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Hyundai ix35 SUV (2010–2015)

Alle Motoren

2.0 (163 PS)

4,0/5 aus 19 Erfahrungen
Leistung: 163 PS
Ehem. Neupreis ab: 22.340 €
Hubraum ab: 1.998 ccm
Verbrauch: 7,5 l/100 km (komb.)

1.6 GDI (135 PS)

4,0/5 aus 17 Erfahrungen
Leistung: 135 PS
Ehem. Neupreis ab: 18.690 €
Hubraum ab: 1.591 ccm
Verbrauch: 6,4 l/100 km (komb.)

2.0 GDI (166 PS)

3,0/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 166 PS
Ehem. Neupreis ab: 24.790 €
Hubraum ab: 1.999 ccm
Verbrauch: 7,8 l/100 km (komb.)

2.0 CRDi (163 PS)

3,8/5 aus 18 Erfahrungen
Leistung: 136 PS
Ehem. Neupreis ab: 25.540 €
Hubraum ab: 1.995 ccm
Verbrauch: 5,4 l/100 km (komb.)

2.0 CRDi (184 PS)

3,5/5 aus 15 Erfahrungen
Leistung: 184 PS
Ehem. Neupreis ab: 29.840 €
Hubraum ab: 1.995 ccm
Verbrauch: 5,9 l/100 km (komb.)

1.7 CRDi (116 PS)

4,4/5 aus 15 Erfahrungen
Leistung: 116 PS
Ehem. Neupreis ab: 21.890 €
Hubraum ab: 1.685 ccm
Verbrauch: 5,2 l/100 km (komb.)

Fuel Cell (136 PS)

4,0/5 aus 3 Erfahrungen
Leistung: 136 PS
Ehem. Neupreis ab: 65.450 €
Hubraum ab: 0 ccm
Verbrauch: 0,0 l/100 km (komb.)
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Hyundai Ix35 2010 - 2015

Das ix35 SUV von Hyundai wurde von 2010 bis 2015 in erster Generation gefertigt. Grundsätzlich wird diese von unseren Nutzern mit 3,9 von fünf Sternen bewertet. Das spricht für das SUV. Insgesamt gibt es 89 Berichte über Erfahrungen mit dem ix35, auf diese Anzahl stützt sich unser Ergebnis. Die Erfahrungsberichte erhalten wir direkt von Fahrzeughaltern und Autofahrern. Schau dir auf unserer Plattform ruhig an, wie einzelne Nutzer das Fahrzeug bewerteten. Aber auch die Meinung von Experten kann hilfreich sein. Deshalb haben wir zusätzlich 100 Testberichte von Redakteuren, die für große Auto-Magazine schreiben, gesammelt. Bilde dir damit eine fundierte Meinung über die Baureihe.

Mit Außenmaßen von 4.410 x 1.820 x 1.670 Millimetern und einem Radstand von 2.640 Millimetern in der kleinsten Ausführung entspricht der Wagen der durchschnittlichen Größe eines SUVs. Der Fünftürer bietet fünf Personen einen Sitzplatz. Das ist richtige Geräumigkeit: Wenn du die Rücksitze einklappst, kommst du auf ein Kofferraumvolumen von 1.436 Litern. Im Normalzustand sind es volle 591 Liter.

Du kannst zwischen Benzin, Diesel oder Hybrid als Antrieb wählen. Ein Leergewicht von nur 1.380 bis 1.921 Kilogramm macht das Medium-SUV vergleichsweise leicht, was sich sehr gut auf Punkte wie Spritverbrauch und Fahrzeugleistung auswirkt. Die zulässigen Anhängelasten für den Hyundai ix35 liegen bei maximal 750 kg (ungebremst) oder sogar zwischen 1.200 kg und 2.000 kg, wenn du einen Anhänger mit Bremsanlage nutzt.

Wenn du unsere Nutzer fragst, so ist der 1.7 CRDi (116 PS) die solideste Wahl. Der Motor bekam 4,4 Sterne von fünf möglichen. Wenn dich viele PS reizen, dann schau dir den 2.0 CRDi (184 PS) genauer an. Er hat davon in dieser Baureihe am meisten, wird von unseren Nutzern aber nur noch mit 3,5 von fünf Sternen bewertet. Mit weniger PS, aber einem laut Herstellerangaben beträchtlich sparsameren kombinierten Verbrauch begeistert dagegen der Fuel Cell (136 PS) im Bereich Wirtschaftlichkeit. Damit punktet er als Hybridmotor in Bezug auf seine Umweltfreundlichkeit gleich mehrfach. Verschiedene Motorvarianten ergeben bei dem Hyundai auch unterschiedliche Schadstoffklassen. Sie liegen zwischen EU6 und EU5. Am Umweltschonendsten bist du natürlich mit dem Hybridantrieb unterwegs. Die Einstufung des SUVs wird auch durch die teils sehr hohen CO2-Emissionswerte von 135 g bis 200 g auf 100 Kilometer gerechtfertigt.

Solltest du das SUV 2010 von Hyundai gefahren haben, erzähl uns davon in einem Erfahrungsbericht!

Alle Tests

Hyundai ix35 SUV (2010–2015)

Gebrauchtwagen-Check: Hyundai ix35   - Dank Garantie besonders interessant
Autoplenum

Dank Garantie besonders interessant Gebrauchtwagen-Check: Hyundai ix35

2010 brachte Hyundai mit dem ix35 einen Nachfolger für den von 2005 an gebauten Tuscon auf den Markt. Das SUV war schon in die Jahre gekommen, der ix35 sollte die Marke weg vom Billigheimer-Image bringen und ein ernsthafter Gegner für VW Tiguan und Co. sein. Bis 2015 wurde das Modell gebaut, der Gebraucht-Markt bietet einige gute Exemplare, bei deren Kauf allerdings auch ein paar wenige Dinge beachtet werden sollten. 
 
