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Hyundai ix20 Van (seit 2010)

Alle Motoren

1.4 (90 PS)

3,4/5 aus 16 Erfahrungen
Leistung: 90 PS
Neupreis ab: 13.990 €
Hubraum ab: 1.396 ccm
Verbrauch: 5,6 l/100 km (komb.)

1.6 (125 PS)

4,0/5 aus 15 Erfahrungen
Leistung: 125 PS
Neupreis ab: 17.100 €
Hubraum ab: 1.591 ccm
Verbrauch: 5,9 l/100 km (komb.)

1.4 CRDi (90 PS)

3,0/5 aus 6 Erfahrungen
Leistung: 90 PS
Neupreis ab: 16.890 €
Hubraum ab: 1.396 ccm
Verbrauch: 4,2 l/100 km (komb.)

1.4 CRDi (116 PS)

4,2/5 aus 5 Erfahrungen
Leistung: 116 PS
Neupreis ab: 16.790 €
Hubraum ab: 1.582 ccm
Verbrauch: 4,4 l/100 km (komb.)
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Alle Tests

Hyundai ix20 Van (seit 2010)

Gebrauchtwagen-Check: Hyundai ix20  - Kaum Probleme und viel Platz
Autoplenum

Kaum Probleme und viel Platz Gebrauchtwagen-Check: Hyundai ix20

SP-X/Köln. Seit 2010 läuft bei Hyundai mit dem ix20 ein Fahrzeug vom Band, das besonders mit seinen inneren Werten punkten kann. Der Nachfolger des Matrix trägt zwar das hauseigene SUV-Kürzel „ix“ im Namen, ist aber ein Kleinwagen. Allerdings einer, der deutlich mehr Platz bietet, als die Optik verspricht. Beim Kauf eines gebrauchten ix20 kann man kaum etwas falsch machen. Karosserie und Innenraum: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist der ix20 deutlich runder gestaltet. Trotz seiner Länge von nur 4,10 Metern bietet der mit dem Kia Venga quasi technisch identische Kleinwagen im Innenraum genügend Platz, um vier Erwachsene einigermaßen bequem von A nach B zu transportieren. Die Rückbank ist teil- und verschiebbar, versenken wie beim Konkurrenten Honda Jazz kann man die Plätze im Fond jedoch nicht. Das Kofferraumvolumen reicht von 440 bis 1.486 Liter. Trotz der hohen Sitzposition ist die Rundumsicht im ix20 allerdings eher schlecht. Motor: Die Auswahl der Motorisierungen beim ix20 ist denkbar übersichtlich. Es gibt zwei Benziner und zwei Diesel, beide Varianten starten bei 66 kW/90 PS. Der Ottomotor ist aber deutlich träger als der Selbstzünder und daher nicht wirklich empfehlenswert. Wer Wert auf mehr Motorleistung legt, der muss entweder zum 85 kW/116 PS starken Diesel oder zum Top-Benziner mit 92 kW/125 PS greifen. Alle Motoren sind mit manuellem Fünfgang-Getriebe gekoppelt, für die höherwertigeren Ausstattungen gibt es gegen Aufpreis eine etwas antiquierte Viergang-Automatik. Fahrwerk: Wer es im ix20 nicht übertreibt, was Tempo oder Straßenbeschaffenheit angeht, wird mit einem gutmütigen Fahrverhalten und Komfort belohnt. Lediglich die Lenkung ist etwas schlapp und bietet kein gutes Ansprechverhalten. Höhere Autobahngeschwindigkeiten oder flotte Kurvenfahrten gehören allerdings nicht zu den Kernkompetenzen des ix20. Ausstattung und Sicherheit: 2010 erreichte der ix20 beim Crashtest der Prüforganisation Euro-NCAP die Höchstpunktzahl von fünf Sternen. Alle Varianten des Kleinwagens kommen serienmäßig mit sechs Airbags, dem Anti-Schleuder-Programm ESP und aktiven Kopfstützen daher. Letztere verhindern bei einem Heckaufprall den sogenannten „Peitschenschlag-Effekt“, der meist zu einem schmerzhaften Schleudertrauma führt. Ausgestattet werden kann der ix20 gegen Aufpreis mit modernen Annehmlichkeiten wie Klimaautomatik oder Infotainment-System. Lediglich gegen das großzügig eingesetzte, gummierte Hartplastik und das etwas günstig wirkende Metalldekor ist auch für Geld und gute Worte nichts zu machen. Qualität: Bisher gibt es wenige Beschwerden über den ix20. Das liegt einerseits an der guten Qualität des koreanischen Kleinwagens und andererseits an der langen Garantie, in der sich viele Fahrzeuge aktuell noch befinden. Es gab einen Rückruf für ix20 bis zum Baujahr April 2012. Hier gammelten Teile der Handbremse, weshalb sich diese nicht löste. Tauschteile für Umlenkwelle und Bremssattel behoben das Problem. Auch der TÜV ist glücklich mit dem ix20. Zwar werden überdurchschnittlich viele gebrochene Federn von der Prüfbehörde moniert, in Sachen Bremsen, Umweltbelastung oder Rostbefall zeigt sich der Koreaner jedoch vorbildlich und liegt insgesamt unterhalb des Mängel-Schnitts. Fazit: Wem die etwas langweilige Optik und die geringe Auswahl bei den Motoren egal sind, der findet im Hyundai ix20 sicherlich einen praktischen, treuen Begleiter für jeden Tag, in dem sich nicht nur die kleine Familie, sondern auch größere Einkäufe bequem transportieren lassen. Gute Exemplare mit vertretbaren Kilometerständen starten in den einschlägigen Gebrauchtwagen-Börsen schon ab 6.500 Euro.Mit dem ix20 hat Hyundai ein praktisches, kleines Auto auf die Räder gestellt, das auch als Gebrauchtwagen durchaus taugt. Wenig gibt es bei der Wahl des Kaufobjekts zu beachten.

Fazit

Mit dem ix20 hat Hyundai ein praktisches, kleines Auto auf die Räder gestellt, das auch als Gebrauchtwagen durchaus taugt. Wenig gibt es bei der Wahl des Kaufobjekts zu beachten.

