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Hyundai Santa Fe

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3,9/5

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Hyundai Santa Fe

Zubehör für Hyundai Tuscon und Santa Fe  - Zwei mal Drei
Autoplenum

Zwei mal Drei Zubehör für Hyundai Tuscon und Santa Fe

Transport, Design und Schutz: Auf diese drei Themengebiete spezialisieren sich die neuen Zubehörpakete für die Hyundai-Modelle Tuscon und Santa Fe. Mit einer abnehmbaren Anhängerkupplung, einem Kleiderbügel für den Vordersitz und Velours-Fußmatten wartet das „Transport“-Paket auf, das beim Tuscon (825 Euro) noch um ein Gepäcktrenngitter und beim Santa Fe (745 Euro) um eine ausklappbare Kofferraummatte ergänzt wird. Wer sein SUV optisch etwas aufwerten möchte, greift zum „Design“-Paket, das Seitenzierleisten und Trittbretter beinhaltet. Beim Tuscon (780 Euro) gibt es zusätzlich beleuchtete Einstiegsleisten und beim Santa Fe (890 Euro) einen beleuchteten Fußraum. Abgerundet wird das Angebot vom „Schutz“-Paket, das Gummifußmatten und eine Kofferraumwanne vereint. Windabweiser für die Seitenscheiben am Tuscon (Paketpreis: 280 Euro) und ein transparenter Ladekantenschutz beim Santa Fe (Paketpreis: 170 Euro) komplettieren die Schutzmaßnahmen an den beiden SUV.Hyundai bietet für die beiden SUV Tuscon und Santa Fe je drei neue Zubehörpakete an, die alle einem bestimmten Schwerpunkt zugeordnet sind.

Fazit

Hyundai bietet für die beiden SUV Tuscon und Santa Fe je drei neue Zubehörpakete an, die alle einem bestimmten Schwerpunkt zugeordnet sind.

Testwertung

3,5/5

Fahrbericht: Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi - Aus zwei mach eins
Autoplenum

Fahrbericht: Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi - Aus zwei mach eins

Hyundais Flaggschiff im SUV-Segment gibt es künftig nur noch in einer Größe. Und die ist durchaus üppig. Dazu punktet der Santa Fe mit zahlreichen Assistenzsystemen.

Mit ihm fing im Herbst 2000 der Wandel des koreanischen Autobauers Hyundai von der Billig- zur SUV-Marke an: Damals rollten die ersten Santa Fe vom Band. Seither wurden 310.000 Hyundai-SUV in Deutschland verkauft. Jetzt haben die Koreaner die vierte Generation ihres SUV-Flaggschiffs vorgestellt.

Optisch hat sich einiges getan beim neuen Santa Fe. Von außen wirkt er moderner, flotter, dynamischer, kraftvoller. Die Frontpartie mit den geteilten Leuchteinheiten und dem markanten Kühlergrill folgt der neuen Designsprache der Hyundai-SUV. Die Fensterflächen wurden vergrößert und bieten eine bessere Rundumsicht. Das Heck schließen neu gearbeitete 3D-Rückleuchten in LED-Technik ab.

Anders als noch beim Vorgänger wird es keine \"Langversion\" mehr unter dem Namen Grand Santa Fe geben - den hatten ohnehin nur 15 Prozent der Käufer geordert. Die neue Generation ist dafür in der Länge generell um sieben Zentimeter auf 4.770 mm und in der Breite um einen Zentimeter auf 1.890 mm gewachsen. Der Radstand beträgt nun 2.765 mm, was einen Zuwachs von 6,5 Zentimeter bedeutet. Das reicht für mehr Platz im Innenraum - was den Santa Fe mit zu einem komfortablen Cruiser macht. Wer es besonders luftig mag, der findet in der Aufpreisliste auch ein riesiges Panoramadach.

Ohnehin hat er innen deutlich gewonnen. Das Interieur wurde vollständig erneuert. Optional gibt es Leder auf Armaturenbrett, Armlehne und Mittelkonsole, dazu Doppelnähte rundum. Die Sitze sind weich, bequem und gut geschnitten, optional auch mit gestepptem, dicken Leder konturiert. Die Rücksitze lassen sich verschieben und haben eine in der Neigung verstellbar Lehne. Ganz nach hinten gerückt bieten sie in der zweiten Reihe auch dann noch viel Raum, wenn vorne größere Zeitgenossen Platz nehmen. Optional gibt es den Santa Fe auch als 7-Sitzer - aber der Verlust an Komfort ist dann ebenso groß wie die akrobatische Leistung beim Durchstieg nach hinten. Ein Dutzend Ablagen sorgen dafür, dass der Kleinkram seinen Platz hat und auch in der zweiten Reihe finden sich USB-Anschlüsse und sogar eine 230-Volt-Steckdose. Der Kofferraum ist auf 625 Liter gewachsen, bis zu 1.695 Liter sind es, wenn man die Sitze der zweiten Reihe umklappt. Optional öffnet die Heckklappe automatisch und warnt vor zu niedrigen Deckenhöhen wie in Garagen oder Parkhäusern. Komplett überarbeitet wurde das Armaturenbrett. Kein Mäusekino mehr im Kombielement - groß und klar werden die wichtigsten Daten angezeigt. Optional zeigt auch ein 8,5 Zoll großes Head-up-Display auf der Frontscheibe vor dem Fahrer die wichtigsten Daten an. Für das Infotainmentsystem und die Navigation gibt es eine freistehende Touchscreen - serienmäßig ein 5 Zoll großer monochromer Monitor, optional entweder ein 7- oder ein 8-Zoll-Display. Smartphones können über Android Auto oder Apple Car Play eingebunden werden.

