der vergleichsweise aufwendigen hinteren Einzelradaufhängung namens Bi-Link verdankt. In diesem Segment ist nämlich eher eine Starrachse die Regel. Zusammen mit akzeptablen Windgeräuschen ergibt sich ein brauchbarer Langstreckenkomfort, der nur durch die wenig konturierten, recht unbequemen Sitze getrübt wird.

Viel Platz im Fond Trotz der ausreichend direkten Lenkung hegt der Opel Combo keine sportlichen Ambitionen, wird in schnell genommen Kurven vom sanft regelnden ESP souverän eingebremst. Auf der Rückbank finden selbst große Personen ausreichend Platz, so dass verschiebbare Fondsitze nicht vermisst werden. Auch nicht beim Beladen des Kofferraums, der mit 790 Litern bis zur Fensterkante Raum im Überfluss bietet. Für 750 Euro lassen sich zwei zusätzliche Sitze im Gepäckabteil montieren. Die sind zwar anders als beim Zafira Tourer nicht im Laderaumboden versenkbar, aber der Opel Combo ist dafür deutlich billiger. Preissensible Kunden werden nicht nur auf die mäßige Variabilität, sondern auch die fehlende Eigenständigkeit pfeifen - zu Recht. Der Opel Combo ist halt ein gutes Auto - obwohl oder gerade weil er von Fiat kommt.