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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 5. September 2016

Renault krempelt das Design seiner Modellpalette sukzessive um. Als nächstes fahren im Herbst 2016 Scénic und Grand Scénic mit völlig neuer Optik vor. Dank fließender Silhouette, breiten Schultern, charaktervollen LED-Scheinwerfern und 20-Zoll-Leichtlaufrädern hebt sich das Duo deutlich vom Van- Einerlei ab.
 
Trotz der stylischen Außenhaut bieten die Scénic-Brüder wie bisher einen geräumigen und variabel nutzbaren Innenraum. Der Kofferraum der Kompaktversion schluckt 572, der des fünfsitzigen Grand sogar 765 Liter. Außerdem gibt es ein zwischen den Sitzen in Längsrichtung verschiebbares 13-Liter-Staufach, ein 11,5 Liter großes Handschuhfach sowie Fächer im Unterboden. Für den gut 4,60 Meter langen XL-Scénic sind optional eine dritte Sitzreihe und damit sieben Plätze im Angebot.
 
Die Motorenpalette der Scénics umfasst zwei Turbobenziner mit 84 kW/115 PS und 96 kW/130 PS sowie drei Dieselaggregate mit 81 kW/110 PS, 96 kW/130 PS und 118 kW/160 PS. Alle Motoren werden mit einem manuellen Sechsganggetriebe angeboten, für den dCi 110 und den dCi 160 stehen alternativ Doppelkupplungsgetriebe mit sieben beziehungsweise sechs Stufen zur Wahl.
 
Darüber hinaus wird Renault für den Scénic einen Diesel-Hybridantrieb anbieten, bei dem ein Elektromotor den 110-PS-Selbstzünder beim Beschleunigen und aus niedrigen Drehzahlen heraus unterstützt. Der Strom für die E-Maschine kommt aus einer 48-Volt-Batterie, die beim Bremsen und im Schubbetrieb per Rekuperation aufgeladen wird. Der Normverbrauch soll bei 3,5 Liter liegen.
 
Auch in puncto Sicherheitstechnik wurde der beim EuroNCAP bereits mit fünf Sternen geadelte Scénic aufgerüstet. So gibt es serienmäßig ein radar- und kamerabasiertes Notbremssystem, welches bei Gefahr einer bevorstehenden Kollision mit einem Fußgänger gegebenenfalls bis zum Stillstand abbremst. Diese Funktion ist im Geschwindigkeitsbereich zwischen 7 und 60 km/h aktiv. Ebenfalls Teil der Basisausstattung ist die Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner. Optional kann man die Sicherheitsausstattung zudem noch mit Spurhalte-Assistent, Tot-Winkel-Warner, Abstandstempomat und Fernlichtassistent aufrüsten.

Renault hat seine Kompaktvans Scénic und Grand Scénic völlig neu verpackt. Neben der durchgestylten Außenhaut bietet das Duo viel neue Sicherheitstechnik sowie einen besonders sparsamen Diesel-Hybridantrieb.

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Fazit
Renault hat seine Kompaktvans Scénic und Grand Scénic völlig neu verpackt. Neben der durchgestylten Außenhaut bietet das Duo viel neue Sicherheitstechnik sowie einen besonders sparsamen Diesel-Hybridantrieb.
Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2016-09-05

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