An Motoren bietet Hyundai für den neuen Santa Fe einen Benziner und unverdrossen zwei Diesel an. Alle erfüllen die ab September 2019 gültige Abgasnorm Euro 6d-Temp schon jetzt und die Diesel haben SCR-Kat. Der 2,4-Liter-Vierzylinder mit Direkteinspritzung kommt auf 136 kW/185 PS und ein maximales Drehmoment von 241 Nm. Ihn gibt es ausschließlich mit Sechsgang-Automatik und Allradantrieb. Der 2.4 GDI beschleunigt von 0 auf 100 in 10,4 Sekunden und kommt auf 195 km/h Höchstgeschwindigkeit. Den Normverbrauch gibt Hyundai mit 9,3 Liter auf 100 Kilometer an. Basis-Diesel ist der 2,0-Liter-Vierzylinder mit 110 kW/150 PS und 400 Nm maximalem Drehmoment. Serienmäßig hat er Vorderradantrieb und ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Allrad und Automatikgetriebe gibt es als Option. Laut Hyundai verbraucht er 5,6 Liter auf 100 Kilometer. Schon bisher bestellten 80 Prozent der Kunden ihren Santa Fe mit dem 147 kW/200 PS-Diesel. Mit dem Selbstzünder schafft es der mit Automatik fast zwei Tonnen schwere Santa Fe in 9,3 Sekunden auf Tempo 100 und ist bis zu 205 km/h schnell. Den offiziellen Durchschnittsverbrauch von 6,3 Liter auf 100 Kilometer kann man allerdings getrost vergessen - bei unserer Testfahrt blieb der Bordcomputer immer im zweistelligen Bereich. Der Motor selbst passt zum Charakter des Santa Fe als entspannter Cruiser. Er bleibt akustisch brav im Hintergrund und sorgt immer für ausreichend Kraftreserven. Die neu entwickelte und optionale Achtgang-Automatik arbeitet unaufgeregt und souverän schaltend. Per Knopfdruck sind die Modi Comfort, Eco, Sport und Smart wählbar - sie unterscheiden vor allem bei den Schaltzeiten. Lenkung und Gasannahme bleiben unverändert.

Die Lenkung arbeitet präzise, direkt und nicht zu weich. Das Fahrwerk nimmt auch harte Bodenwellen und Schlaglöcher gelassen. Vor allem auf der Autobahn sind kaum Abroll- und Motorgeräusche zu hören. Neu entwickelt wurde der schlupfabhängige Allradantrieb HTRAC. Regulär werden dabei nur die Vorderräder angetrieben, bei rutschigem Untergrund geht die Hälfte der Leistung an die Hinterräder. Per Tastendruck kann der Fahrer die Wirkung des Allradantriebs ebenso verändern wie über die Abstimmung. So gehen im Eco-Modus nur höchstens 20 Prozent Kraft an die Hinterachse, im Komfortmodus bis zu 35 Prozent und im Sportmodus bis zu 50 Prozent.

Geradezu auf die Spitze treibt es Hyundai mit den Assistenzsystemen, die - meist optional, aber immerhin - bestellbar sind. Ein Beispiel? Aber bitte: Der \"Rear Occupant Alert\" warnt den Fahrer beim Abschließen des Fahrzeuge, wenn er Kind oder Haustier auf der Rückbank vergessen hat. \"Lachen sie nicht\", sagt Hyundais Deutschland-Chef Markus Schrick, \"sowas passiert allein in Deutschland ein paar Mal im Jahr.\" Sinnvoller erscheint da der Ausstiegssistent, der verhindert, dass die Hecktüren unvorsichtig geöffnet werden, obwohl von hinten ein anderes Fahrzeug überholt. Ansonsten hat der Santa Fe so ziemlich alles an Assistenzsystemen im Angebot, was der Technikmarkt so hergibt. Querverkehrswarner hinten, Totwinkel-Assistent, Anfahralarm, Aufmerksamkeitsassistent, autonomer Notbremsassistent, Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung, aktiver Spurhalteassistent, adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-Go-Funktion, Fernlichtassistent, Verkehrszeichenerkennung, und, und, und. \"Demokratisierung von Assistenzsystemen\" nennt Schrick das.

Erhältlich ist der neue Hyundai Santa Fe in Deutschland zu Preisen ab 35.070 Euro. Das ist allerdings auch noch der einzige Preis, den Hyundai derzeit raus lässt.

Testwertung

4,5/5

Fahrbericht: Hyundai Santa Fe - Feines aus Fernost
Autoplenum

Feines aus Fernost Fahrbericht: Hyundai Santa Fe

Die Produkt-Manager bei Hyundai müssen sehr besorgte Väter sein. Anders sind die ungewöhnlichen Assistenzsysteme im neuen Flaggschiff-SUV Santa Fe nicht zu erklären.

