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Land Rover Discovery 2.7 TD V6 190 PS (2004–2009)

Land Rover Discovery 2.7 TD V6 190 PS (2004–2009)
9 Bilder
Varianten
  • Leistung
    140 kW/190 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/6 Gänge
  • 0-100 km/h
    11,5 s
  • Ehem. Neupreis ab
    40.900 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    9,4 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseGeländewagen
KarosserieformGeschlossen
Anzahl Türen5
Sitzplätze5
FahrzeugheckSUV
Bauzeitraum2007–2009
HSN/TSN2143/AAK
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge6
Hubraum2.720 ccm
Leistung (kW/PS)140 kW/190 PS
Zylinder6
AntriebsartAllradantrieb
0-100 km/h11,5 s
Höchstgeschwindigkeit180 km/h
Anhängelast gebremst3.500 kg
Anhängelast ungebremst750 kg
Maße und Stauraum
Länge4.835 mm
Breite1.915 mm
Höhe1.887 mm
Kofferraumvolumen280 – 2.558 Liter
Radstand2.885 mm
Reifengröße235/70 R17 T
Leergewicht2.494 kg
Maximalgewicht3.180 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge6
Hubraum2.720 ccm
Leistung (kW/PS)140 kW/190 PS
Zylinder6
AntriebsartAllradantrieb
0-100 km/h11,5 s
Höchstgeschwindigkeit180 km/h
Anhängelast gebremst3.500 kg
Anhängelast ungebremst750 kg

Umwelt und Verbrauch

KraftstoffartDiesel
Tankinhalt82 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben9,4 l/100 km (kombiniert)
11,5 l/100 km (innerorts)
8,2 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben249 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch11,5 l/100 km (kombiniert)
Tatsächliche CO2-Emissionen303 g/km (kombiniert)
Schadstoffklasse
Energieeffizienzklasse

Kosten und Zuverlässigkeit

Ehem. Neupreis ab40.900 €
Fixkosten pro Monat
Werkstattkosten pro Monat
Betriebskosten pro Monat
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Alle Erfahrungen
Land Rover Discovery 2.7 TD V6 (190 PS)

3,3/5

4,0/5

Meinung von anikaleischel, Februar 2017

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem Land Rover Discovery. Er ist laufruhig, durchzugsstark und im Gelände eine Macht. Ich komme mit ca. 8 Liter Diesel pro 100 KM bei normaler Fahrweise aus (bis 160 km/h)
Die Kofferraumgröße ist wirklich sehr groß. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 160 km/h, auf der Autobahn und Landstraße ist Überholen somit kein Problem. Aufgrund der hohen Wattiefe ist selbst das Durchqueren von kleinen Flüssen problemlos möglich

5,0/5

Meinung von jaggy, Januar 2017

Eines der wenigen Fahrzeuge mit kantigem Ausdruck und Profil, dass seinesgleichen sucht. Man sitzt höher als in den anderen SUV's und genießt das sicherer Fahrgefühl der pneumatischen Federung. Im täglichen Straßenverkehr bei jeder Wettersituation tauglich, brilliert er im schwierigen Gelände durch die unterschiedlichen elektronisch einstellbaren Antriebsverteilungen und Übersetzungen. Im Rahmen eines TÜV-Sicherheitstraining vor einigen Jahren wurde mir von einem Ingenieur mitgeteilt, dass es diesbezüglich neben Mercedes G nichts besseres gäbe.
Mit riesigem Kofferraum und bei Bedarf 7 Sitzen als Option ist es der ideale Begleiter einer Familie. Lange Autoreisen sind sehr bequem und der Verbrauch von max. 10 Liter Diesel pro 100 Kilometer sind für dieses große und schwere Auto als sehr moderat anzusehen.

Alles in allem ein Fahrzeug, dass man sehr gerne fährt und das "Charakter " ausstrahlt.

