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Hyundai Santa Fe SUV (2012–2018)

Alle Motoren

2.4 GDI (192 PS)

5,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 192 PS
Ehem. Neupreis ab: 29.990 €
Hubraum ab: 2.359 ccm
Verbrauch: 8,7 l/100 km (komb.)

2.4 GDI (188 PS)

0/0
Leistung: 188 PS
Ehem. Neupreis ab: 31.490 €
Hubraum ab: 2.359 ccm
Verbrauch: 9,4 l/100 km (komb.)

2.2 CRDi (200 PS)

3,4/5 aus 5 Erfahrungen
Leistung: 200 PS
Ehem. Neupreis ab: 36.570 €
Hubraum ab: 2.199 ccm
Verbrauch: 5,9 l/100 km (komb.)

2.0 CRDi (150 PS)

0/0
Leistung: 150 PS
Ehem. Neupreis ab: 33.520 €
Hubraum ab: 1.995 ccm
Verbrauch: 5,8 l/100 km (komb.)

2.2 CRDi (197 PS)

4,3/5 aus 10 Erfahrungen
Leistung: 197 PS
Ehem. Neupreis ab: 38.550 €
Hubraum ab: 2.199 ccm
Verbrauch: 5,9 l/100 km (komb.)
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Alle Tests

Hyundai Santa Fe SUV (2012–2018)

Edge und Grand Santa Fe im Test: Kantiger Ford vs. großer Hyundai
auto-motor-und-sport

Edge und Grand Santa Fe im Test: Kantiger Ford vs. großer Hyundai

Eines der vielen ungelösten Rätsel im Automobilgeschäft ist ja jenes, wieso die japanischen Hersteller das lukrative und wachstumsstarke Segment der Mittel- bis Oberklasse-SUV praktisch kampflos der europäischen – meist deutschen – Konkurrenz überlassen haben. Zumal sie ja allesamt passende Modelle in den USA auf dem Markt haben: Toyota 4Runner, Nissan Pathfinder oder Mazda CX-9, um nur einige zu nennen. Ford und Hyundai zieren sich da nicht so, sie kommen mit den ebenfalls für den US-Markt konzipierten Edge und Santa Fe nach Europa. Und mit kräftigen Dieseln sowie serienmäßigem Allradantrieb machen sich die beiden in der 50.000-Euro-Klasse gar nicht schlecht, oder?

Preise beginnen bei fast 50.000 Euro
Schauen wir mal in die Preislisten, die bei beiden nicht allzu viele Auswahlmöglichkeiten bieten. Den Ford Edge etwa gibt es hierzulande ausschließlich mit dem Zweiliter-Diesel, 180 PS als Schalter, 210 mit Power-shift (Doppelkupplungsgetriebe), lieferbar jeweils als Titanium und ST-Line. Günstigstes Modell ist der mager ausgestattete Trend in Schaltversion (ab 41.900 Euro), der Titanium mit Automatik kostet mindestens 45.650 Euro.Die vergleichbare Langversion des Hyundai wird nur mit dem 200-PS-Diesel sowie Sechsstufenautomatik geliefert und kostet 47.900 Euro. Noch preiswerter ist der fast 21 Zentimeter kürzere Santa Fe ohne Grand, der mit 200-PS-Dieselmotor, Allradantrieb und Automatik stolze 4.000 Euro günstiger ist. In den USA heißt der kleine Santa Fe übrigens Sport, beim Großen fehlt der Namenszusatz „Grand“.

Kompakter Edge bietet überraschend viel Platz
Wobei das Grand ja hier tatsächlich wörtlich genommen werden darf. Doch obwohl ihm kaum eine Handbreit zum Fünf-Meter-Maß fehlt, verschafft ihm das keinen wirklichen Vorteil beim Raumangebot gegenüber dem kompakteren Edge. Die Laderäume sind praktisch gleich groß, und auch im Passagierabteil wirkt der Hyundai nicht luftiger als der ebenfalls sehr großzügige Ford. Nur wenn es darum geht, mehr als fünf Personen zu verfrachten, spricht alles für den Santa Fe, denn den Edge gibt es auch nicht gegen Aufpreis als Siebensitzer.Dass Zustieg und Aufenthalt in der dritten Sitzreihe sich eher für Kinder empfehlen, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Besser untergebracht fühlen sich bei beiden SUV natürlich die fünf Insassen auf den Standardsitzplätzen. Sie profitieren unter anderem von den angenehm hohen sogenannten Hüftpunkten, die Sitzflächen schweben jeweils rund 70 Zentimeter über der Fahrbahnoberfläche – für viele nicht mehr so ganz jugendliche Interessenten bekanntermaßen einer der guten Gründe, einen SUV zu kaufen. Zum Vergleich: In einer Mercedes E-Klasse oder einem VW Passat sitzen die Passagiere rund 20 cm tiefer.Da wir nun schon bei den Vorteilen sind, wollen wir die Nachteile des Konzepts natürlich ebenso wenig verschweigen. Beim Fahrkomfort etwa reichen beide nicht an die Qualitäten guter Mittelklasse-Limousinen heran. Vor allem der Ford gibt sich etwas ruppig, poltert vergleichsweise hölzern über Unebenheiten und spart nicht mit Fahrwerksgeräuschen. Wenig hilfreich sind dabei die 19-Zoll-Räder, die beim Testwagen mit Conti Sport Contact 5 im 235/55-Format besohlt sind. Der Santa Fe trägt serienmäßig 18-Zoll-Alus, die hier mit Hankook Ventus Prime 2 bereift sind. Mit seiner weicheren Abstimmung bügelt er zwar geschmeidiger durch die Lande, zeigt jedoch auch ausgeprägtere Karosseriebewegungen – eine Eigenart, die nicht jedem behagt. Da der Edge zudem die komfortableren Sitzmöbel mitführt, liegt er bei der Komfortwertung hauchdünn vorn.Den etwas laufruhigeren Diesel hat wiederum der Hyundai. Der Ford-Vierzylinder gibt sich etwas rauer und akustisch vernehmlicher, doch ansonsten ist er in diesem Vergleich das bessere Triebwerk. Vor allem beim Verbrauch liegt der Zweiliter-Biturbo vorn, kommt im Testmittel mit 1,1 Litern weniger 100 Kilometer weit – auch in der 50.000-Euro-Klasse ein Argument.Und obwohl seine Fahrleistungen auf dem Papier erst ab etwa 130 km/h besser sind, wirkt er auf der Straße um einiges spritziger als der etwas träge Hyundai. Was nicht zuletzt am Getriebe liegt: Die Powershift-Schaltbox des Edge reagiert schneller, schaltet fixer und fährt sich so zeitgemäßer als die etwas träge agierende Sechsgang-Wandlerautomatik im Grand Santa Fe.

