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Hyundai Sonata Limousine (2005–2010)

Alle Motoren

2.4 (162 PS)

4,3/5 aus 8 Erfahrungen
Leistung: 162 PS
Ehem. Neupreis ab: 24.990 €
Hubraum ab: 2.359 ccm
Verbrauch: 8,5 l/100 km (komb.)

3.3 V6 (235 PS)

5,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 235 PS
Ehem. Neupreis ab: 28.440 €
Hubraum ab: 3.342 ccm
Verbrauch: 10,1 l/100 km (komb.)

2.0 (165 PS)

5,0/5 aus 3 Erfahrungen
Leistung: 165 PS
Ehem. Neupreis ab: 24.290 €
Hubraum ab: 1.998 ccm
Verbrauch: 7,7 l/100 km (komb.)

3.3 V6 (250 PS)

0/0
Leistung: 250 PS
Ehem. Neupreis ab: 29.790 €
Hubraum ab: 3.342 ccm
Verbrauch: 9,9 l/100 km (komb.)

2.0 CRDi (140 PS)

3,9/5 aus 5 Erfahrungen
Leistung: 140 PS
Ehem. Neupreis ab: 26.790 €
Hubraum ab: 1.991 ccm
Verbrauch: 6,1 l/100 km (komb.)

2.0 CRDi (150 PS)

3,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 150 PS
Ehem. Neupreis ab: 25.790 €
Hubraum ab: 1.991 ccm
Verbrauch: 6,0 l/100 km (komb.)
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Hyundai Sonata Limousine (2005–2010)

Hyundai Sonata 2.4 GDI - Auswärtsstärke
Autoplenum

Hyundai Sonata 2.4 GDI - Auswärtsstärke

In den USA ist der Hyundai Sonata überaus erfolgreich gestartet und auch der russische Markt scharrt bereits mit den Hufen. In Deutschland bleibt die sehenswerte Mittelklasselimousine außen vor.

Bisher waren die Sonata-Generationen in Deutschland alles andere als Bestseller. Hierzulande sind die umtriebigen Koreaner stattdessen mit SUV und Kleinwagen erfolgreich. Das sieht in den USA ganz anders aus. Hier ist der neue Sonata mit Abstand das erfolgreichste Hyundai-Modell. Allein im Monat August 2010 wurden von ihm mehr als 21.000 Fahrzeuge verkauft. Nach Deutschland soll die neue Sonata-Generation erst später kommen. Hier soll es ab Juni 2011 nur eine Kombiversion unter der Bezeichnung Hyundai i40 CW geben. Die Limousine soll Ende 2011 nachfolgen. Geplant sind zwei Direkteinspritzer-Benziner mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum sowie ein 1,7 Liter großer Commonrail-Diesel mit drei Leistungsstufen. Die beiden i40-Modelle sind unter anderem mit Xenon-Scheinwerfern, Spurhalteassistent und Start-Stopp-Automatik ISG ausgestattet.

Der neue Sonata ist nach dem Tuscon / ix35 das zweite Modell aus dem Konzernprogramm 24/7, bei dem in den nächsten 24 Monaten sieben neue Hyundai-Modelle vorgestellt werden sollen. Der Sonata der Generation sechs kommt deutlich emotionaler als bislang daher. Geschwungene, fast schon muskulöse Formen schneiden alte optische Zöpfe ab. Die neue Generation des Sonata darf daher mehr riskieren. Weit in Motorhaube und Kotflügel gepfeilte Scheinwerfer, ein schmucker Hüftschwung über den Radhäusern und eine markante Falz in Höhe der Türgriffe kennzeichnen das Mittelklassemodell. Auf Wunsch gibt es den coupéhaften Viertürer mit 18-Zoll-Felgen. Insbesondere die starken Konkurrenzmodelle Toyota Camry, Chevrolet Impala / Lacrosse und den neuen VW Jetta soll der sehenswerte Sonata ins Visier nehmen.

Als Antrieb im 4,82 Meter langen Sonata dient ein 2,4 Liter großer Benziner mit 147 KW / 200 PS. Zeitnah sollen ein zwei Liter großer Vierzylinder-Turbo und ein Hybridantrieb folgen. Der 2,4 Liter große Vierzylinder mit direkter Benzineinspritzung ist mit seinen 250 Nm maximalen Drehmoment ein ruhiger Vertreter seiner Zukunft. So lange der Vierventiler im niedertourigen Bereich unterwegs ist, schlägt er sich wacker. Gerade in Verbindung mit der wenig überzeugenden Sechsgang-Automatik wirkt er mitunter jedoch sanft- und kraftlos. Die 200 PS merkt man ihm allenfalls bei höherem Autobahntempo an. Elektronisch wird bei 210 km/h abgeriegelt. Den Spurt 0 auf 100 km/h schafft der Fronttriebler mit lautem Motorengeräusch in acht Sekunden. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei rund neun Litern Super auf 100 Kilometern. Nicht viel mehr soll das Topmodell Hyundai Sonata 2.0 Turbo mit 274 PS verbrauchen, der auf dem US-Markt zumeist gegen ähnlich starke Sechszylinder antritt.

