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Hyundai Santa Fe SUV (2006–2012)

Alle Motoren

2.7 V6 (189 PS)

3,1/5 aus 4 Erfahrungen
Leistung: 189 PS
Ehem. Neupreis ab: 30.890 €
Hubraum ab: 2.656 ccm
Verbrauch: 10,1 l/100 km (komb.)

2.4 (174 PS)

1,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 174 PS
Ehem. Neupreis ab: 29.530 €
Hubraum ab: 2.359 ccm
Verbrauch: 8,5 l/100 km (komb.)

2.2 CRDi (155 PS)

3,9/5 aus 26 Erfahrungen
Leistung: 155 PS
Ehem. Neupreis ab: 26.990 €
Hubraum ab: 2.188 ccm
Verbrauch: 7,0 l/100 km (komb.)

2.2 CRDi (150 PS)

4,0/5 aus 9 Erfahrungen
Leistung: 150 PS
Ehem. Neupreis ab: 29.490 €
Hubraum ab: 2.188 ccm
Verbrauch: 7,1 l/100 km (komb.)

2.2 CRDi (197 PS)

4,3/5 aus 9 Erfahrungen
Leistung: 197 PS
Ehem. Neupreis ab: 32.640 €
Hubraum ab: 2.199 ccm
Verbrauch: 6,3 l/100 km (komb.)
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Hyundai Santa Fe 2006 - 2012

Die zweite Generation des Santa Fe SUVs von Hyundai wurde von 2006 bis 2012 vom Band gelassen. Derzeit wird das Modell bei uns mit 3,9 von maximal fünf Sternen bewertet. Dieses Rating wurde von uns anhand des Durchschnitts aller bis heute eingegangenen Erfahrungsberichte berechnet. Im Moment sind das 49 an der Zahl. Alle Bewertungen ergeben sich aus den Erfahrungen unserer Nutzer mit dem Santa Fe SUV. Was Experten über den Wagen sagen, kannst du in den 35 Testberichten auf unserer Seite nachlesen, die wir für dich gesammelt haben. Besonderes Augenmerk legen die Redakteure dabei auf das Fahrverhalten, die Ausstattung und den Komfort. Stehst du kurz vor dem Kauf, können wir dir nur nahelegen, die Tests und alle Nutzererfahrungen mit dem Santa Fe durchzulesen, um eine solide Entscheidung zu treffen.

Die Baureihe hat für diese Fahrzeugklasse ganz typische Ausmaße. Die Außenmaße der kleinsten Variante mit einer Länge von 4.660 mm, einer Höhe von 1.760 mm und einer Breite von 1.890 mm, zeigen das deutlich. Auch der Radstand von 2.700 mm sorgt für komfortable Bewegungsfreiheit im Innenraum. Im Fünftürer finden fünf Personen einen bequemen Sitzplatz. Beim Kofferraumvolumen erwartet dich mit 1.582 Litern (bei umgeklappten Sitzen) ein solides Mittelmaß. So bekommst du einen komfortablen Spielraum beim Zuladen. Im Normalzustand beträgt das Volumen immerhin noch 528 Liter.

Je nach Vorliebe und Bedürfnissen kannst du dich zwischen drei Dieselmotoren oder zwei Benzinantrieben entscheiden. Dank des kleinen Leergewichts von bis zu 1.941 Kilogramm fährt der Wagen kein unnötiges Gewicht herum und er kann schwer beladen werden, ohne dass das zulässige Gesamtgewicht schnell überschritten wird. Die zulässigen Anhängelasten für den Hyundai Santa Fe liegen bei maximal 750 kg (ungebremst) oder sogar zwischen 2.000 kg und 2.500 kg, wenn du einen Anhänger mit Bremsanlage nutzt.

Mit 4,3 von maximal fünf Sternen zeigten unsere Nutzer eindeutig, dass der 2.2 CRDi (197 PS) unter den möglichen Motorisierungen ihr Favorit ist. Außerdem verbraucht der 2.2 CRDi (197 PS) mit sechs Litern Diesel pro 100 Kilometer am wenigsten (kombinierter Verbrauch). Es ist wohl nicht die Leistung, die den 2.2 CRDi (197 PS) so populär macht, denn er hat nur 197 PS unter der Haube. Da es unterschiedliche Motorausführungen gibt, kommen auch verschiedene Schadstoffklassen vor. Je nach Modell können sie von EU5 bis EU3 gehen. Am umweltfreundlichsten ist damit der 2.2 CRDi (197 PS). CO2-Emissionen von 171 g bis 252 g (je nach Motorisierung) zeigen, weshalb das Medium-SUV mit einigen Motorvarianten so schlecht eingestuft ist.

Für ein abschließendes Urteil haben wir für dich auch eine Galerie mit 25 Fotos des Santa Fe SUVs zusammengestellt.

Alle Tests

Hyundai Santa Fe SUV (2006–2012)

Hyundai Santa Fe - Sicher für die Bergabfahrt
Autoplenum

Sicher für die Bergabfahrt Hyundai Santa Fe

Hyundai überarbeitet sein SUV Santa Fe. Die seit 2006 gebaute zweite Generation erhält im neuen Modelljahr einige kleine optische Modifikationen. Preislich beginnt der Koreaner bei 29.700 Euro.