So lassen sich die hinteren Türen – sie haben schließlich keinen Rückspiegel – erst dann öffnen, wenn keine Gefahr von herannahenden Radfahrern oder Autos droht. Kinder können also nicht Hals über Kopf aus dem Wagen stürmen. Und wie oft hat man schon gelesen, dass Babys oder Hunde bei sengender Hitze von gestressten Müttern versehentlich im Auto zurückgelassen wurden. Bewegt sich im Santa Fe nach dem Abschließen noch etwas, schalten sich Hupe und Scheinwerfer ein. Zudem kann sich der Nachwuchs nicht mehr selbst einschließen, falls zufällig der Verriegelungsknopf gedrückt wird. Ob die neuen Sicherheits-Features bei jungen Familien letztlich ausschlaggebend für den Kauf des neuen Santa Fe sind, wird die Praxis zeigen. Auf jeden Fall aber ist es das Design, mittlerweile Kaufgrund Nummer eins in der Branche. Hier gelang Hyundais Designteam unter Peter Schreyer – er schuf bei VW einst den New Beetle und bei Audi den ersten TT – erneut ein Volltreffer.

Der Santa Fe wirkt stimmig in den Proportionen, ist nicht aufdringlich und wuchtig, dennoch athletisch, aber wiederum nicht übertrieben maskulin. Ein gefälliges SUV, das mit einer Länge von 4,77 Metern seinen Vorgänger um sieben Zentimeter übertrifft und gleichzeitig die bisherige Variante Grand Santa Fe ersetzt. Dennoch muss der Kunde nicht auf die dritte Sitzreihe verzichten. Sie bietet Hyundai weiterhin optional an. Das Platzangebot erweist sich als großzügig, vorne wie hinten, der Einstieg ist bequem, das Raumgefühl angenehm, besonders, wenn, wie im Testwagen, das riesige Panoramadach eingebaut wurde. Hinter den geteilt umlegbaren Rücksitzen bleiben üppige 625 Liter. Liegt alles flach, schluckt der Santa Fe sogar bis zu 1.695 Liter und bietet die Lademaße eines großen Kombis. Es wäre verwunderlich, gäbe es jetzt keine elektrisch zu betätigende Heckklappe. Doch damit nicht genug. Ein Warnsystem schlägt sogar Alarm, wenn nach oben nicht genug Platz ist, um die Klappe zu öffnen und sie womöglich mit der Garagendecke kollidieren könnte.

Im Interieur gibt sich der neuen Santa Fe klassisch, womit in erster Linie das Layout gemeint ist: Instrumente hinter dem Lenkrad, großer, freistehender Bildschirm in Armaturenbrettmitte, darunter die Lüftungsgitter sowie die Regulierungen für die Klimaanlage. Fahrer und Beifahrer trennt eine große Mittelkonsole, auf der Wählhebel und Getränkehalter Platz finden. Finesse und Extravaganz sucht man vergeblich. Dafür steht die Marke Hyundai nicht, eher für Solidität. Die Auswahl der Materialien sowie deren Verarbeitung gehen in Ordnung, vier farblich unterschiedliche Trims kann der Kunde wählen, darunter sogar ein Bordeaux-Rot. Früher wäre das für einen Koreaner ein absolutes No-Go. 35.070 Euro verlangt Hyundai mindestens für den neuen Santa Fe. Dafür gibt es das Einstiegsmodell mit einem 2,0-Liter-Dieselmotor mit 110 kW/150 PS, Frontantrieb und manuellem Sechsganggetriebe.

Dieses Modell wird jedoch erneut nicht zu den meistgewählten gehören. Schon beim Vorgänger entschieden sich 80 Prozent der Kunden für den stärksten Selbstzünder mit 2,2 Litern Hubraum und 147 kW/200 PS. Die Topversion lieferte bei einer ersten Testfahrt eine überzeugende Vorstellung ab: Laufruhig, durchzugsstark und in Verbindung mit der neuen Achtgang-Automatik wird das SUV zu einem ein äußerst souveränen Kumpel. Wer zusätzlich den vollvariablen Allradantrieb ordert, fühlt sich auch im Winter mit dem Santa Fe perfekt angezogen. Genauso wie der eine oder andere Pferdebesitzer, der seinen Hänger im matschigen Geläuf bewegen möchte. Ziehen darf der große Koreaner immerhin zwei Tonnen. Eher keine Rolle spielt der 2,4-Liter-Benziner bei uns. Schon deshalb, weil im Alltag der Verbrauch kaum unter zwölf Liter gehalten werden kann und es die Version ausschließlich mit Automatik und Allrad gibt. Entsprechend hoch liegt dann der Preis. Nennen konnte Hyundai ihn noch nicht. Man ist in der Findungsphase und schaut wohl noch bei Konkurrenz genauer nach. Nebenbei sei erwähnt, alle Motoren erfüllen die Abgasanforderungen Euro 6d-temp, die ab September 2019 gültig werden. Der Benziner verfügt über einen Partikelfilter, die Diesel arbeiten zusätzlich mit Harnstoffeinspritzung und SCR-Kat.

Rund ein Dutzend Fahrer-Assistenzsysteme lassen sich in der Preisliste ankreuzen oder sind je nach Ausstattungslinie sogar serienmäßig an Bord. Dazu gehören ein Head-up Display, ein Frontkollisionswarner, ein Notbremsassistent, der auch beim Rückwärtsfahren, beispielsweise aus einer Einfahrt heraus, reagiert, die aktive Spurhaltung, eine Kamera am Heck und ein adaptiver Tempomat. Schade nur, dass der Staupilot im Santa Fe nur innerhalb weniger Sekunden von alleine wieder anfährt. Ist die Standzeit überschritten, muss der Fahrer selbst aktiv werden. Gehört doch gerade auf den chronisch verstopften Straßen in Korea der Stau zum täglichen Geschäft – in dem sicher auch Hyundais Entwickler viel Zeit verbringen (müssen).