Das Fahrwerk des Hyundai Sonata setzt ganz auf Komfort. Lange Bodenwellen schluckt der Koreaner souverän; bei kurzen Wellen kann es dagegen schon einmal ungemütlicher für die Insassen werden. Überaus angenehm fährt sich die direkte Lenkung, die weit mehr als das träge Automatik-Getriebe überzeugen kann. Der 1,5 Tonnen schwere Fronttriebler neigt bei flotter Fahrweise zum deutlichen Untersteuern. Fahr- und Windgeräusche sind angenehm niedrig.

Das Platzangebot des Sonata liegt auf gutem Mittelklasseniveau. Die vordere Sitzposition ist jedoch nicht nur für groß gewachsene Personen zu hoch. Zudem gibt es auf der Beifahrerseite keine Höhenverstellung. Dafür gibt es Dank des 2,80 Meter langen Radstandes auch im Fond ausreichend Bein- und Schulterfreiheit. Allein die abfallende Dachlinie schränkt den Komfort für Trägerinnen einer Hochsteck-Frisur spürbar ein. Angenehm: auf allen vier Sitzplätzen gibt es beim Limited-Modell eine Sitzheizung. Serienmäßig ist das große Schiebedach. Die gut platzierten und hell illuminierten Anzeigen, Schalter und Bedienelemente sorgen ebenfalls für einen angenehmen Innenraum. Für 2.100 Dollar Aufpreis ist ein Multimedia- und Navigationssystem verfügbar. Der 460 Liter große Laderaum lässt sich durch Umklappen der geteilten Rückbank üppig vergrößern. Der Basispreis für den Hyundai Sonata liegt in den USA bei rund 19.000 Dollar (15.000 Euro). Die edle Limited-Version mit Ledersitzen, Soundsystem, Klima- und Getriebeautomatik und vierfacher Sitzheizung kostet 25.295 Dollar (20.000 Euro). Ganz nebenbei im Preis enthalten: eine Zehn-Jahres-Garantie bis 100.000 Meilen.

Hyundai Sonata 2.4 GDI - Doppelt hält besser
Autoplenum

Hyundai Sonata 2.4 GDI - Doppelt hält besser

In Korea feierte der neue Hyundai Sonata bereits vor gut zwei Monaten seine offizielle Weltpremiere. Auf der Los Angeles Autoshow wurde nochmals nachgefeiert – nicht nur der neue Sonata.

Gerade in den Vereinigten Staaten will Hyundai mit der neuen Stufenhecklimousine den Hauptkonkurrenten Honda und Toyota ihre Kunden abjagen. Kernmodell der Marke soll der neue Sonata sein. Erst Anfang 2011 dürfte der neue Sonata dann auch nach Deutschland kommen – zunächst als Kombiversion. Hyundai hat in den USA gerade einen Lauf. Trotz schwieriger Zeiten in der Automobilwirtschaft wurde der Marktanteil der nach wie vor aufstrebenden Koreaner um ein Drittel auf über vier Prozent gesteigert. Zudem kann sich der Konzern seit kurzem damit rühmen, die sparsamsten Fahrzeuge der USA zu bauen. Durchschnittlich hat ein Hyundai eine Reichweite von knapp über 30 Meilen pro Gallone. Das sind umgerechnet nicht einmal acht Liter auf 100 Kilometer. Das reicht in den USA für Platz eins – vor so wichtigen Herstellern wie Toyota, Suzuki oder Volkswagen.

Eines der wichtigsten Autos auf dem US-Markt ist dabei der Hyundai Sonata. Seit Mitte der 80er Jahre er ein klassisches, geradezu langweiliges Stufenheck-Modell. Unauffälliger Auftritt, keine nennenswerten Schwächen und kein besonderes Image – nicht mal ein langweiliges. Eine von diesen Limousinen, die zum fairen Preis viel Platz, Komfort und ordentlich Leistung bieten – abseits jeder Emotionalität. Im Motorenangebot ist in Deutschland neben einem Zweiliter-Benziner und einem Zweiliter-Diesel sogar ein V6-Motor mit 250 PS.

