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Testbericht

Ole Dietkirchen/SP-X, 15. März 2012

Abspecken ist in, vor allem im Frühling. Ab dem 21. April erklärt sich der Peugeot 208 diesbezüglich solidarisch mit den Mädels, die um ihre Bikini-Figur bangen. Der automobile Frauenversteher hat sein Gewicht gleich um 173 Kilogramm reduziert. Das gilt zumindest für die Basisvariante. Beim neuen Einstiegsmotor wurde gleich ein ganzer Zylinder eingespart, was sich höchst positiv auf den Verbrauch auswirkt. Mit 4,3 Litern unterbietet der 208 seinen Vorgänger 207 in dieser Disziplin um glatte zwei Liter. Der Einstiegspreis liegt mit 11.600 Euro sogar deutlich unter dem des 207, der bislang ab 12.350 Euro in der Preisliste steht. Der Basisdiesel kostet mindestens 13.600 Euro.

Äußerlich folgt der 208 dem aktuellen, eleganter wirkenden Peugeot-Design ohne der großen Schnauze. Insgesamt ist der 208 deutlich rundlicher geraten als sein Vorgänger. Das wird auch durch die sehr kurzen Überhänge vorne und hinten betont. Tatsächlich ist der 208 nicht nur leichter sondern auch kürzer (7 cm), schmaler (2 cm) und niedriger (1 cm) als sein Vorgänger. Bei gleichem Radstand von 2,54 Metern bietet er aber sogar mehr Platz als der 207. So wuchs die Kniefreiheit hinten um 5 Zentimeter und der Kofferraum fasst 15 Liter (285 Liter) mehr als bislang.

Der Basismotor verfügt über 50 kW/68 PS und ist damit 6 PS schwächer als die Einstiegsvariante im 207. Der nächstgrößere Dreizylinder kommt auf 82 PS. Das Benzinerangebot wird durch einen 1,4-Liter (70 kW/95 PS) und zwei 1,6-Liter (88 kW/120 PS und 115 kW/156 PS) komplettiert. Der stärkste Motor verteilt seine Kraft über ein Sechsganggetriebe an die Vorderräder, bei den übrigen müssen fünf Schaltstufen genügen.

Als Spezialist für Dieselmotoren bietet Peugeot im 208 auch fünf Selbstzünder an. Den 1,4-Liter mit 50 kW/68 PS gibt es in einer eHDi genannten Sparversion mit Start-Stopp-System und automatisierten Fünfganggetriebe. Diese kommt auf einen Normverbrauch von 3,4 Liter und stößt 87 Gramm CO2 je Kilometer aus. Mit Handschaltung liegt der Motor bei 98 Gramm oder 3,8 Litern. Den gleichen Wert erzielen auch die drei Diesel mit 68 kW/92 PS bzw. 84 kW/115 PS.

Peugeot bietet den 208 in den drei Ausstattungsstufen Access, Active, Allure an. Ab der zweiten verfügt er über ein Touchscreen-Display. Die Basisversion ist nur mit den beiden Einstiegsmotoren auf Diesel und Benzinerseite kombinierbar.

Peugeot hat ein Händchen für Kleinwagen und hat erkannt wo der Schuh drückt. Angesichts hoher Spritpreise geht es um Sparsamkeit. Zudem ist der 208 ist ein hübsch verpackter Frauenversteher, der sogar auf der Waage zum Vorbild wird.

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Fazit
Peugeot hat ein Händchen für Kleinwagen und hat erkannt wo der Schuh drückt. Angesichts hoher Spritpreise geht es um Sparsamkeit. Zudem ist der 208 ist ein hübsch verpackter Frauenversteher, der sogar auf der Waage zum Vorbild wird.

Quelle: Autoplenum, 2012-03-15

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