Karosserie und Innenraum: Der ix35 ist ein klassisches Kompakt-SUV, das mit einer Länge von knapp 4,40 Meter im Revier des VW Tiguan wildert. Das Design des Tuscon-Nachfolgers ist deutlich gefälliger und folgt eher der Devise „besser unaufgeregt als zu speziell“. Der Kofferraum des ix35 fasst 465 Liter, legt man die zweigeteilte Rückbank um, sind maximal 1.436 Liter möglich. 2010 holte der Hyundai im Euro-NCAP-Crashtest die Maximalausbeute von fünf Sternen. Der Innenraum bietet viel Platz und eine gute Verarbeitung, die Sicht nach hinten ist allerdings recht eingeschränkt. Hier bietet sich an, ein Fahrzeug mit Rückfahrkamera zu kaufen. Generell ist das Cockpit allerdings recht simpel gestrickt, eine gewisse Spar-Optik ist nicht zu verleugnen.
 
Motoren: Die Motorenpalette des ix35 fällt mit sechs Aggregaten großzügig aus. Selbstzünder und Ottomotoren halten sich mit je drei Versionen die Waage. Leistungstechnisch reicht die Spreizung bei den Benzinern von 99 kW/135 PS bis 122 kW/166 PS und bei den Diesel-Aggregaten von 85 kW/116 PS bis 135 kW/184 PS. Allradantrieb gab es nur für die größeren Motorisierungen, ansonsten wird beim ix35 lediglich die Vorderachse angetrieben. Für den Alltagsgebrauch eignet sich besonders der 100 kW/136 PS starke Zweiliter-Diesel mit Vorderradantrieb. Wer des Öfteren einen Anhänger ziehen möchte, sollte sich den größten Diesel mit 135 kW/184 in Kombination mit Allradantrieb und Automatik-Getriebe genauer anschauen. Der Benziner mit 122 kW/166 PS schneidet nur auf dem Papier gut ab, in Wirklichkeit entpuppt er sich als drehmomentschwach und recht durstig.
 
Ausstattung und Sicherheit: Schon in der Basis glänzt der ix35 mit sechs Airbags, einer Klimaanlage sowie einem Radio mit MP3-, Bluetooth- und USB-Funktionen. Ein Navigationssystem gab es nur gegen Aufpreis. Wer ein Modell mit der höchsten Ausstattung „Style“ erwischt, darf sich außerdem über Sitzheizung vorne und hinten sowie einen Tempomat und die bereits angesprochene Rückfahrkamera freuen. Was außerdem für den ix35 und dessen neuere Modelle im Speziellen spricht, ist die fünfjährige Herstellergarantie von Hyundai. Diese gilt ohne Kilometerbegrenzung und auch bei einem Halterwechsel. Schließlich lässt sich das Thema „Gebrauchtkauf“ deutlich entspannter angehen, wenn man eventuell noch zwei oder drei Jahre in der Garantie bleibt.
 
Qualität: Der ix35 macht nicht nur beim Betrachten der zahlreichen Online-Inserate eine gute Figur, auch der TÜV bescheinigt dem Korea-SUV durchgehend Bestnoten. Abgesehen von kleineren Problemen beim Licht und an der Handbremse hat die Prüfbehörde nichts zu Meckern. Lob gibt es für den Antriebsstrang und dessen nicht vorhandenen Drang zum Ölverlust. Beachtet werden sollten allerdings die beiden Rückrufe 2012 und 2014, hier ging es um den Fahrersitzgurtstraffer und die Vakuumpumpe der Bremskraftunterstützung beim 1,7-Liter-Diesel. Punktabzüge in diversen Tests gab es lediglich für die unsensible Federung und die mäßige Sicht nach hinten.
 
Fazit: Kompakte SUV sind groß in Mode. Wer fernab der europäischen Produkte nach einem Schnäppchen sucht, kann beim ix35 fündig werden. Modelle mit Rest-Garantie und einer Laufleistung von weniger als 100.000 Kilometer sind schon für unter 8.000 Euro zu bekommen. Wer ein Budget von etwa 12.000 Euro zur Verfügung hat, kann dank großer Auswahl schon bald mit einer der höheren Ausstattungsvarianten und relativ wenigen Kilometern vom Hof des Händlers rollen.

Mit dem ix35 hat Hyundai einen soliden Nachfolger des anfälligen Tuscon auf die Räder gestellt. Beim Gebraucht-Kauf gibt es keine wirklich fiesen Fallstricke, ein paar Dinge müssen dennoch beachtet werden, soll ein schönes Exemplar in der heimischen Garage parken.

Fazit

Mit dem ix35 hat Hyundai einen soliden Nachfolger des anfälligen Tuscon auf die Räder gestellt. Beim Gebraucht-Kauf gibt es keine wirklich fiesen Fallstricke, ein paar Dinge müssen dennoch beachtet werden, soll ein schönes Exemplar in der heimischen Garage parken.

Testwertung

3,5/5

Hyundai ix35 2.0 CRDi 4WD im Fahrbericht: Auch nach dem Facelift mit kleinen Schwächen
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Hyundai ix35 2.0 CRDi 4WD im Fahrbericht: Auch nach dem Facelift mit kleinen Schwächen

Womöglich sitzen wir im falschen Auto. Zwei Drittel aller Hyundai-ix35-Käufer wählen einen Benziner, zwei Drittel verzichten auf den Allradantrieb. Dieser ix ist weder ein Benziner noch ein Fronttriebler: Als 2.0 CRDi mit 136PS tritt er serienmäßig für mindestens 27.890 Euro mit Frontantrieb an, die Allradoption mit Haldex-Kupplung zum Antrieb der Hinterräder gibt es für 1.700 Euro Aufpreis.

Hyundai ix35 als Allradler oder Fronttriebler
Ab 32.410 Euro kommt er als üppig ausgestatteter Style. Da stellt sich dem Käufer allerdings die erste Sinnfrage, denn für nur 1.000 Euro mehr gibt es den Hyundai ix35 auch mit der 184PS starken Version des 2.0 CRDi. Mit anderen Worten: Wer den Hyundai als Allradler möchte, sollte lieber gleich den bescheidenen Aufschlag für den kräftigeren Motor investieren. Wenn Allradantrieb nicht so wichtig ist, dürfte der Fronttriebler mit 136PS die vernünftigere Alternative sein.Wie dem auch sei, gut über 30.000 Euro sind ein richtiger Batzen Geld, doch wird dem Hyundai-ix35-Käufer dafür auch einiges geboten. Raumfülle beispielsweise – die ist für ein Kompakt-SUV der Viereinhalb-Meter-Klasse beachtlich: Vier Insassen und Urlaubsgepäck passen locker in den ix35.