1,6/5

Meinung von shmueller, August 2015

D3 2.7tdi SE mit 100tkm und 4J gekauft mit 220tkm und 6J verkauft. Dazwischen rund 16000€ in Reperaturen investiert. Hier mal kurz die Highlights:
Glühkerzen, Alle Radlager, Stabis, Lima (1200€), Kompressor für die Luftfederung (800€), Scheinwerfer (1200€), Scheibenwischer weggerottet (600€) .....
Am Ende war der Turbo am Oelen (=sterben) und das Automatikgetriebe am Arsch (Wandler). Im Schnitt steht die Karre alle 8 Wochen in der Werkstatt

Zur Wertung: Design mag ich, Styling im Detail innen teilweise hässlich (Plastikwüste). Verarbeitungsqualität - darf man da auch 0 geben? - Verbrauch geht i.O. für das Gewicht. Motorisierung ist auch OK, Alltagstauglich ja wenn er fährt - war leider selten der Fall. Unterhaltskosten (Sprit und Steuern warn mir egal) muss man halt mit 6000€ oder mehr pro Jahr rechnen.

3,4/5

Meinung von tourzausl, März 2015

Habe den D3 TDV6 HSE autom. Erstzul. Januar 2008 als Familienauto gebraucht in 2012 mit Km Stand ~60.000 gekauft. Wir hatten vorher auch einen gebrauchten D3 TDV6 der ersten Generation (2004) mit Handschalter gefahren... Viele Reparatur/Austausch-Dinge gingen im ersten Jahr auf die Garantie. Wir fahren auf Europareisen (Ost-/Westeuropa) mit leichtem Geländeeinsatz dort und auch bei mir zuhause (Naturschutz,Feldwegeinsatz). Heute, in 2015 (Km-Stand 120.000) kann ich sagen:
Positiv
Ein bisschen Stolz, ein solches Ausnahmeauto fahren zu können
Ein grosser Van mit eingebauter Geländeoption...
Gute Zuverlässigkeit insgesamt, wenn Inspektionen/Wartungen eingehalten werden (bei Problemen meist noch zur Werkstatt gekommen)
Wir sind vollgeladen noch durch alle "unmöglichen" Passagen gekommen ohne an die realen Grenzen dieses echten Geländewagens gekommen zu sein
Sehr komfortables Reiseauto (halber Hausstand darf dabei sein, Federung, leise, entspanntes Sitzen auf allen Plätzen)
Übersicht ist grossartig (auch im Stadtverkehr und engen Parkhäusern)
Sinnvolle elektronische Helfer (trotzdem): Park Distance Controls v/h
Negativ
Hohe Werkstattkosten in DE (auch wenn die Werkstätten gut sind...)
Verbrauch hoch (besonders bei MT-Bereifung), aber gerade noch angemessen für Grösse u. Gewicht
Anzeige "Systemfehler" (wie bei anderen Marken auch) leider ohne echte Fehleranzeige, sodass man oft nicht weiss, was kaputt sein könnte und man gezwungn wird ein "Boxenstopp" bei der Werkstatt einzulegen...

4,0/5

Meinung von hdjuergens, Juni 2012

Hallo,
ich fahre einen Disco III Bj. 2008 Black Edition seit 83000 km.
Bis auf eine ausgefallene LM (450,- €) kann ich nicht von Ausfällen sprechen. Der Verbrauch bei 2,5 to.Leergewicht hält sich bei 9,5-10 l bei moderater Fahrweise im Rahmen.
Vergleicht man den Landy mit anderen Fahrzeugen seiner Gattung ist der Preis nei nahezu Vollausstattung (ca. 67000,-€) in Relation günstig.
Der Disco ist halt kein weichgespültes und gesichtloses SUV wie vergleichbare andere. Er gefällt oder halt nicht.
Für den Stadteinsatz bedingt durch die Ausmaße nur eingeschränkt tauglich.
Der Motor lädt zum cruisen ein mit 190PS sicherlich ohne Sportwagenambitionen. Allemal ausrechend motorisiert.
Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen !!

