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Mercedes-Benz Vito 111 CDI 109 PS (2003–2014)

 

Mercedes-Benz Vito 111 CDI 109 PS (2003–2014)
50 Bilder

Mercedes-Benz Vito 111 CDI (109 PS) Preis:

Alle Erfahrungen
Mercedes-Benz Vito 111 CDI (109 PS)

3,7/5

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz Vito 111 CDI (109 PS) von amoc93, Februar 2017

5,0/5

schöner großer bus mit sehr viel Stauraum zum transportierten von möbeln und/oder anderweitigen objekte. Natürlich auch super geeignet für kleine Umzüge. also empfehlenswert für jegliche art von transporten. das auto lässt sich leicht fahren und ist auch wendig trotz der grösse und länge des autos .

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz Vito 111 CDI (109 PS) von Marcel12, Oktober 2016

5,0/5

Seit kurzem fahre ich einen MB Vito 111 CDI mit 5-Gang Automatik. Bin von diesem Fahrzeug absolut begeistert. Platz ohne Ende, Fahrleistungen für diese Fahrzeugklasse völlig ok. Was nicht so passt ist der Verbrauch und das die Elektronik anfällig zu sein scheint. Desweiteren der Rost. Ansonsten klare Kaufempfehlung.

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz Vito 111 CDI (109 PS) von Anonymous, März 2011

2,7/5

Hallo,
ich fahre einen geschlossenen Vito CDI 111 BJ 05.
Ich habe diesen als Jahreswagen mit Rund 33tkM gekauft. Nach dem kauf fiel mir nachts leider direkt der erste Mängel auf. Das Rückfahrlicht funktionierte nicht. Jedoch wurde das ohne beanstandungen dank der Garantie direkt gemacht. Vom Design im Fahrerraum bin ich bis heute begeistert. Alles ist sehr Übersichtlich gehalten und die wirklich grossen Rückspiegel sind ein ernormer Vorteil beim rückwärts fahren.
Nach gut einem Jahr war die Werksgarantie abgelaufen da das Fahrzeug nun 2 Jahre alt war. Die erste Inspektion stand an. Einer der hinteren Stossdämpfer war undicht und somit mussten beide gewechselt werden. Nach kurzer Zeit durfte ich dann wieder die Werkstatt aufsuchen. Der Grund dafür war das einer meiner beiden elektrischen Fensterheber defekt war. Das Fenster war ganz in die Tür gerutscht und es waren nurnoch Geräusche zu hören. In der Werkstatt war das Problem bekannt. Mir wurde direkt gesagt das es sich dabei um ein defektes Seil handelt und das der Spass 430€ kostet. Mercedes hat sich nichts davon angezogen. Nunja kann ja mal passieren dachte ich mir. Wir sind ja mittlerweile im 3. Jahr. Die nächste Inspektion mit Tüv stand an. Komischer weise hatte ich nach der Abholung keine Bremswirkung an der ersten Kreuzung. Bremsbeläge wurden erneuert bei der Inspektion. Die Bremsleistung war aber zum Zeitpunkt der Tüv`s ok. Dazu kann man sich sein eigenes urteil bilden. Ich möchte hier nur einen Erfahrungsbericht zum Fahrzeug abgeben und meine Erfahrung mit der Mercedes Benz Werkstatt ist eher zweitrangig. Nach einem weiteren Jahr hatte ich dann das selbe Problem mit dem Fensterheber auf der Fahrerseite. Wieder ab in die Werkstatt, wieder 430€, wieder keine Kulanz! Am nächsten Tag konnte ich dann nochmal in die Werkstatt. Es wurde einfach schlampig gearbeitet und die gestern verbaute neue Baugruppe hatte einen Defekt. Da aber keine weitere Baugruppe auf Lager war wurde ein Fensterheber per express bestellt und das fertige Auto am selben Abend gewaschen nach hause geliefert. Den Service fand wirklich gut! Lange Zeit hatte ich dann keine Probleme mehr. Jedoch ist dann am 1.Januar2011 wieder mal das rechte Fenster in der Tür verschwunden. Eingefrohren konnte es nicht sein da ich zuvor eine einstündige Fahrt hatte. Also dann am 3. direkt zur Werkstatt. diesmal wurde mir nach grossen drängen meinerseits die Baugruppe zum festpreis von 300€ gewechselt. Halten wir das mal fest. Ich habe 2 Fenster die ich elektrisch hoch und runter fahren kann und ich hab in knapp 5 Jahren über 1000€ an Reparaturen für die Fensterheber gezahlt. Ausserdem ist mir auf dem Dach aufgefallen das sich der Lack auf den Klebenaten ablöst. Nächsten Mittwoch habe ich dann auch wieder einen Termin wegen meinen rechten Fensterheber.... to be continued..