Der neue Sonata ist nach dem Tuscon (Europa-Version: ix35) das zweite Modell aus dem Konzernprogramm 24/7, bei dem in den nächsten 24 Monaten sieben neue Hyundai-Modelle vorgestellt werden sollen. Der Sonata Generation sechs kommt deutlich emotionaler als bislang daher. Geschwungene, fast schon muskulöse Formen schneiden alte Zöpfe ab. So will sich der Sonata des Jahres 2010 von seinem gefährlichsten US-Gegenspieler, dem scheinbar unbezwingbaren Toyota Camry, abgrenzen. Der eilt in den USA seit Jahren von Verkaufserfolg zu Auszeichnung und gilt als beste Mittelklasselimousine. Die neue Generation des Sonata darf wohl auch daher optisch mehr riskieren. Weit in Motorhaube und Kotflügel gepfeilte Scheinwerfer, ein schmucker Hüftschwung über den Radhäusern und eine markante Falz in Höhe der Türgriffe kennzeichnen das neue Modell. Auf Wunsch gibt es den Viertürer sogar mit 18-Zoll-Felgen.

Der Wagen, dessen Entwicklung vier Jahre in Anspruch nahm, trägt die interne Bezeichnung „YF“. Er wird zumindest in den USA und Asien weiter Sonata heißen. Als Antrieb dient ein 2,4 Liter großer Benziner mit Direkteinspritzung und 200 PS. Im kommenden Jahr folgen ein zwei Liter großer Vierzylinder-Turbo und ein Hybridantrieb. Neu an Bord ist bei allen Modellen ein Sechsganggetriebe – wahlweise manuell oder automatisch. Der Verbrauch soll bei rund acht Litern Super auf 100 Kilometern liegen. Der neue Hyundai Sonata ist optional mit einem mehrteiligen Panorama-Sonnendach sowie mit dem obligatorischen Multimedia- und Navigationssystem verfügbar. Außerdem ist ein Diebstahl-Überwachungssystem an Bord, dessen Satellitenverbindung auch zur Übertragung von Wartungsinformationen an die Hyundai-Zentrale genutzt werden kann. Die europäischen und insbesondere deutschen Kunden müssen noch länger warten.

Nur günstig oder mehr? Hyundai Sonata 3.3 V6 im Test
auto-news

Nur günstig oder mehr? Hyundai Sonata 3.3 V6 im Test

Haar, 8. Januar 2009 - Seit 2005 ist die aktuelle Baureihe des Hyundai Sonata auf dem Markt. Im hart umkämpften Segment der Mittelklasse-Limousinen tut sich der Koreaner jedoch schwer: Im Jahr 2007 wurden davon nur 640 Neuwagen in Deutschland verkauft. Ein Facelift soll dem Sonata mehr Attraktivität verleihen. Wir sind die Topvariante gefahren, den 3.3 V6.

Biederer Auftritt Äußerlich kommt auch der neue Sonata relativ bieder daher. Ein Hingucker ist er nicht. Man würde den koreanischen Designern etwas mehr Mut wünschen - der kompakte i30 weist da den richtigen Weg. Die Veränderungen an der Karosserie des Sonata sind eher dezent: Vorne gibt's einen größeren, stärker akzentuierten Grill, modifizierte Scheinwerfer und größere Lufteinlässe unter dem Stoßfänger. Dazu kommen mehr Chromapplikationen. Hinten sind die Unterschiede nur bei genauem Hinschauen zu erkennen: leicht veränderte Heckleuchten und neue Stoßfänger.

Hinten Platz für drei Deutlich mehr hat sich im Innenraum getan. Neu gestaltet präsentiert sich das Armaturenbrett. Auch wenn immer noch Hartplastik dominiert, so ist das Cockpit nicht nur übersichtlicher und funktionaler, sondern auch um einiges schicker geworden. Vor allem die Mittelkonsole wirkt harmonischer. Die Bedienbarkeit der Klimaanlage wurde optimiert und die Audioanlage besser integriert. Das Platzangebot fällt großzügig aus. Mit 4,80 Meter Außenlänge misst der Koreaner immerhin dreieinhalb Zentimeter mehr als ein VW Passat und nur vier Zentimeter weniger als ein 5er-BMW. Das wird auch im Innenraum deutlich. Vorne könnten die Sitze etwas mehr Seitenhalt bieten, hinten gibt es ausreichend Raum für Kopf und Beine. In Erinnerung an eigene Kindheitstage als jüngstes von drei Geschwistern freut sich der Tester zudem darüber, dass die Rückbank des Sonata tatsächlich für drei Personen ausgelegt ist: Auch in der Mitte sitzt man passabel. In vielen Autos dient dieser Platz ja nur noch zum Auflegen der Armlehne.