Von vorne ist das neue Modell an den schwarz eingefassten Nebelscheinwerfern und dem grauen Unterfahrschutz zu erkennen, die Dachreling ist nun schwarz lackiert. Den farblich abgesetzten Unterfahrschutz findet man auch am Heck, hier ist der Neue außerdem an einer Chromleiste oberhalb des Kennzeichens auszumachen. Weiter Veränderungen sind neue Einstiegsleisten, ein neuer Automatik-Schalthebel, ein beheizbares Lenkrad und eine Bergabfahrhilfe – damit es im Gelände sicherer und komfortabler Berg ab geht.

Unverändert bleiben die Antriebe: Zur Wahl steht ein 2,4-Liter-Benziner mit 128 kW/174 PS der seine Kraft an die Vorderräder (ab 29.700 Euro) oder beide Achsen (31.700 Euro) überträgt. Die Automatik kostet für den Allrader 1.800 Euro Aufpreis.

Auch den 2,2-Liter-Diesel mit 145 kW/197 PS ab 32.810 Euro gibt es mit Front- und Allradantrieb sowie Automatik. Außerdem ist für den Selbstzünder die höherwertige Ausstattungslinie Premium ab 40.250 Euro zu haben. Damit ist der Santa Fe um 350 Euro teurer geworden, der Preisanstieg in der Comfort-Ausstattung beträgt 170 Euro.

Mit einem leichten Facelift schickt Hyundai sein SUV Santa Fe ins neue Modelljahr. Neben optischen Veränderungen gibt es auch eine technische Neuheit.

Fazit

Mit einem leichten Facelift schickt Hyundai sein SUV Santa Fe ins neue Modelljahr. Neben optischen Veränderungen gibt es auch eine technische Neuheit.
Hyundai Santa Fe mit Diesel: Überraschungs-SUV mit Facelift im Test
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Überraschungs-SUV: Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD

Haar, 26. März 2010 - Schön leise grummelt der Diesel vor sich hin, dabei sind wir richtig flott unterwegs - in unserem Hyundai Santa Fe. Und den tollen Innenraum können wir auch kaum fassen. Wir testen den großen Wagen nach seinem Facelift mit neuem Motor unter winterlichen Bedingungen.

Außen gefällig Hyundai lässt in Deutschland zeichnen - im Designzentrum Rüsselsheim. Das zahlt sich auch beim Santa Fe aus, der noch etwas gefälliger geworden ist. Ein wenig Beliebigkeit ist übrig geblieben, aber die Zeiten, in denen Hyundais ein bisschen schräg oder nach alten Opels aussahen, sind lange vorbei.

Eindruck: hochwertig Auch die Kabinen-Materialien haben die Innenraum-Gestalter von Hyundai noch mal angefasst: Die Oberflächen wirken hochwertig und kratzfest. Auch wenn die Karbon-Zierleiste am Armaturenbrett nur Imitat ist: Besser als dieses "Du-kannst-Dir-nichts-leisten"-Hartplastik ist es allemal. Das Lenkrad des Korea-SUV fasst sich zwar gut an, lässt sich aber nur in der Höhe verstellen. Irritierend: Die gerade gewählte Automatik-Fahrstufe wird in den Instrumenten mit einem blau leuchtenden Buchstaben-Symbol dargestellt: Bei flüchtigem Hinsehen denken wir, wir seien mit eingeschaltetem Fernlicht unterwegs. Die Sitze geben straffen Langstrecken-Halt und über Platzmangel brauchen sich Passagiere der ersten zwei Reihen nicht beschweren. Allerdings ist für groß gewachsene Fahrer die Positionierung des Gestühls etwas hoch geraten. Die dritte Reihe (Aufpreis: 1.840 Euro) ist dann eher was für die Kids. Der Kofferraum fasst 528 bis maximal 1.582 Liter (Lehne der Rückbank umgeklappt), wobei der Ausbau des Kofferraum-Abdeckungs-Rollos eine unnötig komplizierte Angelegenheit ist.

Ausgewogen Der Santa Fe ist hoch - und er wankt nicht. Sowohl die zackige Landstraßen-Biege als auch die lang gezogene, schnell gefahrene Autobahnkurve bringen ihn nicht ins Kippeln. Bis auf einige typische SUV-Polterer bei Querrillen oder fiesen Winter-Schlaglöchern lässt sich das Fahrwerk nicht aus der Ruhe bringen. Besonders gut gefällt uns die Lenkung: Ohne Spiel in der Mittellage lässt sie uns schön direkt die Spur vorgeben. Und die Bremsen haben mit dem 2,0-Tonnen-SUV keine Mühe, bringen den Wagen sorgsam definiert zum Stehen.

Auf allen Wegen Unser Santa Fe ist mit Allradantrieb ausgestattet. Dabei wandert die Antriebskraft unter normalen Fahrbedingungen ausschließlich an die Vorderachse. Nur wenn es dort vorne Probleme mit dem Grip gibt, darf auch die Hinterachse bei der Vortriebsarbeit mithelfen. Wir haben es im Schneematsch und auf Eis ausprobiert: Das System regelt sich sauber durch den Schlamassel. Auch eine trockene Fahrbahn mit vereister linker und trockener rechter Seite (µ-Split) macht dem Allradantrieb keine Probleme. Am Fahrbahnrand provozierend daliegende Schneehaufen fahren wir gerne platt.

