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Testbericht

Michael Specht/SP-X, 27. März 2017

Zuerst waren die Standardmodelle dran, nun erhält auch der Golf R ein Facelift. Die Top-Variante der kompakten Baureihe kommt mit leicht nachgeschärftem Design und mehr PS. Für 40.675 Euro steht der nun 228 kW/310 PS starke Allrader beim Händler.

Optisch wurde der überarbeitete R nur in Details modifiziert. Neu sind die Voll-LED-Scheinwerfer, die die bisherigen Bi-Xenon-Leuchten ersetzen. Außerdem wurde die Frontschürze überarbeitet. Dank c-förmiger Einfassungen für die äußeren Luftöffnungen, kleinen Flaps und einem neuen Lüftungsgitter wirkt das Gesicht aggressiver. Ähnlich kleinteilig wurde auch das Heck verfeinert.

Wichtiger sind die Änderungen am Antrieb. Die Leistung stieg um 10 PS auf 228 kW/310 PS, das maximale Drehmoment von 380 auf 400 Newtonmeter. Damit einher geht auch eine kürzere Sprintzeit in der Version mit DSG, die in 4,6 statt 4,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 stürmt. Beim Handschalter bleibt es unverändert bei 5,1 Sekunden, auch die Höchstgeschwindigkeit liegt wie gehabt bei 250 km/h.

Dass der Golf R schnell ist, verwundert nicht. Das Schöne an ihm aber ist seine schon fast unverschämte Souveränität. Es scheint völlig egal zu sein, in welchem Gang man sich gerade befindet, der Motor spricht sofort an und zieht mit Nachdruck los. Hinzu kommen eine Lenkpräzision und eine Kurvenfreudigkeit, die nur wenige Autos bieten. Dabei bleibt der Komfort ausgewogen, die Abrollgeräusche sind niedrig. Manchmal ein Quäntchen zu viel Lärm macht höchstens die Hochtemperatur-Titan-Abgasanlage von Akrapovic, die VW erstmals für den Golf R als Option anbietet.

Rennsportgefühl sollen auch der auf Knopfdruck aktivierbare Race-Modus (strafferes Fahrwerk, spontanere Gaspedalreaktion und schnellere Gangwechsel), das abschaltbare ESP (hat kein anderer Golf) und die Launch-Control (serienmäßig bei DSG-Getriebe) vermitteln. Passend dazu hat Volkswagen das Cockpit eingerichtet. Im Display werden Ladedruck, die Längsbeschleunigung, die Kräfte in den Kurven oder auch die abgerufene Leistung sowie die Rundenzeiten angezeigt.

Der stärkste Golf ist schon lange nicht mehr der GTI. Mit mittlerweile 310 PS ist das R-Modell weit enteilt. Und sucht sich seine Gegner längst in der Sportwagen-Liga.

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Fazit
Der stärkste Golf ist schon lange nicht mehr der GTI. Mit mittlerweile 310 PS ist das R-Modell weit enteilt. Und sucht sich seine Gegner längst in der Sportwagen-Liga.
Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2017-03-27

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