Hyundai ix35 mit schwergängier Lenkung
Der Fahrkomfort und die Lenkung sollen für den Modelljahrgang 2014 besser geworden sein, vermeldet Hyundai. Stimmt, ganz so hölzern wie der Vorgänger rumpelt der aktuelle Hyundai ix35 nicht mehr über den Asphalt, ein Komfortwunder ist er freilich immer noch nicht. Auch weil die Sitzmöbel weder in der ersten noch in der zweiten Reihe höheren Ansprüchen genügen. Vorn wie hinten mangelt es vor allem an Beinauflage und Seitenführung. Sehr deutlich zu merken ist dagegen der Fortschritt bei der Lenkung. Indifferente elektrische Servolenkungen zählten schon lang zu den meistkritisierten Features an Hyundai-Modellen aller Klassen. Das ist bereits beim aktuellen i30 deutlich besser, der ix bestätigt dieses Fortschritt.Etwas schwergängig, doch durchaus sensibel und zielgenau agiert die Lenkeinheit des Hyundai ix35, da gibt es kaum was zu mäkeln. Leider nicht ausprobiert wurde im Rahmen des Fahrberichts die Flex-Steer-Option mit adaptiver Lenkkraftunterstützung – weil sie im gefahrenen Modell nicht verbaut war. Sie ist ansonsten für 1.330 Euro zusammen mit einem hochauflösenden TFT-Zentraldisplay, aktivem Parkassistenten und Reifendruck-Kontrollsystem im Funktionspaket enthalten.

Von 0 auf 100 in 10,7 Sekunden
Was es sonst noch zum Hyundai ix35 2.0 CRDi zu sagen gibt? Nun, der Motor ist immer noch kein Muster an Laufruhe und Geschmeidigkeit, immerhin übertrifft er die Werksangabe für die Beschleunigung auf 100km/h um sechs Zehntelsekunden, er schafft die Übung in genau 10,7 Sekunden.Darüber hinaus hängt der Hyundai ix35 etwas zäh am Gas und animiert zusammen mit dem nur mäßig knackigen Sechsgang-Schaltgetriebe nicht übermäßig zum Schnellfahren. Im Mittel verbrennt der Selbstzünder dabei 7,5 Liter Diesel je 100 km – ein ordentlicher Wert, doch ebenfalls nicht herausragend gut

Testwertung

3,0/5

Hyundai ix35 2.0 GDI 4WD im Fahrbericht: Hyundai ix35 2.0 GDI 4WD im Fahrbericht: Kein Benzin im Blut
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Hyundai ix35 2.0 GDI 4WD im Fahrbericht: Hyundai ix35 2.0 GDI 4WD im Fahrbericht: Kein Benzin im Blut

Glückwunsch an Hyundai zum ersten Serienauto der Welt mit Brennstoffzelle – den ix35 Fuel Cell. Aber auch wer es weiterhin konventionell motorisiert und viel erschwinglicher mag, erhält den beliebten Kompakt-SUV seit kurzem mit LED-Tagfahrlicht, Bi-Xenonscheinwerfern und einem aufgewerteten Interieur samt vergrößertem Navigations-Touchscreen.

Hyundai ix35 als Benziner kostet 3.200 Euro weniger als der Diesel Einziges neues Triebwerk im Hyundai ix35 ist der Zweiliter-Benziner mit Direkteinspritzung und 166PS, der immerhin 3200 Euro weniger kostet als der gleich große Diesel mit 136PS. Wer nicht gerade zu den Vielfahrern gehört, kann damit lange den höheren NEFZ-Mehrverbrauch (8,0 L Super statt 5,5 L/100 km Diesel) der Hyundai ix35 2.0 GDI 4WD ausgleichen. Dank besserem Drehmoment, verringerter Reibung und variabler Ventilsteuerung soll der 2.0 GDI zudem "munteres Temperament und kraftvollen Vortrieb aus unteren Drehzahlen" bieten.

Hyundai ix35 2.0 GDI 4WD kommt erst ab 4.000 Touren in Fahrt Die Realität sieht jedoch anders aus. Schon beim Losfahren wirkt der Vierzylinder des Hyundai ix35 2.0 GDI 4WD wie zugeschnürt, legt nur mühsam und widerwillig an Drehzahl und Tempo zu. Erst ab 4.000 Touren kommt etwas Schwung in die Fahrt – bis zur ersten kleinen Steigung im langen sechsten Gang auf der Autobahn, wenn man plötzlich rechts von Lkw überholt wird. Kein Wunder, dass der Zweiliter-Diesel nicht nur kräftiger, elastischer und sparsamer als der Benziner ist, sondern vor allem deutlich entspannter und angenehmer zu fahren.

Hyundai ix35 Fuel Cell - Die Koreaner machen Dampf
Autoplenum

Die Koreaner machen Dampf Hyundai ix35 Fuel Cell

Seit Jahren rollt die Brennstoffzelle als saubere Antriebstechnologie durch die Zukunftsvisionen einer Mobilität ohne Treibhausgase – doch an eine Serienproduktion hat sich noch kein Hersteller gewagt. Bis jetzt, denn Hyundai, in den vergangenen Jahren in die Top-Etage der internationalen Automobilhersteller aufgestiegen, stellte nun mit dem ix35 Fuel Cell das erste Brennstoffzellenmodell vor, das in Serie gebaut wird und von Kunden geleast werden kann.

Ausgerechnet die Koreaner, die erst 1974 mit dem Pony ihre erste Eigenentwicklung vorstellten - bis dahin hatte man sich auf Lizenznachbauten beschränkt - übernehmen eine Pionierrolle. Vorausgegangen war ein Entwicklungsprogramm für umweltfreundliche Antriebstechnologien, das Hyundai im Jahr 1998 beschlossen hatte. Der ix35 Fuel Cell wurde in einer Forschungseinrichtung im koreanischen Mabuk erdacht, die sich auf die Entwicklung von Brennstoffzellenantrieben konzentriert.