Hyundai Santa Fe – Technische Daten: Fünftüriges, fünfsitziges Mittelklasse-SUV mit Allradantrieb, Länge: 4,77 Meter, Breite: 1,89 Meter, Höhe: 1,68 Meter, Radstand: 2,77 Meter, Kofferraumvolumen: 625 bis 1.695 Liter. Motoren: 2,4-Liter-Vierzylinder-Benziner, 136 kW/185 PS bei 6.000 U/min, maximales Drehmoment: 241 Nm bei 4.000 U/min, 0-100 km/h: 10,4 s, Vmax: 195 km/h, Durchschnittsverbrauch: 9,3 l/100 km, CO2-Ausstoß: 215 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-temp, Preis: noch nicht bekannt. 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel, 110 kW/150 PS bei 4.000 U/min, maximales Drehmoment: 400 Nm bei 1.750-2.500 U/min, 0-100 km/h: 10,3 s, Vmax: 190 km/h, Durchschnittsverbrauch: 5,6 l/100 km, CO2-Ausstoß: 147 g/km, Abgasnorm: Euro 6-temp, Preis: ab 35.070 Euro. 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel, 147 kW/200 PS bei 3.800 U/min, maximales Drehmoment: 440 Nm bei 1.750 U/min, 0-100 km/h: 9,3 s, Vmax: 205 km/h, Durchschnittsverbrauch: 5,8 l/100 km, CO2-Ausstoß: 152 g/km, Abgasnorm: Euro 6d Temp, Preis: noch nicht bekannt.

Kurzcharakteristik: Warum: Weil er schick ausschaut und für den Preis eine Menge zu bieten hat. Warum nicht: Weil einem ein kompakteres SUV für den Alltag genügt. Was sonst: VW Tiguan Allspace, Skoda Kodiaq, Kia Sorento, Seat Tarraco, Peugeot 5008, DS7 Crossback, Nissan X-Trail, Mitsubishi Outlander, Renault Koleos. Wann kommt er: Sommer 2018. Was kommt noch: 2019 folgt eine Mild-Hybrid-Variante mit 48-Volt-System, Anfang 2020 soll es eine Plug-in-Hybrid-Version geben.Mit der vierten Generation des Santa Fe ist Hyundai nicht nur ein äußerlich attraktives SUV gelungen. Das Flaggschiff der Marke überzeugt auch durch Komfort, Platz und Qualität – sowie bislang einmalige Sicherheitssysteme.

Fazit

Mit der vierten Generation des Santa Fe ist Hyundai nicht nur ein äußerlich attraktives SUV gelungen. Das Flaggschiff der Marke überzeugt auch durch Komfort, Platz und Qualität – sowie bislang einmalige Sicherheitssysteme.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Santa Fe 2.0 Diesel - Familienfreundlich
Autoplenum

Hyundai Santa Fe 2.0 Diesel - Familienfreundlich

Hyundai hat sich mehr als andere Marken einen Namen als SUV-Hersteller gemacht. Aus dem ehemaligen Doppelpack aus Santa Fe und Grand Santa Fe wird bei der Neuauflage ein Modell, das beide Vorgänger in nur einer Variante ersetzen soll.

So ganz hat man sich an das neue Hyundai-Gesicht noch nicht gewöhnt. Die tief liegenden LED-Augen und die deutlich darüber abgesetzten Tagfahrlichter geben auch dem Santa Fe einen leichten Silberblick. Ansonsten bietet der Hyundai Santa Fe volumentaugliche Proportionen bei leicht gewachsenen Abmessungen. Der 4,77 Meter lange Mittelklasse-SUV ist für die Koreaner weltweit ein überaus wichtiges Auto. In Europa ist der fünf- bis siebensitzige SUV zudem das Aushängeschild der Marke, da die große Grandeur-Limousine als Konkurrent von 5er BMW oder Mercedes E-Klasse fehlt und auch über den Startzeitpunkt der hauseigenen Edelmarke Genesis noch nicht entschieden ist. Von den bisher 1,5 Millionen verkauften Hyundai-SUV in Europa waren 400.000 Santa Fe. Die kommende Generation vier sollte daher ebenfalls sitzen.

Das Modellprogramm des Karosseriesolitärs umfasst neben einem unbedeutenden 185-PS-Benziner zum Start drei Vierzylinderdiesel mit 2,0 und 2,2 Litern Hubraum, die 150, 182 und 197 PS sowie 397 bzw. 436 Nm maximales Drehmoment leisten. Am Steuer des Zweiliterdiesels als erwartetes Volumenmodell mit 134 kW / 182 PS wird auch auf der Autobahn bei niedrigem Geräuschniveau lässig gecruist, denn wirklich kraftvoll und dynamisch fährt sich der Motor nicht. Gerade bei niedrigen oder höheren Drehzahlen zeigt sich der Commonrail-Diesel etwas blutleer und sehnt sich danach wieder ins Wohlfühlfenster zu rutschen, wo er sich ausgewogen zeigt. 0 auf Tempo 100 schafft der Santa Fe 2.0 Diesel in zehn Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwas dünnen 201 km/h. Der Normverbrauch dürfte bei rund sechs Litern Diesel auf 100 Kilometern liegen.

