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Hyundai Terracan SUV (2001–2008)

Alle Motoren

2.9 CRDi (163 PS)

3,9/5 aus 17 Erfahrungen
Leistung: 163 PS
Ehem. Neupreis ab: 26.790 €
Hubraum ab: 2.902 ccm
Verbrauch: 8,7 l/100 km (komb.)

2.9 CRDi (150 PS)

3,6/5 aus 5 Erfahrungen
Leistung: 150 PS
Ehem. Neupreis ab: 25.790 €
Hubraum ab: 2.902 ccm
Verbrauch: 8,6 l/100 km (komb.)
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Hyundai Terracan 2001 - 2008

Die erste Generation des Terracan SUVs von Hyundai wurde von 2001 bis 2008 produziert. Gerade mal eine Generation des Modells wurde hergestellt – und dennoch scheint es sehr beliebt zu sein, denn seine Fahrer bewerten es zum großen Teil gut. Die Bewertung kann sich sehen lassen, die Fahrer gaben dem SUV im Durchschnitt 3,9 von fünf erreichbaren Sternen. Insgesamt gibt es 22 Berichte über Erfahrungen mit dem Terracan, auf diese Anzahl stützt sich unser Ergebnis. Die Erfahrungsberichte bekommen wir direkt von Fahrzeughaltern und Autofahrern. Zusätzlich haben wir einen Testbericht zum Terracan SUV für dich zum Lesen. Unsere Testberichte stammen von Redakteuren, die für etablierte Auto-Magazine schreiben und helfen dir bestimmt, dir eine fundierte Meinung zu bilden.

Die Baureihe hat für diese Fahrzeugklasse ganz typische Ausmaße. Die Außenmaße der kleinsten Variante mit einer Länge von 4.700 mm, einer Höhe von 1.790 mm und einer Breite von 1.860 mm, zeigen das deutlich. Auch der Radstand von 2.750 mm sorgt für komfortable Bewegungsfreiheit im Innenraum. Den Südkoreaner gibt es mit fünf Türen und fünf Sitzen. Beim Kofferraumvolumen erwartet dich mit 1.125 Litern (bei heruntergeklappten Sitzen) ein solides Mittelmaß. So bekommst du einen bequemen Spielraum beim Zuladen. Im Normalzustand beträgt das Volumen immerhin noch 750 Liter.

Bei diesem SUV kannst du zwischen zwei Dieselmotoren wählen. Mit einem Leergewicht von 2108 kg bis 2162 kg liegt das Fahrzeug im durchschnittlichen Gewichtsbereich. Das heißt du hast hier noch einigen Spielraum beim Zuladen. Die zulässigen Anhängelasten für den Hyundai Terracan liegen bei maximal 700 kg (ungebremst) oder sogar zwischen 2.500 kg und 2.800 kg, wenn du einen Anhänger mit Bremsanlage nutzt.

Wenn du unsere Nutzer fragst, so ist der 2.9 CRDi (163 PS) die solideste Wahl. Der Motor bekam 3,9 Sterne von fünf möglichen. Zugleich ist er mit 163 PS der stärkste angebotene Motor für den Hyundai Terracan. Das entspricht einer üblichen Motorleistung in dieser Fahrzeugklasse. Weniger PS, aber einen laut Herstellerangaben geringeren kombinierten Verbrauch von acht Litern Diesel pro 100 Kilometer bietet der 2.9 CRDi (150 PS). Damit ist er leider trotzdem noch ein Schluckspecht. Je nachdem für welchen Motor du dich entscheidest, entspricht das Auto den Schadstoffklassen EU3 oder EU2 und wird sich somit mehr oder weniger schädlich auf die Umwelt auswirken. Die CO2-Emissionen variieren je nach Motorvariante von 222 g bis zu 241 g pro 100 Kilometer.

Für ein abschließendes Urteil haben wir für dich auch eine Galerie mit 32 Fotos des Terracan SUVs zusammengestellt.

Alle Tests

Hyundai Terracan SUV (2001–2008)

Vergleich: Cherokee vs. Terracan - Natur pur
Autoplenum

Vergleich: Cherokee vs. Terracan - Natur pur

Jeep Cherokee und Hyundai Terracan: Das sich noch echte Kerle, die nicht nur optisch auf Geländewagen machen. Beide halten, was sie versprechen und sind nach den jüngsten Modellpflegen besser denn je. Genau richtig für einen Vergleichstest in der Geländewagenklasse.

Über die jüngste Modellpflege kann sich vor allem der Amerikaner freuen. Der Cherokee 2.8 CRD wirkt mit der neuen Chromfront und neuen Kotflügelverbreiterungen edler als zuvor. Ansonsten ist abgesehen von leichten Retuschen optisch alles weitgehend beim alten geblieben. Der 2,8 Liter große Commonrail-Diesel verfügt ab sofort über eine variable Turbinengeometrie. Das sorgt beim Vierzylinder für mehr Leistung und weniger Verbrauch. Die laut nagelnde Geräuschkulisse stört aber nach wie vor. Die Motorleistung kann sich sehen lassen: 120 kW/163 PS und ein mächtiges Drehmoment von 400 Nm bereits bei 1.800 U/min erfreuen nicht nur Offroadfans.