Leiser Brummer Als Selbstzünder steht dem Santa Fe jetzt ein komplett neues Turbodiesel-Aggregat mit Common-Rail-Einspritzung zur Verfügung. Seine Leistung liegt bei 197 PS, was einen Zuwachs um 42 PS gegenüber dem Vorgänger-Triebwerk bedeutet. Auch das Drehmoment konnte spürbar zulegen: um 94 auf nun 437 Newtonmeter. Und diese 437 Newtonmeter machen aus dem schweren Jungen einen veritablen Sprinter: in 9,8 Sekunden geht's auf 100 km/h, bei 190 km/h ist Schluss. Bis zur Höchstgeschwindigkeit bleibt der Santa Fe 2.2 CRDi recht bissig. Das wirklich angenehme: Der Diesel dieselt ganz leise vor sich hin, selbst im kalten Zustand ist er kein Rabauke. Und hat er sich erstmal warmgelaufen, präsentiert er sich ausgesucht kultiviert.

Verbrauch runter Leistung und Drehmoment hat Hyundai beim neuen Diesel also nach oben geschraubt - und der Verbrauch? Der liegt nach Herstellerangaben im Schnitt bei 6,8 Liter - in unserem Test sind es 6,9 Liter. Im Stadtverkehr und bei ein paar Autobahnkilometern mit Höchstgeschwindigkeit kommen wir auf einen Verbrauch von 11,01 Liter - hier gibt Hyundai 8,8 Liter an. Kombiniert werden kann der Motor mit einer Sechstufen-Automatik. Seltsamerweise gibt es diese bei der ohnehin preislich schon anspruchsvolleren höchsten Ausstattung "Premium" nur im Paket (inklusive schlüssellosem Zugang und Start-Knopf) für 2.000 Euro. Für die niedrigere Ausstattungslinie "Comfort" steht die Automatik paketfrei in der Liste - für 1.800 Euro. Wer es sich leisten kann, sollte sich dieses sechsgängige Schaltwerk gönnen: ohne Rumgesuche findet es stets den richtigen Gang und arbeitet sich geschmeidig durch die Stufen.

Fazit

Der neue Hyundai Santa Fe hat uns richtig ein bisschen überrascht: Mit schickem Innenraum, guter Lenkung, kräftigen Bremsen, greifendem Allradantrieb und kräftigem sowie etwas sparsamerem Diesel-Motor überzeugt der große Koreaner.

Wir können nur noch über Kleinigkeiten wie die etwas zu hohe Sitzposition und das nur vertikal verstellbare Lenkrad meckern. In der nahezu komplett ausgestatteten Linie "Premium" ist der Santa Fe dann aber auch kein Schnäppchen mehr: Inklusive Automatik werden hier über 40.000 Euro aufgerufen.

Testwertung

4,5/5

Hyundai Santa Fe: Hyundai-SUV mit Frischzellenkur
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Hyundai Santa Fe: Hyundai-SUV mit Frischzellenkur

Ausstattung und Leistung rauf, Verbrauch und Preise runter: Nach dieser Maßgabe hat Hyundai den mittleren seiner drei SUV für die zweite Lebenshälfte fit gemacht. Wobei der Nachlass (1.360 bis 2.460 Euro) nur für die Benziner-Varianten gilt, die jetzt einen 2,4-Liter-Vierzylinder statt des bisherigen 2,7-Liter-V6 unter der Haube haben.

Der 2,2-Liter-Diesel im Hyundai Santa Fe verfügt jetzt über Common-Rail Der einzige Diesel wurde dagegen etwas teurer, aber komplett neu entwickelt und bis hin zur Euro 5-Einstufung optimiert. So verfügt der 2,2-Liter-Vierzylinder nun über Common-Rail-Einspritzung der dritten Generation mit Piezo-Injektoren, mehr Leistung (197 statt 155 PS) und ein von 343 auf 437 Nm gestiegenes Drehmoment (Automatik; Schaltgetriebe 422 Nm), das von 1.800 bis 2.500/min anliegt. Entsprechend druckvoll setzt sich der schon leer 1.921 Kilogramm schwere Offroader in Bewegung, sprintet in 9,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Nach dem rustikalen Kaltstart dauert es jedoch einige Minuten, bis der drehfreudige Selbstzünder gepflegte Manieren an den Tag legt. Als harmonische Ergänzung empfiehlt sich die neue Sechsstufen-Automatik (2.000 Euro), die spontan und ruckfrei schaltet und damit den Turbodiesel im optimalen Drehzahlbereich hält. Was auch dem Verbrauch zugute kommt: Während sich der Vorgänger noch 12,3 Liter pro 100 Kilometer genehmigte, reichen dem Neuen 10,5 Liter. Durchaus angemessen, zumal der Testwagen neben dem Optionsgetriebe die üppige Premium-Ausstattung und den Allradantrieb an Bord hatte, der sich bei Schlupf an den Vorderrädern automatisch zuschaltet. Für bessere Traktion beim Gelände- oder Anhängerbetrieb (bis 2.000 Kilogramm) lässt sich die Kraftverteilung im Verhälnis 50:50 fixieren, doch selbst als Fronttriebler meistert der Santa Fe forcierte Kurvenfahrt sicher und leicht untersteuernd. Der Hyundai Santa Fe überzeugt mit seinem variablen Innenraum Auch die Bremsen verzögern jetzt energischer, und die normalerweise etwas steifbeinige Federung wird bei hoher Beladung (maximal 599 kg) sogar geschmeidiger. Zwei voll versenkbare Zusatzsitze unter dem Ladeboden (1.840 Euro) machen ihn vollends zum soliden, geräumigen und vielseitig nutzbaren, allerdings reichlich 40.000 Euro teuren Familien-Shuttle. Immerhin sieht man ihm das jetzt an. Materialien und Verarbeitung im renovierten Interieur wirken bis auf kleine Hartplastikreste hochwertig und edel, die neue Fernbedienung am Lenkrad sowie zwei separate AUX- und USB-Anschlüsse hilfreich. Anders die laue Sitzheizung vorn, die zumindest bei Minusgraden eine nachhaltige Erwärmung für den Hyundai verhindert.

Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 2WD - Vorstadt-Indianer
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Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 2WD - Vorstadt-Indianer

Hyundai frischt seinen Santa Fe mit ein paar Retuschen auf und gönnt ihm einen runderneuerten Dieselmotor. Der bringt gute Fahrleistungen und akzeptablen Verbrauch auf einen komfortablen Nenner.

Mit dem Santa Fe stieg Hyundai vor acht Jahren ins SUV-Segment ein. Mittlerweile ist der 4,6 Meter lange Familien-Kraxler nach dem Tucson der wichtigste Geländewagen der Koreaner. Während der Tucson im kommenden Jahr als ix35 einer neuen Modellgeneration entgegenfährt, gibt es für den Santa Fe ein Facelift. Ganz oben auf der Agenda stand ein besserer Dieselmotor, denn das bisherige Aggregat konnte vor allem beim Verbrauch mit vielen Konkurrenten nicht mehr mithalten.

Der Name 2.2 CRDi wird zwar beibehalten und auch der Hubraum ist fast identisch, doch der Motor wurde komplett neu entwickelt. Der Vierzylinder-Diesel mit Commonrail-Einspritzung leistet 145 kW / 197 PS und verhilft dem schweren Koreaner – selbst leer wiegt der Santa Fe 1,9 Tonnen – zu ansehnlichen Fahrleistungen. Der Santa Fe kommt ohne Anfahrtsschwäche rasch vom Fleck. Durch das hohe Drehmoment des Selbstzünders landet man schnell in den höheren Gängen, ohne dass der Motor im Drehzahlkeller verhungert. Das ganze paart sich mit einer hohen Laufruhe und einem auch bei Autobahn-Tempo angenehm niedrigen Geräuschniveau. Insgesamt überzeugt der neue Motor als komfortables Triebwerk mit ordentlichen Überholreserven. Aus dem Stand erreicht der Wagen in 9,5 Sekunden Tempo 100. Beim Fronttriebler muss man mit Antriebseinflüssen in der Lenkung und gelegentlichen Traktionsschwächen rechnen, doch im normalen Alltag dürften die wenigsten Fahrer den Allradantrieb vermissen.

Geschaltet wird mit einem manuellen Sechsganggetriebe, optional steht eine Wandlerautomatik mit sechs Stufen zur Verfügung. Den Durst des Geländewagens hat Hyundai im Vergleich zum Vorgänger deutlich gezügelt. Brauchte der Diesel bisher noch durchschnittlich 7 Liter auf 100 Kilometer, gibt sich das neue Aggregat im Schnitt mit 6,3 Litern zufrieden (Allradversion: 6,8 Liter). Bald dürften weitere Hyundai-Modelle von der frischen Dieselkraft profitieren. „Der Motor könnte auch im Nachfolger des Sonata eingesetzt werden, der 2011 erscheint“, sagt Hyundai-Produktmanager Oliver Gutt. Eine Sprit sparende Start-Stopp-Automatik, wie sie zum Beispiel BMW im X1 oder Land Rover beim Freelander einsetzt, haben die Koreaner allerdings noch nicht im Angebot. Als Sparhilfe zeigt immerhin eine Schaltempfehlung im Bordcomputer-Display an, welchen Gang man am besten einlegen sollte.