2,7/5

Meinung von hoernchen, Februar 2012

Wir haben uns vor einem Jahr einen Landrover Discovery 4 - 4 Jahre alt, km-laufleistung 55000 km. Klang nicht schlecht -also kaufen. Seit diesem Tag sind wir nur in der Werkstatt. Da es nur ein halbes Jahr volle Garantie und dannach eine Teilgarantie einspringt, bei der man 40 % selber zahlen muß, haben wir jetzt einen Landrover der vergoldet ist. So kann man sein Geld auch loswerden. Das schlimmste war - bei km ca. 61000 km, wir gerade mit der gesamten Familie auf der AB, knallte es plötzlich, und das Fahrzeug fuhr nicht mehr. Es stellte sich später in der Werkstatt heraus - Motorschaden und Turboschaden. Dannach kamen noch viele Einzelteile, die so richtig ins Geld gehen. Mein Fazit: wer zu viel Geld hat und es nicht anderweitig benötigt, kann beruhigt ein Landrover kaufen - weil hier steckt man gewaltig Geld rein. Sollte einem aber jeder Cent weh tun, dann kauft ein Auto, wo das Preis - Leistungs - Verhältnis stimmt. Bei Landrover stimmt nichts - noch nicht einmal der Werkstatt-Service. NIE WIEDER LANDROVER-DISCOVERY!!!!!!!!!!!!!!

2,8/5

Meinung von reinholdemig, Oktober 2011

Ich fahre einen Landrover 3 HSE, Bj. 2006. Bei jetzt 80000km war das Lenkgetriebe defekt! Ein teurer Fehler für immerhin 1450.-€.
Das Auto wurde nie im Gelände bewegt.
Kulanzanträge wurden rigoros abgelehnt.
Wer hat Erfahrungen mit solchen Schäden und mit Kulanzanträgen?

2,3/5

Meinung von arzimmer0, April 2011

In knapp 30.000 km drei Werkstattaufenthalte, nach 50.000 km Bremsbeläge einseitig abgenutzt bis aufs Metall, keinerlei Warnung vom System bis zum lebensgefährlichen Totalausfall der linken Vorderbremse (bei 52.000 km) . Ausfall der Schaltung der Getriebeautomatik mit Zwang zum Abbruch einer Reise am Wochenende, Tempomatschalter mit Wackelkontakt (MG = manchmal geht er...).
Keinerlei Kulanz der Werkstatt bei den Bremsen, obwohl der vor 17.000 km gemachte Kundendienst keine Auffälligkeiten bot.
Aber sonst ein fantastisches Auto, nach einem Landrover-Gelände und Schleuderkurs nimmt er jeden Waldweg, auch mit vielen Steinen, an dem jeder andere SUV aufgrund zu geringer Bodenfreiheit scheitern würde. Die Bequemlichkeit ist fantastisch, der Stauraum legendär. Nur als einziges Fahrzeug ohne eine Werkstatt in der Nähe zu haben, würde ich ihn nicht empfehlen...

1,7/5

Meinung von FrankausHH, Juli 2010

Ich fahre seit drei Jahren Disco 3 TDSE Aut./ 70tsd Km gelaufen (vorher VW-Multivan) mit folgendem Ergebnis:
PRO: Siebensitzer (klappbar)– viel Platz, super Geländetauglichkeit – eigentlich unverwundbar , tolles Reiseauto

CONTRA: Motor (Ventilator) heult beim losfahren, ob warm oder kalt die ersten hundert Meter zur Freude meiner Nachbarn. Der Motor oder Auspuff fängt zwischen 60-65 unangenehm an zu röhren (hört danach zum Glück aber auf). Die Luftfederung senkt sich ab oder hebt sich sporadisch an - auch unvermittelt im Stand ohne Motor. Die Verbrauchsanzeige steht bei 11,3 Liter, gerechnet sind es immer mehr (13-14L). Die Bluetooth Schnittstelle unterbricht das Gespräch beim Auf- oder Zuschließen des Fahrzeugs (das nervt total). Die abnehmbare Anhängerkupplung hat Luft und überträgt ein nerviges Ruckeln bei Fahrt mit Wohnwagen. Die vorderen Reifen laufen einseitig ab. Unwirksamer Russpartikelfilter wurde trotz großer Beteuerung und Entschuldigungsschreiben bis heute (3Jahre danach!) nicht ersetzt! Schöne Länder hat der Disco auch schon gesehen – leider immer ohne Funktion des Navigationssystems (über 3000,- in der Aufpreisliste) weil dieses ständig den Satelliten verliert und danach ins Nimmerland fährt. Auch ein Blick auf die Inspektionskosten lohnt sich vor dem Kauf oder Leasing (1.Jahr Insp.430,-/2. 650,-). Von unfreiwilligen Systemfehlern oder Rückrufaktionen einmal abgesehen. Im Nachhinein musste ich auch feststellen, dass der Fahrersitz für mich als 1,95m Mensch nicht für Langstrecke geeignet ist (kurze Beinauflage).