Mindestens 1.000 Exemplare sollen in den kommenden zwei Jahren in Korea produziert und von Kunden weltweit geleast werden. Bei entsprechender Nachfrage ist auch eine höhere Zahl denkbar. Wie hoch allerdings die Leasingraten sein werden, darüber schweigt Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland. „Wir schnüren so individuell gestaltete Pakete für die Interessenten, dass wir keinen allgemein verbindlichen Preis nennen können.“

Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Brennstoffzellen-Version von den konventionellen ix35-Varianten vor allem durch den markanten Kühlergrill. Ansonsten verlangt das kompakte SUV mit seiner innovativen Antriebstechnik weder vom Fahrer noch von den Passagieren eine Umgewöhnung. Alles ist vertraut, die Instrumente sind übersichtlich platziert.  Die Platzverhältnisse vorne und hinten unterscheiden sich dank der platzsparend montierten Antriebstechnik nicht vom konventionellen ix35.

Nach dem Start passiert zunächst einmal nichts, bis man auf das Gaspedal tritt, und der Motor sein Drehmoment von 300 Nm spielen lässt. Wie bei Elektromobilen üblich, gibt die 100 kW/136 PS starke E-Maschine sein Drehmoment ohne langes Fackeln vom Start an auf die Antriebsräder und beschleunigt den ix35 Fuel Cell in durchaus dynamischen 12,5 Sekunden bis auf die 100-km/h-Marke. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 160 km/h erreicht. Und während Elektromobile nach 100 bis 150 Kilometern an die Aufladestation müssen, rollt das Brennstoffzellen-Modell weiter bis es seine maximale Reichweite von knapp 600 Kilometern erreicht hat. Dann dauert es gerade drei Minuten bis die Tanks mit Wasserstoff gefüllt sind. Mit dieser Reichweite liegt der Hyundai an der Spitze der Brennstoffzellen-Liga. Lediglich der Toyota FCHV-adv erreicht mit 790 Kilometern nach dem japanischen Textzyklus einen besseren Wert. Der Verbrauch liegt bei 0,94 Kilogramm Wasserstoff je 100 km.

Gespeichert wird der Wasserstoff in zwei zentral platzierten Hochdrucktanks mit einem Volumen von 5,64 Kilogramm bei 700 bar, die erst nach außerordentlich rigorosen Tests freigegeben wurden. Die Tanks wurden zum Beispiel fallengelassen und beschossen. Sollte es dennoch zu einem Wasserstoffleck kommen, sperren entsprechende Ventile die Tanks automatisch. Die Antriebstechnik macht den ix35 Fuel Cell allerdings um 300 Kilogramm schwerer und verringert die Ladekapazität im Gepäckabteil um 15 Liter.

Unterwegs zeigt sich der Hyundai von seiner angenehmen Seite. Das ausgesprochen komfortabel ausgelegte Fahrwerk bügelt viele Unebenheiten im Asphalt weg (zu fünft wird es sehr eng). Die Brennstoffzelle macht sich kaum hörbar mit einem leichten Summen bemerkbar. Dafür bemerken die Insassen die akustischen Eigenschaften des jeweiligen Untergrunds. In Zukunft also bitte mehr Flüsterasphalt beim Straßenbau. Das Eingang-Getriebe zieht den Fünftürer ohne Schaltwechsel souverän durch den Alltagsverkehr. Dem ist das Fahrzeug auch in kalten Wintern gewachsen, gehörten doch auch Fahrten bei minus 20 Grad Celsius  zum Testprogramm.

Voraussetzung für eine größere Verbreitung der Brennstoffzellentechnik ist allerdings eine passende Infrastruktur und aus nachhaltigen Quellen erzeugten Wasserstoff. Aktuell gibt es in Deutschland gerade 15 Tankstellen, deren Zahl so die Clean Energy Partnership (CEP), bis 2015 auf 50 steigen soll, um so wenigstens die Metropolregionen versorgen zu können. In dieser Organisation sind Automobilhersteller und Energieunternehmen zusammengefasst, die an der Entwicklung von Brennstoffzellenmodellen und der Wasserstofftechnologie arbeiten. Erst zwischen 2015 und 2017 werden die nächsten Hersteller mit Serienmodellen folgen. Wenn die Mitbewerber mit ihren ersten Modellen auf den Markt kommen, ist Hyundai bereits einen Schritt weiter und wird den Nachfolger des aktuellen ix35 Fuel Cell auf den Markt bringen.

Hyundai ix35 Fuel Cell - Technische Daten
Viertüriges kompaktes SUV, Länge: 4,41 Meter, Breite: 1,820 Meter, Höhe: 1,67 Meter, Radstand: 2,64 Meter.
Antriebssystem: Drehstrom-Asynchronmotor vorn; Frontantrieb; Leistung: 100 kW/136 PS; Drehmoment: 300 Nm von null U/min. an; Brennstoffzelle: 100 kW/136 PS; Vmax: 160 km/h; 0 bis 100 km/h: 12,5 sek.; Reichweite: 594 Kilometer; Verbrauch: 0,94 kg Wasserstoff auf 100 Kilometer. Leergewicht: 1.830 kg.

Zukunftstechnologie ohne Treibhaus-Emissionen verpackt in einem bewährten Modell: Der ix35 Fuel Cell bietet das Beste zweier Welten und das nicht mehr nur für ausgewählte Testfahrer.

Fazit

Zukunftstechnologie ohne Treibhaus-Emissionen verpackt in einem bewährten Modell: Der ix35 Fuel Cell bietet das Beste zweier Welten und das nicht mehr nur für ausgewählte Testfahrer.
Hyundai ix35 - Koreanische Frischzellen-Kur (Kurzfassung)
Autoplenum

Koreanische Frischzellen-Kur (Kurzfassung) Hyundai ix35

Nach vier Jahren und 50.000 in Deutschland verkauften Exemplaren spendiert Hyundai seinem Kompakt-SUV ix 35 für die zweite Hälfte seiner Bauzeit eine gründliche Überarbeitung. Ab sofort stehen die aufgewerteten Versionen Classic, Trend und Style beim Händler, durch deren Mehrausstattung die Kundschaft in den Genuss eines Vorteils von 830 Euro kommen soll. Neben dezenten Design-Retuschen gaben die Hyundai-Verantwortlichen dem SUV einen vollkommen neu konstruierten Zweiliter-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung auf den Weg, der 122 kW/166 PS leistet.