Beim Platzangebot gönnt der Santa Fe allen Passagieren reichlich Lebensraum. Im Fond ist die Kniefreiheit für Erwachsene nicht ganz so üppig wie die Kopffreiheit, doch auch große Passagiere sitzen nirgendwo beengt. Der Kofferraum hat eine hohe, aber breite Ladekante und fasst 528 Liter (Mitsubishi Outlander: 541 Liter; Chevrolet Captiva: 465 Liter; Mazda CX-7: 455 Liter; Subaru Forester: 450 Liter). Ungewöhnlich ist der Öffnungsmechanismus des Hyundai: Obwohl die Klappe ganz normal nach oben schwenkt, wird sie mit einem Türgriff rechts neben dem Kennzeichen geöffnet. Das hat den Vorteil, dass der Griff bei schlechtem Wetter nicht so schnell verschmutzt. Die optischen Retuschen der Facelift-Version sind dezenter Natur, neben ein paar Elementen wie den neuen Lenkrad-Fernbedienungstasten fällt allenfalls die geänderte Frontpartie des Wagens ins Auge. Die Nebelscheinwerfer haben neue Einfassungen, die Außenspiegel integrierte Blinkleuchten und der Kühlergrill sieht ein bisschen anders aus als vorher.

Wer auf Allradantrieb verzichten kann, bekommt den Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 2WD in der Comfort-Ausstattung ab 32.640 Euro. Zum Vergleich: Ein Chevrolet Captiva 2.0 2WD (150 PS) ist ab 25.890 Euro zu haben, der Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D (156 PS) ab 34.990 Euro, der Mazda CX-7 2.2 MZR-CD (173 PS) ab 29.990 Euro und der Peugeot 4007 HDI (156 PS) ab 34.250 Euro. Zum Serienumfang des Santa Fe gehören unter anderem elektrische Außenspiegel, ESP, Nebelscheinwerfer, CD-Radio mit Lenkradfernbedienung, Bordcomputer, Gepäcknetz und Klimaanlage.

Komfort-Extras wie Tempomat, Xenonscheinwerfer, Einparkhilfe oder Klimaautomatik sind erst in der Premium-Ausstattung serienmäßig (39.990 Euro), die man aber nur in Verbindung mit Allradantrieb ordern kann. Immerhin bleiben dann kaum Wünsche offen, auch Navigationssystem und beheizte Ledersitze sind im Premium-Paket enthalten. Ärgerlich: Manche Extras wie der Tempomat sind in Verbindung mit der günstigeren Comfort-Ausstattung gar nicht bestellbar. Das gilt auch für das 7-Sitzer-Paket, das mit 1840 Euro trotz separater Klimatisierung für die dritte Reihe und Niveauausgleich an der Hinterachse ohnehin reichlich teuer ausgefallen ist. Der günstigste Santa Fe hat den 2,4-Liter Benzinmotor mit 128 kW / 174 PS unter der Haube und kostet 29.530 Euro. Beim Händler steht das aufgefrischte Korea-SUV ab Januar 2010.

Kompakte SUV: Werte-Wandel
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Kompakte SUV: Werte-Wandel

Im Normalfall sind Honda CR-V, Hyundai Santa Fe, Opel Antara und Toyota RAV4 Fronttriebler, was ja im Sinne des Verbrauchs grundsätzlich eine gute Sache ist. Nur bei Bedarf - und da agieren alle vier nach ähnlichem Prinzip - leiten sie jeweils über eine Lamellenkupplung Antriebskraft auch an die Hinterräder.

Das geschieht automatisch, sobald die Räder durchzudrehen drohen. Honda setzt dabei mit dem Dual-Pump-System auf die rein hydraulische Karte. Bei den drei anderen Kandidaten steuert den Allradeinsatz die Elektronik, die ihre Schlupf-Information von den Radsensoren bezieht. Mechanische Sperren können bei solchen Soft-Offroadern entfallen, ihre Aufgabe wird an die ESP-Regelung übertragen, die mit selektivem Abbremsen dem Durchdrehen einzelner Räder Einhalt gebietet und so die Wirkung einer Differenzialsperre simuliert. Das reicht für den kurzen Abstecher auf feuchte Wiesen oder vom Regen aufgeweichte Feldwege allemal aus.

Keine gravierenden Schwächen

Keiner der Kandidaten leistet sich da gravierende Schwächen. Sollte es im Gelände doch einmal hart auf hart kommen, bieten Hyundai und Toyota eine manuelle Eingriffsmöglichkeit. 

Nicht nur beim Allradkonzept, auch in Sachen Komfort erweisen sich der Suzuki und der Hyundai geradezu als Antipoden. Während der Grand Vitara mit straffer Federung keinerlei Unklarheiten über die Beschaffenheit des Untergrunds zulässt und mit präziser Lenkung eher eine puristische Anschauung vertritt, präsentiert sich der Santa Fe ganz dem Komfort verpflichtet. Eher für die Langstreckenreise konzipiert, lässt seine weiche Feder-Dämpfer-Abstimmung mitunter sogar sänftenartige Gefühle aufkommen, was die um die Mittellage sehr leichtgängige Lenkung noch unterstreicht.

Ganz ähnlich verhält sich in dieser Disziplin auch der Opel Antara. Die beiden anderen Kandidaten reihen sich zwischen diesen Polen ein, tendieren aber eher in Richtung Fahrkomfort.

