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Testbericht

Wolfgang Wieland/SP-X, 24. April 2013

Tropez. Nicht die kraftvollste, aber stets die sportlichste Version des VW Golf ist traditionell der GTI. So wundert es wenig, dass Volkswagen nur wenige Monate nach dem Verkaufsstart der siebten Golf-Generation nun auch seine Sportwagen-Ikone neu auflegt. Erstmals gibt es den Bestseller direkt zum Start in zwei Varianten mit unterschiedlichen Leistungswerten. Der wilde Wolfsburger ist ab sofort bestellbar, wird ab Mai 2013 ausgeliefert und kostet ab 28.350 Euro.
 
Zu diesem Preis bekommt man die zweitürige Version mit einem neuen 2,0-Liter-Turbobenziner und Sechsgang-Schaltgetriebe. Die Leistung beträgt mit 162 kW/220 PS exakt doppelt so viel, wie beim Marktstart der ersten Generation des GTI im Jahr 1976. Wer lieber schalten lässt, bekommt für einen Aufschlag von 1.900 Euro das Doppelkupplungsgetriebe DSG mit ebenfalls sechs Gängen. Nochmals 7 kW/10 PS mehr Leistung aus dem gleichen Vierzylinder garantiert die sogenannte „Performance“-Ausführung ab 29.475 Euro. Die dann 169 kW/230 PS sind aber nicht das wichtigste Argument für den Aufpreis von 1.125 Euro. Zusätzlich erhält man auch größere Bremsen und eine äußerst empfehlenswerte Differentialsperre an der Vorderachse.
 
Trotz der technischen Unterschiede sind die Fahrleistungen der beiden neuen GTI-Modelle nahezu identisch. Die Standardvariante beschleunigt in 6,5 Sekunden auf Tempo 100, die Performance-Version benötigt eine Zehntel weniger. Die Höchstgeschwindigkeiten liegen bei 246 beziehungsweise 250 km/h. Den Verbrauch gibt Volkswagen mit jeweils 6,0 Litern auf 100 Kilometer an, mit Doppelkupplungsgetriebe sind es 6,4 Liter. Der Vorgänger-GTI war trotz weniger Leistung noch deutlich durstiger: Mit 155 kW/210 PS Leistung verbrauchte er im Schnitt 7,3 Liter.
 
Rund 650 Euro mehr als sein Vorgänger kostet das neue Modell, dafür hat VW bei der Ausstattung ein bisschen aufgestockt. Inklusive sind zum Beispiel Xenonlicht, Klimaautomatik, Einparksensoren, Progressiv-Lenkung und 17-Zoll-Felgen. Optisch gibt sich auch der siebte seiner Art dezent, ist aber stets eindeutig als GTI zu erkennen. Zum Beispiel mit dem bekannten Wabenmuster am rot umrandeten Kühlergrill, speziellen Felgen, rot lackierten Bremssätteln, Karo-Sitzen und einem unten abgeflachten Lenkrad mit roten Ziernähten.

Für Fans ist es der einzig wahren Golf: Der GTI hat seit 1976 schon die sportlichen Ambitionen vieler Familienväter erfüllt. Jetzt gibt es den Alltagssprinter in der siebten Generation. Stärker, schneller und sparsamer als je zuvor – aber natürlich auch teurer.

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Fazit
Für Fans ist es der einzig wahren Golf: Der GTI hat seit 1976 schon die sportlichen Ambitionen vieler Familienväter erfüllt. Jetzt gibt es den Alltagssprinter in der siebten Generation. Stärker, schneller und sparsamer als je zuvor – aber natürlich auch teurer.

Quelle: Autoplenum, 2013-04-24

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