Kein Gepäckraumöffner am Heck Mit 523 Litern fasst der Kofferraum des Sonata sogar drei Liter mehr als der einer BMW 5er Limousine. Die Rücksitzlehnen lassen sich asymmetrisch umlegen, die kleine Durchladeöffnung schränkt die Transportmöglichkeiten allerdings ein. Apropos Kofferraum: Ärgerlich ist, dass es zum Öffnen der Klappe keinen Knopf am Heck gibt. Der Fahrer benötigt also entweder den Schlüssel oder er muss den Schalter im Cockpit betätigen. Fürs Schließen des Deckels vermissen wir zudem einen Zuziehgriff.

Kraftvoller Vortrieb Überarbeitet wurde auch das 3,3-Liter-Benziner-Triebwerk. Der Sechszylinder leistet statt bisher 235 nun 250 PS. Damit lässt sich die 1.659 Kilogramm schwere Limousine durchaus kraftvoll über den Asphalt bewegen. Der Sonata beschleunigt gleichmäßig und ohne große Schwächen. 7,7 Sekunden gibt Hyundai für den Spurt auf Tempo 100 an. Die Höchstgeschwindigkeit liegt - unverändert zum alten Modell - bei 230 km/h. Bei hohen Drehzahlen heult der Motor etwas laut auf. Außerdem treten bei höheren Geschwindigkeiten starke Windgeräusche auf.

Nur mit Automatik Der 3.3 V6 ist ausschließlich in Kombination mit einem fünfstufigen Automatikgetriebe erhältlich. Dieses verhindert leider, dass das Fahrerlebnis harmonischer ausfällt. Vom Fuß wird viel Gefühl verlangt: Gibt man nämlich zu viel Gas, bewegt sich der Koreaner ruckartig und etwas heftig von der Stelle. Neben dem D-Modus gibt es keine Möglichkeit, die Schaltcharakteristik zu verändern - beispielsweise durch einen Sportmodus. Wird der Gang manuell per Tiptronic gewechselt, muss eine erhebliche Schaltverzögerung in Kauf genommen werden. Aufgrund der beschriebenen Symptome ist sportliches Fahren daher nur bedingt möglich, sofern Sonata-Fahrer dies überhaupt wünschen.

Stärker europäischen Bedürfnissen angepasst Der Verbrauch liegt laut Hersteller bei durchschnittlich 9,9 Liter je 100 Kilometer. Wir bewegten uns bei unseren Ausfahrten bei realistischer erscheinenden Werten zwischen elf und zwölf Liter. Das Fahrwerk wurde durch modifizierte Stoßdämpfer, Federn und Stabilisatoren stärker europäischen Bedürfnissen angepasst, lässt Hyundai wissen. Die Abstimmung fällt ziemlich weich und damit meist komfortabel aus. Große Unebenheiten aber werden umso deutlicher an die Passagiere übertragen.

Tolles Preis-/Leistungsverhältnis Der Sonata ist in der Basisversion als Zweiliter-Benziner ab 24.290 Euro erhältlich. Unser Testwagen in der Topausstattung Premium kostet mindestens 32.290 Euro und folgt einer von vielen Asiaten bekannten erfreulichen Aufpreispolitik. So können lediglich ein Glasschiebdach und eine Metalliclackierung den Preis verteuern, alles andere gibt's inklusive: Dazu gehören eine Alarmanlage, Parksensoren hinten, ein USB- und ein iPod-Anschluss, eine Klimaautomatik sowie Ledergestühl. Gar nicht erhältlich sind jedoch ein Navigationssystem und Xenon-Scheinwerfer. Im Preis-/Leistungsverhältnis ist der Sonata in der Mittelklasse nahezu unschlagbar: Für einen Skoda Superb 3.6 FSI V6 4x4 sind mindestens 34.790 Euro fällig, der VW Passat 3.2 V6 FSI 4Motion - beide mit Sechsgang-DSG - schlägt sogar mit 37.250 Euro zu Buche.

Fazit

Der überarbeitete Sonata ist ein wenig schicker geworden. Dennoch bleibt er bieder und behäbig. Das Platzangebot ist großzügig, der Komfort ordentlich. Der 3,3-Liter-Benziner leistet gute Arbeit, doch das damit kombinierte Automatikgetriebe müsste harmonischer arbeiten. Im Preis-/Leistungsverhältnis ist der Sonata 3.3 V6 fast unschlagbar - die Konkurrenten sind deutlich teurer. Allerdings wird auch der neue Sonata nur Kunden ansprechen, die auf Anmutung, Ambiente und Image keinen Wert legen. Für diese Käuferschicht ist der Koreaner sicher keine schlechte Wahl. Das 3,3-Liter-Triebwerk mit 250 PS dürfte in diesen Fällen dann allerdings überdimensioniert sein.