Testwertung

3,5/5

Fahrbericht Hyundai ix20 Crossline 1.6 CRDi: Kleinwagen mit ein bisschen Schminke
auto-motor-und-sport

Fahrbericht Hyundai ix20 Crossline 1.6 CRDi: Kleinwagen mit ein bisschen Schminke

Was ein bisschen Schminke doch ausmachen kann: Dicke schwarze Kunststoffleisten an Radläufen und Schwellern, ein Unterfahrschutz aus gleichem Material an Front und Heck sowie breite 17-Zoll-Reifen auf ansehnlichen Alurädern – schon sieht der Hyundai ix20 Crossline aus wie ein City-SUV à la Mini Countryman, Nissan Juke oder Opel Mokka, die gerade mächtig im Trend liegen. Was unterscheidet eigentlich einen "echten" SUV vom Crossline? Sind wir ehrlich – herzlich wenig. Selbst Allradantrieb, für den ix20 auch in der Crossline-Version nicht zu haben, gibt es bei SUV dieser Größe manchmal schon nicht mal mehr gegen Aufpreis.

Mischung aus Van und Kleinwagen
Vielleicht wäre es clever gewesen, den Hyundai ab dem Start 2010 mit Crossline-Optik anzubieten, schließlich kennzeichnet das ix-Kürzel auch SUV der Marke. Im Grunde ist der ix20 ebenfalls ein Crossover, nur mischen sich hier Van- mit Kleinwagen-Genen – und das ist gut so. Auf 4,10 Metern Länge kombiniert der Hyundai ix20 Crossline bequemes Ein- und Aussteigen mit erhöhter Sitzposition und einem fast schon üppigen Platzangebot im Fond. Mit kleinen Kindern an Bord lassen sich die Rückbank nach vorn schieben und das Volumen von 440 um über 100 Liter erweitern – unter der Abdeckung, wohlgemerkt. Zurück ins Cockpit. Auch hier bevorzugt der Hyundai eher robuste Oberflächen, doch die Bedienung macht wenig Mühe, die Staufächer sind groß dimensioniert, und die Schaltung arbeitet leichtgängig und präzise. Mit der Rundumsicht hapert es jedoch, vor allem nach schräg hinten. Dafür sind Parksensoren am Heck obligatorisch. Die relativ weichen Sitze mit wenig Seitenhalt und die leichtgängige Lenkung ohne allzu viel Rückmeldung stören kaum, scheucht man den Hyundai ix20 Crossline nicht um Kurven. Die nimmt er sicher und wenig ambitioniert, entschädigt aber nicht mit sensiblem Abrollkomfort. Dazu passt der brave 116-PS-Diesel, der jedoch weder mit hoher Laufruhe noch mit übermäßigem Temperament glänzt.

Hyundai ix20 Crossline kostet 1.100 Euro Aufpreis
Wie nicht anders zu erwarten, unterscheiden sich Hyundai ix20 Crossline und normaler ix20 nicht in den Eigenschaften. Wohl aber im Preis: 1.100 Euro kostet der Trendlook. Dafür gäbe es auch das Panorama-Glasdach (1.120 Euro) oder einen Tempomaten (220 Euro) plus Klimaautomatik, Licht- und Regensensor sowie Sitzheizung (im Paket 870 Euro).

Der neue Hyundai ix20 Crossline
auto-reporter.net

Der neue Hyundai ix20 Crossline

Offroad-Feeling, Komfort-Features und Motorenvielfalt lassen sich in einem Kleinwagen bestens miteinander vereinen: Das zeigt das neue Hyundai Sondermodell ix20 Crossline. Der kleine Abenteurer mit großem Ausstattungspaket und sportlicher Optik ist bei teilnehmenden Händlern ab sofort und zu Preisen ab 18.900 Euro bestellbar. Die auf 500 Fahrzeuge limitierte Sonderedition bietet einen Kundenvorteil von über 1.500 Euro.

Der ix20 Crossline zieht die Blicke auf sich - auf und abseits befestigter Straßen. Das Offroad-Paket verleiht dem in der Sonderfarbe Creamy White lackierten Kleinwagen eine kraftvolle Präsenz. Den sportlichen Charakter betonen die in Schwarz gehaltenen verbreiterten Kotflügel inklusive Crossline Logo sowie die schwarzen Seitenleisten. Auch der Unterfahrschutz in polierter Aluminiumoptik vorn und hinten betont die Dynamik des ix20 Crossline. Exklusive 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im 5-Speichen-Design runden den athletischen Auftritt ab.

Die Ausstattung des ix20 Crossline kann sich sehen lassen. Im Fahrzeuginnern glänzt das Sondermodell mit Lederlenkrad und -schaltknauf, automatisch abblendendem Innenspiegel, Mittelkonsole in Klavierlackdekor und Klimaanlage mit kühlbarem Handschuhfach. Zum Serienumfang zählen unter anderem eine Einparkhilfe hinten sowie elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel. Noch exklusiver tritt der ix20 Crossline auf, wenn das optional erhältlichen Panorama-Glas-Schiebedach (1.120 Euro) und das Radio-Navigationssystem mit Rückfahrkamera (1.300 Euro) an Bord sind.

Auch bei der Motorisierung hat der Kunde eine große Auswahl: Für das Sondermodell bietet Hyundai drei Benziner und einen kraftvoller Diesel an. Höchste Effizienz verspricht der ix20 Crossline 1.6 CRDi mit 85 kW (116 PS). In dieser Variante verbraucht der Crossover lediglich 4,7 Liter Dieselkraftstoff bei CO2-Emissionen von 125 g/km. Die Preise beginnen hier bei 21.720 Euro.

Den Einstieg bietet der 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 66 kW (90 PS) und kontinuierlicher variabler Ventilsteuerung CVVT für 18.900 Euro. Das Aggregat ist mit einem Fünfganggetriebe kombiniert und benötigt 6,0 Liter Benzin auf 100 Kilometer (140 g/km CO2). Der stärkere 1,6-Liter-Ottomotor mit 92 kW (125 PS) ist wahlweise mit einem manuellen Sechsganggetriebe (20.000 Euro) oder Automatik (21.000 Euro) erhältlich. Er gibt sich im Schnitt mit 6,4 Litern (148 g/km CO2) zufrieden (Automatik: 6,5 Liter/154 g/km CO2). (dpp-AutoReporter)

Testwertung

4,0/5

Hyundai ix20 Crossline - Kleiner Van in SUV-Optik
Autoplenum

Kleiner Van in SUV-Optik Hyundai ix20 Crossline

Im Offroad-Look und mit umfangreicher Ausstattung legt Hyundai nun das Sondermodell ix20 Crossline auf. Der auf 500 Einheiten limitierte Mini-Van verfügt über schwarze Kunststoff-Beplankungen an Kotflügeln und Schwellern sowie einen Unterfahrschutz in Aluminium-Optik. Zur weiteren Ausstattung zählen 17-Zoll-Felgen, Klimaanlage, Lederlenkrad und Einparkhilfe für das Heck. Das Antriebsangebot umfasst zwei Benziner und einen Diesel im Leistungsspektrum von 66 kW/90 PS bis 92 kW/125 PS. Die Preisliste für das auf 500 Einheiten limitierte Sondermodell startet bei 21.720 Euro, den Kundenvorteil gegenüber dem Einzelkauf der Extras beziffert der Hersteller mit über 1.500 Euro.  