Ford im Unterhalt günstiger
Deutlich flinker und agiler zeigt sich der Ford ebenso bei Kurvenfahrten. Seine Karosserie neigt weniger zum Wanken, die Lenkung arbeitet direkter und gefühlvoller, und auch der Allradantrieb scheint bei Traktionsproblemen schneller zu reagieren.Beide SUV sind ja im Grunde ihrer Plattformen Fronttriebler, wobei der Edge einen Teil der Kraft per Haldex-Kupplung an die Hinterachse leitet, im Santa Fe hingegen eine in Kooperation mit Magna entwickelte Lamellenkupplung. Maximal 50 Prozent des Drehmoments kommen so bei Bedarf hinten an, was natürlich ebenso beim Ziehen schwerer Anhänger ein Vorteil ist. 2.000 Kilo sind zwar unter großen SUV nicht gerade üppig, doch mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2.500 kg zählen die beiden zu den Leichtgewichten unter den Groß-SUV. Eine Anhängekupplung ab Werk gibt es übrigens nur für den Ford (abnehmbar, 750 Euro), bei Hyundai bieten die Händler Nachrüstlösungen.Im Übrigen ist der Ford im Unterhalt günstiger, in der Anschaffung liegt der Grand Santa Fe vorne. Selbst in der schlichter ausgestatteten Style-Variante verfügt der Hyundai serienmäßig über Lederpolsterung – ein Luxus, der im Edge Titanium 1.950 Euro zusätzlich kostet. Auch die fünfjährige Garantiezeit wirkt sich positiv auf den Wiederverkaufswert aus, während es beim Edge nur die üblichen zwei Jahre gibt. In seinem Heimatland ist Ford allerdings nicht so zimperlich, dort gibt es fünf Jahre Garantie auf den Antriebsstrang. Manchmal hat Amerika es halt doch besser.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Grand Santa Fe 2.2 CRDi 4WD - Familientraum aus Südkorea
Autoplenum

Hyundai Grand Santa Fe 2.2 CRDi 4WD - Familientraum aus Südkorea

Hyundais Allzweckwaffe Santa Fe - das geht auch eine Nummer größer. Das Grand Sante Fe fährt sich für 45.600 Euro schnell ins Herz von Großfamilien und klopft an die Tür zur Premiumklasse.

Er ist länger als BMW X5 / Mercedes ML, günstiger als eben diese beiden und mehr Platz gibt es auch noch. Der Hyundai Grand Santa Fe 2.2 CRDi 4WD mausert sich zum Traum vieler Familien. Dass er sich dabei aufgrund des hohen Billigplastikanteils im Innenraum nicht mit dem Schick eines germanischen Luxus-SUV messen kann, dürfte nur einige Interessenten stören. Denn mit Hinblick auf den nackten Grundpreis eines X5 und eines ML bleiben bei seinem Einstiegspreis von 45.600 Euro noch über 10.000 Euro für einen Kleinst-Zweitwagen übrig. Wer sich die höherwertige Ausstattungsvariante gönnen möchte, der wird mit 50.130 Euro zur Kasse gebeten - ein kleiner Gebrauchter wäre also immer noch drin. Und selbst mit Vollausstattung bleibt der Hyundai Grand Santa Fe unter 54.000 Euro. Dafür muss man auf einige Annehmlichkeiten, Image und Assistenzsysteme verzichten.

Der 4,92 Meter lange Hyundai Grand Santa Fe besticht aber nicht nur durch seinen Preis, sondern insbesondere durch seinen hohen Praxisnutzen. Neben den SUV üblichen Vorteilen wie dem bequemen Einstieg, der hohen Sitzposition und dem permanenten Allradantrieb, punktet er beim Platz- und vor allem beim Sitzplatzangebot. Denn der zwei Tonnen schwere Südkoreaner kommt ab Werk mit mindestens sechs Sitzplätzen auf den heimischen Hof gerollt. Das Besondere dabei ist, dass nicht etwa drei Personen sich die erste und drei die zweite Reihe teilen, sondern dass in drei Sitzreihen je zwei Einzelsitze zu finden sind, wovon zumindest die ersten beiden Reihen über Sitzheizungen verfügen.

Besteht der Bedarf an sieben Sitzen kann anstelle der beiden Einzelsitze in der zweiten Reihe eine normale Sitzbank für drei Personen kostenfrei geordert werden. Die beiden im Boden versenkbaren Sitze der dritten Reihe dienen, anders als bei manch einem 5+2-Konkurrenten, nicht nur zum Transport von Kleinstkindern. Dank der längs verschiebbaren Einzelsitze in der zweiten Sitzreihe finden auch Erwachsene bis zu einem Stockmaß von rund 1,80 Meter bequem, aufrecht und inklusive ihrer Beine Platz. Müssen keine Personen, sondern nur Gepäck transportiert werden, lässt sich der 634 Liter fassende Kofferraum im Nu durch Umlegen der Sitze auf 1.842 Liter erweitern.