Das sind zwar nur zwei kW mehr als beim Vorgänger, doch steigt die Höchstgeschwindigkeit deutlich um 12 auf 196 km/h. Gleichzeitig sinkt der Verbrauch nach Werksangaben auf 7,8 Liter. Angenehm wirkt sich das verbesserte Drehmoment aus, sodass jetzt nach einer kleinen Anfahrschwäche immer ausreichend Druck auf die Kurbelwelle wirkt. Erreicht wurden diese Verbesserungen durch die variable Ventilsteuerung CVVT, besonders leichte Materialien und einen günstigeren Wirkungsgrad. Die Dieselaggregate blieben in ihren Leistungswerten weitgehend unverändert, stoßen aber jetzt weniger CO2 aus.

Neben dem Antrieb widmeten sich die Ingenieure auch dem Fahrwerk, das noch mal überarbeitet wurde und nun eine gelungene Mischung aus Straffheit und Komfort bietet. Die elektromechanische Servolenkung besitzt jetzt das bereits im i20 eingesetzte Flex Steer System mit drei Einstellungen (Normal, Comfort und Sport).
Optisches Erkennungszeichen des überarbeiteten ix35 ist das LED-Tagfahrlicht, das in allen Ausstattungsversionen mit an Bord ist. In der Linie Style ist der ix35 zudem mit Bi-Xenon-Scheinwerfern ausgerüstet. Weitere Merkmale sind die Antenne im Haifischflossenstil, die schwarze seitliche Schutzbeplankung und die neuen Leichtmetallfelgen. Im Innenraum dominieren hochwertig wirkende Materialien, die  eine angenehme Atmosphäre erzeugen.

Die Preisliste des ix35 beginnt bei 20.970 Euro für den 99 kW/135 PS starken ix35 GDI Classic mit Frontantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe und endet bei 33.310 Euro für die Variante mit Zweiliter-Diesel und Allradantrieb.

Mit günstigen Preisen und langen Garantien hat sich Hyundai immer mehr Marktanteile erobert. Nun setzen die Koreaner zunehmend auch auf Optik, Haptik und Qualität, wie auch die jüngste Überarbeitung des Kompakt-SUV ix35 deutlich macht.

Fazit

Mit günstigen Preisen und langen Garantien hat sich Hyundai immer mehr Marktanteile erobert. Nun setzen die Koreaner zunehmend auch auf Optik, Haptik und Qualität, wie auch die jüngste Überarbeitung des Kompakt-SUV ix35 deutlich macht.
Hyundai ix35 -  Dezent angefasst, sehr dezent verteuert
Autoplenum

Dezent angefasst, sehr dezent verteuert Hyundai ix35

Mit einem geringfügig erhöhten Preis schickt Hyundai sein Kompakt-SUV in die zweite Lebenshälfte. Der überarbeitete ix35 ist mit einem Einstiegspreis von 20.970 Euro für den 1,6-Liter-Benziner mit 99 kW/135 PS gut 100 Euro teurer als das Vorgängermodell. Ab Mitte September steht das SUV bei den Händlern.

Die Koreaner haben den neuen Jahrgang nur dezent angefasst. So haben sie zum Beispiel das serienmäßige LED-Tagfahrlicht ergänzt und zwei Motoren leicht überarbeitet. Zwei Benziner und drei Selbstzünder leisten zwischen 85 kW/116 PS und 135 kW/184 PS, die wahlweise an die vorderen oder an alle Räder geleitet werden. Außerdem wurden die Ausstattungslinien verändert, optional ist jetzt auch eine Lenkradheizung im Angebot.

Hyundai hat den Preis für sein Kompakt-SUV bekannt gegeben. Der leicht überarbeitete ix35 ist auch nur leicht teurer geworden.

Fazit

Hyundai hat den Preis für sein Kompakt-SUV bekannt gegeben. Der leicht überarbeitete ix35 ist auch nur leicht teurer geworden.
Hyundai ix35 - Dezente Renovierung (Kurzfassung)
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Dezente Renovierung (Kurzfassung) Hyundai ix35

Hyundai bringt seinen ix35 nach vier Jahren und knapp 250.000 verkauften Exemplaren auf Vordermann. Die Modellpflege hält sich allerdings in engen Grenzen: Ein paar kosmetische Retuschen, ein bisschen mehr Ausstattung und ein wenig Feinschliff unter der Haube – mehr ist es nicht. Dafür allerdings sollen sich auch die Preise nicht besonders verändern. Es gibt noch keine genauen Angaben zu den Zahlen, man kann sich aber an den aktuellen Einstiegstarifen von 20.840 Euro für den 135 PS-Benziner und 24.040 Euro für den 116 PS-Diesel orientieren.

Wer genau hinschaut, erkennt den „neuen“ ix35 an den LED-Konturen in den Scheinwerfern und den ebenfalls mit Leuchtdioden besetzten Rücklichtern. Innen spürt man die Modellpflege an den neu gepolsterten Sitzen, der Blick fällt auf einen brillanten Monitor für den Bordcomputer und einen größeren Bildschirm für die Navigation, aus dem Mitteltunnel schimmert die blaue Beleuchtung der Becherhalter und auf Knopfdruck fängt das Lenkrad dank einer neuen Heizung wohlig warm an zu glühen.
 
Geändert wurden auch die Vorderachse sowie die Lenkung. Wie schon in vielen anderen Baureihen setzten die Koreaner nun auch im ix35 ihre Flexsteer-Technik ein und variieren damit die Unterstützung des elektrischen Servomotors. Unter der Haube sind es auch nur Kleinigkeiten, mit denen Hyundai die Motorpalette auf Vordermann bringt: So bekommt der zwei Liter große Diesel, der wahlweise mit 100 kW/136 PS oder 135 kW/184 PS angeboten wird, eine neue Abgasrückführung. Und der ebenfalls zwei Liter große Benziner arbeitet jetzt mit Direkteinspritzung. Der Leistungsanstieg von 163 auf 166 PS ist minimal. Und mit 204 Nm, einem Sprintwert von 10,5 Sekunden und maximal 196 km/h liegt er in Sachen Dynamik auch weiterhin auf dem Niveau der Diesel.
 