Testwertung

3,5/5

Praxistest: Hyundai Sonata 2.0 CRDi - Wind aus Nordost
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Praxistest: Hyundai Sonata 2.0 CRDi - Wind aus Nordost

Die meisten Winde haben eine feste Richtung. Und wer meint, dass der Passat nur aus Wolfsburg wehen kann, der irrt. Auch Asien hat seinen Passat. Der immer stärker werdende Wind aus Fernost heißt Sonata und kommt von Hyundai.

Winde begeistern nicht nur Segler oder Kinder, die ihren Drachen steigen lassen wollen. Was wäre ein herbstlicher Spaziergang an der Nordseeküste ohne eine steife Brise? Oder ein Sonnentag am Golf von Mexico ohne frischen Wind? Der VW Passat gilt seit den 70er Jahren als beständiger Wind aus Wolfsburg. Sierra, Vectra, Ascona, Accord oder 407 – niemand konnte daran bisher ernsthaft ändern. Doch auch wenn sich die aktuelle Passat-Generation prächtig verkauft: Für viele hat sich der Wolfsburger preislich zu weit nach oben verabschiedet. Genau in diese Lücke stößt der Hyundai Sonata. Die aktuelle Generation will gerade auf dem europäischen Mittelklassemarkt glänzen.

Beim Design präsentiert sich der 4,80 Meter lange Sonata weitgehend unauffällig. Gerade in diesem Segment ist das aber eher ein Mittel zum Erfolg. Denn die Kundschaft aus beruflichen Kilometerfressern und soliden Mittelstandsfamilien will in den seltensten Fällen ein Fahrzeug, mit dem man an jeder Ecke auffällt wie mit einem Zirkuswagen.

Der Hyundai Sonata sieht dennoch modern und betont international aus. Kein Wunder: Er soll weltweit punkten. Pseudo-barocke Formen wie bei den Sonata- oder Santa-Fe-Generationen vergangener Jahre hat Hyundai rigoros ausgemerzt. Die Fahrzeuge sind längst viel mehr als nur billig, gelten gerade für die europäischen Volumenhersteller inzwischen als gefährliche Konkurrenz. In seinem Heimatland Korea ist der Sonata seit seiner Markteinführung das meistverkaufte Fahrzeug der Mittelklasse. Gebaut wird er übrigens nicht nur in Asien, sondern in einem eigens errichteten Produktionswerk im US-Bundesstaat Alabama. Das Außendesign ist voll auf internationaler Höhe und auch die Triebwerke sind längst in Europa angekommen. Benziner sind nach wie vor wichtig, doch ohne Diesel geht in dieser Klasse hierzulande überhaupt nichts mehr. Angesichts der Benzinalternativen mit 2,4- oder 3,3-Litern-Hubraum fällt der Griff zur Dieselversion Sonata 2.0 CRDi denn auch leicht. Der Commonraildiesel ist sorgsam gekapselt und leistet 103 kW/140 PS. Auch wenn viele Konkurrenzmodelle in den vergangenen Monaten auf 170 PS aufgebohrt haben, ist man mit dieser Leistung und den daraus resultierenden 305 Nm Drehmoment ab 1.800 U/min trotz 1,7 Tonnen Leergewicht gut unterwegs.

Der asiatische Fronttriebler kann eine kleine Anfahrschwäche allerdings nicht überspielen. Und die lange Abstufung des manuellen Sechsgang-Getriebes wird Fahrdynamiker kaum beeindrucken können. Doch wer braucht schon ernsthaft mehr als ein Spurtvermögen von 0 auf 100 km/h in 10,6 Sekunden? Oder eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 203 km/h? Die Schaltwege sind lang, aber so lässt man die rechte Hand eben öfter mal am Steuer. Aus dem Drehzahlkeller geht es munter hoch bis aufs gewünschte Tempo. Bei nasser Fahrbahn nervt das Drehmoment, das bei der Lenkarbeit viel zu sehr mitmischen will. Der Sonata 2.0 CRDi verfügt gemäß Klassenstandard über Euro-4 und einen Partikelfilter. Er könnte jedoch etwas sparsamer unterwegs sein. Im Praxistest lag die Werksvorgabe mit 6,1 Litern Diesel auf 100 Kilometer in weiter Ferne. Durchschnittlich liefen mindestens sieben Liter durch die Hochdruck-Einspitzdüsen. Mit 70 Litern Tankvolumen ist die Durchquerung der Republik jedoch kein Problem.