Damit der neue Raumgleiter auch vom Fleck kommt, dafür sorgt ausschließlich ein 2,2 Liter großer Vierzylinder-Dieselmotor. Nicht viel für einen Crossover dieser Dimensionen. 145 kW / 197 PS und ein maximales Drehmoment von 436 Newtonmetern werden per Sechs-Stufen-Automatikgetriebe bei Bedarf an alle vier Räder weitergeleitet. Die Sprintzeit von 10,3 Sekunden macht es zwar nicht auf den ersten Blick deutlich, doch das hiesige Flaggschiff der Marke Hyundai hat spürbar mit seinen Kilos zu kämpfen. Nach 197 PS fühlt es sich trotz durchgetretenem Gaspedal nicht an und selbst die wären für einen Fünfmeter-SUV diese Gewichtsklasse an der Untergrenze. Dem in Aussicht gestellten Normverbrauch von 7,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern steht eine Maximalgeschwindigkeit von 200 km/h gegenüber.

Im vollausgestatteten Hyundai Grand Santa Fe können sich zudem die hinteren Insassen über ein gewaltiges Panorama-Hub-Schiebedach freuen. Überhaupt bietet der von außen so gewaltig ausschauende Hyundai eine überraschend gute Übersicht, die unter anderem seinen großen Fensterfronten zu verdanken ist. Wer sich dennoch beim Einparken seiner Abmessungen nicht vollends bewusst ist, kann auch einfach das Fahrzeug von allein in die Parklücke rangieren lassen. Während der Fahrt fallen besonders die variable elektrische und in drei Stufen regelbare Lenkunterstützung, die Lenkradheizung und die ein wenig zu sportlich ausgefallene Fahrwerksabstimmung auf. Hier dürfte es auch gern noch ein wenig komfortabler gehen.

Hyundai Grand Santa Fe - Viel Platz fürs Geld (Kurzfassung)
Autoplenum

Viel Platz fürs Geld (Kurzfassung) Hyundai Grand Santa Fe

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat Hyundai Ende vergangenen Jahres seinem SUV Santa Fe eine Langversion zur Seite gestellt. Der Allradler ist als Sechs- oder Siebensitzer erhältlich und streckt sich auf eine Länge von 4,92 Meter. Damit überbietet er seinen kürzeren Bruder um 22,5 Zentimeter. Das Kofferraumvolumen hat ebenfalls zugelegt und beträgt jetzt 634 Liter. Das Top-Modell wird nur mit einem 145 kW/197 PS starken 2,2-Liter-Diesel in Verbindung mit einer Sechsstufen-Automatik angeboten und kostet ab 46.600 Euro.

Unter anderem gehören Ledersitze inklusive Sitzheizung, Zweizonen-Klimaautomatik plus separater Klimaanlage für die dritte Sitzreihe, Licht- und Regensensor, beheizbares Lenkrad sowie Rückfahrkamera ab Werk dazu. Wählt man die höchste Ausstattung (ab 50.130 Euro) sind außerdem unter anderem noch elektrisch einstellbare Vordersitze, Sitzheizung auch für die hinteren Plätze, Navigationssystem, 19-Zöller sowie eine elektrische Heckklappe und ein Spurhalte-Warnsystem an Bord. Gegen Aufpreis gibt es noch einen automatischen Einpark-Assistenten sowie adaptive Scheinwerfer.

Der Radstand der Langversion ist im Vergleich zum Santa Fe um zehn Zentimeter auf 2,80 Meter angewachsen ist. Davon profitieren besonders die Passagiere der zweiten Reihe. Serienmäßig wird der schick gezeichnete Grand Santa Fe mit zwei Einzelsitzen im Fond ausgeliefert, ohne Aufpreis ist aber auch eine durchgängige Dreier-Sitzbank lieferbar. Im Heck befinden sich zwei weitere Sitze, die einfach aus dem Gepäckraumboden heraus geklappt werden können. Das Kofferraumvolumen variiert zwischen 634 und 1.842 Liter.

Für den Vortrieb sorgt ein 2,2-Liter-Diesel mit 145 kW/197 PS. 434 Nm kommen bereits zwischen 1.800 und 2.500 Umdrehungen zum Einsatz. Die Höchstgeschwindigkeit des Allraders ist bei Tempo 200 erreicht, der Durchschnittsverbrauch liegt bei 7,6 Litern (CO2-Ausstoß: 199 g/km). Als Zugfahrzeug darf der Grand Santa Fe bis zu zwei Tonnen an den Haken nehmen.

Großes Gepäckteil sowie sechs oder sieben Sitze: Der Hyundai Grand Santa Fe eignet sich für Familien mit Platzbedarf, die Wert auf Komfort legen. Beim Anschaffungspreis halten sich die Koreaner zurück.

Fazit

Großes Gepäckteil sowie sechs oder sieben Sitze: Der Hyundai Grand Santa Fe eignet sich für Familien mit Platzbedarf, die Wert auf Komfort legen. Beim Anschaffungspreis halten sich die Koreaner zurück.
Hyundai Grand Sante Fe im Test: Der große Unbekannte
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Der große Unbekannte

