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Testbericht

Peter Eck/SP-X, 7. Mai 2013

Wenn Mercedes die E-Klasse-Limousine und den Kombi überarbeitet, dürfen die Schwaben mit den eleganten Ablegern Coupé und Cabriolet nicht lange warten. Machen sie auch nicht: Ab 1. Juni gibt es beide Modelle in neuem Outfit und mit neuen (und alten) Motoren. Die neuen Aggregate sind ein 2,0-Liter-Benziner mit wahlweise 135 kW/184 PS (E 200) oder 155 kW/211 PS (E 250) sowie ein V6-Benziner mit 3,0-Litern-Hubraum und 245 kW/333 PS (E 400). Darüber hinaus sind drei weitere Benziner als (V6 und V8) sowie drei Diesel mit Leistungen von 125 kW/170 PS bis 185 kW/252 PS im Angebot. Die Preise starten bei 42.660 Euro für das Coupé und 47.600 Euro für das Cabrio, jeweils als E 200.  

Besonderes Lob verdient Mercedes für die geschmackvolle Überarbeitung des Interieurs, es wirkt jetzt deutlich hochwertiger. Besonders, wenn man ein wenig Extra-Geld investiert, etwa in Nappaleder für das Instrumentenoberteil (833 Euro). Aber im Innenraum überzeugen auch die serienmäßig verwendeten neuen Materialien, die dem Cockpit einen edlen Touch verleihen. Die in Mitte des Armaturenträgers eingebaute Analoguhr stammt aus der S-Klasse, allerdings der jetzigen, kurz vor der Ablösung stehenden Variante und nicht etwa vom kommenden neuen Flaggschiff.

Von Außen wird man derweil kaum Veränderungen erkennen. Frisch gestaltet wurde nur die Front mit den neuen, jetzt nur noch von einem Glas abgedeckten Scheinwerfern. Beachtlich: Mercedes spendiert in jeder Version LED-Abblendlicht, LED-Tagfahrlicht sowieso. Auch im Heck gibt es neue Leuchten, anders als bei der kürzlich renovierten E-Klasse bleibt die Karosserie selbst aber unangetastet.

Unvermeidlich bei einem neuen Auto, zumal dem eines sogenannten Premium-Anbieters, sind natürlich Assistenzsysteme. Mercedes bietet im Coupé/Cabrio jede Menge davon. Weniges, wie der mittlerweile schon bekannte Müdigkeitswarner und die automatische, bis 50 km/h wirksame Bremse (Pre-Safe), gehört zur Serienausstattung. Vieles kostet Aufpreis, so wie der neue Kreuzungsassistent (BAS Plus), der erstmals Querverkehr und Fußgänger erkennt.  

Obwohl sich Cabriolet und Coupé letztlich nur durch die Dachkonstruktion unterscheiden, sind beide Fahrzeuge doch überraschend unterschiedlich. Mit dem Cabrio öffnet sich, zumindest bei gutem Wetter, der Himmel und der Fahrer sich für eine besonders entspannte Art der Fortbewegung. Das Coupé dagegen steht mit allen vier Rädern stärker auf der Erde, hier überwiegt der Genuss an der aktiven Fortbewegung. Keine schlechten Wahlmöglichkeiten, vor die man von Mercedes hier gestellt wird.

Einer für entspannten Genuss, einer für aktiven Fahrspaß. Obwohl die überarbeiteten E-Klasse Cabrios und Coupés mit gleichem Motorenprogramm antreten, sind sie im Charakter doch überraschend verschieden. Oder lag es nur an der Sonne über Sylt?

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Fazit
Einer für entspannten Genuss, einer für aktiven Fahrspaß. Obwohl die überarbeiteten E-Klasse Cabrios und Coupés mit gleichem Motorenprogramm antreten, sind sie im Charakter doch überraschend verschieden. Oder lag es nur an der Sonne über Sylt?

Quelle: Autoplenum, 2013-05-07

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