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Testbericht

Adele Moser/SP-X, 2. Mai 2014

Nach dem klassischen Schrägheck und dem Kombi schickt VW mit dem Sportsvan im Sommer die dritte Karosserievariante des Golf auf den Markt. Der Hochsitz-Wolfsburger löst den Golf Plus ab und soll die Hochdach-Variante vom Image als Rentnerauto befreien.

Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue Sportsvan länger und flacher geworden. Dabei bietet er Insassen und Gepäck gleichzeitig mehr Raum. So hat das maximale Kofferraumvolumen um 50 auf 1.500 Liter zugelegt. Die Rücksitzbank lässt sich geteilt umklappen und separat verschieben.

Als Basismotor arbeitet ein 63 kW/85 PS starker 1,2-Liter-Turbobenziner unter der Motorhaube. Zudem stehen drei weitere Benziner und zwei Diesel zur Wahl, deren Leistungsangebot bis 110 kW/150 PS reicht. Alle Aggregate verfügen serienmäßig über Start-Stopp-System und erfüllen die Euro-6-Abgasnorm. Der Verbrauch soll laut Hersteller im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 19 Prozent reduziert worden sein.

VW legt vom Sportsvan auch eine verbrauchsoptimierte Bluemotion-Version auf. Dann wird der Wolfsburger von einem 81 kW/110 PS starken 2,0-Liter-Dieselmotor angetrieben, der sich mit 3,6 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern benötigen soll. Beim Sparen helfen sollen außerdem die aus den anderen Modellen der Marke bekannten Techniken wie beispielsweise eine etwas tiefer gelegte und damit strömungsgünstigere Karosserie sowie Leichtlaufreifen und ein modifiziertes Sechsgang-Schaltgetriebe.

Der VW Golf Sportsvan ist ab 19.625 Euro erhältlich und gegenüber einem identisch motorisierten Schrägheck-Golf damit knapp 2.500 Euro teurer, vom Variant trennen ihn immer noch rund 700 Euro. Für die Bluemotion-Variante werden mindestens 24.125 Euro fällig.

(An die Redaktionen: Einen ausführlichen Fahrbericht in Kurz- und Langfassung veröffentlichen wir am Dienstag, 6. Mai.)

VW ist dem eher seniorenfreundlichen Golf Plus in der neuen Generation radikal ans Blech gegangen. Kein Wunder, das damit auch das „Plus“ verschwindet und dem dynamischeren Begriff „Sportsvan“ Platz machten musste. Trotzdem bietet das neue Golf-Derivat auch mehr praktische Vorteile als sein Vorgänger.

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Fazit
VW ist dem eher seniorenfreundlichen Golf Plus in der neuen Generation radikal ans Blech gegangen. Kein Wunder, das damit auch das „Plus“ verschwindet und dem dynamischeren Begriff „Sportsvan“ Platz machten musste. Trotzdem bietet das neue Golf-Derivat auch mehr praktische Vorteile als sein Vorgänger.

Quelle: Autoplenum, 2014-05-02

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