Von den vier Fahrprogrammen bietet sich insbesondere der Sportmodus an; die drei anderen machen den Koreaner schwammig und träge. Hier zeigt sich ein klarer Fokus des Santa Fe, der unverändert gerade in den USA und Asien als 4x4-Familienkombi Kunden mit Platzgelüsten locken soll. Der mittlere Diesel-Santa-Fe wird anders als die anderen beiden Selbstzünder sinnvollerweise nur als Allradversion mit dezent im Hintergrund arbeitender Achtgangautomatik angeboten. Je nach Fahrprogramm und Untergrund werden zwischen 0 und 50 Prozent der Motorleistung an die Hinterachse übertragen, während die Vorderachse als Hauptantriebsachse immer mit Kraftfluss versorgt wird.

Es ist derzeit noch nicht entschieden, ob der Hyundai Santa Fe auch in Zentraleuropa als Siebensitzer angeboten wird. Vermissen würde den Siebensitzer niemand, denn in der dritten Reihe könnten allenfalls kleine Kinder eine kaum artgerechte Zuflucht finden. Das Ladevolumen vergrößerte sich im Vergleich zum Vorgänger um 40 auf 625 Liter. Praktisch: der ebene Ladeboden und die elektrisch bedienbare Heckklappe. Im Innenraum gibt es vorne wie im Fond ein gutes Platzangebot mit bequemen Stühlen, die vorne elektrisch verstellbar und klimatisierbar sind. Die Bedienung der Fahrzeugfunktionen erfolgt problemlos über gut ablesbare Schalter oder den acht Zoll großen Multifunktionsbildschirm mit Navigationseinheit. Nachgelegt hat der vierte Sante Fe bei den Sicherheitssystemen, denn je nach Modell sind Notbremsassistent mit Fußgängererkennung sowie Spurhalte- oder Totwinkelwarner, LED-Scheinwerfer und ein System, das den Fahrer warnt, wenn Insassen bei Verkehr die hinteren Türen öffnen wollen, verfügbar. Die Preisen stehen aktuell noch nicht fest. Aktuell beginnt der größere Hyundai Grand Santa Fe mit seinem 200 PS starken Dieselmotor bei rund 48.000 Euro.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Santa Fe - Aus zwei mach' eins
Autoplenum

Hyundai Santa Fe - Aus zwei mach' eins

In Europa fehlen Hyundai luxuriöse Aushängeschilder wie die Oberklasselimousine Grandeur oder Modelle der hauseigenen Edelmarke Genesis. Wenn es um Image und Reisekomfort geht, muss es somit die Allzweckwaffe Santa Fe richten. Der wurde komplett neu entwickelt; ist fortan aber nur noch als Solitär im Modellprogramm.

In der auslaufenden, dritten Generation des Mittelklasse-SUV bot Hyundai alternativ den fünfsitzigen Santa Fe und einen siebensitzigen Grand Santa Fe an. Damit ist beim Nachfolger Schluss. \"Die vierte Generation wird die weltweite Erfolgsgeschichte des Santa Fe fortsetzen. Die erste Generation des Santa Fa wurde im Jahre 2001 vorgestellt und begründete Hyundai Motors Glaubwürdigkeit für SUV\", sagt Thomas A. Schmid, COO von Hyundai Motor Europe, \"Hyundai kümmert sich um den Wohlfühlwert seiner Kunden. Wir bieten innovative und einzigartige Sicherheitsausstattungen und das klassenbeste Raumangebot für besonderen Komfort.\" Von den bisher 1,5 Millionen verkauften Hyundai-SUV in Europa war mit über 400.000 Fahrzeugen mehr als jeder vierte ein Santa Fe.

Das Design des 4,77 Meter langen SUV-Neulings zeigt sich im bekannten Markenlook. Abgesehen vom leicht verschrobenen Gesicht mit den tief hängenden Leuchteneinheiten gibt es keine besonderen Experimente, sondern solide und schmackhafte Hausmannskost, wie sie dem geneigten SUV-Kunden gefallen dürfte. Das Modellprogramm umfasst zum Start drei Vierzylinderdiesel mit 2,0 und 2,2 Litern Hubraum, die 150, 182 und 197 PS sowie 397 bzw. 436 Nm maximales Drehmoment leisten. Alle Diesel sind serienmäßig an eine Sechsgang-Handschaltung gekoppelt. Als Option gibt es eine neue Achtgang-Automatik, die den Verbrauch im Realbetrieb nennenswert senken soll. Keine Bedeutung dürfte in Europa der 2,4 Liter große Vierzylinder-Saugbenziner spielen, der als obligatorischer Allradler in Verbindung mit einer Sechsgangautomatik 136 kW / 185 PS und 241 Nm an beide Achsen bringt. Alle Dieselversionen des Santa-Fe werden wahlweise als Front- oder Allradversion angeboten. Je nach Fahrprogramm und Untergrund werden bei den empfehlenswerten Allradmodellen zwischen 0 und 50 Prozent der Motorleistung an die Hinterachse übertragen, während die Vorderachse immer mit Leistung versorgt wird.