Unverändert bleiben die beiden Basis-Motoren: Der 1,6 Liter große Benziner hat auch weiterhin 99 kW/135 PS und die Sparte der Selbstzünder beginnt wie ehedem mit dem 105 kW/116 PS starken Diesel.

Nachdem das Kompakte-SUV ix35 seit rund vier Jahren über die Straßen rollt, hat Hyundai es nun überarbeitet. Zu erkennen ist das Facelift jedoch kaum, denn die Modellpflege fiel sehr dezent aus.

Fazit

Nachdem das Kompakte-SUV ix35 seit rund vier Jahren über die Straßen rollt, hat Hyundai es nun überarbeitet. Zu erkennen ist das Facelift jedoch kaum, denn die Modellpflege fiel sehr dezent aus.
Hyundai ix35 2.0 CRDi - Mit feinem Meißel
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Hyundai ix35 2.0 CRDi - Mit feinem Meißel

Hyundai hat den ix35 subtil überarbeitet und dabei einige Schwachstellen ausgemerzt. Der fesche Kompakt-SUV mausert sich mehr und mehr zur ernsthaften Alternative zu VW Tiguan, Audi Q3 Co.

Für Science-Fiction-Fans ist das Drücken Start-Knopfs beim modellgepflegten Hyundai ix35 sicher ein Erlebnis. Beim Check der Systeme wird das Auto in bester Star-Trek-Manier im Multi-Funktions-Display angezeigt und visuell einem Scan unterzogen. Eben genauso wie auf der Krankenstation des Raumschiffs Enterprise. Füllt die kurze Wartezeit während des Vorglühens und ist nett anzuschauen. Aber Spielereien, wie diese sind sicher nicht der einzige Grund, warum sich der Kompakt-SUV seit seinem Erscheinen im März 2010 europaweit fast eine Viertelmillion Mal verkauft hat. Die neue Designsprache mit dem zweigeteilten Kühlergrill, den auffälligen Kanten und den angriffslustig blitzenden schmalen Scheinwerfern war sicher ein wichtiges Verkaufsargument. Dazu kam, dass die Koreaner gute Qualität mit viel Ausstattung kombinierten und das Ganze zu einem vernünftigen Preis anboten. Das hat sich auch jetzt nicht geändert. Im Gegenteil. Hyundai hat bei der Modellüberarbeitung nicht mit dem groben Meißel gearbeitet, aber einiges verbessert. Also ist der Kompakt-SUV immer noch 4,41 Meter lang, 1,67 Meter hoch und 1,82 Meter breit.

Äußerlich erkennt man die neue Version des ix35 an den LED-Rückleuchten, den optional erhältlichen Bi-Xenon-Scheinwerfern und LED-Tagfahrlicht. Innen sind die Veränderungen subtiler. Was ja auch Sinn ergibt. Denn das Design des Wohnraums mit den in tiefen Röhren steckenden Rundinstrumenten gefällt heute noch genauso, wie vor drei Jahren. Verändert sind die hochwertigeren Sitzbezüge und die Luftauslässe des Armaturenbretts, die jetzt in Chrom erstrahlen. Apropos: Die vorderen Becherhalter sind blau illuminiert. Schaut gut aus und vermittelt Wertigkeit. Das kann man nicht von allen Elementen des Interieurs sagen: Die obere Hälfte des Instrumententrägers besteht aus Hartplastik, wie auch Elemente an den Seitentüren.

Schick dagegen sind die digitalen Anzeigen und Ziffern bei Tacho, Drehzahlmesser und im Multifunktions-Display. Das machen die Koreaner deutlich besser als zum Beispiel Land Rover bei seinem Top Modell Range Rover. Dass in der Mittelkonsole jetzt bei Bedarf ein Sieben-Zoll-Bildschirm im Zusammenspiel mit dem verbesserten Navigationssystem den Weg weißt, unterstreicht den guten Gesamteindruck. Zumal vorne und hinten auch Erwachsene genug Platz haben und der Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von 465 bis maximal 1.436 Litern weiterhin groß genug ist. Technisch hat sich auch etwas getan. Die elektromechanische Lenkung hat jetzt drei Modi, die vom Fahrer angewählt werden können: Normal, Komfort und Sport. Sie ist ausreichend direkt und die drei Varianten sind deutlich spürbar unterschiedlich. Wer es mit seinem Kompakt-SUV etwas flotter angehen lassen will, ist mit der Sporteinstellung bestens bedient. Ansonsten ist man bei "Normal" bestens aufgehoben. Dazu passt es, dass das Fahrwerk vor allem vorne überarbeitet wurde. Das Feilen an Federraten und Dämpferabstimmungen hat dem ix35 gut getan. Der Kompakt-SUV wirkt ausgewogen und federt auch große Unebenheiten gut ab. Das Plus im Komfort schlägt sich nicht in einer gesteigerten Wankneigung in schnellen Kurven aus. Klar, ein SUV ist kein Sportwagen, aber der ix35 fällt nicht negativ aus der Reihe.

Bei den Motoren ist das Bild ambivalent. Während der 115 PS-Diesel zwar kräftig aber zu laut und ungehobelt daherkommt, passt der 136-PS-Selbstzünder mit seinem maximalen Drehmoment von 320 Newtonmetern gut zum ix35. Auch die akustische Präsenz ist deutlich geringer als beim kleinen Bruder. Das Zusammenspiel mit der Sechsgang-Automatik, die für den stärkeren der beiden Selbstzünder angeboten wird, gibt nicht immer Anlass zu Jubelstürmen. Beim entspannten Dahinfahren lässt sich das Gespann nicht aus der Ruhe bringen. Wird die Kraft des Motors jedoch mit einem herzhaften Pedaldruck abgerufen, erweist sich das Getriebe als Hemmschuh. Das Triebwerk jault zwar auf, aber spürbar voran geht es nicht. Dieses Gummiband-Gefühl erinnert ein bisschen an CVT-Getriebe. Der 2.0-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit 166 PS und bis zu 205 Newtonmetern Drehmoment ist neu im Angebot. Der Motor der Mu-Reihe wurde in Hyundais Entwicklungszentrum in Rüsselsheim entwickelt und ersetzt den Benziner aus der Theta-II-Baureihe. Mit der manuellen Sechsgang-Schaltung absolviert der Hyundai ix35 den Sprint auf 100 km/h in 10,4 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 196 km/h.

