Lotus - Die Elite spart
Testbericht
Auch der Pariser Salon (2. bis 17. Oktober) dürfte eine „grüne“ Messe werden – der Sportwagenhersteller Lotus macht sich zu dem Thema seine eigenen, unkonventionellen Gedanken. Unter der politisch inkorrekten, jedoch markenhistorisch begründeten Modellbezeichnung „Elite“ zeigt die zum malaysischen Proton-Konzern gehörende Manufaktur einen 456 kW/620 PS starken 2+2-Sitzer, der auf Wunsch mit einem Hybrid-System zu bekommen ist. Damit erreicht der hinterradgetriebene Sportwagen nicht nur in 3,5 Sekunden die 100 km/h-Marke und eine Spitze von 315 km/h, sondern auch einen gänzlich unauffälligen Verbrauch, der sich um 9 l/100 km (215 g CO2/km) bewegt. Das KERS-Hybridsystem - eine Technik, die ursprünglich für die Formel 1 entwickelt wurde - ist an einen 5,0-Liter-V8-Motor gekoppelt, der nicht nur bis 8.500/min drehen kann, sondern auch ein maximales Drehmoment von 720 Nm entwickelt.
Trotz der aufwendigen Antriebstechnik und einem versenkbaren Klappdach liegt das Gewicht bei vergleichsweise niedrigen 1.650 Kilogramm. Marktstart für das neue Modell ist im Frühjahr 2014; der Preis soll nach Herstellerangaben bei rund 115.000 Pfund liegen, was derzeit 137.000 Euro entspricht.
Lotus bringt ab 2014 einen neuen 2+2-Sitzer auf den Markt. Der 456 kW/620 PS starke Bolide läuft 315 km/h schnell - und verfügt auf Wunsch über ein KERS-Hybridsystem.
Lotus bringt ab 2014 einen neuen 2+2-Sitzer auf den Markt. Der 456 kW/620 PS starke Bolide läuft 315 km/h schnell - und verfügt auf Wunsch über ein KERS-Hybridsystem.




