Der Hyundai ix20 ist seit Ende 2010 auf dem Markt. Gemeinsam mit seinem weitgehend baugleichen Konzernbruder Kia Venga tritt er gegen Mini-Vans wie den Ford B-Max, aber auch gegen raumoptimierte Kleinwagen wie den Honda Jazz an. Der Basispreis liegt bei 14.940 Euro.

Der Mini-Van wird zum Mini-SUV: Hyundai kleidet den ix20 nun auf Wunsch im Offroad-Stil ein. Allerdings nur 500 Mal.

Fazit

Der Mini-Van wird zum Mini-SUV: Hyundai kleidet den ix20 nun auf Wunsch im Offroad-Stil ein. Allerdings nur 500 Mal.
Hyundai ix20 - Mehr Auto für mehr Geld
Autoplenum

Mehr Auto für mehr Geld Hyundai ix20

Hyundai stockt die Ausstattung des Mini-Vans ix20 auf. Bereits in der Basisversion „Classic“ sind nun ein Bremslicht mit Notfall-Funktion, ein von 45 auf 50 Liter vergrößerter Tank sowie ein Reifendruckkontrollsystem an Bord. Die Preise steigen im Gegenzug um rund 150 Euro auf 14.950 Euro für das Basismodell mit dem 66 kW/90 PS starken Benziner.

Auch bei den höheren Ausstattungslinien erweitert sich der Ausstattungsumfang. In der „Trend“-Variante gibt es unter anderem nun auch auf der Beifahrerseite einen beleuchteten Schalter für die Fensterheber. Dort startet der Preis jetzt bei 17.750 Euro. Die Version „Style“ verfügt nun unter anderem über eine Sitzheizung und kostet ab 20.450 Euro.

Der Hyundai ix20 erhält mehr Ausstattung. Zum Beispiel einen größeren Tank und besser beleuchtete Schalter. Im Gegenzug wird er auch etwas teurer.

Fazit

Der Hyundai ix20 erhält mehr Ausstattung. Zum Beispiel einen größeren Tank und besser beleuchtete Schalter. Im Gegenzug wird er auch etwas teurer.
Hyundai ix20 - Neuer Diesel mit mehr Leistung
Autoplenum

Neuer Diesel mit mehr Leistung Hyundai ix20

Mit einem stärkeren Diesel ergänzt Hyundai jetzt die Motorenpalette seines kleinen Vans ix20. Der 1,6-Liter-Selbstzünder leistet 85 kW/116 PS und benötigt im Durchschnitt 4,7 Liter Treibstoff je 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 125 g/km). In der nur für die mittlere Ausstattungsstufe Comfort erhältlichen Spritsparvariante blue mit Start-Stopp-System (400 Euro Aufpreis) sind es nur 4,4 Liter (CO2-Ausstoß: 117 g/km). Die Preise starten bei 17.490 Euro. Der neue Diesel beschleunigt den ix20 in 11,5 Sekunden auf Tempo 100 und auf bis zu 182 km/h. Das maximale Drehmoment von 260 Newtonmetern liegt zwischen 1.900 und 2.750 U/min permanent an. Der Antrieb ist an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt.

Neben der Basislinie Classic (17.490 Euro) ist der kleine Van auch in den Ausstattungsniveaus Comfort (20.320 Euro/20.720 Euro für blue-Version) und der Top-Variante Style (23.020 Euro) erhältlich. Wie für fast alle Hyundai-Modelle gilt auch für den ix20 eine fünfjährige Vollgarantie.

Neben dem neuen Motor stehen für die Raumlimousine weitere Antriebe zur Verfügung: ein 1,4-Liter-Diesel mit 66 kW/90 PS (ab 16.490 Euro) und zwei Benziner mit 1,4 Liter und 1,6 Liter Hubraum und 66 kW/90 PS bzw. 92 kW/125 PS Leistung (ab 14.690 bzw. 18.600 Euro). Der ix20 wird seit November 2010 in Deutschland angeboten, Kia offeriert mit dem Venga ein baugleiches Schwestermodell.

Als vierten Motor für die ix20-Baureihe bietet Hyundai ab sofort einen 1,6-Liter-Diesel mit 85 kW/116 PS an. Besonders sparsam gibt sich der Selbstzünder in der sogenannten blue-Version, die allerdings nur mit einem bestimmten Ausstattungsniveau kombiniert werden kann.

Fazit

Als vierten Motor für die ix20-Baureihe bietet Hyundai ab sofort einen 1,6-Liter-Diesel mit 85 kW/116 PS an. Besonders sparsam gibt sich der Selbstzünder in der sogenannten blue-Version, die allerdings nur mit einem bestimmten Ausstattungsniveau kombiniert werden kann.
Kleine Vans im Fahrbericht: Toyota Verso-S gegen Citroen C3   Hyundai ix20
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Kleine Vans im Fahrbericht: Toyota Verso-S gegen Citroen C3 Hyundai ix20

Rückblick: Gegen Ende der neunziger Jahre drängen variable Van-Konzepte vermehrt in die kleineren und preisgünstigeren Regionen vor. 1999 startet der Opel Zafira in der Kompaktklasse, während der Toyota Yaris Verso mit Großraum-Heck und versenkbaren Rücksitzen im Kleinwagensegment für Aufsehen sorgt. Die Idee überzeugt, sowohl als praktischpreiswerter Erst- oder Zweitwagen für die Familie wie auch als bequem zugängliche Limousinen-Alternative, wenn die Beweglichkeit nachlässt.