Haar, 17. März 2014 - Es muss nicht immer Kaviar sein, ein Wurstbrot tuts manchmal besser: Was mit einem Augenzwinkern auf unsere tägliche Nahrung längst zur gängigen Sparwitz-Floskel geworden ist, trifft auch auf Automobile zu. Warum soll man sich einen teuren Audi Q7 oder BMW X5 kaufen, wenn man beim Koreaner ein ebenso gutes, aber viel preisgünstigeres Mobil mit nahezu den gleichen praktischen Eigenschaften kriegt? An dieser Stelle steht bewusst nicht das Wort "billig". Die Zeiten, als Hyundais "billig" waren, sind längst vorbei. Spätestens seit VW-Chef Winterkorns unfreiwilliger Werbebotschaft für den Hyundai i30 im wackligen Handy-Kurzfilm ("Da scheppert nix!") wissen wir, dass die deutsche Konkurrenz schon länger schlaflose Nächte wegen der neuen Qualität aus Fernost hat. Imposante Erscheinung Der Hyundai Grand Santa Fe ist so ein Geheimtipp. Mit 4,91 Meter ist der Große 22,5 Zentimeter länger als der Santa Fe, bringt sieben Sitze mit und ersetzt den in Deutschland glücklosen und 2011 eingestellten ix55. Das "Grand" im Namen ist berechtigt, der Koreaner ist eine imposante Erscheinung. Schon allein der riesige Kühlergrill schindet mächtig Eindruck. Getönte Fondscheiben lassen den Riesen geheimnisvoll wirken und zwei gut sichtbare Auspuffenden links und rechts des angedeuteten Diffusors sprechen von Kraft. Für Entscheidungs-Muffel Sehr viele Entscheidungen verlangt der Große von seinen Käufern nicht: Es gibt ihn nur mit einem 2,2-Liter-Diesel in Verbindung mit einer Sechsgang-Automatik und variablem Allradantrieb. Als Ausstattungen sind die Linien Style und Premium zu haben. Letztere ist für 50.130 Euro nahezu ein Komplettangebot, das sich nur durch wenige Optionen ergänzen lässt. Mit Metallic-Lack, großem Panorama-Schiebedach und Technik-Paket inklusive adaptivem Fahrlicht und automatischem Parklenkassistenten ist unser Testwagen knapp 53.700 Euro teuer, mehr geht nicht. Da legt man bei BMW für einen Allrad-X5 mit 218-PS-Diesel und nur fünf Sitzen schon 54.700 Euro als Basispreis hin.

Heiz- und kühlbare Sitze Der Innenraum des Koreaners wirkt nobel und kann es mit der deutschen Konkurrenz aufnehmen. Das Cockpit ist modern gestylt, die Materialien machen einen hochwertigen Eindruck, die Verarbeitung ist gut. Serienmäßig trägt das Gestühl einen Lederbezug. Vorne und in der zweiten Reihe sind die Sessel beheizbar. Wer das erwähnte Technik-Paket für 1.340 Euro ordert, bekommt für die Vordersitze sogar noch eine Sitzkühlung und eine Memoryfunktion mit auf den Weg. Zusatz-Gestühl wegklappen In der dritten Reihe heißt es: Willkommen im Klapp! Werden die Zusatzstühle nicht gebraucht, können sie einfach in den Wagenboden gefaltet werden. Das geht mit wenigen Handgriffen und erzeugt im gleichen Atemzug einen großen Kofferraum mit ebenem Boden. Werden die Sitze benötigt und ausgeklappt, schrumpft das Stauraum-Volumen zwar von 634 Liter auf einen von Hyundai nicht bezifferten Wert. Dennoch passen zwei Klappboxen mit dem Wochenendeinkauf noch locker rein. Angenehm überrascht hat uns das Platzangebot in der dritten Sitzreihe: Es ist zwar alles andere als üppig, aber selbst zwei Erwachsene halten es hier schon mal ein paar Kilometer aus, zumal sich dieser Bereich auch separat klimatisieren lässt. Nur um nach hinten zu gelangen, muss man sich ein wenig winden: Die Sitzlehnen in der zweiten Reihe sind klappbar und die Teile der Dreierbank können nach vorn geschoben werden, aber die Lücke zum Durchsteigen ist recht schmal. In der zweiten Reihe gibt's nichts zu mäkeln, hier ist üppig Platz für Kopf und Knie. Wer die Fondsitze nicht nutzt, kann alles klappen und sich so ein Ladeabteil von 1.842 Liter Größe verschaffen. 197-PS-Diesel reicht völlig aus Der 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel des Grand Santa Fe liefert 197 PS und treibt das große SUV mit spürbarem Druck an. Die Maschine ist nicht zu laut und bringt den Zweitonner auf alltagstaugliche Fahrleistungen. 10,3 Sekunden braucht der Grand Santa Fe auf Tempo 100, die Spitze ist bei 200 km/h erreicht. Das genügt völlig für einen Siebensitzer dieser Klasse. Um die Kraftübertragung kümmert sich ein Sechsgang-Wandlerautomat. Die Box reagiert bauartbedingt etwas träge auf Kickdown-Befehle, schaltet aber bei normaler Fahrt kaum merklich. Beim Verbrauch zeigt der Santa keine extremen Auffälligkeiten: 7,6 Liter nennt der Hersteller als Schnitt pro 100 Kilometer, wir haben 9,2 Liter gebraucht.
Drei Stufen für die Lenkung Gut abgestimmt gibt sich das Fahrwerk: Es ist komfortabel ausgelegt und trotzdem straff genug, um die Karosserie auch in schnell gefahrenen Kurven nicht zum Wanken zu bringen. Da verzeihen wir der Dämpfung gern, dass größerer Querrillen schon merklich nach innen übertragen werden. Der große Santa Fe ist mit dem so genannten FlexSteer-System ausgerüstet. Damit können wir per Tastendruck am Lenkrad bestimmen, ob die Lenkung fürs Rangieren leichtgängig eingestellt werden soll, normal agiert oder für schnelle Autobahnfahrt im Sportmodus direkter abgestimmt wird. Die Unterschiede in den einzelnen Modi sind wirklich fühlbar, allerdings liefert das System in jedem Modus nur wenig Feedback von der Straße und wirkt steril. Wir meinen: Der Normalmodus reicht für alle Fahrsituationen aus, auf die Spielerei mit der Taste können wir auch gern verzichten. Allrad-Verteilung bis zu 50:50 Sicherlich eines der wichtigsten Kaufargumente für den Siebensitzer dürfte sein variabler Allradantrieb sein. Bei normaler Geradeausfahrt auf trockener Straße werden nur die Vorderräder angetrieben. Wenn vorn die Räder anfangen durchzudrehen, wird die Kraft via elektromagnetisch gesteuerter Mehrscheibenkupplung auch auf die Hinterräder geschickt. Das passiert in Sekundenschnelle, wir bekommen davon überhaupt nichts mit. Maximal ist eine Kraftverteilung von 50:50 möglich, das sich per Lock-Taste auch sperren lässt. Ausflüge ins leichte Gelände sind somit kein Problem, der Grand Santa Fe hat sogar einen elektronischen Bergabfahrassistenten, der den Wagen auf steilen Abhängen durch gezielte Bremseingriffe sicher nach unten bringt. Allerdings ist das neben einem Spurverlassenswarner und einem Parklenkassistenten auch das einzige Helferlein dieser Art. Weitere, durchaus klassenübliche Features wie ein Totwinkelwarner oder einen Abstandstempomaten sucht man in der Zubehörliste vergebens.