Mein Fazit: Autos sind nicht Fehlerfrei. Der Disco ist sonst ein schönes Auto, was aber total nervt ist, dass meine Werkstatt diese Fehler nicht abstellen kann oder Landrover Deutschland die Disco-Gemeinde mit dem Partikelfilter so beschämend behandelt und Umweltschutz anscheinend egal ist. Was nützt mir also die 4 Jahre Händlergarantie, wenn ich aufgrund dieser Garantie diese Zeit an den Händler (am Flughafen Hamburg) gebunden bin und nicht wechseln kann. Alles gehört anscheinend so oder „es tut uns leid, aber…“. Schon die Übergabe begann mit Handgroßen Lackfehlern in der Tür und fehlender Sonderausstattung. Alles irgendwie unprofessionell und schade.
Inzwischen sehe ich gelassen dem Ende der Leasingzeit entgegen und schalte mein TomTom Navi an, wenn ich es brauche... Also unbedingt vor dem Kauf prüfen, ob man mit ggf. solchen Fehlern leben kann. Ich habe mich noch nie so über ein Auto geärgert, wie über diesen Landrover – obwohl ich auch schon als Kind den kleinen Landy durch den Sand geschoben und davon geträumt habe…

4,3/5

Meinung von Anonymous, Juni 2008

Gefunden auf:

http://www.auto-motor-und-sport.de/tests/dauertest/hxcms_article_512461_13987.hbs

Ein Geländewagen-Klassiker im 100.000 Kilometer-Dauertest: der Land Rover Discovery mit Dieselmotor. Alle mochten ihn, auch wenn die Bilanz nicht ganz ungetrübt ist

Käfer-Fahrer der alten Garde werden sich erinnern: Wer einst mit dem luftgekühlten Krabbler 100.000 Kilometer geschafft hatte, wurde vom Volkswagenwerk mit einer goldenen Uhr geehrt. Kein Wunder, dass es so etwas heute nicht mehr gibt. Die 100.000 Kilometer, die den Standard beim Dauertest von auto motor und sport darstellen, bewältigen moderne Autos mit links. Die Zeit schwerwiegender, die Fuhre stilllegender Schäden ist, so scheint es, endgültig passé. Mehr noch: Qualitativ gute Kandidaten wie der Land Rover Discovery präsentieren sich nach Abschluss in einem Zustand, der die erschwerten Testbedingungen wie ständig wechselnde Fahrer und minimale kosmetische Pflege kaum erkennen lässt.

Der Landy steht nach 100.000 Kilometern fast wie neu da. Lack, Innenraumverkleidungen, Teppiche - alles befindet sich nach einer Grundreinigung in einem Zustand, der bei Gebrauchtwagenkäufern die Augen leuchten lässt. Ein paar Kratzer an Plastikteilen als kaum vermeidbare Folge von schweren Transportaufgaben, ein etwas speckig glänzender Bezug des Lederlenkrads - das war’s auch schon. Die Türen schließen wie immer mit sattem Klang, und weder die Karosserie noch die Innenausstattung verursachen auf schlechten Straßen irgendwelche Klapper- oder Knarzgeräusche.

Konstruiert auf ärgerfreie Langlebigkeit

Ein solides Stück also, ganz offensichtlich konstruiert auf ärgerfreie Langlebigkeit. Das immense Gewicht des Discovery bestätigt dies: Obwohl er der kleinere Bruder des Range Rover ist, wiegt er ähnlich viel. In einer Zeit der intensivierten Verbrauchsdiskussion mögen solche Schwergewichte fragwürdig erscheinen, weshalb Land Rover den ursprünglich angebotenen V8 aus dem Programm genommen hat. Zum Charakter des Discovery passt ohnehin besser der V6-Turbodiesel. Der verbrauchte über die Gesamtdistanz durchschnittlich 12,6 Liter auf 100 km, was angesichts der Transportleistung akzeptabel ist. Das Fahrtenbuch verzeichnet auch Verbrauchswerte, die um zehn Liter liegen. Die entstehen dann, wenn der Landy das tut, was er am besten kann: reisen mit Tempi zwischen 140 und 160 km/h. Da brummelt der V6 gemütlich, weder Maschine noch Besatzung sind gestresst.