Der Durchschnittsverbrauch des 4,50 m langen und über zwei Tonnen schweren Jeep soll bei 9,3 Litern auf 100 km liegen. Das Abgasverhalten ist die dunkle Seite: Derzeit ist der Jeep Cherokee nur als Euro 2 eingestuft. Erst im Herbst soll Besserung folgen und Euro 4 zur Regel werden. Neu ist auch die Sechsgangschaltung, mit der die hakelige Fünfgangbox abgelöst wird und die gut zur agilen Motorcharakteristik passt. Aus dem Drehzahlkeller geht der Commonraildiesel überaus willig zur Sache. Auf der Autobahn ist aber bei 175 km/h Ende.

Ähnlich kommt der Hyundai Terracan 2.9 CRDi daher. Nach der jüngsten Kraftkur leistet auch er 120 kW/163 PS. In Sachen Drehmoment hat der Terracan-Fahrer jedoch deutlich das Nachsehen. Doch auch die 345 Nm sind bei 1.750 U/min ein guter Wert, der besonders im unwegsamen Terrain hilft. Die Höchstgeschwindigkeit von gemessenen 173 km/h enttäuscht weniger als das müde Spurtvermögen (0 auf 100 km/h in 13 Sekunden). Im Praxistest verbrauchte der Terracan 9,5 Liter Diesel auf 100 km. Angesichts von 2,2 Tonnen Leergewicht durchaus angemessen. Doch auch hier gibt es nur Euro 3. Der Hyundai fährt sich schon aufgrund seiner größeren Dimensionen träger als der Cherokee, wenngleich man die Leistungsspritze von jeweils 13 PS bei beiden Konkurrenten deutlich spürt.

Terracan und Cherokee wollen auch im Gelände punkten. Der Allradantrieb beim Koreaner ist auch während der Fahrt zuschaltbar. Wird der Schnee höher oder der Schlamm tiefer, sorgt die gute Geländeuntersetzung für Vortrieb. Der Cherokee ist mit zwei Allradantrieben zu bekommen. Die erste Variante "Command-Trac" ist zuschaltbar. Die zweite, "Selec-Trac" verfügt über einen serienmäßigen Allradantrieb. Auch hier sorgt eine manuelle Untersetzung dafür, dass der Cherokee abseits der Straßen zu den besten SUVs gehört und den Namen Geländewagen ebenso verdient wie der Terracan. Beide bieten große Böschungswinkel und mehr als 20 cm Bodenfreiheit.

Die Fahrwerkswertung geht an den Jeep. Er hat aufgrund der ausgewogeneren Abstimmung mehr Langstreckenkomfort und schluckt Unebenheiten spürbar souveräner. Der Terracan mimt dagegen nicht nur optisch den Naturburschen. Lenkung und Bremsen könnten hier besser sein. Beide Vertreter der Offroadklasse haben Schwächen auf der Hinterachse. Dank der Starrachsen rumpelt es nicht nur bei Querfugen mächtig. Zudem bietet keiner der beiden ein Stabilitätsprogramm - es gibt allenfalls Airbags und ABS.

Auch im Innenraum wurden Hyundai Terracan und Jeep Cherokee überarbeitet. Viel ist aber nicht passiert. Die Sitze des Hyundai bieten mehr Seitenhalt und sind auf Langstrecken bequemer. Eine längere Beinauflage und mehr Verstellmöglichkeiten könnten beide vertragen. Das Platzangebot im Jeep ist schon wegen der geringeren Dimensionen etwas beengter - ohne dass jedoch Platzmangel droht. Das Kofferraumvolumen des Asiaten liegt zwischen 750 und 1.125 Liter. Der Cherokee schluckt beeindruckende 909 bis 1.951 Liter. Praktisch die separat zu öffnende Glasscheibe.

Unglücklich platziert sind beim Cherokee die Schalter für die Sitzheizungen. Sie sind nur zu ertasten. Zudem ist nach wie vor keine Klimaautomatik lieferbar - gekühlt wird manuell. Der Terracan bietet zwar eine solche Klimaautomatik. Dafür aber sind einige Bedienelemente kunterbunt über die Mittelkonsole verstreut. Und ein Lichtschalter hat am Blinkerhebel nichts zu suchen.

Der Preis für den gut ausgestatteten Hyundai Terracan 2.9 CRDi GLS liegt bei 30.990 Euro. Die 2.050 Euro teure Automatik hat zwar nur vier Stufen, ist jedoch durchaus zu empfehlen. Das sinnvolle Lederpaket mit Sitzheizung und abgedunkelten Scheiben kostet 2.090 Euro, das Becker-Navigationssystem rund 1.500 Euro. Da kann der Jeep Cherokee 2.8 CRD in der edlen Limited Version nicht mithalten. Teilelektrische Ledersitze und dunkle Seitenscheiben sind zwar ebenso Serie wie ein CD-Soundsystem. Doch 35.600 Euro sind ein sattes Aufgeld für das bessere der beiden guten Autos. Immerhin: Das Navigationssystem kostet gleichfalls rund 1.500 Euro.

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