Fazit

Wer einen bezahlbaren Siebensitzer mit Allradantrieb sucht, sollte sich diesen Hyundai unbedingt näher anschauen. Für etwa 54.000 Euro ist er komplett ausgestattet. Allerdings muss man auf elektronische Assistenten weitestgehend verzichten, die Auswahl beschränkt sich hier auf eine Parklenkhilfe und einen Spurverlassenwarner. Der 197-PS-Motor reicht völlig aus, um das SUV gut und druckvoll voranzubringen, das Fahrwerk ist komfortabel abgestimmt und lässt die Karosserie dennoch in schnell gefahrenen Kurven nicht auffällig wanken. Die in drei Modi konfigurierbare Lenkung wirkt etwas steril, aber das ist noch zu verschmerzen. Richtig überzeugt hat uns der nobel eingeräumte Innenraum, in dem sogar die Lederausstattung zur Serie gehört. Und natürlich das gute Platzangebot vorn und in der zweiten Reihe sowie der akzeptable Raum auf den billigsten Plätzen ganz hinten. Warum dieses Auto in seiner Klasse noch ein Geheimtipp ist, verstehen wir nicht so recht - wir können es empfehlen. Als Wurstbrot, sozusagen. + starker Motor, super Ausstattung, günstiger Preis, ausgewogene Fahrwerksabstimmung - nur wenige elektronische Assistenten, Lenkung wirkt etwas steril

Testwertung

4,5/5

Hyundai Grand Santa Fe 2.2 CRDi 4WD im Fahrbericht: Willkommen im Club der Großen
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Hyundai Grand Santa Fe 2.2 CRDi 4WD im Fahrbericht: Willkommen im Club der Großen

Wer im Kreise der dicken SUV dabei sein möchte, muss nicht billig sein, sondern darf ruhig entsprechende Preise aufrufen. So haben es offenbar die Marketingexperten bei Hyundai beschlossen. Denn die Koreaner verlangen stolze 50.130 Euro für ihren 4,91 Meter langen Grand Santa Fe 2.2 CRDi in der Top-Ausführung Premium, inklusive Allradantrieb und Sechsgang-Wandlerautomatik. Zum Vergleich: Ein 5,09 Meter langer Audi Q7 3.0 TDI Quattro samt Achtstufen-Automatik ist für 52.700 Euro, ein heckgetriebener BMW X5 s-Drive 25d ist für 52.100 Euro zu haben.

Hyundai Grand Santa Fe: Wuchtig, aber stimmig Dafür lässt sich Hyundai aber auch nicht lumpen und stattet seinen SUV-Riesen komplett aus. Zu den Highlights zählen die dritte Sitzreihe im Kofferraum (inklusive eigener Klimasteuerung) sowie Navi, schlüsselloser Zugang, Xenonscheinwerfer und elektrisch verstellbare Ledersitze samt Sitzheizung vorne und hinten. Um satte 22,5 Zentimeter überragt der Grand den immerhin 4,69 Meter langen regulären Santa Fe. Eine Menge Blech, und dennoch ist es den Designern gelungen, den Längenzuwachs geschickt zu kaschieren. So wirkt der Hyundai Grand Santa Fe zwar wuchtig, aber in sich stimmig. Die Gründe hierfür verbergen sich in einem zehn Zentimeter längeren Radstand, längeren Fondtüren und vergrößerten Heckfenstern.

Der SUV bietet viel Platz Entsprechend großzügig fällt auch das Raumangebot aus. Vorne wie hinten dürften sich selbst NBA-Basketballer wohlfühlen – zumal der SUV in der zweiten Reihe standardmäßig mit zwei sehr bequemen, verstellbaren Lounge-Sesseln inklusive Armauflage vorfährt. Hyundai baut aber ohne Aufpreis auch eine klassische dreigeteilte Rückbank ein. Die dritte Reihe mit zwei voll versenkbaren und angenehm breiten Einzelplätzen macht den Hyundai Grand Santa Fe schließlich zum echten Sechssitzer. Und der Kofferraum? Ist dreizehn Zentimeter länger und fasst 634 bis 1.842 Liter. Bis zu 609 Kilo Zuladung verträgt Hyundais Großer, bei 2,6 Tonnen Gesamtgewicht ist Schluss. Gut so. Denn der 2,2-Liter-Diesel schiebt dank 436 Newtonmeter Drehmoment bis 160km/h zwar ganz ordentlich an, den Spurt von null auf 100 absolviert der Zweitonner in 9,8 Sekunden. Bei beladenem Auto kommt der Vierzylinder allerdings schnell an seine Grenzen, erkennbar am höheren Drehzahl- und Dieselbedarf. Ein Verbrauch unter 10 L/100 km lässt sich so auch bei vernünftiger Fahrweise kaum erzielen.

Hyundai Grand Santa Fe: Wenig Komfort angesichts des Preises Gemütlichkeit ist also angesagt. Kein schlechter Plan, denn das prinzipiell komfortable Fahrwerk gibt sich so soft, dass man in Kombination mit der indirekt ansprechenden Lenkung nur ungern schnell durch Autobahnkurven wankt – von flott genommenen Wechselkurven über Land ganz zu schweigen. Schade auch, dass die Federn dennoch zickig auf Straßenschäden ansprechen und allzu viel an die Insassen weitergeben. So bietet der Hyundai letztlich doch nicht den Komfort, den man angesichts seines Preises erwartet.