Toyota Verso-S Diesel ab 17.000 Euro Obwohl andere Hersteller im Laufe der Jahre nachziehen, verzichtet Toyota auf einen Nachfolger für den Pionier – und überlässt das Feld seit 2005 der Konkurrenz. Eine fragwürdige Entscheidung, die nun endlich mit dem neuen Toyota Verso-S korrigiert wird. Toyota packt in den variablen Vier- Meter-Mini zu dem üblichen Sicherheitspaket noch einen Knieairbag für den Fahrer und bietet den Toyota Verso-S mit 90-PS-Diesel je nach Ausstattungsvariante zu Preisen zwischen 17.300 und 20.650 Euro an. Angesichts der Konkurrenz dürfte es jedoch nicht einfach werden, verlorenes Terrain zurückzuerobern. Der Ende letzten Jahres präsentierte, elf Zentimeter längere Hyundai ix20 wurde weitgehend in Europa entwickelt und mutet ähnlich wie der Toyota Verso-S eher wie ein erhöhter Kleinwagen als ein kleiner Van an. Zudem bietet er nicht nur eine geteilte, in der Neigung verstellbare Rücksitzlehne, sondern auch eine in Längsrichtung verschiebbare Bank – praktisch, falls mehr Knie als Kofferraum benötigt wird. Rekordverdächtige fünf Jahre Garantie für Hyundai ix20 Darüber hinaus lockt der Hyundai ix20 mit einem üppigen Sorglos-Paket aus fünf Jahren Garantie inklusive Übernahme der Wartungskosten für denselben Zeitraum. Dennoch beginnen die Preise für den gleich starken Hyundai ix20 1.4 CRDi bereits bei 16.490 Euro. Und selbst in der getesteten BlueVersion mit Start-Stopp-Automatik für 400 Euro Aufpreis kostet der ix20 noch weniger als der Toyota Verso-S. Der Citroen C3 Picasso HDi 90 steht dagegen erst ab 19.850 Euro in der Preisliste, wobei der Serienumfang mit Klimaanlage, CD-Radio, Tempomat und Nebelscheinwerfern wesentlich umfangreicher ausfällt. Auf ein vergleichbares Niveau gebracht, sind die beiden asiatischen Kontrahenten dennoch bis zu 1.000 Euro günstiger. Dreiecksfenster im Citroen C3 Picasso vor der A-Säule Optisch wirkt der Citroen gegenüber Toyota Verso-S und Hyundai ix20 wie ein Paradiesvogel zwischen zwei grauen Mäusen – nicht nur wegen der Farben. Seine schwarz abgesetzten Stoßflächen sorgen für Kontrast, wenngleich sie wegen ihrer lackierten Oberflächen keinen besseren Schutz vor Remplern bieten. Der eigentliche Clou ist jedoch die Frontscheibe des Citroen C3 Picasso. Bei ihm sitzt das seitliche Dreiecksfenster vor und nicht hinter der breiten A-Säule. Dadurch entsteht auf den Vordersitzen ein deutlich luftigeres Raumgefühl, und – viel wichtiger – in Linkskurven schränkt kein dicker Dachpfosten die Sicht auf den Gegenverkehr ein.

Beim besonders freundlich gestalteten Interieur weicht der Citroen C3 ebenfalls ab. Allerdings sind die zentral an der Frontscheibe platzierten Digitalanzeigen nicht sonderlich gut ablesbar. Auch die Radiobedienung erfordert mehr Aufmerksamkeit als nötig. Zu großer Form läuft der Citroen C3 Picasso auf, wenn Flexibilität und Kinderfreundlichkeit im Mittelpunkt stehen. Auf Wunsch liefert Citroen klappbare Tischchen und Sonnenrollos für die Kleinen im Fond, die man mit einem separaten Innenspiegel stets im Blick behält und per elektrische Türensicherung vor dem unkontrollierten Aussteigen bewahrt. Dem Toyota Verso-S fehlt es an Details Eine Durchreiche und eine flach umklappbare Beifahrersitzlehne erweitern die ohnehin schon gute Variabilität dank geteilt vorklapp- und verschiebbarer Rückbank die ohnehin schon gute Variabilität. Solche Details sucht man im Hyundai ix20, vor allem aber im Toyota Verso-S vergeblich. Toyota verzichtet sogar auf eine verschiebbare Rückbank, wenngleich das Raumangebot im Fond auch bei ihm für zwei erwachsene Mitfahrer problemlos ausreicht und das Gepäckabteil mit 430 Liter sogar noch etwas größer als beim Citroen C3 ausfällt. Einen in zwei Ebenen einsetzbaren Ladeboden haben alle drei, so dass bereits durch Vorklappen der Rücksitzlehne eine ebene Ladefläche entsteht. Die lappige Hutablage trübt jedoch den Qualitätseindruck ebenso wie die blechern klingenden Türen. Keine Rätsel geben die eng ums Lenkrad konzentrierten Bedienelemente auf. Auch im ebenfalls konventionell eingerichteten Hyundai findet man sich schnell zurecht. Im ix20 genießen die vorderen Passagiere neben der größten Innenbreite auch den besten Sitzkomfort. Grosszügig bemessen und ordentlich konturiert, bieten sie in Kurven mehr Halt als die Sitze der Konkurrenz. Zudem lässt sich die Lehnenneigung per Drehrad stufenlos einstellen. Ein weiterer Pluspunkt sind die praxisgerecht dimensionierten Ablagefächer in der Mittelkonsole, wo sich auch die serienmäßigen Anschlussbuchsen für externe Audioquellen befinden. Toyota Verso-S punktet beim Fahren Sobald der Zündschlüssel den Motor startet, schlägt die Stunde des bis dahin unauffälligen Toyota. Obwohl alle drei Turbodiesel mit ähnlichen Eckdaten aufwarten – 90 PS aus 1,4 Liter Hubraum, verteilt auf vier Zylinder –, geht keiner so temperamentvoll zu Werke wie der einzige Zweiventiler in der Runde. Hohe Last bei tiefen Drehzahlen quittiert der Toyota Verso-S zwar mit Brummen und spürbaren Vibrationen, doch dafür treibt er den Verso-S subjektiv noch flotter voran, als es die Messwerte belegen. Dabei ist das über den erhöht positionierten Schalthebel präzise zu bedienende Sechsganggetriebe weder besonders kurz übersetzt, noch fällt das maximale Drehmoment auf dem Papier höher aus als bei den anderen – ganz im Gegenteil.

