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Jeep Wrangler 2.0 T-GDi 272 PS (seit 2018)

 

Jeep Wrangler 2.0 T-GDi 272 PS (seit 2018)
52 Bilder

Alle Erfahrungen
Jeep Wrangler 2.0 T-GDi (272 PS)

5,0/5

Erfahrungsbericht Jeep Wrangler 2.0 T-GDi (272 PS) von lexi.lind, Februar 2020

5,0/5

Endlich dieser lästigen SUV-Diskussion entgehen, sollte mit dem Jeep Wrangler möglich sein, denn das hier ist kein SUV, sondern ein waschechter Geländewagen. Ob diese Auslegung die sogenannten Hater milde stimmt, sei an dieser Stelle zu bezweifeln, aber ehrlich gesagt, ist mir das auch egal und ich möchte gar nicht weiter auf diese Thematik eingehen. Fakt ist, ich liebe den Jeep Wrangler und ich verzeihe ihm Schwächen gerne. Die neue Generation ist toll geworden – wenn auch keineswegs makellos. Mit der kurzen Karosserievariante kann ich persönlich mangels Alltagstauglichkeit und als Hundebesitzer nichts anfangen. Ein Glück, verschiedene Dach- und Tür-Kombinationen erlauben auch bei der Jeep Wrangler Generation JL individuelle Konfigurationen.

An Dachvarianten hat Jeep in der vierten Generation Wrangler gleich mehrere Auswahlmöglichkeiten. Neu und (m)ein absolutes Highlight im Wrangler, das sogenannte Sky One-Touch Power Soft Top: Kann ich hier das in das Hardtop integrierte Stoffdach ganz bequem elektrisch und auch während der Fahrt fast über die gesamte Länge des Innenraumes mit einem einzigen Knopfdruck öffnen bzw. schließen.

Womit ich auch schon mittendrin bin im neuen Wrangler und hier staune ich nicht schlecht, bekomme ich jetzt ein richtig gelungenes Cockpit zu sehen. Bedienfreundlich und praktisch auf der einen Seite, auf der anderen Seite mit überraschend wertigen Materialien ausgekleidet und solide verarbeitet und das ganze noch optisch toll in Szene gesetzt.

Echte Schrauben stehen für die Authentizität eines Wranglers und doch weiß Jeep diese mit angenehmen Komfort zu kombinieren, und nein, ein beheiztes Lenkrad und Sitzheizung darf auch echten Kerlen gefallen und ist nicht nur was für Weicheier.

Wie Eingangs erwähnt, würde meine Wahl definitiv auf den 5-Türer fallen, da mir die Variante mit kurzem Radstand nicht das nötige Platzangebot bietet und auch die Funktionalität betreffend nicht so glänzen kann.

Natürlich ist der Zugang zur Rückbank bei einem Dreitürer beschwerlicher, aber auch dort angekommen, kann der kurze Wrangler nicht mit dem Platzangebot der Unlimited-Modelle mithalten. Während ich diese Einschränkungen durchaus noch hinnehmen könnte, ist mein ausschlaggebendes Argument der Kofferraum. Zunächst ist der Zugang mittels kleiner Hecktür recht übersichtlich, will ich diesen vergrößern muss ich die Plastikscheibe entfernen, dies geht im JL nicht mehr über Reißverschlüsse, sondern einfach über Gummilamellen. Trotzdem. Und wirklich viel Stauraum erwartet mich hier nicht, mein Labrador hat hier in jedem Fall nicht genug Platz. Der Fünftürer übertrifft schon mit dem Standardvolumen das maximale Ladevolumen des Dreitürers.

Der Rubicon bringt eine unglaubliche Geländekompetenz mit, auf alle Technikraffinessen einzugehen, würde hier leider den Rahmen sprengen und dann noch die grobstolligen Reifen.

Ob es nun steile Hänge hinauf oder hinab geht, durch Bäche oder Schlamm, über Wurzeln, durch Wege mit starken Verschränkungen oder losem Untergrund, der Jeep Wrangler wühlt sich mit einer beeindruckenden Souveränität durch die unterschiedlichsten Situationen.

Sich am Griff vor dem Beifahrersitz festhalten zu können lernt der Co-Pilot schnell zu schätzen, geht es gerne mal etwas turbulenter zu und während ich mich als Fahrer ja am Lenkrad festhalten kann… da reicht auch der gute Seitenhalt der Sitze nicht mehr aus. Immer wieder irre, welch grandiose Performance ein Wrangler Offroad hinlegt, hier scheitert es eher an den eigenen Nerven, als am Können des Fahrzeugs.

