Mercedes Sprinter mit 7G-Tronic - Es hat sieben geschlagen (Kurzfassung)
Testbericht
Mercedes bietet den Sprinter als ersten Transporter neuerdings auch mit der aus dem PKW-Programm bestens bekannten Siebengang-Wandlerautomatik an. Den Verbrauchsvorteil von bestenfalls einem runden Liter je 100 km lassen sich die Schwaben mit knapp 2.400 Euro (2.010 Euro netto) vergüten. Sämtliche Motoren und Gewichtsklassen vom 210 CDI Kasten für 31.666 Euro (26.610 Euro netto) bis zum 524 Hochdach mit 3,5-Liter Sechszylinder-Benziner (49.970 Euro netto) können mit dem weit gespreizten Getriebe geordert werden. Der alte Fünfgang-Automat bleibt indes weiterhin im Programm und kostet lediglich 1.678 Euro Aufpreis. Serienmäßig für alle Modelle hingegen ist das ESP neuester Generation mit erweitertem Funktionsumfang.
So werden die Bremsscheiben bei Nässe „trockengerieben“ – das funktioniert, indem während der Fahrt für den Fahrer unmerklich immer wieder leichter Bremsdruck aufgebaut wird, so dass die Beläge den Wasserfilm beseitigen. Dank dieser Funktion steht selbst bei Regen immer die volle Verzögerungsleistung zur Verfügung. Darüber hinaus legt das System die Bremsbeläge ebenfalls leicht an, wenn der Fahrer den Fuß abrupt vom Gas nimmt, denn in diesem Fall wird ein bevorstehendes Bremsmanöver angenommen. Neben der Sicherheit wird auch die Wirtschaftlichkeit im Bereich der gewerblichen Nutzung geschätzt: Im Blue Efficiency-Paket liefert Mercedes rollwiderstandsoptimierte Reifen, eine elektronisch geregelte Kraftstoffpumpe sowie ein Start-Stopp-System in Verbindung mit dem Schaltgetriebe.
Mit einer längeren Getriebeübersetzung lässt sich ein Auto auf langen Strecken sparsamer bewegen. Das gilt insbesondere bei Transportern. Im Sprinter verbindet Mercedes nun Komfort mit Ökologie.
Mit einer längeren Getriebeübersetzung lässt sich ein Auto auf langen Strecken sparsamer bewegen. Das gilt insbesondere bei Transportern. Im Sprinter verbindet Mercedes nun Komfort mit Ökologie.





