Schneller geht es natürlich auch, aber das ständige Auspressen der Motorleistung ist dem Fahrvergnügen eher abträglich - von dem bis auf 16 Liter steigenden Verbrauch einmal abgesehen. Dynamik ist nicht Sache eines Land Rover. Wer ihn kauft, bekommt einen Geländewagen klassischer Machart, der beruhigend wirkt wie eine Valium-Tablette. Dass die effektiven Fahrleistungen mit dem Diesel eher bescheiden sind, dass er beim Anfahren erst einmal eine kleine Gedenksekunde einlegt, bevor sich das volle Drehmoment über den Antriebsstrang hermacht - all das sind letztlich Petitessen, die hinter der Annehmlichkeit des ruhigen Fahrens zurücktreten.

Denn an der Laufkultur des Motors hatte während des Dauertests niemand etwas auszusetzen. Sein Geräusch ist nur im unteren Geschwindigkeitsbereich präsent, auf der Autobahn spielt es kaum noch eine Rolle. Zu diesem Bild einer komfortbetonten Antriebsquelle passt auch die Sechsgang-Automatik, die unauffällig und weich die Gänge wechselt.

Motor und Getriebe arbeiten problemlos

Weder Motor noch Getriebe zeigten während des Tests irgendwelche Auffälligkeiten. Keine Störungen, kaum Ölverbrauch. Der Sechszylinder lief gegen Ende der Distanz sogar besonders gut, was sich auch in einer deutlichen Verbesserung der Messwerte niederschlägt. Der Rest des Antriebs absolvierte den Dauertest ebenfalls fast problemlos - fast. Kurz vor dem Ende macht das Vorderachsdifferenzial durch heulbojenartige Geräusche auf sich aufmerksam. Diagnose: Die Einstellung von Kegel und Tellerrad hat sich geringfügig verschoben. Sichtbaren Verschleiß gibt es noch keinen, das Heul-Differenzial hätte wohl noch viele Tausend Kilometer gehalten.

Eine Neujustierung ist eine nicht ganz einfache Mechanikerarbeit, weshalb es zur zeitgenössischen Ex-und-hopp-Lösung kommt: altes Vorderachsgetriebe raus, neues rein. Das hätte, wäre es nicht auf Garantie gegangen, 815 Euro gekostet. So konservativ britisch der Discovery auch erscheinen mag, er ist vollgestopft mit Elektronik, die unter anderem verschiedene Allradprogramme sowie das luftgefederte Fahrwerk ansteuert. Als Zeichen des Computer-Zeitalters tauchen in den Wartungsunterlagen deshalb auch regelmäßige Software-Updates auf. Dadurch wurde etwa die Bedienung des Navigationssystems während der Fahrt eingeführt, eine klare Verbesserung, auch wenn die wenig übersichtliche Menüführung kein wirkliches Vergnügen bereitete.

Elektronik macht den meisten Ärger

Die Elektronik ist es denn auch, die im Dauertest den meisten Ärger macht. Erstmals bei Kilometerstand 19.202 taucht im Display „Aufhängungsfehler – max. 50 km/h“ auf. Was sich mit einem Neustart zunächst beheben lässt, wird zum Dauerbrenner. Allerdings nicht exakt reproduzierbar, was die Sache für die Werkstatt erschwert. Der Fehler taucht meist erst nach 300 Kilometern auf, manchmal aber eben auch nicht. Weiterfahren kann man immer, doch die 50-km/h-Warnung ist nicht umsonst: Wenn die vernetzte Fahrwerkssteuerung ausfällt, sind nicht nur die Fahrprogramme des Terrain-Response-Systems inaktiv. Die Luftfederung arbeitet im Notprogramm, und der Landy schwankt in Kurven wie ein Schiff auf hoher See.