So grandios der Auftritt im Gelände auch schon in der Vergangenheit war, so musste man hinnehmen, diese Qualitäten gehen zu Lasten des Straßenkomforts. Diesen hat Jeep spürbar verbessert, tadellosen Pkw-Komfort darfst Du aber auch jetzt nicht erwarten werden, doch bei gelassener Fahrweise fühle ich mich durchaus wohl. Nur leider scheint eine amerikanisch-angehauchte schwammige und ungenaue Lenkung einfach dazuzugehören, nervt mich nach einer kurzen Eingewöhnung aber auch nicht mehr.

Während der Wrangler in den USA auch künftig von einem 3,6 Liter V6 befeuert wird, setzt man hierzulande auf die Downsizing-Strategie. Nichts desto trotz, die Leistungswerte können sich durchaus sehen lassen und tatsächlich kann mir der 2.0 T-GDI rundum gefallen. Geht es nicht nur unerwartet druckvoll nach vorn, auch der Motorsound und die entsprechende Laufkultur überrascht mich. Und wenn ich den Jeep Wrangler durchaus gerne agil bewege, so lasse ich es auf der Autobahn meist bei Tempo 130 gut sein.

Richtgeschwindigkeit kommt natürlich auch dem Verbrauch zu gute. Und wer es entspannt angehen lässt, kommt auch mit zehn Liter aus.

Und ob ich nun in rauen Gefilden oder im alltäglichen Fahrbetrieb unterwegs bin, die sanften und raschen Schaltvorgänge der feinen Achtgang-Automatik sorgen für gute Laune.

 

Jeep Wrangler SUV seit 2018: 2.0 T-GDi (272 PS)

Der 2.0 T-GDi (272 PS) ist eine der gefragtesten Motorvarianten für den Wrangler SUV 2018 und erreicht durchschnittlich fünf von fünf Sternen in den Bewertungen unserer Fahrer. Der Geländewagen variiert in vier zum Teil sehr gehobenen Ausstattungsvarianten: Sahara, Rubicon, Sport und Sky One-Touch Sahara. Je nach Ausstattung schwankt der Neupreis der Baureihe zwischen 47.000 bis 60.490 Euro. Verbaut ist auch eine für entspanntes Fahren ausgelegte Automatikgangschaltung mit acht Gängen. Der Kraftstoffverbrauch liegt zwischen neun und zehn Litern Benzin.

Zwischen 205 und 219 g pro 100 Kilometer CO2 stößt der Motor je nach Ausstattung aus.

Eine Person hat sich bereits überzeugen lassen und zeichnet hier bei uns ein ausgesprochen positives Bild vom 2.0 T-GDi von Jeep. Wir sind gespannt, ob andere Nutzer diese Erfahrungen bestätigen können.

Alle Varianten
Jeep Wrangler 2.0 T-GDi (272 PS)

  • Leistung
    200 kW/272 PS
  • Getriebe
    Automatik/8 Gänge
  • 0-100 km/h
    7,3 s
  • Neupreis ab
    54.000 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    9,0 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten Jeep Wrangler 2.0 T-GDi (272 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseGeländewagen
KarosserieformHardtop
Anzahl Türen3
Sitzplätze5
FahrzeugheckSUV
Bauzeitraumab 2019
HSN/TSN1726/ACE
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge8
Hubraum1.995 ccm
Leistung (kW/PS)200 kW/272 PS
Zylinder4
AntriebsartAllradantrieb
0-100 km/h7,3 s
Höchstgeschwindigkeit180 km/h
Anhängelast gebremst1.497 kg
Anhängelast ungebremst780 kg
Maße und Stauraum
Länge4.334 mm
Breite1.894 mm
Höhe1.839 mm
Kofferraumvolumen203 – 508 Liter
Radstand2.459 mm
Reifengröße255/70 R18 T
Leergewicht1.883 kg
Maximalgewicht2.313 kg
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge8
Hubraum1.995 ccm
Leistung (kW/PS)200 kW/272 PS
Zylinder4
AntriebsartAllradantrieb
0-100 km/h7,3 s
Höchstgeschwindigkeit180 km/h
Anhängelast gebremst1.497 kg
Anhängelast ungebremst780 kg

Umwelt und Verbrauch Jeep Wrangler 2.0 T-GDi (272 PS)

KraftstoffartSuper
Tankinhalt66 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben9,0 l/100 km (kombiniert)
11,0 l/100 km (innerorts)
8,0 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben205 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
SchadstoffklasseE6T
Energieeffizienzklasse