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz Vito 111 CDI (109 PS) von Buslaster, Juni 2010

2,6/5

Wieder über das Ehrenamt komme ich öfters in den "Genuß", einen Mercedes-Benz Vito Automatik mit 109 PS und knapp 50.000 KM auf dem Tacho bewegen zu können. Es handelt sich dabei um ein ehemaliges Polizeifahrzeug, dass neu beklebt wurde und jetzt an zahlreiche Hilfsorganisationen ausgeliefert wurde, um dort ihre zweite Karriere zu starten.
Wie bei den anderen Erfahrungsberichten von mir fange ich mal mit dem äußeren Eindruck an. Da der Vito in direkter Konkurrenz zum VW T5 steht, ziehe ich dieses Fahrzeug öfters zu Vergleichen ran.
Von außen fällt sofort auf, dass der Vito optisch viel niedriger als der VW ist und mehr auf ein "dynamisches, windkanaloptimiertes" Design Wert gelegt wurde, denn auf eine große Transportkapazität. Vorne fällt der große Kühlergrill auf, der sich dominant in den Fahrtwind stemmt, flankiert von den mandelförmig geschwungenen Scheinwerfern. Ebenfalls fallen die massiven Scheibenwischer auf, die an den beiden A-Säulen angebracht sind und gegenläufig öffnen. Das Heck macht sich besonders durch die mannshohen Rückleuchten bemerkbar, die Heckklappe ist ähnlich massiv wie beim T5, also recht schwer zuzuschmettern. Ansonsten gibt es zum Design nicht viel zu sagen, es erweckt mehr den Eindruck einer höhergelegten Limosine, denn eines Busses.
Dann gehts rein ins Auto: Tür auf, und jetzt kommt das, was ich Mercedes hoch anrechne und auch einen gewissen Vorteil zum T5 ausmacht. Kein Reinklettern, kein "Runterfallenlassen" wie bei normalen Autos, nein, man rutscht einfach aus dem Stand auf den Sitz, sitzt schön aufrecht (Höhenverstellung sei Dank) und hat recht viel Platz nach links und rechts für die Knie (beim T5 lag das rechte Bein ständig am Schalthebel an), bequemer kann man nicht einsteigen. Leider läßt das (höhenverstellbare) Lenkrad auch nicht recht viel Platz zu den Knien, das konnte der T5 besser. Die Sitze sind straff, aber nicht sehr stark konturiert, wirken also sehr plan. Tür zu (ohne metallisches Scheppern, aber auch ohne massives KLAPP, was man ja von früheren Mercedes gewohnt ist oder war) und ein Blick rundum: Die Spiegel sind recht groß, haben aber einen unnötig großen Weitwinkelbereich, das irritiert. Das Kombiinstrument (mit dickem Schriftzug im Sichtfeld, wer das Dings gebaut hat. Nein, nicht Mercedes, sondern Magneti Marelli...OMG ein südeuropäisches Wort in einem Fahrzeug deutscher Ingenieurskunst...naja, der Vito wird ja auch in Spanien zusammengesteckt) scheint an die älteren Sprinter angelehnt, also wieder ein halbkreisförmiger Tacho, in dessen Mitte sich ein Display befindet, das Kilometerstand, Kühlmitteltemperatur (wird leider nicht direkt angezeigt, eine eigene Anzeige wäre wünschenswert), Wartungsrechner, usw. anzeigt. Links vom Tacho der (kleine) Drehzahlmesser, rechts die Tankuhr. Über dem Tacho breitet sich die flache Frontscheibe aus, und darunter eine weite Plastiklandschaft mit Hügeln und Tälern und in der Mitte eine große Ablage mit Klappe. Das ist endlich mal Stauraum, auch wenn durch die schwungvollen "Wogen" nur die zentrale Ablage genutzt werden kann, wenn während der Fahrt das Kartenzeugs da bleiben soll, wo man es hingelegt hat. Richtung Fahrzeugmitte tut sich dann der Berg namens "Mittelkonsole" auf, auf dem ein paar Lüftungsöffnungen (mit Zweifelhaftem Nutzen) und Drehschalter (aus dünnwandigstem Plastik) angesiedelt sind, die sich anscheind auch alle dem Didakt des Designs mehr