Im neu gestalteten Santa-Fe-Innenraum gibt es wahlweise Platz für fünf oder sieben Personen. Das Ladevolumen vergrößerte sich im Vergleich zum Vorgänger um 40 auf 625 Liter. Im Innenraum gibt es nicht nur das bekannt gute Platzangebot, sondern leicht bedienbare Module, neue Sitze, sowie optional ein acht Zoll großen Navigationsbildschirm inklusiv Head-Up-Display. Deutlich verbessert wurde beim neuen Hyundai Santa Fe das Angebot an Sicherheitssystemen. So gibt es an Bord unter anderem einen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung sowie Spurhalte- oder Totwinkelwarner, LED-Scheinwerfer und ein System, das den Fahrer warnt, wenn Insassen bei Verkehr die hinteren Türen öffnen wollen oder beim Rückwärts-Ausparken gefährlicher Querverkehr naht.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Santa Fe - Nie mehr das Kind im Auto vergessen
Autoplenum

Nie mehr das Kind im Auto vergessen Hyundai Santa Fe

Anfang März wird Hyundai die vierte Generation seines SUV-Klassikers Santa Fe auf dem Genfer Autosalon der Öffentlichkeit präsentieren. Vorab haben die Koreaner zwei Skizzen der vermutlich im Sommer startenden Neuauflage veröffentlicht, die konkrete Details über das Außendesign verraten.

Die Front des neuen Santa Fe präsentiert ist prägnanter als bisher. Wie bereits beim Mini-SUV Kona und dem Brennstoffzellenfahrzeug Nexo setzt Hyundai auf zweigeteilte Scheinwerfereinheiten. Dort, wo man sonst die Hauptscheinwerfer erwarten würde, befinden sich schlitzartige LED-Tagfahrlichter. Die kleinen Hauptscheinwerfer liegen etwas tiefer und flankieren seitlich den mächtigen Kühlergrill. Eine nach hinten stark ansteigende Fensterlinie, ausgeprägte Sicken im unteren Türbereich und eine kraftvolle Schulterlinie prägen die Seitenansicht. Die Rückleuchten reichen bis weit in die Flanken, außerdem gibt es in die Heckschürze integrierte Auspuffendrohrblenden.

Als Ausstattungsinnovationen wird die Neuauflage des Santa Fe einen weiterentwickelten Querverkehrswarner sowie einen neuen Fondinsassen-Detektor bieten. Das „Rear Occupant Alert“ genannte System soll verhindern, dass Kleinkinder auf der Rückbank vergessen werden, was in der Vergangenheit immer wieder bei sommerlicher Witterung auch zu Todesfällen geführt hat. Angaben zum Antrieb gibt es noch nicht. Das aktuelle Modell wird in Deutschland mit Vierzylinder-Dieseln sowie einem Benziner mit Leistungswerten von 110 kW/150 PS bis 147 kW/200 PS angeboten. Die Preisliste startet aktuell bei gut 31.500 Euro für die Variante ohne Allradantrieb.

Nur etwas über fünf Jahre ist die dritte Generation des Hyundai Santa Fe alt, da kündigt sich bereits die optisch deutlich modifizierte Neuauflage an.

Fazit

Nur etwas über fünf Jahre ist die dritte Generation des Hyundai Santa Fe alt, da kündigt sich bereits die optisch deutlich modifizierte Neuauflage an.

Testwertung

3,5/5

Hyundai Santa Fe - Neue Generation in Genf
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Neue Generation in Genf Hyundai Santa Fe

Hyundai stellt auf dem Genfer Salon (8. bis 18. März) die vierte Generation des Mittelklasse-SUV Santa Fe vor. Die Neuauflage basiert auf der Plattform des Konzernbruders Kia Sorento und dürfte gegenüber dem Vorgänger leicht bei den Abmessungen zulegen. Zur Ausstattung zählt der nach Herstellerangaben erste Fondinsassen-Detektor. Das „Rear Occupant Alert“ genannte System soll verhindern, dass im Sommer Kleinkinder auf der Rückbank vergessen werden – unter anderem in den USA eine häufige Todesursache bei Säuglingen. Angaben zum Antrieb gibt es noch nicht. Das aktuelle Modell gibt es in Europa mit Vierzylinder-Dieseln und –Benzinern mit Leistungswerten bis 147 kW/200 PS. Die Preisliste startet aktuell bei gut 31.000 Euro für die Variante ohne Allradantrieb.

Die vierte Auflage von Hyundais SUV-Flaggschiff Santa Fe feiert im Frühjahr Premiere. An Bord ist auch ein neuartiges Sicherheitssystem, von dem vor allem Eltern und kleine Kinder profitieren sollen.

Fazit

Die vierte Auflage von Hyundais SUV-Flaggschiff Santa Fe feiert im Frühjahr Premiere. An Bord ist auch ein neuartiges Sicherheitssystem, von dem vor allem Eltern und kleine Kinder profitieren sollen.

Testwertung

3,5/5

Auch Hyundai gewährt Diesel-Abwrackprämie - Bis zu 10.000 Euro plus Zeitwert
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Bis zu 10.000 Euro plus Zeitwert Auch Hyundai gewährt Diesel-Abwrackprämie

Die Zahl der Autohersteller mit Dieselabwrack-Angeboten wächst weiter. Auch Hyundai gewährt ab sofort bis zu 10.000 Euro Rabatt, wenn ein Neuwagenkäufer seinen alten Diesel mit Euro-4-Abgasnorm oder älter in Zahlung gibt.