Zur Aufenthaltsqualität auf längeren Strecken trägt die ab Werk ziemlich komplette Serienausstattung bei. Doch auch wenn sich der Sonata bemüht – der Unterschied zur europäischen und gerade deutschen Konkurrenz ist innen immer noch deutlich. Die Verstellbereiche von Sitzen, Kopfstützen, Gurten und Lenkrad sorgen gerade bei groß gewachsenen Personen für Abstriche. Die vollelektrischen Ledersitze sind bequem, eine Spur zu weich und etwas mehr Seitenhalt würde nicht nur bei der Kurvenhatz erfreuen, die in dieser Klasse sowieso keine Rolle spielt. Leider kann die Haptik von Kunstoffen und Leder nicht überzeugen. Die Instrumente lassen sich tagsüber und bei Dunkelheit sehr gut ablesen, wirken ebenso wie die anderen Schalter und Bedienelemente jedoch lieblos. Dafür genießt man Platz im Überfluss.

Der Radstand von 2,73 Metern sorgt dafür, dass auch Erwachsene in diesem Fond ihre Freude haben – vorausgesetzt sie können sich mit den viel zu kurzen Kopfstützen arrangieren. Der mächtige Kofferraum schluckt beeindruckende 523 Liter. In diesen Dimensionen war man früher nur mit einem Passat unterwegs. Komfort heißt beim Sonata nicht nur Ledersitze, abblendbare Spiegel und ein Soundsystem, sondern auch Klimaautomatik, Pollenfilter und elektrische Spiegel. Sicherheitstechnisch ist der Koreaner mit ABS, ESP, Nebelscheinwerfern, sechs Airbags und Isofix-Halterungen ausgestattet.

Schon nach wenigen Kilometern wird klar, dass der Sonata den Reisekomfort über alles stellt. Das Fahrwerk sorgt für eine gute Straßenlage, die Federung bügelt Unebenheiten souverän glatt und selbst die früher oft zu bemängelnde Schwammigkeit ist - Vergangenheit. Allein das Lenkrad lässt nicht nur ein paar Bedienknöpfe für Bordcomputer und Radio vermissen, sondern vermittelt auch nicht genügend Kontakt zur Fahrbahn. In der City würde man sich zudem etwas mehr Wendigkeit wünschen. Der Wendekreis hatte bei den Tests einen Durchmesser von über zwölf Metern – das spürt man nicht nur in engen Gassen.

Den Einstieg in die Dieselwelt des Hyundai Sonata 2.0 CRDi GLS gibt es ab 26.290 Euro. Auch ein Anzeichen dafür, dass billige Koreaner längst der Vergangenheit angehören. Für Qualität und Ausstattung muss man längst seinen – wenn auch fairen - Preis zahlen. Eine gute Wahl ist das Komfortpaket, das für 2.050 Euro elektrische Ledersitze, Sitzheizung und Einparkhilfe kombiniert. Vermißt habren wir allerdings mindestens zwei Details, die in keiner Aufpreisliste mehr fehlen sollten: Weder Xenonlicht noch ein Navigationssystem sind ab Werk verfügbar. Kann der Händler die fehlende Routenführung noch mit einer Nachrüstlösung ausgleichen, so funktioniert das beim anderswo längst etablierte Xenonlicht nicht.

Geräumiges Reise-Mobil: Der neue Hyundai Sonata 2.4
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Geräumiges Reise-Mobil: Der neue Hyundai Sonata 2.4

Freiburg, 5. September 2005 – Mit einem selbstbewussten Gesichtsausduck startet der neue Hyundai Sonata in die Mittelklasse. Der Preis des Hyundai klingt interessant: 22.990 Euro kostet das 162 PS starke Einstiegsmodell 2.4 GLS. Doch ist der Sonata nur ein Billigheimer oder eine gute Alternative in seiner Klasse? Wir haben ihn getestet. Hübsch geschnitten Der neue Sonata ist in der fünften Generation eine schnittige Limousine geworden. Die klassische Stufenheckform wirkt elegant und strahlt fast ein wenig Understatement aus. Dieses funktionale Bild setzt sich im Cockpit fort: Die Instrumente sind klar und übersichtlich gegliedert, die Bedienung der serienmäßigen Klimaautomatik in der Mittelkonsole ist dank weniger Tasten und Knöpfe sehr simpel. Hochwertige Materialanmutung Das gefällt uns: Die Materialanmutung im Interieur ist im Vergleich zu früheren Modellen wesentlich hochwertiger geworden. Ein wenig deplatziert wirkt allerdings das DIN-Radio im oberen Teil der Armaturentafel: Hier wäre Platz für ein Farbdisplay. Das soll es in den Modellen für den koreanischen Markt auch geben – für Deutschland wird diese Option nicht angeboten.