unterwerfen mussten denn der Nützlichkeit und Ergonomie, das kann der T5 besser. Über einem der Dachhimmel, der einem doch recht nahe kommt, wenn man den Sitz in der höchsten Position hat, was aber im Sinne der Übersichtlichkeit die einzig sinnvolle Stellung ist. Apropos Übersichtlichkeit: die ist grottenschlecht, besonders nach vorne, da sieht man garnichts von der Front, und besonders die massiven Scheibenwischer schränken die Sicht weiter ein, zielgerichtetes Einparken erfordert viel Schätzkunst, auch hier ist der Kasten namens T5 viel viel besser. Durch die getönten Scheiben ist es nach hinten mit der Übersichtlichkeit auch nicht viel besser, aber das kann man dem Vito nicht direkt ankreiden. Das alles sorgt jedoch dafür, dass man beim Parken eigentlich unwillentlich viel Platz braucht.
Weiter im Schauen: Die Lenkstockhebel machen einen billigen und filigranen Eindruck, dürre Stäbe mit einem Plastikkopf, nicht sehr hochwertig. Ganz anders der Automatik-Schalthebel auf der Mittelkonsole, er wirkt massiv und hochwertig, besser als im T5. Die Gassenanordnung ist geschmackssache, es ermöglicht einem jedoch, "auf Gefühl" die richtige Fahrtrichtung anzuwählen, was bei einer geraden Gasse nicht so leicht möglich ist.
Dann mal ran ans Fahren: Den Zündschlüssel....MOMENT, Zündschlüssel kann man das Teil eigentlich nicht mehr nennen, eher "Zugangsberechtigungs-Multifunktions-Transponder-Stummelding mit peripherer Startfunktion" das hört sich aber nicht so schön an. Naja, es gibt jedenfalls kein gewöhnliches Schloss mehr, man steckt den dürren Stummel einfach in das kleine Loch, ein elektromotor summt kurz und arretiert den Schlüssel (bin mal gespannt, wann das das erste Mal kaputt geht-> Folge:ABSCHLEPPEN), Zündung an, wieder leuchten zahlreiche Warnlampen auf (von denen jede Fehlfunktion wohl sauteuer wird) und ein dezenter Warnpieps entfleucht irgendwo aus den Tiefen der Elektronik, leider kein massives MIIIIIIIEP, wie es bei alten Mercedes-LKW der Fall ist. Ein kurzes Hüsteln des Anlassers weckt das Motörchen, das akustisch kein Ausdruck reiner Stärke ist, anders als zum Beispiel das kräftige Nageln des T5. Der Motor wirkt eher wie aus einem PKW, nichts besonderes also, zumindest akustisch. OK, von den vielen Warnleuchten leuchtet nur die Handbremse, es kann also losgehen. Den Wählhebel auf "D" gezogen, ein leichter Ruck geht durch das Fahrzeug, dann ein kräftiger Griff nach der Lösevorrichtung für die Handbremse (das ist typisch Mercedes, Angezogen wird sie mit einem Fußpedal, gelöst mit dem Griff), ein massives "KLONG" geht durch das Auto, Fuß vom fetten Bremspedal, der Mercedes rollt los. Fuß aufs Gas, mit leichter Verzögerung nimmt der Benz das Gas an, die Automatik schaltet spontan mit merklichem Ruck. Leider erweist sich der Motor als kraftlos, besonders am Berg, man muss ihn dann mit hohen Drehzahlen quälen, was den Motor auch zum Krachmachen animiert, das Motorgeräusch erweist sich auch als wenig charismatisch, das ist aber eine subjektive Meinung. Aber wenn man es nicht eilig hat, ist der Motor akzeptabel. Leider macht sich beim Abbiegen wieder das Manko der schlechten Übersichtlichkeit bemerkbar, besonders die dicke und flach verlaufende A-Säule behindert die Sicht. Die Lenkung wirkt wenig genau geführt, das macht der T5 besser. Ok, wir halten an, und schauen auf die Tankuhr. Leider nimmt sich der Motor einen guten Schluck mehr als der VW, wirkt aber gleichzeitg kraftloser. mit 11-12 litern muss man leider rechnen, der VW kam maximal mit 10 aus.