Eine Erklärung liefert jedoch ein Blick auf die Waage: Der ToyotaVerso-S ist mit 1.168 fast 200 Kilogramm leichter als der Citroen C3, der Schwerste im Feld. Auf der Messstrecke schlägt sich das vor allem beim Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 nieder, für den der Citroen C3 Picasso 2,1 Sekunden länger braucht. Im Alltag kaschiert der Citroen dies mit einer gelungenen Abstufung des nur fünf Gänge aufweisenden Getriebes, so dass sich der Franzose subjektiv ausreichend spritzig anfühlt. Mit der unexakten Schaltung bereiten die Gangwechsel jedoch wenig Freude. Temperamentloser Hyundai ix20 Im Hyundai ix20 verhält es sich genau spiegelbildlich. Laut Messprotokoll hat er gegenüber dem Citroen C3 leicht die Nase vorn, doch angesichts seiner zähen Leistungsentfaltung mag man das kaum glauben. Wegen einer ausgeprägten Anfahrschwäche entwickelt der Vierventiler erst ab 2.000/min spürbaren Vortrieb, was in der Praxis häufig den Griff zu der etwas knochigen Sechsgangschaltung nötig macht. Immerhin übt der Hyundai ix20 nicht nur beim Temperament, sondern – außer beim Kaltstart – auch bei der Geräuschentwicklung und beim Verbrauch Zurückhaltung. Mit 6,3 Liter pro 100 Kilometer liegt der Hyundai ix20 auf dem Niveau des Toyota Verso-S, während sich der Citroen C3 Picasso im Durchschnitt einen halben Liter mehr genehmigt. Eine weitere Schwäche des Hyundai ix20 offenbart sich, wenn er eine mit Löchern und Wellen gespickte Landstraße unter die Räder nimmt. Dann kommt die sonst manierlich arbeitende Federung an ihre Grenzen. Kräftige Stöße dringen bis zu den Insassen durch und sorgen für heftige Vertikalschwingungen, die in Kurven zu einem Versetzen der Hinterachse führen können. Beste Bremsen im Citroen C3 Im Citroen C3 ergeht es den Passagieren etwas besser, wobei auch hier eine synthetisch ansprechende Lenkung den Kontakt zur Fahrbahn nicht eben fördert. Unter solchen Ausnahmebedingungen beweist der Toyota Verso-S einen hohen Reifegrad. Selbst üble Wellen und kurze Stöße verschwinden in den Federn, ohne den Toyota allzu sehr aus der Ruhe zu bringen. Eine Sänfte ist er trotzdem nicht, ebensowenig ein Kurvendynamiker, wenngleich er in diesem Bereich seine Konkurrenten klar im Griff hat. Nur die durchschnittlichen Bremsen passen nicht ins Bild – hier setzt der Citroen C3 den Maßstab. Der muss sich in der Eigenschaftswertung nur dem Toyota Verso S geschlagen geben. Unter Berücksichtigung der Kosten kann der Hyundai ix20 mit seinem üppigen Garantiepaket zwar noch mit dem Citroen C3 Picasso mithalten, nicht aber mit dem Toyota Verso-S, der am Ende einen hauchdünnem Vorsprung hat. Fazit Das Kostenkapitel wirbelt das Ergebnis kräftig durcheinander. Trotz Schwächen bei Antrieb und Fahrwerk holt der Hyundai fast noch den Toyota ein, was er neben seinem Platzangebot vor allem seinem guten Preis-Leistungs-Verhältnis inklusive fünf Jahre Sorglos-Paket zu verdanken hat. Der Toyota übezeugt mit spritzigem Motor und ausgewogenem Fahrwerk, gefolgt vom eigenwillig-sympathischen Citroën, der mit familienfreundlicher Ausstattung, hoher Variabilität und luftigem Raumgefühl glänzt.

Hyundai ix20 1.6 im Test: Kleinwagen mit Van-Attitüde
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Hyundai ix20 1.6 im Test: Kleinwagen mit Van-Attitüde

Gefühlt wird neun Mal im Jahr ein neuer 750.000-Euro-Übersportwagen vorgestellt. Das Rezept ist immer gleich: An einen Gitterrohrrahmen schrauben Techniker Einzelradaufhängungen, hängen einen V8/10/12 vor die Hinterachse, zwirbeln ein paar Turbos dran, damit es für 650 PS und eine Beschleunigung von 2,9 Sekunden auf Nullhundert reicht. Das Ganze überziehen sie mit einer Karbonhülle, errechnen eine Nordschleifen-Rundenzeit von 7,25 Minuten, und alle Zeitenhatz-Freaks sind beseelt. Simpel.

Ganz im Gegenteil zur Entwicklung eines praktischen, bezahlbaren und zuverlässigen Familienautos. Eines, bei dem keinen interessiert, wie viel Zeit es zwischen Hatzenbach und Döttinger Höhe vertrödelt oder wie hoch seine Querbeschleunigung am Aremberg ist. Eines, das sich nicht einfach auf einer Runde bewähren muss, sondern im echten Leben. Eines wie der Hyundai ix20. Kleinwagen im Van-Format Einer Klasse lässt sich der 4,10 Meter kurze Viertürer schwer zuordnen – für einen Van ist der Hyundai ix20 zu niedrig, für einen Kleinwagen zu hoch und zu variabel. Mit dem Venga der Schwesterfirma Kia hat der Hyundai ix20 die unklare Positionierung und auch sonst fast alles gemein. Allerdings passten die Hyundai-Designer Front und Heck dem Clan-Stil an und räumten die gute Stube ein bisschen um. All das bleibt ohne Einfluss auf die Vorzüge des Meriva-Konkurrenten. Zu denen zählt neben dem bequemen Einstieg das für die Abmessungen üppige Platzangebot. Fahrer und Beifahrer reisen auf angenehm hoch montierten, langstreckenbequemen Sitzen. Weil der Hyundai ix20 keinen Mitteltunnel braucht, beherbergt der geräumige Fond auch drei Erwachsene ohne unzumutbare Enge auf den schwach konturierten Rücksitzen. Ihre Lehnen lassen sich in der Neigung verstellen, das ganze Möbelstück asymmetrisch geteilt längs verschieben. Das ergibt in diesem Fall endlich einmal Sinn, weil die Fondpassagiere gut etwas von der reichlichen Kniefreiheit zugunsten des Kofferraumvolumens opfern können.