Die Höhe der Prämie ist modellabhängig. Für einen ix20 gibt es 2.500 Euro, für eine i20 bereits 3.800 Euro, während der Ioniq Hybrid mit 4.000 Euro bezuschusst wird. Für die Baureihen i30, Tucson, und H-1 beträgt die Summe 5.000 Euro, während für den i40 Kombi und die beiden Karosserievarianten des Santa Fe jeweils 10.000 Euro angerechnet werden.

Zusätzlich zu den Prämien wird bei Hyundai-Händlern für einen Euro-4-Diesel ein marktgerechter Zeitwert ausgezahlt. Die Aktion endet am 31. Dezember.

Auch Hyundai stellt sich in die Reihe der Dieselaufkäufer. Gezahlt wird nicht nur fürs Abwracken.

Fazit

Auch Hyundai stellt sich in die Reihe der Dieselaufkäufer. Gezahlt wird nicht nur fürs Abwracken.

Testwertung

3,5/5

Edge und Grand Santa Fe im Test: Kantiger Ford vs. großer Hyundai
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Edge und Grand Santa Fe im Test: Kantiger Ford vs. großer Hyundai

Eines der vielen ungelösten Rätsel im Automobilgeschäft ist ja jenes, wieso die japanischen Hersteller das lukrative und wachstumsstarke Segment der Mittel- bis Oberklasse-SUV praktisch kampflos der europäischen – meist deutschen – Konkurrenz überlassen haben. Zumal sie ja allesamt passende Modelle in den USA auf dem Markt haben: Toyota 4Runner, Nissan Pathfinder oder Mazda CX-9, um nur einige zu nennen. Ford und Hyundai zieren sich da nicht so, sie kommen mit den ebenfalls für den US-Markt konzipierten Edge und Santa Fe nach Europa. Und mit kräftigen Dieseln sowie serienmäßigem Allradantrieb machen sich die beiden in der 50.000-Euro-Klasse gar nicht schlecht, oder?

Preise beginnen bei fast 50.000 Euro
Schauen wir mal in die Preislisten, die bei beiden nicht allzu viele Auswahlmöglichkeiten bieten. Den Ford Edge etwa gibt es hierzulande ausschließlich mit dem Zweiliter-Diesel, 180 PS als Schalter, 210 mit Power-shift (Doppelkupplungsgetriebe), lieferbar jeweils als Titanium und ST-Line. Günstigstes Modell ist der mager ausgestattete Trend in Schaltversion (ab 41.900 Euro), der Titanium mit Automatik kostet mindestens 45.650 Euro.Die vergleichbare Langversion des Hyundai wird nur mit dem 200-PS-Diesel sowie Sechsstufenautomatik geliefert und kostet 47.900 Euro. Noch preiswerter ist der fast 21 Zentimeter kürzere Santa Fe ohne Grand, der mit 200-PS-Dieselmotor, Allradantrieb und Automatik stolze 4.000 Euro günstiger ist. In den USA heißt der kleine Santa Fe übrigens Sport, beim Großen fehlt der Namenszusatz „Grand“.

Kompakter Edge bietet überraschend viel Platz
Wobei das Grand ja hier tatsächlich wörtlich genommen werden darf. Doch obwohl ihm kaum eine Handbreit zum Fünf-Meter-Maß fehlt, verschafft ihm das keinen wirklichen Vorteil beim Raumangebot gegenüber dem kompakteren Edge. Die Laderäume sind praktisch gleich groß, und auch im Passagierabteil wirkt der Hyundai nicht luftiger als der ebenfalls sehr großzügige Ford. Nur wenn es darum geht, mehr als fünf Personen zu verfrachten, spricht alles für den Santa Fe, denn den Edge gibt es auch nicht gegen Aufpreis als Siebensitzer.Dass Zustieg und Aufenthalt in der dritten Sitzreihe sich eher für Kinder empfehlen, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Besser untergebracht fühlen sich bei beiden SUV natürlich die fünf Insassen auf den Standardsitzplätzen. Sie profitieren unter anderem von den angenehm hohen sogenannten Hüftpunkten, die Sitzflächen schweben jeweils rund 70 Zentimeter über der Fahrbahnoberfläche – für viele nicht mehr so ganz jugendliche Interessenten bekanntermaßen einer der guten Gründe, einen SUV zu kaufen. Zum Vergleich: In einer Mercedes E-Klasse oder einem VW Passat sitzen die Passagiere rund 20 cm tiefer.Da wir nun schon bei den Vorteilen sind, wollen wir die Nachteile des Konzepts natürlich ebenso wenig verschweigen. Beim Fahrkomfort etwa reichen beide nicht an die Qualitäten guter Mittelklasse-Limousinen heran. Vor allem der Ford gibt sich etwas ruppig, poltert vergleichsweise hölzern über Unebenheiten und spart nicht mit Fahrwerksgeräuschen. Wenig hilfreich sind dabei die 19-Zoll-Räder, die beim Testwagen mit Conti Sport Contact 5 im 235/55-Format besohlt sind. Der Santa Fe trägt serienmäßig 18-Zoll-Alus, die hier mit Hankook Ventus Prime 2 bereift sind. Mit seiner weicheren Abstimmung bügelt er zwar geschmeidiger durch die Lande, zeigt jedoch auch ausgeprägtere Karosseriebewegungen – eine Eigenart, die nicht jedem behagt. Da der Edge zudem die komfortableren Sitzmöbel mitführt, liegt er bei der Komfortwertung hauchdünn vorn.Den etwas laufruhigeren Diesel hat wiederum der Hyundai. Der Ford-Vierzylinder gibt sich etwas rauer und akustisch vernehmlicher, doch ansonsten ist er in diesem Vergleich das bessere Triebwerk. Vor allem beim Verbrauch liegt der Zweiliter-Biturbo vorn, kommt im Testmittel mit 1,1 Litern weniger 100 Kilometer weit – auch in der 50.000-Euro-Klasse ein Argument.Und obwohl seine Fahrleistungen auf dem Papier erst ab etwa 130 km/h besser sind, wirkt er auf der Straße um einiges spritziger als der etwas träge Hyundai. Was nicht zuletzt am Getriebe liegt: Die Powershift-Schaltbox des Edge reagiert schneller, schaltet fixer und fährt sich so zeitgemäßer als die etwas träge agierende Sechsgang-Wandlerautomatik im Grand Santa Fe.

