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Testbericht

Jens Meiners/SP-X, 14. Januar 2011

Unruhe im automobilen Oberhaus: Der Mercedes-Benz CLS 63 AMG tritt mit 386 kW/525 PS bzw. 410 kW/557 PS gegen Konkurrenten wie den Porsche Panamera Turbo und den Cadillac CTS-V an. Die entsprechenden Positionen bei Audi und BMW sind derzeit vakant: Sowohl Audi RS6 als auch BMW M5 stehen außer Produktion und harren ihrer Nachfolgemodelle.

Während der E 63 AMG noch mit dem bisherigen 6,2-Liter-V8-Saugmotor antritt, ist der CLS 63 AMG bereits mit dem neuen 5,5-Liter-V8-Biturbo ausgerüstet. Das bedeutet noch mehr Leistung (525 PS im Normalzustand, 557 PS mit dem sogenannten Performance Package), noch mehr Drehmoment (700 bzw. 800 Nm), noch bessere Fahrwerte, aber einen viel niedrigeren Verbrauch: Im EU-Zyklus fließen pro 100 Kilometer lediglich 9,9 Liter Kraftstoff durch die Piezo-Einspritzdüsen. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert 4,4 bzw. 4,3 Sekunden, die Spitze wird bei 250 km/h abgeregelt, 300 km/h sind aber auf Wunsch möglich. Dann gehört ein Fahrertraining zum Lieferumfang, an dem man tunlichst auch teilnehmen sollte.

Das CLS-Fahrwerk wurde der extrem hohen Motorleistung angepasst, die Lenkung ist präzise und direkt, der Grenzbereich liegt hoch und ist gut beherrschbar. Für sportliches Flair sorgt ein spezielles Lenkrad und ein Automatik-Wählhebel, der von der Lenksäule auf die Mittelkonsole gewandert ist. Auch die Instrumentierung wurde von AMG nochmals überarbeitet.

Der CLS 63 AMG kann fast alles - sogar der Innenraum ist geräumiger, als sein sanft abfallendes Dach es vermuten lässt. Nur eines beherrscht er nicht: Die perfekte Camouflage. Denn dank der Sonderbehandlung durch die AMG-Stilisten sieht man dieser Limousine ihre überragende Leistung schon im Stand an.

Der Mercedes-Benz CLS 63 AMG tritt mit einem neuen Motor an. Der Achtzylinder ist richtungsweisen: Mehr Kraft, mehr Drehmoment, aber weniger Hubraum und Verbrauch.

Fazit
Der Mercedes-Benz CLS 63 AMG tritt mit einem neuen Motor an. Der Achtzylinder ist richtungsweisen: Mehr Kraft, mehr Drehmoment, aber weniger Hubraum und Verbrauch.

Quelle: Autoplenum, 2011-01-14

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