Hyundai hat die Nase vorn

Alle Hersteller bieten zwar auch Benzinmotoren an, Größe und Gewicht der gewachsenen SUV lassen aber schon aus Verbrauchsgründen und wegen des höheren Drehmoments den Dieselmotor als die besser geeignete Alternative erscheinen. Zwischen 1,9 und 2,2 Liter Hubraum bewegen sie sich in einem Leistungsspektrum von 129 (Vitara) bis 155 PS (Santa Fe). Und ein wenig scheint das auch die Preisspanne zu erklären, die sich zwischen dem rustikalen Offroad-Puristen Vitara und den Vertretern der stärker komfortorientierten SUV-Fraktion auftut. Dabei hinterlässt der Motor des Hyundai nicht nur in Sachen Laufruhe und Komfort den besten Eindruck. Zudem präsentiert sich der Santa Fe durchzugsstark und mit harmonischer Kraftentfaltung. Außerdem bietet er ein großes Platzangebot, einen variablen Innenraum und komfortable Sitze.

Ebenso der CR-V, der mit gutem Platzangebot und einem überzeugenden Motor an Qualität gewonnen hat. Allerdings ist er alles andere als ein Schnäppchen. Der Toyota RAV4 bietet außer Fahrspaß auch einen sparsamen Verbrauch. Dafür muss man Abstriche im Innenraum in kauf nehmen. Für den Grand Vitara spricht sein günstiger Preis, seine robuste Allradtechnik und die Raumnutzung. Der raue, anfahrschwache Motor ist allerdings kein Ruhmesblatt. Weniger überzeugen kann der Opel Antara, der mit seinem hohen Verbrauch seinem Gewicht Tribut zollt. Kleiner Laderaum und unpräzise Lenkung sind weitere Minuspunkte. Einzig das Innenraumangebot stellt zufrieden.

Praxistest: Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD - Hart am Wind
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Praxistest: Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD - Hart am Wind

Vor ein paar Jahren waren Modelle wie der Kia Sorento oder ein Hyundai Santa Fe kaum mehr als Überraschungserfolge. Doch das hat sich geändert. Der neue Santa Fe ist ein gefährlicher Gegner in der SUV-Mittelklasse.

Der erste Santa Fe war nur eine günstige Alternative für SUV-Fans, bei denen moderne Allradtechnik und Motorleistung zweitrangig waren. Die Koreaner haben dazu gelernt. Die pseudo-barocken Formen von einst sind verschwunden. Der Santa Fe sieht klasse aus - nicht europäisch, nicht asiatisch oder amerikanisch, sondern einer, der weltweit das Zeug zu "Everybody’s Darling" hat.

Die Zeiten, in denen man sich über die trägen 113 Diesel-PS an jeder zweiten Steigung ärgern musste, gehören zum Glück ebenfalls der Vergangenheit an. Der mittlerweile auf sehenswerte 4,68 Meter Länge gewachsene Cruiser bietet einen angenehm gekapselten Commonrail-Diesel mit 2,2 Litern Hubraum. Beim Kaltstart gibt es zwar noch ein deutlich vernehmbares Räuspern - aber im Fahrbetrieb hält sich der Vierzylinder dezent im Hintergrund. Seine 114 kW/155 PS werden nicht jedes Familienoberhaupt zufrieden stellen, aber die meisten sollten damit flott genug unterwegs sein. Die Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h geht in Ordnung. Das Spurtvermögen von 0 auf 100 km/h in 12,6 sec. könnte gerade in Verbindung mit dem Automatikgetriebe etwas forscher sein. 343 Nm Drehmoment stehen zwischen 1.800 und 2.500 U/min zur Verfügung. Das reicht, um auch mit der empfehlenswerten Fünfstufenautomatik standesgemäß unterwegs zu sein.

Die einzelnen Schaltstufen sind gut auf das Turbotriebwerk und sein entsprechendes Drehmoment abgestimmt. Kein Gedanke daran, manuell in den Gangwechsel einzugreifen. Einzig bei der Bergabfahrt würde man sich etwas mehr Intelligenz von der Automatik wünschen. Leider geht die automatische Gangwahl auf Kosten des Verbrauchs. Statt sieben Litern Diesel, die der Handschalter auf einer Strecke von 100 Kilometern verbrauchen soll, stellt Hyundai für seinen Automatik mutig 8,1 Liter in Aussicht. Doch im Praxistest war auch diese Marke nicht annährend zu packen. Unter einem Durchschnittsverbrauch von gut neun Litern ging nichts, gerne genehmigte sich der Koreaner auch einen halben Liter mehr. Angesichts von Motorleistung und einem Gewicht von knapp zwei Tonnen gerade noch im Rahmen. Immerhin serienmäßig: ein Partikelfilter. Das Fahrwerk ist ebenso auf der Höhe, nicht zu weich und nicht zu hart. Selbst nervige Nick- und Wankbewegungen halten sich im Rahmen. Allein die Servolenkung ist zu schwammig und vermittelt wenig Rückmeldung von der Straße.

