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Testbericht

Ole Dietkirchen/SP-X, 12. Dezember 2010

Die ersten Elektromobile stehen jetzt beim Händler. Mit dabei sind auch die Drillinge von Mitsubishi, Citroen und Peugeot. Der Mitsubishi i-MiEV kostet 34.390 Euro und damit 774 Euro weniger als der weitgehend baugleiche Citroen C-Zero. Obwohl der kleine Stromer gut einen halben Meter kürzer ist als ein VW Polo, bietet er Platz für vier Insassen. Dabei sitzt es sich dank des vergleichsweise langen Radstandes von 2,55 Metern - die Räder sind weit an die jeweiligen Karosserieenden gewandert - sogar im Fond recht bequem.

Angetrieben wird der Viertürer von einem Elektromotor mit 49 kW/67 PS, der ein maximales Drehmoment von 180 Nm entwickelt. Die Reichweite pro Akkufüllung beträgt laut Datenblatt 150 Kilometer. In der Realität allerdings verringert sich dieser Wert deutlich; vor allem auf der Autobahn, wo er auf knapp die Hälfte sinkt, auch wenn man die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h nicht ausfährt.  

Geschaltet wird wie auch bei konventionellen Autos mit Automatik über einen Wählhebel in der Mittelkonsole. Das Getriebe des Mitsubishi benötigt aber lediglich einen Gang. Gewöhnungsbedürftig ist während der Fahrt neben dem fast unhörbaren Motorengeräusch vor allem die Bremsenergierückgewinnung. Sie wird aktiv, sobald der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt und führt zu einer ungewohnt starken Verzögerung. Neben dem normalen D-Modus gibt es daher noch eine Komfort-Einstellung, in der die Bremsenergiegewinnung weniger stark ausfällt.
Getankt wird der Kleinwagen über einen Anschluss an der rechten Fahrzeugseite. Bis eine vollständig entladende Batterie wieder komplett geladen ist, dauert es allerdings 6 Stunden. Schneller als an der Haushaltssteckdose geht es an einer Schnellladestation; dort sind nach einer halben Stunde 80 Prozent der Kapazität erreicht.

Die Ausstattung des E-Mobils ist fast vollständig: Sechs Airbags, ESP, Metallic-Lackierung und Klimaanlage sind immer an Bord. Für die Batterie sowie die wichtigsten Elektrokomponenten wie Inverter und Motor gibt das Unternehmen eine Garantie von fünf Jahren bis 100.000 Kilometer.

Der Start in die elektrische Mobilität kostet bei Mitsubishi 34.390 Euro. Damit ist der Japaner eine Spur günstiger als der Citroen C-Zero. Technisch sind beide aber gleich.

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Fazit
Der Start in die elektrische Mobilität kostet bei Mitsubishi 34.390 Euro. Damit ist der Japaner eine Spur günstiger als der Citroen C-Zero. Technisch sind beide aber gleich.
Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2010-12-12

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