Ford im Unterhalt günstiger
Deutlich flinker und agiler zeigt sich der Ford ebenso bei Kurvenfahrten. Seine Karosserie neigt weniger zum Wanken, die Lenkung arbeitet direkter und gefühlvoller, und auch der Allradantrieb scheint bei Traktionsproblemen schneller zu reagieren.Beide SUV sind ja im Grunde ihrer Plattformen Fronttriebler, wobei der Edge einen Teil der Kraft per Haldex-Kupplung an die Hinterachse leitet, im Santa Fe hingegen eine in Kooperation mit Magna entwickelte Lamellenkupplung. Maximal 50 Prozent des Drehmoments kommen so bei Bedarf hinten an, was natürlich ebenso beim Ziehen schwerer Anhänger ein Vorteil ist. 2.000 Kilo sind zwar unter großen SUV nicht gerade üppig, doch mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2.500 kg zählen die beiden zu den Leichtgewichten unter den Groß-SUV. Eine Anhängekupplung ab Werk gibt es übrigens nur für den Ford (abnehmbar, 750 Euro), bei Hyundai bieten die Händler Nachrüstlösungen.Im Übrigen ist der Ford im Unterhalt günstiger, in der Anschaffung liegt der Grand Santa Fe vorne. Selbst in der schlichter ausgestatteten Style-Variante verfügt der Hyundai serienmäßig über Lederpolsterung – ein Luxus, der im Edge Titanium 1.950 Euro zusätzlich kostet. Auch die fünfjährige Garantiezeit wirkt sich positiv auf den Wiederverkaufswert aus, während es beim Edge nur die üblichen zwei Jahre gibt. In seinem Heimatland ist Ford allerdings nicht so zimperlich, dort gibt es fünf Jahre Garantie auf den Antriebsstrang. Manchmal hat Amerika es halt doch besser.

Testwertung

4,0/5

Hyundai Santa-Fast - Das SUV für die Rennstrecke
Autoplenum

Das SUV für die Rennstrecke Hyundai Santa-Fast

Eigentlich ist der Hyundai Santa Fe eher ein gemütliches Reise-SUV als ein Express-Crossover. Dass aber irgendwo in seinen Genen auch ein Sportler stecken könnte, zeigen die Koreaner nun gemeinsam mit dem Tuner Bisimoto in Form des Showcars Santa-Fast SUV. Die Premiere findet auf der Tuning-Messe SEMA in Las Vegas (1. bis 4. November) statt.

Dank Doppelturbo, härterer Kolben und neuer Nockenwelle bringt es Hyundais von Haus aus eher harmloser 3,8-Liter-V6-Benziner in diesem Einzelstück auf mächtige 765 kW/1.040 PS. Fahrwerk, Bremsen und Getriebe wurden entsprechend angepasst. Weggespart wurde der Allradantrieb: Beim Showcar werden ausschließlich die Hinterräder bewegt. Zu kaufen gibt es den Santa-Fast nicht; gemeinsam mit drei weiteren Concept Cars soll er als Blickfang für Messebesucher und als Werbeträger für das Zubehörprogramm des Herstellers und seiner Tuning-Partner dienen.

Sportliche SUVs kennt man etwa von Porsche und BMW. Nun zeigt Hyundai auf einer Tuning-Messe seine Version eines Geländerennwagens.

Fazit

Sportliche SUVs kennt man etwa von Porsche und BMW. Nun zeigt Hyundai auf einer Tuning-Messe seine Version eines Geländerennwagens.

Über Hyundai Santa Fe

Hyundai Santa Fe

Der Hyundai Santa Fe ist das größte SUV aus der Modellpalette des koreanischen Herstellers Hyundai. In den Daten kannst Du Maße, Verbrauchswerte, Kofferraumvolumen und mehr Informationen in Erfahrung bringen. Welche Garagengröße der ix35 braucht, erfährst Du in den Erfahrungsberichten und Kaufberatungen. Seit der zweiten Generation ist es möglich, eine dritte Sitzbank einzubauen. In den Tests findest Du Erklärungen, wie das funktioniert. Ebenfalls bei der dritten Generation stehen eine Kurz- und Langversion zur Wahl. Lies die Bewertungen und mach dir ein Bild von den Kosten und der Alltagstauglichkeit. Der Grand Santa Fe löste den ix55 ab. Besonders in Design und Ausstattung hat Hyundai viel investiert, um eine jüngere Käuferschicht zu erreichen und auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Mit den Bildern und Videos kannst Du entscheiden, ob Dich das Modell anspricht.