Hyundai ix20 bietet viel Platz Auch dort zeigt sich die große Raumökonomie des Hyundai ix20. Trotz 19 Zentimeter weniger Außenlänge als beim Meriva passen mit 440 Liter zehn Prozent mehr in den Standardladeraum, maximal fehlen nur 14 Liter auf den Opel. Allerdings stört die hohe Innenkante, und da sich lediglich die Rücksitzlehnen umlegen lassen, bleibt eine Stufe im Gepäckraum, die nur der volumenreduzierende Einsatz eines Zwischenbodens einebnen kann. Das bleibt neben der mäßigen Rundumsicht die einzige Einschränkung der Alltagstauglichkeit des Hyundai ix20, der sich für seine Klasse hochwertig einrichtet: Ein bisschen Chrom und Klavierlack blitzt im solide zusammengesteckten Cockpit auf. Mehr noch überzeugt die leichte und logische Bedienung, was ebenfalls für das erfreulich unkomplizierte, optionale Touchscreen-Navigationssystem gilt. Unharmonische Fahrwerksauslegung Beim Fahren selbst gibt sich der Hyundai ix20 betont handlich, mit einer leichtgängigen Servolenkung samt variabler Unterstützung lässt er sich mühelos in Parklücken und durch die Stadt kurbeln. Bei höherem Tempo reduziert sich die Unterstützung, doch bevorzugt die Steuereinheit Leichtgängigkeit vor Präzision oder Rückmeldung. Obwohl niemand ambitionierte Kurvenkratzerei zu den Kernkompetenzen des kleinen Familienautos Hyundai ix20 zählt, stört im normalen Alltag die unharmonische Fahrwerksabstimmung: Ihre straffe Federung lässt den Hyundai ix20 im Test ruppig über kleine Unebenheiten rumpeln und gaukelt Sportlichkeit vor. Jeden Anflug davon vereitelt jedoch die zu schwache Dämpfung, die in Kurven Karosseriewogen verursacht. Schon lange, bevor das die hohe Fahrsicherheit mindern könnte, greift eilig das serienmäßige ESP ein.

Sechsganggetriebe senkt Drehzahl Erheblicher als die ohnehin unerheblichen Handling-Qualitäten mindert das Fahrwerk den Komfort, bei dem der Hyundai ix20 ansonsten mehr bietet als sein günstigeres Schwestermodell. Während der gleich motorisierte Kia Venga im letzten Test mit hohen Wind- und dröhnigen Motorgeräuschen auffiel, wirkt der Hyundai ix20 besser lärmisoliert. Dabei kann er einen technischen Vorteil umsetzen: sein Getriebe. Im Gegensatz zu Kia verkuppelt Hyundai den 125 PS starken 1,6-Liter-Benziner nicht mit einer Fünf-, sondern einer Sechsgangbox. Mit der kurzen Gesamtübersetzung – fünfter und sechster Gang senken die Drehzahl jeweils nur um 500/min – hilft das leichtgängige und präzise schaltbare Getriebe dem drehfreudigen Saugmotor über seine Durchzugsschwäche hinweg. So kann die unaufdringliche Schaltanzeige im Test schon bei Stadttempo den höchsten Gang empfehlen, gleichzeitig verhindert die gute Laufkultur des Vierventilers zumindest bis 150 km/h allzu aufdringliches Getöse. Verbrauch des Hyundai ix20 kann nicht begeistern Damit erweist sich der 1.600er im Hyundai ix20 als temperamentvoller und angenehmer, nicht aber als sehr sparsamer Motor – trotz des motivierten Einsatzes der Start-Stopp-Automatik. Durch sie ereilt den Hyundai ix20 der Zusatz Blue und ein 400 Euro höherer Grundpreis. Offiziell spart Start-Stopp 0,5 Liter/100 km – neun Gramm CO2/km in neuer Währung. Mit 8,1 Liter/100 km zählt der Testverbrauch jedoch nicht zu den herausragenden Tugenden. Ganz anders als die üppige Ausstattung mit Klimaanlage und sechs Airbags oder die Garantie über fünf Jahre samt Wartungskostenübernahme. Bis Hyundai ix20-Besitzer zum ersten Mal selbst Werkstattrechnungen bezahlen müssen, dürften wir also die Ankunft von rund 45 weiteren Übersportwagen erwarten. Sie werden das echte Leben bestenfalls streifen. Der Hyundai ix20 wird es meistern.

Hyundai ix20 im Test: Das macht doch X
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Kleines X: Der neue Hyundai ix20 im Test

Rottach-Egern, 23. November 2010 - Mangelnden Ehrgeiz kann man Hyundai nicht vorwerfen: Bis zum Jahr 2015 will die koreanische Marke 16 Baureihen plus Varianten im Angebot haben, momentan sind es zehn. Bereits bis Ende 2011 kommen sieben neue Modelle auf den Markt. Den Anfang macht der Minivan ix20. Er wurde in Europa entwickelt und läuft im tschechischen Novosice vom Band. Dort teilt sich der Hyundai ix20 das Fließband mit seinem technischen Bruder, dem Kia Venga. Nachgeschärfte Optik Mit dem Bild des Venga im Hinterkopf betrachten wir unseren ix20-Testwagen: Im Vergleich zum Kia setzt der Hyundai an Front und Heck auf eine schärfere Linienführung. Speziell das "Gesicht" wirkt beim ix20 deutlich ausdrucksstärker, aber die bullige Note ist natürlich Geschmackssache. Das X im Namen des Mini-Vans sorgt übrigens selbst unter Journalisten für Verwirrung, denkt man doch zunächst an SUVs. Der Hersteller klärt auf: Die Bezeichnung "ix" ist Crossover-Fahrzeugen wie SUVs und Vans vorbehalten. Ungerade Zahlen sind für Geländewagen reserviert, die geraden Ziffern für die Vans. So wird dem ix20 in absehbarer Zeit auch ein größerer ix30 zur Seite gestellt. Angenehme Abmessungen Obwohl die Verwandtschaft zwischen dem Hyundai ix20 und dem Kia Venga unübersehbar ist, gibt es leichte Unterschiede bei den Abmessungen. Mit 4,10 Meter ist der ix20 drei Zentimeter länger. Die Höhe entspricht dem üblichen Minivan-Gardemaß von 1,60 Meter. Interessant ist der Blick auf die Konkurrenz: Während der Renault Grand Modus mit 4,04 Meter geringfügig kürzer ist, bietet der 4,30 Meter lange Opel Meriva deutlich mehr Blech. Die Sichtverhältnisse im ix20 sind zwiespältig: Während große Fenster in Höhe der A-Säule in Verbindung mit einer niedrigen Schulterlinie für einen guten Überblick sorgen, ist das Heckfenster recht schmal. Hier empfiehlt sich die Anschaffung des optionalen Navisystems inklusive Rückfahrkamera.