Der Santa Fe fällt im Alltagsverkehr durchaus auf - und zwar angenehm. Hier fragt der Nachbar, dort schaut der Ampelspanner anerkennend herüber. Und selbst beim Tanken muss man schon mal Rede und Antwort stehen. Viele kennen den jungen Allradler nicht. Aber er scheint zu gefallen. Dabei sind auf dem deutschen Markt seit der Einführung vor rund einem Jahr mehr als 3.000 Fahrzeuge verkauft worden. In den Niederlanden ist der Crossover eine große Nummer, gilt als cooler Szene-Cruiser mit Allradqualitäten. Denn auch wenn es den Santa Fe auf Wunsch mit reinem Vorderradantrieb gibt - von dem sollte man die Finger lassen. SUV und 4x4-Technik gehören zusammen wie Reifen und Felge, Kolben und Zylinder oder Hyundai und Korea. Bei nasser Witterung oder dem Trip in den Winterurlaub könnte man sonst eine böse Überraschung erleben. Im Normalfall wird beim Allradler nahezu die ganze Motorleistung nach vorn übertragen. Die elektromagnetische Mehrscheibenkupplung schickt nur bei Schlupf an der Vorderachse bis zu 50 Prozent der Power nach hinten.

Das ganze hat jedoch seinen Preis. Bereits der frontgetriebene Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi ist mit einem Basispreis von 31.290 Euro auch auf diesem Gebiet erwachsen geworden. Die sinnvolle 4x4-Technik kostet nochmals 2.500 Euro. Auch die 1.690 Euro Automatik ist ihr Geld wert und allemal ein Kauftipp. Beim aktuellen Modell hat der Kunde zudem erstmals die Wahl, ob er bis zu sieben Personen mitnehmen möchte. Gegen Aufpreis in Höhe von teuren 1.490 Euro ist der 528 bis 1.582 Liter große Kofferraum mit einer dritten Sitzreihe zu belegen. Platz gibt es dort hinten jedoch allenfalls für Winzlinge - aber immerhin knapp 30 Prozent aller Santa-Fe-Kunden haben sich im ersten Produktionsjahr für die Sitzkombination 2-3-2 entschieden. Wer die dritte Reihe nicht nutzt, hat nach dem Wegklappen in den Boden nicht nur Platz im Überfluss, sondern auch eine ansehnliche Zuladung von bis zu 640 Kilogramm. Wem das noch nicht reicht, ordert eine Anhängerkupplung. Die Automatikversion kann bis zu drei Tonnen an den Haken nehmen.

Vorbei sind auch die Zeiten, als man in einem Hyundai noch einzig und alleine auf preiswerte Plastikoberflächen blickte. Der Santa Fe hat sich im Vergleich zu seinem Vorgänger in Sachen Haptik, Verarbeitungsqualität und Chic deutlich gesteigert. Die Instrumente sehen vernünftig aus und lassen sich durch die gute Beleuchtung auch im Dunkeln gut bedienen. Die optionalen Ledersitze des Comfort-Paketes sehen nicht nur gut aus. Fahrer jeder Größe fühlen sich - abgesehen von einem Minus für zu wenig Seitenhalt in ihnen sehr wohl.

Vorbildlich hat sich auch das Sicherheitspaket entwickelt. Mittlerweile gehören Front-, Seiten- und Kopfairbags ebenso zur Ausstattung wie ABS, ESP, Kindersitzbefestigungen und Nebellampen. Zum Einbau von modernen Xenonlampen konnte man sich in der Hyundai-Zentrale jedoch ebenso wenig durchringen wie zu dem eines Navigationssystems. Zumindest bei Letzterem ist man auf Zubehörlösungen angewiesen.

In seiner zweiten Generation spielt der Santa Fe in der Riege der modernen Szene-SUVs mit. Da, wo Audi, Mercedes und VW noch hinwollen und BMW oder Toyota bereits erfolgreich unterwegs sind, muss man sich mit einem Hyundai längst nicht mehr belächeln lassen. Der Hyundai Santa Fe liefert eine überzeugende Vorstellung ab und bietet viel Auto fürs Geld. Günstig allerdings ist er nicht mehr.

Neuer Hyundai Santa Fe im Test: Höher geklettert
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Neuer Hyundai Santa Fe im Test: Höher geklettert

Telfs, 14. März 2006 – Der kann sich wirklich sehen lassen: Hyundais neuer Santa Fe hat optisch einen weiten Sprung in eine höhere Position gewagt und ist sicher gelandet. Während der Vorgänger noch mit Hüftschwung und propperen Rundungen daherkam, tritt der Neue sichtbar schlanker und souveräner auf. Das ist sicher unter anderem auch dem Umstand geschuldet, dass die Neuauflage in allen Abmessungen gewachsen ist: Mit einer Länge von jetzt 4,68 Metern ist der SUV stolze 18 Zentimeter länger und 4,5 Zentimeter breiter geworden sowie um 6,5 Zentimeter in die Höhe gestiegen. Der Radstand wuchs um acht Zentimeter auf nun 2,70 Meter. Jetzt bis zu sieben Sitze Das schafft Platz für mehr Passagiere: Bis zu sieben Personen können nun im Santa Fe reisen – vorausgesetzt, man ordert das optionale Sitzpaket inklusive eigener Klimaanlage für die dritte Reihe. Benötigt man die Sitze nicht, können sie mit wenigen Handgriffen flach an den Boden geklappt werden. Aufgestellt sind sie allerdings nicht mehr als Notsitze: Ein Erwachsener muss schon sehr den Kopf einziehen, um in der dritten Reihe zu sitzen. Zudem schrumpft in der Siebener-Variante der Kofferraum zum Koffernotstand, während in der Fünfer-Konfiguration 528 Liter bereit stehen. Immerhin: Der Hyundai SUV bietet dank klappbarer Lehnen in der zweiten Reihe einen variablen Fond. Interieur ist wertiger geworden Das Interieur hat im Vergleich zum Vorgänger beträchtlich gewonnen: Die Formen von Armaturentafel und Mittelkonsole sind ansprechender geworden, die ganze Aufmachung wirkt wesentlich wertiger. Wer das Comfort-Paket ab 2.590 Euro bestellt, bekommt beispielsweise beheizbare Ledersitze und Lederbezüge für Lenkrad und Schalthebel. Holzapplikationen an der Armaturentafel und den Türverkleidungen wirken stimmig und im Einklang mit matt gebürstetem Aluminium. Die Sitze lassen zwar etwas an Seitenhalt vermissen, sind aber bequem und langstreckentauglich.