Fazit: ein bequemes Reiseauto für die lange Strecke mit wenig Platzproblemen am Zielort und ohne hohes Reisetempo. Der Vito ist am ehsten als hochwertige Alternative zum normalen PKW gedacht, bei dem man einfach mehr Leute oder Material unterbringen kann und höher sitzen kann. Dafür ist er auch ideal, ich könnte ihn mir gut als Chauffeursfahrzeug mit XL-platzangebot vorstellen, dazu passt auch die Automatik ganz gut. In allen anderen Bereichen ist der T5 dem Vito überlegen, den T5 sollte wählen, wer viel Platz braucht, schnell und viel unterwegs ist, Parkplatzsorgen hat und sich nicht am nüchternen Innenraum stört. Der Vito ist eher für den sinnigen Feingeist gedacht, der komfortabel unterwegs sein möchte, dabei auch gern mehr Geld für Kraftstoff ausgeben kann und eher ein Umsteiger von einer C- oder E-Klasse ist, der nur höher sitzen möchte und eben den größeren Platz braucht (sonst könnte er ja auch B- oder A-Klasse fahren). Berichte über die Zuverlässigkeit werden noch nachgereicht, aber laut den Erfahrungen bei der Polizei mit dem Fahrzeug wird uns da noch viel Ärger bevorstehen.

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz Vito 111 CDI (109 PS) von Anonymous, November 2009

3,3/5

Ich fahre seit nunmehr 3 Jahren einen 2005er 111CDi als Kastenwagen und in Schaltausführung mit einer jährlichen Laufleistung von etwa 40.000km.

Fahrleistungen:
Der Motor mit 109 PS ist robust und hat selbst einige Kilometer mit zu wenig Öl ohne Murren verkraftet, ist aber leider relativ laut, da so gut wie keine Dämmung verbaut ist.
Das Lenkrad ist verstellbar, aber manchmal ziemlich rutschig.
Die Lenkung selbst ist direkt und leichtgängig.
War ich zu Beginn von den Fahrleistungen noch relativ überzeugt, muss ich mittlerweile sagen, dass die Beschleunigungs-und Bremswerte bei voller Beladung schlecht sind.
Er beschleunigt zwar durchgängig ab etwa 2000 Umdrehungen, aber mehr auch nicht. Höhere Drehzahl macht nur Lärm, bringt aber 0 Leistung, was Autobahneinfahren zu einer Qual macht.
Zum Glück besitzt der Schalter ein 6 Ganggetriebe, womit, wenn er denn mal Reisegeschwindigkeit erreicht hat, relativ ruhiges Fahren möglich ist. Höchstgeschwindigkeit liegt mit Dachgepäckträger und Serienbereifung bei 170km/h laut Tacho.
Überholvorgänge sollte man sich aber gut überlegen, bergauf schon gar nicht.
Die Anfahrhilfe und das Getriebe sind ansonsten top. Schaltvorgänge sind schnell und präzise.
Die Bremswerte sind in Ordnung, wenn auch für meinen Geschmack nicht zupackend genug. Man merkt schon ordentlich, wie die Masse weiterschiebt. Der Verschleiss ist auch, wahrscheinlich bedingt durch das hohe Gewicht, ziemlich stark.
Das Fahrwerk wird mit zunehmender Laufleistung schlechter. Knarzen, Klopfen, Knirschen sind mitterweile ständige Begleiter, besonders schlimm an kalten Tagen.
Der Verbrauch ist überraschend niedrig. Im Sommer reicht eine Tankfüllung mit Autibahn/Stadtverkehr ungefähr 900Km. Was einem Verbrauch von um die 8 Liter entspricht.