Langversion komplettiert Hyundai Santa Fe-Modellreihe
auto-reporter.net

Langversion komplettiert Hyundai Santa Fe-Modellreihe

Hyundais Luxus-SUV ist ab sofort auch in einer längeren Version als Grand Santa Fe erhältlich. Er unterscheidet sich von außen durch längere hintere Türen, größere dritte Seitenfenster, eine modifizierte Frontpartie sowie eckige Auspuffendrohre. Das Topmodell wuchs  im Vergleich mit dem seit rund einem Jahr erhältlichen Santa Fe um 22 Zentimeter auf 4,91 Meter Gesamtlänge.

Der Längenzuwachs kommt vor allem dem Platzangebot für sechs Passagiere zu Gute: Im Grand finden dank des um zehn  Zentimeter auf 2,80 Meter gewachsenen Radstands sie nun paarweise auf drei Sitzreihen Platz. Auf Wunsch und ohne Aufpreis fährt der neue Lange als Siebensitzer mit längenverschiebbarer, durchgehender mittlerer Rückbank vor. In der dritten Reihe sind immer im Boden versenkbare Einzelsitze montiert. Dann fasst der Gepäckraum 604 Liter Volumen, rund 70 Liter mehr als beim kürzeren Bruder.

Der Fünftürer ist mit der stärksten bei Hyundai verfügbaren Dieselmotorisierung 2.2 CRDI ausgestattet und verfügt über ein maximales Drehmoment von 436 Newtonmeter. Der 145 kW/197 PS starke 2,2-Liter-Common-Rail-Turbodiesel tritt schon bei niedrigen Drehzahlen für bullige Kraftentfaltung und ist auf der Autobahn bis zu 200 km/h schnell. Der Mischverbrauch liegt bei 7,6 Litern/100 km (CO2-Emission 199 g/km). Sechsstufenautomatik, Allradantrieb und eine Fünjahres-Garantie sind ebenso serienmäßig wie  eine eigene Klimaanlage für die dritte Sitzreihe, LED-Rückleuchten und ein Reifendruckkontrollsystem.

Angeboten wird der Grand Santa Fe in zwei Ausstattungslinien: Zum Serienumfang „Style" (ab 45.600 Euro) zählen Xenon-Scheinwerfer, Ledersitze, Zweizonen-Klimaautomatik, beheizbares Lederlenkrad, Audioanlage mit Bluetooth-Freisprechanlage, Licht- und Regensensor sowie Rückfahrwarnsystem inklusive Rückfahrkamera. Die Top-Variante Premium (50.130 Euro) bietet zusätzlich 19-Zoll-Leichtmetallräder, Smart-Key-System inklusive Start-/Stopp-Knopf, Navigationssystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen-Monitor, elektrisch verstellbare Vordersitze, eine Sitzheizung auch in Reihe zwei sowie ein Sonnenrollo an den Fenstern der hinteren Türen. (dpp-AutoReporter/wpr)

Hyundai Grand Santa Fe - Für alle Fälle mehr Platz
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Für alle Fälle mehr Platz Hyundai Grand Santa Fe

Das Modellprogramm der zweiten Generation des Hyundai Santa Fe ist mit dem Grand Santa Fe nun komplett. Die um 22 Zentimeter auf 4,91 Meter Gesamtlänge gewachsene zweite Karosserievariante ist als Top-Modell der Baureihe ab sofort bestellbar.

Das Mittelklasse-SUV wird ausschließlich mit dem 145 kW/197 PS starken 2,2-Liter-Turbodiesel mit Sechsstufenautomatik und Allradantrieb angeboten. Durch den um zehn Zentimeter auf 2,80 Meter gewachsenen Radstand stehen drei Sitzreihen zur Verfügung. Serienmäßig hat der Koreaner Platz für sechs Passagiere, auf Wunsch und ohne Mehrpreis fährt der Grand Santa Fe aber auch als Siebensitzer vor.

Werden die zwei Sitzplätze in der dritten Reihe vollständig im Boden versenkt, fasst der Gepäckraum 604 Liter. Im Vergleich zu seinem kürzeren Bruder sind das rund 70 Liter mehr. Von dem unterscheidet sich die Langversion äußerlich durch längere Türöffnungen, das dritte Seitenfenster, eine überarbeitete Frontpartie sowie eckige Auspuffrohre.

Angeboten wird der Hyundai Grand Santa Fe in den beiden Ausstattungslinien Style und Premium. Mindestens 45.600 Euro werden für den Siebensitzer in der Variante Style fällig, die höhere Ausstattungsstufe kostet 50.130 Euro. Den kürzeren Sante Fe mit 141 kW/192 PS gibt es ab 30.000 Euro.

In Amerika sind SUV mit sieben Sitzen schon länger im Trend. Hyundai möchte mit der Langversion des Santa Fe nun auch Europas Kunden überzeugen.

Fazit

In Amerika sind SUV mit sieben Sitzen schon länger im Trend. Hyundai möchte mit der Langversion des Santa Fe nun auch Europas Kunden überzeugen.
Hyundai Santa Fe 2.0 CRDi 2WD Style im Fahrbericht: Basisdiesel mit Basisantrieb
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Hyundai Santa Fe 2.0 CRDi 2WD Style im Fahrbericht: Basisdiesel mit Basisantrieb

Tucson, Santa Fe und Veracruz ist klangvoller als ix und eine nichtssagende, zweistellige Zahl, denn in den Ortsnamen schwingt Fernweh und Wildwest-Romantik mit. Doch das Marketing weiß es offenbar besser: Die SUV-Familie von Hyundai wurde in ix umbenannt. Nur der mittlere darf noch Hyundai Santa Fe heißen wie die Stadt in New Mexico, ohne Akzent auf dem E.