Ein Benziner, ein Diesel Die Neuauflage des Santa Fe kann als Fronttriebler 2WD oder als Allradler 4WD bestellt werden. Zunächst kommen zwei Motoren zum Einsatz. Der Benziner ist der bekannte 2,7-Liter-V6, der nun 189 PS leistet. Alternativ kann ein 150 PS starker 2,2-Liter Common-Rail-Turbodiesel mit variabler Turbinengeometrie geordert werden. Dieser erfüllt allerdings zurzeit nur die Euro-3-Norm und hat noch keinen Partikelfilter. Der Filter soll aber ab Herbst 2006 kostenlos nachgerüstet werden und dem Aggregat Euro-4-Werte ermöglichen. V6: Laufruhig und leise Widmen wir uns dem Santa Fe mit Benzinmotor. Der von uns gefahrene 4WD wird ausschließlich in Kombination mit einer Vierstufenautomatik nebst manueller Eingriffsmöglichkeit angeboten. In dieser Verbindung setzt sich der Santa Fe zwar nicht übertrieben forsch in Bewegung und ist auch bei Zwischenspurts kein Sprintwunder. Der laufruhige und leise Motor qualifiziert den Santa Fe eher zum Cruiser als zum Raser: Er erreicht nach 11,7 Sekunden Tempo 100 und eine Spitze von 176 km/h. Bei 4.000 Touren liegt das maximale Drehmoment von 248 Newtonmetern an. Nach Angabe des Herstellers nimmt sich der 2.7 V6 4WD im Schnitt 10,6 Liter Normalbenzin aus dem Tank. Sanft schaltende Automatik Die Automatik ist ein sehr sanftes Wesen: Sie wechselt die Stufen fast ruckfrei, schluckt aber viel vom Leistungspotenzial. Das Fahrwerk ist vordergründig auf Komfort ausgelegt: Es bügelt Unebenheiten sauber weg und qualifiziert den Santa Fe zum Reisewagen. Dennoch fällt der SUV in schnell gefahrenen Kurven durch eine überraschend geringe Seitenneigung auf. Die Traktionskontrolle und das ESP sind bei allen Varianten ab Werk installiert.

Schlupfabhängiges Allradsystem Normalerweise ist der Hyundai-SUV für den Einsatz auf befestigten Straßen konzipiert, ermöglicht aber dank seines Vierradantriebs auch den Einsatz im leichten Gelände. In der neuen Version ist dieser Antrieb mit einer elektromagnetischen Mehrscheibenkupplung gekoppelt. Das System arbeitet traktionsabhängig: Im Normalfall werden nur die Vorderräder getrieben. Drehen sie durch, versorgt das System zusätzlich die Hinterräder mit Kraft. Die Verteilung kann bis zu 50:50 erfolgen. Das passiert blitzschnell und unbemerkt vom Fahrer. Benziner und Diesel: Ab 29.490 Euro Kommen wir zu einem weiteren wichtigen Punkt: dem Preis. Diesel und Benziner kosten als 2WD 29.490 Euro. Für den 2.7 V6 GLS 4WD sind 32.490 Euro fällig, der 2.2 CRDi GLS 4WD ist ab 31.990 Euro zu haben. Bei der Konkurrenz greift man da schon tiefer in die Tasche: Ein Kia Sorento 3.5 EX ist beispielsweise ab 36.165 Euro zu haben und ein BMW X3 2.5i kostet 39.150 Euro.

Fazit

Vergleicht man den Santa Fe mit seinem Vorgänger, ist den Designern ein Quantensprung geglückt. Wesentlich souveräner und eleganter kommt der SUV daher und punktet mit einer klaren Linienführung. Hinzu kommt das wertigere Interieur mit optionaler Lederausstattung und weiteren Annehmlichkeiten. Insgesamt betrachtet ist der neue Santa Fe eine Empfehlung für alle, die einen eleganten SUV suchen, aber nicht zu viel Geld ausgeben wollen. Dass das Fahrverhalten nicht unbedingt auf Sportlichkeit optimiert wurde, ist hinsichtlich des vergleichsweise niedrigen Preises sicherlich zu verschmerzen. (hd)

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