Innen:
Der Innenraum ist spartanisch gehalten, gefällt aber durch den wuchtigen Armaturenträger und die gut verarbeiteten Knöpfe. Die verarbeiteten Materialien sind durchgängig Hartplastik, lassen sich aber gut reinigen.
Der Dachhimmel wurde bereits nach 1 Jahr fleckig, es scheint dort Undichtigkeiten am Dach zu geben. Die Sitze sind robust und recht angenehm. Die Tachoeinheit sieht zeitgemäß aus und lässt sich hervorragend ablesen. Die Enteisungsfunktion für die RIESIGE Frontscheibe funktioniert auch einwandfrei und macht die Scheibe innerhalb von höchstens 5 Minuten mit unterstützender Kratzerei eisfrei.
Die Aussenspiegel hätten von Werk ab serienmäßig eine Heizfunktion haben MÜSSEN. Beschlagende Aussenspiegel nach dem Freikratzen sind bei der sowieso nur eingeschränkten Rundumsicht lebensgefährlich und ein extremes Ärgernis und erhöhen den Stressfaktor im Winter enorm.
Die Lautsprecher sind schlecht, aber von einem Transporter erwartet man keine rollende Disko.
Die Lüftung funktioniert allgemein sehr gut und heizt den abgeteilten Innenraum angenehm schnell auf.

Karosserie:
Der Look gefällt durch elegantes und schnittiges Auftreten, den großen Klarglasscheinwerfern mit integrierten Nebelscheinwerfern, der ansteigenden Linie und den großen Rückleuchten.
Rost im Frontbereich ist kein Thema, da die Kotflügel aus GFK bestehen.
Ab da wird es dann allerdings eklig. Türholme, Türfalz und Dachkante haben Rostpickel. Die Hecktüren haben ebenfalls an den unteren Falzen extremst Probleme mit Rost. Der Lack blättert dort mittlerweile großflächig ab. Im oberen Bereich ebenfalls Rostpickel.
Die Falze könnten eine Kunststoffummantelung ab Werk verdammt gut vertragen. Tragende Teile, sowie Fahrwerk und Auspuff sind allerdings so gut wie rostfrei.
Der Laderaum ist angenehm groß, allerdings recht niedrig, sodass ein Durchsteigen von hinten nach vorne und herausnehmen von Werkzeug aus der Nische unter dem Fahrersitz in Schwerstarbeit und heftiger Flucherei ausartet.
Der laminierte Holzboden ist kratzempfindlich und sehr rutschig, wenn man Schneematsch oder ähnliches an den Schuhen hat. Alter Teppich hilft hier Wunder.
Die Beleuchtung des Laderaumes ist extrem dunkel und sogut wie nutzlos.

Angefallene ausserplanmäßige Reparaturen:
-Stoßdämpfer hinten nach 110tkm völlig durch. 0 Dämpferwirkung.

-hintere Nummernschildbeleuchtung brennt immer eine Birne durch, besonders ärgerlich, da dann im Armaturenbrett die Lampenkontrollleuchte nervt.

-Beifahrertür liess sich nicht mehr schliessen, nicht mal Einhaken auf dem ersten Zahn.