Es dauert bis Kilometer 59.448, bis mit einem Sensor für das Niveau der Luftfederung der Übeltäter überführt scheint. Leider wechselt die Werkstatt zunächst nur den linken. Aber krank war auch der rechte. Der kommt 13.000 Kilometer später dran, und von da ab ist Ruhe an der Fahrwerksfront. Weshalb wir uns den guten Seiten der Fahrwerkssteuerung zuwenden dürfen. Dank der Elektronik, die automatisch das macht, was sonst nur ein ausgefuchster Offroad-Fahrer kann (viel oder wenig Drehmoment je nach Untergrund, situationsgerechtes Sperren von Mitten- und Hinterachsdifferenzial), erweist sich der Disco als Meister des Geländes.

Der Landy hat viele Vorzüge

Variable Bodenfreiheit und große Achsverschränkung erlauben eine ausgezeichnete Traktion. Wer das nicht braucht, profitiert vielleicht davon, dass ein solcher Geländewagen sich bestens für Anhänger eignet., normal dimensionierte Wohnanhänger nimmt er mit reguliertem Karosserieniveau und hoher Fahrstabilität kaum zur Kenntnis. Anhänger sind auch kein Thema? Dann erfreut immer noch der samtige Komfort der langhubigen Federung.

Selbst Redaktionsmitglieder, die zur schnellen Truppe gehören, fuhren lange Strecken gern im Discovery. Denn auch ein etwas lahmer Diesel stört nicht, wenn man auf sehr bequemen Sitzen Platz nimmt, die Klimaanlage ebenso unauffällig wie wirksam arbeitet - und man sich übers Gepäck keine Gedanken machen muss. Einfach rein damit, Platz gibt es genügend in der großen Kiste.

Viele durchdachte Kleinigkeiten

Auch durchdachte Kleinigkeiten machen das Leben mit dem Landy schön: die vielen geräumigen Ablagen beispielsweise, die stabilen Zurrösen im Kofferraum oder auch das sehr gute Licht. Nur die Lichtautomatik - die kann man vergessen. Sie schaltet die Scheinwerfer meist erst ein, wenn das Ende des Tunnels in Sicht kommt. Und weil wir gerade beim Kritteln sind: Die horizontal geteilte Heckklappe ist nur prima, wenn man ein Picknick veranstalten will. Das Laden von schwerem Gepäck aber ist mühsam, meistens bekommt auch das Beinkleid eine Portion Dreck ab. Oder die heizbare Frontscheibe. Sie erspart morgendliches Kratzen, was bei einem so hohen Vehikel nicht zu unterschätzen ist. Aber die dünnen Heizdrähte reflektieren das Licht entgegenkommender Autos; speziell bei Regenwetter wird die Sicht unangenehm beeinträchtigt.

Drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte

Das Protokoll verzeichnet weiterhin einen losen Schließkeil an der Fahrertür sowie eine nicht funktionierende Tankklappe, die nicht nötig gewesen wäre, hätte der von der Zentralverriegelung betätigte Stift regelmäßig etwas Fett abbekommen. So wird daraus der zweite von insgesamt drei außerplanmäßigen Werkstattaufenthalten. Der Mängelindex spricht trotzdem für den Land Rover. Besser war bisher nur der Hyundai Tucson, der verglichen mit dem Discovery aus der technischen Steinzeit stammt. Ganz zum Schluss erfüllt der treue Kumpel zwar den Euro 3-Abgastest und liegt bei Kohlenmonoxid und Rußausstoß sogar unter den Grenzwerten der Euro 4-Norm, doch müssen alle Discovery-Modelle, die seit September 2006 zugelassen wurden, die strengere Euro 4-Vorschrift erfüllen. Obwohl der Dauertest-Discovery werkseitig ohne Partikelfilter ausgeliefert wurde, trägt er auch eine Feinstaub- Plakette für die Umweltzonen. Allerdings nur in Gelb. Nobody is perfect.

Alternativen

Land Rover Discovery 2.7 TD V6 190 PS (2004–2009)