Die Preise des überarbeiteten Hyundai ix35 stehen aktuell noch nicht fest; werden sich jedoch auf dem Niveau der Vorgängers bewegen. Der Basispreis für die kleine 1,6-Liter-Version des ix35 listet bei 20.840 Euro. Der beliebte Hyundai ix35 2.0 CRDI 4WD kostet mindestens 28.840 Euro.

Testwertung

4,5/5

Hyundai ix35 - Neuer Motor fürs neue Modelljahr
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Neuer Motor fürs neue Modelljahr Hyundai ix35

Mit neuem Motor und zahlreichen Detailänderungen schickt Hyundai das Kompakt-SUV ix35 in das neue Modelljahr. Bei den Benzinern ersetzt ab September ein 2,0-Liter-Direkteinspritzer mit 122 kW/166 PS den bisher angebotenen  gleichgroßen Motor mit 120 kW/163 PS. Wie gehabt ist der Vierzylinder auf Wunsch mit Allradantrieb kombinierbar.   Darüber hinaus gibt es neue Materialien im Innenraum, überarbeitete Instrumente und geänderte Felgendesigns. Auf der Optionsliste finden sich nun Xenonlicht, LED-Rückleuchten und Einparksensoren für die Front. Die Preise dürften weiterhin bei rund 20.700 Euro starten, der neue Benziner wird bei rund 22.200 Euro liegen.

Knapp drei Jahre nach Markteinführung gibt es im Herbst die erste leichte Überarbeitung für den Hyundai ix35. Wichtigster Punkt ist ein neuer Motor.

Fazit

Knapp drei Jahre nach Markteinführung gibt es im Herbst die erste leichte Überarbeitung für den Hyundai ix35. Wichtigster Punkt ist ein neuer Motor.
Tiguan, Mazda CX-5, Hyundai ix35: Angriff auf den Kompakt-SUV-Thron
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Tiguan, Mazda CX-5, Hyundai ix35: Angriff auf den Kompakt-SUV-Thron

Nächster Anlauf, neues Glück: Der VW Tiguan muss doch endlich mal zu knacken sein. Ob vor oder nach seinem kürzlich erfolgten Facelift, der Volkswagen steht an der Spitze. Egal, ob bei Vergleichstests oder in der Zulassungsstatistik – der kompakte SUV führt das boomende Segment an. Der Rest der kraxelnden Konkurrenz folgt wie Lemminge dahinter. Nun schert ein Neuling mit stumpfer Nase und sympathischem Blick aus, der das Antriebskapitel beim ersten Aufeinandertreffen gleich mal für sich entscheidet. Welch ein Auftakterfolg für den Mazda CX-5 2.2 Skyactive D AWD, dessen 2,2 Liter großem Diesel nur der Hyundai ix35 2.0 CRDi 4WD ansatzweise Paroli bieten kann. Der spontan und ausgewogen antretende Direkteinspritzer des Mazda CX-5 stürmt voraus, knurrt dabei nicht nur erfreulich zurückhaltend, sondern harmoniert auch prima mit dem perfekten Start-Stopp-System. Beim Kraftstoffkonsum hält sich der Japaner dabei zurück: Sowohl auf der Verbrauchsrunde (5,2 L/100km) als auch beim Testdurchschnitt (7,4 Liter) präsentiert sich der Mazda am sparsamsten.

Hyundai ix35 ungehobelt und plärrend Nur ein Nasenwasser mehr schnupft der Hyundai ix35 2.0 CRDi 4WD in seinen ungehobelten und plärrenden Vierzylinder, der darüber hinaus mit einem zähen Ansprechverhalten sowie ausgesprochener Drehunwilligkeit auffällt. Als praktische Abhilfe könnte sich ein häufiger Griff zum Schalthebel erweisen, doch dessen Bedienung ähnelt mehr dem Rühren mit einem großen Plastiklöffel in zähem Hefeteig. Wie es exakt, knackig und auf kurzen Wegen durch ein Sechsganggetriebe gehen kann, zeigt der Mazda CX-5 2.2 Skyactive D AWD. Derartigen Joystick-Charakter hat die Schaltung des VW Tiguan 2.0 TDI BMT 4Motion zwar nicht zu bieten, dafür ist der Schaltknauf lockerer und leichter durch die exakt definierten Gassen zu schnipsen. An der traurigen Stimmung, die der 140-PS-Diesel im VW verbreitet, kann das feine Getriebe allerdings nicht viel ändern. Objektiv gehen die Fahrleistungen zwar in Ordnung, subjektiv wirkt der Zweiliter-Blue Motion Technology schlapp und unmotiviert. Am rigorosen Spritknausern kann es dabei nicht liegen, da sich der VW noch einen kleinen Schluck mehr genehmigt als Mazda CX-5 und Hyundai ix35. Dafür hat die Laufkultur in Niedersachsen ihren Ursprung. Für einen Diesel schnurrt der Motor des VW Tiguan 2.0 TDI wie ein zahmes Kätzchen, Vibrationen kennt er nicht mal vom Hörensagen. Der Branchenprimus ist ein Leisetreter mit einem ausgesprochen sachten Tritt. Flauschiger als in seinen Stoßdämpfern versanden kurze Stöße oder lange Wellen sonst nirgendwo. Nun mag einer einen technischen Vorteil aufgrund des adaptiven Fahrwerks des Testwagens vermuten – soll er doch, dafür schlagen sich die 1.070 Euro Aufpreis dann im Kostenkapitel nieder. Eine gute Investition sind sie allemal, auch wenn die Sportstellung in einem Fahrzeug dieser Kategorie schlichtweg nonsens ist. VW Tiguan 2.0 TDI ohne aufgesetzten Aktionismus Apropos sportlich: Der VW Tiguan 2.0 TDI erfüllt Agilitätswünsche sachlich korrekt, ohne aufgesetzten Aktionismus. Ausreichend direkt münden Lenkbefehle in Richtungswechsel, und so gleichmäßig die Lenkung anspricht, erstattet sie ihrem Fahrer auch wieder Rapport. Extrembereichen entgegnet dieser Typ ruhig, korrekt und beherrschbar.