Alles am richtigen Platz Die Vordersitze erfreuen mit ausreichender Beinauflage und einer angenehm hohen Sitzposition. Beim Blick auf das Cockpit stellen wir fest: Das passt. Alle wichtigen Funktionen und Knöpfe sind am richtigen Platz und ohne Gebrauch der dicken Bedienungsanleitung zu verstehen. Das ganze Ensemble ist gut verarbeitet, die verwendeten Kunststoffe bemühen sich redlich um Premium-Flair. Überraschend großzügig ist der Beinraum für die Fondpassagiere. Hier hat Hyundai alle Register gezogen: Neben einem Radstand von 2,62 Meter ist die Rücksitzbank um 13 Zentimeter in der Länge verschiebbar, zudem können die Lehnen in der Neigung verstellt werden. So kann man individuell entscheiden: Mehr Komfort für die Mitfahrer oder bis zu 120 Liter mehr Kofferraumvolumen. Im Normalfall beträgt es 440 bis 1.486 Liter, womit der ix20 einen VW Golf klar übertrumpft. Je nach Stellung des serienmäßigen Laderaumbodens erhält man bei umgeklappten Lehnen eine Fläche mit oder ohne Stufe. Brav statt brutal Das Motorenangebot für den Hyundai ix20 besteht aus zwei Benzinern und einem Diesel. Prima: Das Trio setzt auf eine wartungsarme Steuerkette. Das Unternehmen rechnet mit einem Verkaufsanteil von etwa 65 Prozent des kleinen Einstiegs-Otto mit 90 PS. Im Test erweist sich das Aggregat als angenehm laufruhig, erst ab Tempo 120 mischt sich eine brummige Note unter die Windgeräusche des hohen Aufbaus. Einen Minuspunkt gibt es für die mangelnde Elastizität. Erst bei 4.000 Umdrehungen wird das maximale Drehmoment von 137 Newtonmeter erreicht. Allerdings ist der fünfte Gang des etwas knochigen Schaltgetriebes zu lang übersetzt, insbesondere an Steigungen ist häufiges Herunterschalten Pflicht. Europäisch abgestimmt Sechs Gänge gibt es im 90-PS-Diesel, doch auch hier hemmt eine lange Übersetzung den Durchzug, hinzu kommt ein stets präsentes Laufgeräusch. Der Griff zum Selbstzünder will daher wohl überlegt sein, zumal er rund 2.000 Euro teurer als der gleich starke Benziner ist. Da wir viel vom Schalten sprachen: Serienmäßig ist eine Schaltpunktanzeige, in den "blue"-Versionen spart eine Start-Stopp-Automatik rund 0,4 Liter Sprit auf 100 Kilometer. Die europäischen Gene des Hyundai ix20 werden im Bereich Lenkung und Fahrwerk deutlich. Zu einem agilen Handling gesellt sich ein straffes, aber mit ausreichend Komfortreserven versehenes Fahrwerk. Einzig bei groben Querfugen lässt das Abrollverhalten nach, ein Rumpeln ist deutlich spürbar.

Hier spricht der Preis Viele Punkte sammelt der ix20 im Kostenbereich. Den Verbrauch des 90-PS-Benziners beziffert Hyundai auf exakt sechs Liter, mit Start-Stopp sind es 5,6 Liter. Die Preise beginnen bei 14.690 Euro für den ix20 1.4 Classic, rund 500 Euro mehr als beim Kia Venga. Den Unterschied macht hier das beim ix20 serienmäßige CD-Radio mit USB- und AUX-Anschluss. Stets mit an Bord sind ein ESP und sechs Airbags. Zum Vergleich: Den Opel Meriva gibt mit 100-PS-Einstiegsbenziner erst ab 15.900 Euro. Unser Tipp für ix20-Freunde ist die mittlere Ausstattungslinie namens Comfort. Hier ist für 17.500 Euro alles drin, was das Leben angenehm macht: elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel, eine Klimaanlage, Rückfahrpiepser, vier elektrische Fensterheber, eine Lenkradbedienung für das Radio und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Wir würden noch als Extras den Tempomat (220 Euro), das Navi mit Rückfahrkamera (1.330 Euro) und das 790 Euro teure Plus-Paket mit Klimaautomatik, Licht- und Regensensor und Sitzheizung vorne nehmen. Unter dem Strich macht das faire 19.840 Euro. Oben drauf gibt Hyundai fünf Jahre Garantie inklusive fünf Inspektionen.

Fazit

Mit dem neuen ix20 hat Hyundai ein sehr stimmiges Gesamtpaket auf die Räder gestellt. Sympathien sammelt der kleine Van mit einem guten Platzangebot, hoher Variabilität, einfacher Bedienung und dem ausgewogenen Fahrwerk. Minuspunkte gibt es nur für den etwas müden Einstiegsbenziner, dem eine lange Getriebeübersetzung Temperament raubt. Trotzdem dürfte das laufruhige Aggregat für die meisten Alltagsnutzer ausreichend sein. Das Sahnehäubchen auf dem schmackhaften ix20-Kuchen ist die attraktive Preisgestaltung in Verbindung mit einer Fünf-Jahres-Garantie. Auf Hyundai wird in Zukunft zu achten sein.