Hyundai Santa Fe mit großem Kofferraum und reichlich Zuladung Dort passt der Hyundai Santa Fe auch gut hin. Mit seiner stämmigen Karosserie und dem glitzernden Chromgrill folgt das Design eher amerikanischen als europäischen Geschmacksidealen. Kleiner ist er in seiner dritten Generation nicht geworden, nur ein paar Millimeter flacher. Allerdings ist der Hyundai Santa Fe wie einige SUV seiner Klasse ein Scheinriese, er wirkt größer, als er bei genauem Hinsehen ist. Mit 2,7 Meter Radstand und einer Gesamtlänge von rund 4,7 Metern spielt er in einer Größenklasse mit Kompaktkombis vom Schlage eines Skoda Octavia Combi oder VW Golf Variant. Also sollte man keine übertriebenen Erwartungen an das Platzangebot stellen. Es ist vorne wie hinten dennoch ordentlich, auch dank der üppigen Innenbreite und der Höhe. Recht großzügig ist dagegen das Ladevolumen: 534 bis maximal 1.680 Liter sind in dieser Klasse ein gutes, wenn auch kein herausragendes Maß. Da der Hyundai Santa Fe jedoch mit knapp 1.800 kg nicht zu schwer geraten ist, darf er über 700 kg einladen – beachtlich.

Diesel wirkt angestrengt Womit wir beim Motor wären: Auf den Zweiliter-Diesel dürfte ein großer Teil der Zulassungen entfallen, selbst wenn er nur mit Vorderradantrieb lieferbar ist. Ein wenig schwer tut sich der 150PS starke Selbstzünder schon mit dem Hyundai Santa Fe. Er dreht etwas zäh hoch, hat eine deutliche Anfahrschwäche und sprüht nicht gerade vor Drehfreude. Trotzdem sind die Fahrleistungen mehr als ausreichend (null bis 100km/h in 11,6 s, Höchstgeschwindigkeit 187km/h), und das Triebwerk ist recht leise und zurückhaltend. Akzeptabel auch der Verbrauch, deutlich mehr als neun Liter werden es im Hyundai Santa Fe nur selten, weniger als sieben praktisch nie. Unausgewogen zeigt sich die Federung im Hyundai Santa Fe. Sie ist vor allem bei kurzen Unebenheiten nicht frei von Ruppigkeiten, schwingt dafür bei größeren Wellen gern etwas nach. Insgesamt erinnert die Radaufhängung trotz Mehrlenker-Hinterachse und McPherson-Federbeinen ein wenig an einen Geländegänger vom alten Schlag. Was im Übrigen auch für die Lenkung gilt: Trotz des serienmäßigen Flex Steer mit variabler Unterstützung stellt sich in keiner der drei Stufen eine befriedigende Rückmeldung ein. Was er nun kostet, der Hyundai Santa Fe mit 150PS? In der Basisausstattung ist er ab 32.920 Euro zu haben, als besser ausgestatteter Style ab 36.600 Euro. Für noch mal 2.600 Euro mehr gibt es den Hyundai Santa Fe Style dann schon als 2.2 CRDi mit 197PS und Allradantrieb.

Hyundai Santa Fe  - Neuer 2,0-Liter-Turbodiesel erfüllt Abgasnorm Euro 6
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Hyundai Santa Fe - Neuer 2,0-Liter-Turbodiesel erfüllt Abgasnorm Euro 6

Kraftvolle und zugleich sparsame Motoren zeichnen das SUV-Modell Hyundai Santa Fe aus. Technische Speerspitze ist der neue Santa Fe 2.0 CRDi, der als erstes Serienmodell von Hyundai die Abgasnorm Euro 6 erfüllt.Ein niedriges Abgas- und Verbrauchsverhalten stellt eine der größten Herausforderungen für Motorenentwickler dar. Der Abgasrückführung (EGR) kommt dabei eine wichtige Rolle zur Einhaltung der Abgasnorm Euro 6 und damit der Emissionsminderung von Stickoxiden (NOx) zu, welche bei der Verbrennung von Kraftstoff in Motoren entstehen. Beim Dieselmotor ist die Anwendung der Abgasrückführung seit jeher geprägt von dem Zielkonflikt, geringe Stickoxidemissionen bei gleichzeitiger Minimierung der Partikelemissionen zu gewährleisten. Denn hohe Abgasrückführraten ziehen geringe Stickoxidemissionen nach sich, fördern jedoch die Bildung von Rußpartikeln während der Verbrennung. Beim motorischen Verbrennungsprozess ist es daher sinnvoll, bereits früh die Entstehung von Stickoxiden während der Verbrennung zu vermindern bzw. zu reduzieren.Der Santa Fe 2.0 CRDi erfüllt die Abgasnorm Euro 6 mit Hilfe eines Niederdruck-EGR-Systems. Ein Ventil regelt dabei das EGR-Gas (sauerstofffreies Gas), das in die Brennkammer zurückgeführt wird. Durch das Absenken der Verbrennungstemperatur durch ein spezielles EGR-Kühlsystem oder die Steuerung der Sauerstoffkonzentration kann dabei die Emission von NOx unterdrückt werden. Zweiter Vorteil: Das von Hyundai eingesetzte Abgasrückführungssystem enthält durch die Abkühlung keine Rußpartikel mehr, die in einem konventionellen EGR-System erhalten bleiben.Der 110 kW (150 PS) starke Common-Rail-Diesel-Motor arbeitet mit einem elektronisch geregelten Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie, der Frischluft in den Brennraum presst, bevor der Kraftstoff über Magnetventil gesteuerte Injektoren mit 1.600 bar eingespritzt wird. Üppige Durchzugskraft bei niedrigen Drehzahlen garantiert das maximale Drehmoment von 383 Newtonmeter, das zwischen 1.800 und 2.500 Touren anliegt. Mit einem Normverbrauch von 6,1 Liter auf 100 Kilometer erreicht der Santa Fe 2.0 CRDi die Effizienzklasse B und gehört damit zu den sparsamsten Mittelklasse-SUV-Modellen auf dem Markt. (Auto-Reporter.NET)

Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD vs. Land Rover Freelander 2.2 SD4: Zwei SUV für Abseits-Fälle
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Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD vs. Land Rover Freelander 2.2 SD4: Zwei SUV für Abseits-Fälle