Im Hyundai ix35 2.0 CRDi will man eigentlich erst gar nicht so weit kommen. Scheinbar hat sich die Teigmasse im Getriebe weiter in die unpräzise und synthetisch wirkende Lenkung ausgebreitet. Das schwammige Fahrwerk in Verbindung mit ballonartigen Reifen geben dem Hyundai ix35 eine Dynamik, die der eines bei Seegang schwankenden Dampfers nicht unähnlich ist. Verständlich also, dass die weichen Sitze des Hyundai gar keinen großartigen Seitenhalt bieten. Schade aber, dass sie es angesichts der weichen Polsterung trotzdem an Langstreckenkomfort vermissen lassen. Man sitzt sehr hoch. Und irgendwie beschleicht einen im Hyundai ix35 latent das Gefühl, mehr auf als im Wagen zu sitzen. Die Position im Mazda CX-5 2.2 Skyactive D AWD bindet den Fahrer da vielmehr exzellent ins System ein. Straffere Sitze mit deutlich ausgeprägteren Seitenwangen packen zu und stützen mit der richtigen Dosis. Na gut, der VW Tiguan 2.0 TDI legt in puncto Bequemlichkeit und Sitzfläche noch einen obendrauf – mit den beim Sport & Style-Paket serienmäßigen Sportsitzen wohlgemerkt. Überhaupt ist den inneren Werten des VW Tiguan nur sehr schwer beizukommen. Raumgefühl, Rundumsicht, Bedienung – abgesehen vom nicht ganz optimalen Navigationssystem – sowie die Qualitätsanmutung sind schlichtweg vorbildlich. Kofferrau-volumen und maximal mögliche Zuladung passen da ebenso ins Bild, die hohe Ladekante und die bei umgeklappter Rückbank große Stufe im Kofferraumboden weniger. Mazda CX-5 2.2 Skyactive D fehlt nur ein Hauch Obwohl der Mazda CX-5 hervorragende Anlagen mit sich bringt, muss er sich im Karosseriekapitel geschlagen geben. Es fehlt nicht viel, höchstens ein kleiner Hauch mehr Materialqualität, etwas mehr Luftigkeit auf der Rückbank. Was das Kofferraumvolumen angeht, sticht der Japaner den Hyundai ix35 und den VW Tiguan aus. Und nicht nur das: Seine Rückbank ist dreigeteilt umklappbar, auch vom Kofferraum aus, durch einen lockeren Zug an praktisch positionierten Griffen. Dafür scheinen die japanischen Entwickler die Größe eines normalen Mitteleuropäers unterschätzt zu haben, was den zu geringen Öffnungswinkel der Heckklappe zumindest erklären würde. Die prima Bedienung des Mazda CX-5 2.2 Skyactive D AWD sich hingegen von selbst. Mittels Dreh-Drück-Steller navigiert es sich locker durchs einfache HiFi-, aber verzwickte Navi-Menü. Im plausiblen Hyundai-Navigationssystem sind Weg und Ziel allemal einfacher zu finden. Dafür weisen die verwendeten Kunststoffe den ein oder anderen unschönen Grat auf. Praktisch sind dagegen die großzügigeren Ablagen, mit denen der Mazda etwas geizt.

Thema Geld: Als Variante Style mit sinnvollen Ausstattungsfeatures ist der Hyundai ix35 2.0 CRDi 4WD Style klar am günstigsten, der VW Tiguan 2.0 TDI BMT 4Motion Sport & Style über 3.000 Euro teurer. Der Mazda CX-5 2.2 Skyactive D AWD Center Line lässt nur wenige Optionen offen und bleibt trotzdem noch unter der 30.000-Euro-Hürde. Somit kann der hochwertige Mazda den VW im Kostenkapitel hinter sich lassen. Heckpartie mit ein Eigenleben In der Gesamtwertung fehlen letztlich aber schmächtige sechs Punkte, um den VW Tiguan vom Thron zu stoßen. Sieben Zähler lässt der Mazda CX-5 bei der Fahrsicherheit liegen – weil bei Lastwechsel im Grenzbereich die knackige Heckpartie den plötzlichen Drang verspürt, ein Eigenleben führen zu müssen. Vorne knickt der Mazda ein, hinten hebt er aus. Das ESP hat seine liebe Mühe, Schlimmeres zu unterbinden. Dabei hätte man dem Fahrwerk angesichts der trockenen Abstimmung mehr Reserven zugetraut. Vor allem auf kurze Bodenwellen spricht es relativ hölzern an, lässt Komfort vermissen. Dafür verhilft es dem Mazda CX-5 2.2 Skyactive D AWD zu einer leichtfüßigen Agilität, die mehr an die Talente eines sportlichen Kompakten als an die eines geländegängigen SUV erinnert. Dennoch weiß sich der Mazda CX-5 auch auf SUV-Pfaden zu bewegen. Primär zieht die Allradvariante – wie auch bei VW Tiguan und Hyundai ix35 der Fall – zwar als Fronttriebler seine Bahnen, eine Lamellenkupplung regelt den Kraftfluss nach hinten bedarfsgerecht. In den Arbeitsweisen der Antriebsstränge und der Darreichung von Bergabfahrassistenten ist sich das Trio bei den Offroad-Talenten einig. Nur der Hyundai ix35 2.0 CRDi 4WD hat noch die Funktion, die Lamellenkupplung per Knopfdruck manuell zu schließen. Was den VW Tiguan 2.0 TDI BMT 4Motion aber schon nicht mehr interessiert. Er fährt nicht heimlich, aber überzeugend, still und leise zum nächsten Klassensieg.

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