Testwertung

4,5/5

Vorstellung am Tegernsee: Hyundai ix20
auto-reporter.net

Vorstellung am Tegernsee: Hyundai ix20

Was einmal passieren würde, hätten sich die Einwohner von Nosovice, einer kleinen Gemeinde in Nordmähren nahe der tschechischen Stadt Ostrava, wohl niemals träumen lassen. Jetzt aber macht Nosovice von sich reden, seitdem der koreanische Autohersteller Hyundai vor Ort eine europäische Fertigungsstätte errichtet hat. Dass sich auszahlt, mit der Produktion dicht am Markt zu sein, verinnerlichte mittlerweile jeder internationale Automobilhersteller. Den Koreanern freilich ging es um mehr. Ihre Aktivitäten in Europa sollten auch Spürsinn für die Erwartungen und den Geschmack von Autokäufern in dieser Marktregion entwickeln. Auch japanische Marken beschäftigte schon: Wie muss ein Auto aussehen, wie konzipiert sein, um Chancen in europäischen Ländern zu haben? Beim Hyundai ix20, dem vierten Modell der Marke, das in Nosovice gebaut wird, nahmen Funktionalität und Ästhetik im Europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum von Hyundai und Kia in Rüsselsheim Gestalt an. Das Auto trägt europäische Züge. Im Übrigen ist es technisch eng verwandt mit dem am selben Standort schon seit einem Jahr vom Band rollenden Venga der Schwestermarke Kia. Jetzt lud Hyundai Motor Deutschland zur Fahrpräsentation des neuen City-Vans an den Tegernsee ein. Hyundai hat voll darauf gesetzt, dass das Konzept eines kompakten Vans für Autokäufer lange Zeit attraktiv bleibt. Größe, Auftritt und Innenraum des Hyundai ix20 orientieren sich an Bekanntem. Das Auto ist 4,10 Meter lang, aber schon anhand des Radstands von 2,62 Metern darf auf erfreuliche Innenraummaße geschlossen werden. Weil sich die Rückbank in Längsrichtung um 13 Zentimeter verschieben lässt, kann dem jeweils aktuellen Platzbedarf hinsichtlich der Kniefreiheit der Fondpassagiere oder größerem Reisgepäckaufkommen entsprochen werden. Das Kofferraumvolumen von 440 Litern lässt sich bei umgelegten Fondsitzen bis auf 1.486 Liter vergrößern. Natürlich ist es auch das Design, das einem Auto letztlich eine eigene Note verschafft. Im konkreten Fall leistete Hyundais europäischer Chefdesigner Thomas Bürkle mit seinem Team achtbare Arbeit. Denn angesichts des neuen City-Vans der Marke kann man behaupten, dass das Angebot in diesem Segment wieder um eine interessante und hübsche Erscheinung erweitert wird. Freilich dürfte seinen Werbeeffekt auch das „überzeugende Verhältnis von Preis und Wert“ haben, das Hyundai hervorhebt. Dazu passt der Einstiegspreis: Bei 14.690 Euro geht’s los (ix20 1.4 Classic), das Spitzenmodell ix20 blue 1.4 CRDi mit Start-Stopp-Automatik kostet 22.420 Euro. Und: Es gibt fünf Jahre Neuwagengarantie! Nach dem Entern eines Hyundai ix20 beeindruckt, wie es mittlerweile doch gelingt, Cockpit und Innenraumverkleidungen unter Einsatz von Kunststoffen so zu gestalten, dass nichts „billig“ wirkt, auch wenn vorwiegend die Farbtöne Grau und Schwarz zum Einsatz kommen. Die erhöhte Sitzposition sichert gute Sicht nach vorn. Ob die bequemen Sitze Lob auch noch nach Langstreckenfahrten verdienen, bleibt anzuwarten. Das Cockpit wirkt aufgeräumt, ist klar gezeichnet. Gut erkennbar sind die Rundinstrumente im Zentrum des Fahrerblicks. Einen Teil der Bedienungstasten nehmen die drei Speichen des Lenkrads auf. Dieser Trend in der Branche setzt sich also von oben nach unten weiter fort. Die Platzierung von Tasten auf dem Lenkrad ist gut gemeint, aber es bleibt eben Übungssache, beim Umstieg auf ein anderes Auto die richtigen Tasten im rechten Moment ganz ohne hinzugucken zu treffen. In Bewegung bringen Hyundais City-Van wahlweise zwei Benziner (1,4- und 1,6-Liter-Vierzylinder) und ein Dieselmotor (1,4-Vierzylinder). Erarbeitet werden von den beiden Ottomotoren 66 kW/90 PS bzw. 92kW/125 PS, vom Selbstzünder ebenfalls 66 kW/90 PS. Er aber kann mit dem besseren Drehmoment punkten. Und das zählt, wenn die PS-Zahl schon nicht gerade auf üppig-spontanen Vortrieb schließen lässt. 220 Newtonmeter – wie beim Turbo-Diesel – sorgten jedenfalls dafür, dass dem Treibsatz an Steigungen auf den Testrouten zwischen Tegernsee und Innsbruck im großen Gang weniger schnell die Puste ausgeht als bei deutlich bescheideneren maximalen Drehmomenten von 137 Nm (1.4 Benziner) oder 156 Nm (1.6 Benziner). Und obendrein begnügte sich der dieselnde ix20 auf den zügig bewältigten Teststrecken mit einem zurückhaltenden Durchschnittsverbrauch nahe 6 l/100 km. Bestimmt können Hyundai-Techniker auch noch hinbekommen, dass, sagen wir so, die „Ausläufer“ des Arbeitsgeräuschs ihres Turbodiesels bei angeforderter voller Zugkraft noch weniger als jetzt im Innenraum wahrzunehmen sind. Hyundais NEFZ-Verbrauchsangaben (kombiniert) sehen übrigens so aus: 6,0 bzw. 5,6 (blue) Liter beim 1.4 und 6,4 bzw. 5,9 (blue) Liter beim 1.6. Der Diesel macht das Rennen mit 4,5 bzw. 4,3 (blue) Litern pro Kilometer. Beim stärkeren Benziner und bei der Dieselmotorisierung kommt statt des Fünfganggetriebes ein Sechsganggetriebe zum Einsatz. Auch mit Vierstufen-Automatik kann ein Hyundai ix20 1.6 geordert werden (adaptive Steuerung, manuelle Schaltkulisse). Alle Motorisierungen gibt es auch mit der Start-Stopp-Automatik, die bei Hyundai das Kürzel ISG (Idle Stop&Go) tragen. Mit der Auslegung des Fahrwerks trägt Hyundai dem zu vermutenden vorwiegenden Einsatz des ix20 Rechnung, von dem letztlich auch die vorgesehenen Motorisierungen abgeleitet wurden. Sie orientieren eher auf gelassene Gangart. Vorrang hat da ein Zusammenspiel von Federung und Dämpfung, das komfortbetontem Fahren dient. Wer Kurven gern sportlicher angeht, muss hinnehmen, dass der Aufbau auftretenden Fliehkräften weniger trotzt. Dem innerstädtischen Einsatz eines City-Vans kommt auch dessen Wendekreis von 10,4 Metern entgegen. Wer damit auf Reisen geht, den dürfte eher die erreichbare Höchstgeschwindigkeit interessieren. Sie hält sich angesichts der wählbaren Motorisierungen in erwarteten Grenzen: 167 km/h schaffen beide 1,4-Liter-Treibsätze, auf 184 km/h bringt es der 1,6-Liter-Benziner. Auf dem deutschen Markt wird der neue Hyundai ix20 Ende November eingeführt. (Auto-Reporter.NET/Wolfram Riedel)