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Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X, 28. April 2011

Erdbeerkörbchen ade, bügelfrei en vogue: Das neue Golf Cabrio verzichtet auf nostalgische Designanspielungen und lässt den charakteristischen Überrollbügel des Vorgängermodells im Technikmuseum. Stattdessen setzt man auf den versenkten, nur im Notfall ausfahrenden Überschlagschutz sowie auf die bekannte VW-Golf-Strategie: Nur nicht auffallen. Trotz des konstruktionsbedingten eigenständigen Hecks und des stärker geneigten Windschutzrahmens ist der ab dem Sommer erhältliche Viersitzer auf den ersten Blick als Golf-Familienmitglied zu identifizieren.

Anders als der etwas größere Bruder Eos verfügt das Golf Cabrio über kein Stahl-Klappdach, sondern über ein Stoffverdeck. Es lässt sich in knapp zehn Sekunden auf Knopfdruck öffnen oder schließen. Das Kofferraumvolumen beträgt 250 Liter.

Zum Marktstart stehen zwei Benziner und ein Diesel aus dem bekannten Golf-Motorenangebot zur Wahl. Einstiegsmotorisierung ist der 1,2-Liter-TSI mit 77 kW/105 PS, den es auch in der sparsamen Variante BlueMotion Technolgy gibt. Den Durchschnittsverbrauch gibt VW mit 5,9 bzw. 5,7 Litern an, das entspricht CO2-Emisionen von 139 und 132 g/km. Der 1,6-Liter-TDI mit ebenfalls 77 kW/105-Leistung begnügt sich mit 4,4 Litern (117 g/km). Beide Aggregate sind an ein Sechsgang-Getriebe gekoppelt. Beim zurzeit stärksten Angebot, dem 1,4-Liter-TSI mit 118 kW/160 PS, kommt hingegen ein Siebengang-Dopplungsgetriebe zum Einsatz.

Sonnenhungrige Interessenten müssen mindestens 23.625 Euro für den kompakten Neuling anlegen. Das sind 4.950 Euro mehr als für die vergleichbare dreitürige Golf-Limousine mit dem 1,2-Liter-TSI.

(Für die Redaktionen: Einen ausführlichen Fahrbericht sowie eine Kurzfassung erhalten Sie am Sonntag, den 1. Mai).

VW schickt das neue Golf Cabrio ins Rennen um die Gunst der sonnenhungrigen Kundschaft. Die Wolfsburger verzichten auf Retro-Gefühle, nicht aber auf einen ordentlichen Preisaufschlag im Vergleich zur Limousine.

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Fazit
VW schickt das neue Golf Cabrio ins Rennen um die Gunst der sonnenhungrigen Kundschaft. Die Wolfsburger verzichten auf Retro-Gefühle, nicht aber auf einen ordentlichen Preisaufschlag im Vergleich zur Limousine.

Quelle: Autoplenum, 2011-04-28

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