Ledersitze im Options-Paket Wir nehmen auf bequemen Ledersitzen Platz. Das Gestühl lässt sich für den Fahrer elektrisch einstellen, beide Sitze sind beheizbar. Diese angenehmen Features bekommt man, wenn man das Comfort-Paket für 1.990 Euro ordert. Bequemer Reisewagen Auch die Fondpassagiere sind komfortabel und mit genügend Raum für Knie und Kopf untergebracht. Der Sonata qualifiziert sich nicht zuletzt auch durch den 523-Liter-Kofferraum zum empfehlenswerten Reisewagen für lange Strecken. 162-PS-Einsteiger Derzeit wird als Einstiegsmotor ein 162 PS starkes 2,4-Liter-Aggregat angeboten. Die Maschine entstammt der Kooperation mit DaimlerChrysler und Mitsubishi. Dieser „Weltmotor“ leistet im Sonata eine gute Arbeit, dürfte aber bei höheren Drehzahlen gern leiser sein. Dafür sprintet er von unten recht munter los und erreicht nach kurzen 8,9 Sekunden den Hunderter-Strich und dann eine Spitze von 212 km/h. Diese Werte gelten in Verbindung mit der knackigen Fünfgang-Schaltung. ESP in Serie Das Fahrwerk punktet mit genügend Komfort und einer dennoch straffen Auslegung. Auch die Sicherheit kommt nicht zu kurz: Das ESP ist beim Sonata serienmäßig an Bord.

Fazit

Der neue Hyundai Sonata ist eine schnittige Limousine geworden, die in der Mittelklasse Freunde finden wird. Dass man für relativ wenig Geld relativ viel Ausstattung in einem geräumigen Mobil bekommt, wird Leute begeistern, die gern weite Strecken bequem zurücklegen möchten. (hd)
Hyundai Sonata 3.3 V6 im Test: Wenn Image keine Rolle spielt
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Sonata 3.3 V6 im Test: Wenn Image keine Rolle spielt

Neckarsulm, 7. Juli 2005 – Vernunftkäufer, Asien-Freunde und V6-Liebhaber aufgepasst: Der Hyundai Sonata wird jetzt von einem neu entwickelten 3,3-Liter-Aggregat in V-Form befeuert. Mit 235 Pferdestärken und Automatik sucht die koreanische Antwort auf Passat und Co. ab sofort seine Käufer auch in Deutschland. Und zum Ende des Jahres wird die Jagd auf Kundschaft noch verschärft: Denn dann verführt der Sonata auch mit Diesel-Power.

Alles an seinem Platz Wer im Sonata Platz nimmt, findet sich sofort zurecht. Alle Instrumente sind da, wo man sie erwartet. Deutsche Hersteller verwenden vielleicht farblich ansprechendere Materialien, hässlich ist das Einheitsgrau im Sonata aber keineswegs. Weniger attraktiv und zudem billig wirkt indes das Radio. Es will nicht so recht in das nach Höherem strebende Cockpit passen. Diesen Anspruch erfüllen jedoch die vorderen Sitze ausgezeichnet. Sie bieten ausreichenden Seitenhalt und die elektrische Sitzverstellung lässt sich umkompliziert bedienen. Das Lenkrad ist längs- und neigungsverstellbar und somit findet wohl jeder Fahrer eine bequeme Sitz- und Fahrposition. Auch in der zweiten Reihe reist es sich recht bequem. Drei höhenverstellbare Kopfstützen und Dreipunkt-Gurte für jeden Platz machen das Reisen im Fond zudem sicherer.

Sehr umfangreiche Serienausstattung In der Preisliste des neuen Sonata-Topmodels finden sich beim Punkt Zusatzausstattung lediglich drei Positionen. Die Auflistung der Serienausstattung ist dafür umso länger. Angefangen bei elektrischen Fensterhebern für vorn und hinten, über eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung bis zur Klimaanlage kommt der 3.3 V6 sehr komplett daher. Ferner schreckt eine Alarmanlage Diebe ab und Nebelscheinwerfer leuchten bei trüber Sicht den Weg.