-Schiebetüröffner schwergängig

-Schiebetür liess sich bei Minusgraden nicht mehr öffnen.

-Frontscheibe 2x gewechselt. 2x Risse im Sichtbereich, ausgehend von den Klebekanten.

- Fahrertür Fangband knackt

-Gurtaufroller Fahrerseite ausgeleiert

Zum Unterhalt und dem Preisleistungsverhältnis kann ich nichts sagen, da es ein Firmenwagen ist.

Alles in Allem aber dennoch ein alltagstaugliches, robustes Fahrzeug, was durch seine moderne Optik besticht. Die neueren Baujahre sollen ja Feuerverzinkung erhalten haben, womit das große Rostproblem behoben sein dürfte.

Nachtrag:
Laufleistung 160.000km

Das Rostproblem weitet sich aus. Unter dem hinteren Nummernschildträger sifft die braune Brühe großflächig aus.
Die Stoßdämpfer hinten sind schonwieder fertig und die Federn knarzen wie ein altes Bettgestell.
Der Turbbolader inkl. Ladeluftkühler haben sich bei 160km/h auf der linken Spur in einer riesigen blauen Qualmwolke verabschiedet. Reparaturkosten in einer freien Werkstatt um die 3500Euro.
Zwischenzeitig hat sich die seitliche Schiebetür analog zum Problem mit der Beifahrertür (s.o.) nicht mehr schliessen lassen.
Zentralverriegelung funktioniert mal, mal nicht. Die selbsttätige Ver- und Entriegelung dito.
Das Getriebe hat seit zigtausend Kilometern Synchronisationsprobleme mit dem 2. Gang, wird aber nicht schlimmer, macht sich nur manchmal mit einem Krachen beim Einlegen bemerkbar.
Sonst läuft er wie er soll. Aber ich bin gespannt, ob die 200.000km erreicht werden. :)

Nachtrag Laufleistung ca. 175.000km
Kapitaler Motorschaden auf der Autobahn, wirtschaftlicher Totalschaden. Soweit ich mitbekommen habe, keine Kompression mehr auf allen Zylindern. Ich vermute Folgeschaden durch zerlegten Turbolader (s.o.).
Er dürfte jetzt in der Ukraine rumgurken, machs gut.

Alle Varianten
Mercedes-Benz Vito 111 CDI (109 PS)

  • Leistung
    80 kW/109 PS
  • Getriebe
    Automatik/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    16,1 s
  • Ehem. Neupreis ab
    30.050 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    8,9 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten Mercedes-Benz Vito 111 CDI (109 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseTransporter
KarosserieformHochr.Kasten
Anzahl Türen4
Sitzplätze2
Fahrzeugheck
Bauzeitraum2003–2006
HSN/TSN0999/002
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge5
Hubraum2.148 ccm
Leistung (kW/PS)80 kW/109 PS
Zylinder4
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h16,1 s
Höchstgeschwindigkeit149 km/h
Anhängelast gebremst2.000 kg
Anhängelast ungebremst750 kg
Maße und Stauraum
Länge4.993 mm
Breite1.901 mm
Höhe2.328 mm
Kofferraumvolumen
Radstand3.200 mm
Reifengröße195/65 R16 T
Leergewicht1.845 kg
Maximalgewicht2.770 kg
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge5
Hubraum2.148 ccm
Leistung (kW/PS)80 kW/109 PS
Zylinder4
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h16,1 s
Höchstgeschwindigkeit149 km/h
Anhängelast gebremst2.000 kg
Anhängelast ungebremst750 kg

Umwelt und Verbrauch Mercedes-Benz Vito 111 CDI (109 PS)

KraftstoffartDiesel
Tankinhalt75 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben8,9 l/100 km (kombiniert)
11,9 l/100 km (innerorts)
7,2 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben235 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
SchadstoffklasseEU3
Energieeffizienzklasse

Alternativen

Mercedes-Benz Vito 111 CDI 109 PS (2003–2014)