Land Rover ist dieser Tage 65 Jahre alt geworden. Und weil es eine britische Firma ist, feierte sie das Jubiläum auf einem weitverzweigten Landsitz mit einer Ausstellung der besten Autos der eigenen Historie – und dazu mit den nicht so besten. Zu denen zählt auch der erste Freelander, mit dem die Briten ab 1997 ihre bis dahin recht elitären Vorstellungen darüber popularisierten, was ein Geländewagen können muss und wer für ihn aufkommen können sollte. Die neue Käuferschicht war wohl das Problem des frühen Freelander, weil es den Damen und Herren am nötigen Gleichmut bezüglich der eigensinnigen Zuverlässigkeit und der Reparaturbedürftigkeit des Landy mangelte. Alles besser bei der zweiten Generation. Die ist nun schon seit sieben Jahren auf dem Markt und scheint damit trotz gelegentlicher Pflegemaßnahmen den anderen Land Rover-Modellen nachzueifern, die ja gern so lange gebaut werden, bis sie nicht mehr als veraltet, sondern als erhaltenswert verstanden werden. Viel Platz für Passagiere und Gepäck im Hyundai Santa Fe Etwas eiliger geht Hyundai Modellerneuerungen an. Von der 2001 begründeten SUV-Baureihe Hyundai Santa Fe gibt es seit letzten September schon den Santa Fe III. Mit 4,69 Meter Länge überragt er den Freelander um 19 Zentimeter und schafft ein deutlich üppigeres Raumangebot. Die Passagiere integriert der Hyundai Santa Fe tiefer ins Auto, vorn auf kuscheligen, wenig haltintensiven Sitzen, im Fond auf einer breiten Rückbank. Sie lässt sich nicht nur in drei Teilen umklappen und in der Lehnenneigung variieren, sondern auch längs verschieben. Was sich im Gegensatz zu vielen anderen Autos, die diese Möglichkeit anbieten, im Alltag wirklich nutzen lässt: Der Fondraum des Hyundai Santa Fe fällt so generös aus, dass die Mitfahrer gut ein paar Zentimeter entbehren können, wenn es etwas mehr Ladevolumen braucht. Das dürfte selten vorkommen, denn schon das Standardvolumen liegt bei 534 Litern und lässt sich sich auf maximal 1,7 Kubikmeter erweitern. Hyundai Santa Fe mit einfacherem Allradantrieb Wegen der kastigeren Form packt der Freelander fast gleich viel weg, bietet für Passagiere dagegen weniger Raum. Traditionell sitzen sie in einem Land Rover hoch und haben wegen der großen Fensterflächen eine bessere Übersicht als im schlecht überschaubaren Hyundai Santa Fe mit seinen breiten Dachsäulen und der flachen Heckscheibe. Der Durchblick geht im Freelander erst innen verloren. Wegen der tief positionierten und teils unklar beschrifteten Klimaregler sowie des komplizierten Infotainment-Systems erfordert er mehr Konzentration als der Hyundai Santa Fe. Den richten die Innenstylisten im typischen Stil des Hauses ein, also solide, und so allerweltig wie die Zimmer einer Hotelkette. Ja, so findet man sich sofort zurecht, selbst die Tiefen des bei der Ausstattungslinie Premium serienmäßigen Navigationssystems lassen sich ohne Schwierigkeiten ergründen, all die Ablagen gut nutzen. Doch etwas heimeliger wirkt der ebenfalls sorgsam verarbeitete Land Rover mit edlerem Leder und der dezenten Holzbeplankung. Das zählt zur Tradition wie die Geländefertigkeiten, obwohl der Freelander für Land Rover- Verhältnisse nur mit dem kleinen Offroad-Besteck kommt – Bergabfahrhilfe, Terrain Response und einem Allradantrieb, der die Kraft über eine Lamellenkupplung situationsabhängig verteilt. Trotzdem kraxelt er behände, und das weich abgestimmte Fahrwerk steckt selbst heftige Stöße beflissen weg. Allerdings umkurvt der Brite Biegungen so mit deutlicher Schlagseite, torkelt von der indirekten Lenkung unpräzise geführt über Landstraßen. Dagegen verfügt der Hyundai Santa Fe nur über ein einfacheres Allradsystem mit elektromagnetischer Kupplung, die maximal 50 Prozent der Kraft an die Hinterachse leitet. Mehr Aufwand brächte wohl auch nichts, weil der Hyundai Santa Fe aufgrund der knappen Bodenfreiheit und der langen Überhänge im Gelände früh scheitert. Auch seiner Lenkung mangelt es recht grundsätzlich an Rückmeldung und Präzision, der Koreaner lässt in Kurven aber das Schunkeln sein, federt dabei etwas herber. Hyundai Santa Fe ist etwas sparsamer Handling ist bei beiden Kandidaten nicht wirklich das Thema und Fahrsicherheit kein Problem, schon wegen der früh eingreifenden elektronischen Stabilitätsprogramme. Viel souveräner als die Kurvenhetzerei beherrschen beide die große Strecke. Dort knurren die Dieselmotoren leise vor sich hin, und die Sechsgang-Automatikgetriebe wechseln die Gänge nun sanft statt hektisch. Dass sich beide 2,2-Liter-Diesel nicht nach fast 200PS und über 400Nm anfühlen, liegt auch am hohen Gewicht der Testwagen. Es drückt auf Temperament und Verbrauch, der beim Land Rover mit 9,7 L/100 km noch 0,6 Liter höher liegt als beim Hyundai Santa Fe. Der entscheidet schließlich den Vergleich für sich – mit dem üppigeren Raumangebot, der reichhaltigeren Ausstattung, höherer Variabilität und niedrigerem Verbrauch. Was den Freelander kaum kümmern dürfte, bleibt er doch, was er immer sein wollte: die stilvolle Alternative für alle, die sich mit ihrem Geländewagen auch ins Gelände wagen.

Testwertung

2,5/5

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