Seidiger Motor mit Biss beim Selbstschalten Los geht es: Den Wahlhebel der Fünf-Stufen-Automatik auf „D“ geschaltet und aufs Gas getreten, bequemt sich der Sonata in einen wenig spektakulären Trapp. Selbst bei durchgetretenem Pedal versteckt der Motor seine 235 PS vorbildlich. Die Automatik lässt es lieber ruhig angehen. Also ist relaxen und entspanntes Dahingleiten angesagt. So macht die Mittelklasse-Limousine dann auch richtig Freude. Der Motor ist stets präsent, stört aber nicht. Wozu das neu entwickelte Herz des unauffälligen Koreaners sowohl akustisch wie auch sportlich fähig ist, offenbart sich erst beim Wechsel des Wahlhebels in den manuellen Modus. Dem Fahrer obliegt dann selbst der Gangwechsel. Nur bei zu heftigen Drehzahlorgien schreitet die Automatik rettend ein. Bringt man Gaspedal und Bodenblech im manuellen Modus nah zueinander, sprintet die Limousine ungeahnt nach vorne.

Manuelle Gangwechsel machen mächtig Freude
Wer die fünf Gänge richtig ausfährt, der ist verwundert, wie spritzig der Motor sein kann. Das V6-Aggregat zeigt jetzt auch akustisch sein Temperament und begleitet den Wagen lautstark durch die Beschleunigungsorgie. In nur 7,7 Sekunden schiebt das neue Herz den sympathischen Koreaner auf Tempo 100. Bei gefühlt deutlich schnelleren 230 km/h ist Schluss. Besonders die Beschleunigung und schnell durchfahrene Kurven machen richtig Laune und lassen den Topspeed in den Hintergrund treten. Der angegebene Verbrauch von 10,1 Litern ist natürlich bei solch sportlicher Gangart nicht einzuhalten.

Technik und Sicherheit Das neu entwickelte V6-Aggregat aus Leichtmetall schöpft seine Kraft aus 3,3 Litern Hubraum. Der 24-Ventiler stellt sein maximales Drehmoment von 304 Newtonmetern bei 3.500 Umdrehungen in der Minute zur Verfügung und zieht munter bis über 6.000 Umdrehungen weiter. Kritikpunkt: Auf der Abgasseite erfüllt der Motor lediglich die Euro-3-Norm. Deutlich mehr Mühe als bei der Einhaltung der Abgas-Normen, hat sich Hyundai indes bei der Sicherheitsausstattung gegeben: Sechs Airbags beschützen Front- und Fondpassagiere. ESP und ABS sorgen für aktive Sicherheit und Isofix-Kindersitzbefestigungen halten auf den hinteren Sitzen das Gestühl der Kleinen fest. Außerdem hat der Beifahrersitz eine Belegungserkennung und der entsprechende Airbag ist deaktivierbar.

Großer V6 zum Preis eines Vierzylinders Preislich ist der Sonata 3.0 V6 eine echte Kampfansage an die Konkurrenz aus Asien. Von den Preisen deutscher Marken mal ganz zu schweigen. Für vergleichsweise bescheidene 26.490 Euro wechselt die gut ausgestattete Limousine den Besitzer. Ein deutlich schwächer motorisierter Mazda 6 mit Vierzylinder kostet 26.100 der Honda Accord gar 28.300 Euro. Der Hyundai-Kunde bekommt für sein Geld zwar auch keinen Prestige-Träger a là Audi A4 oder VW Passat, aber ein durchaus überzeugendes Fahrzeug. (jk)

Fazit

Wem Image und Prestige nicht so wichtig sind, der bekommt mit dem Sonata 3.3 V6 eine echte Alternative zum bisher Bekannten. Die Nase des Koreaners ist bestimmt keine Offenbarung, das Heck ist keine Augenweide, das Gesamtkonzept aber kann voll überzeugen.

Der seidig laufende V6 lässt sich im Automatik-Modus lange bitten, versprüht jedoch lässige Gelassenheit. Wer es darauf anlegt, kann den 3,3-Liter-Motor aber auch gewaltig scheuchen. Werden die Gänge manuell gewählt und voll ausgefahren, stürmt die Limousine ordentlich nach vorne und lässt alle Zurückhaltung fallen. Erst bei Tempo 230 ist Schluss.

Der Innenraum des Honda-Accord-Konkurrenten gefällt und wirkt recht hochwertig. Alles ist an seinem Platz und auch in der zweiten Reihe kann man längere Strecken genießen. Der Kofferraum ist mit einem Volumen von 523 Litern relativ groß ausgefallen und auch die Zuladung von zirka 450 Kilogramm kann sich sehen lassen.

Weitere Hyundai Limousine

Alternativen

Hyundai Sonata Limousine (2005–2010)