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Testbericht

Hans Bast, 3. Juli 2010
40 Jahre ist der Range Rover gerade geworden - und schenkt sich eine neue Modellreihe zum Fest. Bei der Geburtstagsfete im Londoner Kensington Palace wurde der Evoque jetzt effektvoll präsentiert.

Verkehrte Welt: Volumenhersteller produzieren immer mehr Nischenprodukte - wie etwa Volkswagen seinen Pickup Amarok. Fast zeitgleich geht Land Rover, Spezialist für Geländewagen der Oberklasse, den entgegengesetzten Weg - und präsentiert einen SUV in der Kompaktklasse. Einer Kompaktklasse, in der wegen der großen Konkurrenz angeblich kaum noch was zu verdienen ist. Sagen VW & Co. Damit es dennoch klappt, hat Land Rover seinen "Baby Range" mit allerlei Lifestylezutaten aufgewertet.

Deutlicher als jeder andere "Landy" hat der Range Rover Evoque Pkw- Charakter. Der auffällige Unterfahrschutz und der hoch angesetzte schmale Lufteinlass des Kühlers verleihen ihm dennoch ein wuchtiges Erscheinungsbild. Schlitzartige Scheinwerfer reichen weit um den Kotflügel herum. Die abfallende Dachlinie und die ansteigende Gürtellinie geben dem Evoque eine unverwechselbare Silhouette. Unüblich viele Designelemente der vor drei Jahren noch unter der Ford- Agide vorgestellten Rover-Studie LRX sind erhalten geblieben. Und unüblich viele alte Zöpfe hat Land Rover für den Neuen abgeschnitten. Erstmals müssen nicht zwanghaft alle Achsen angetrieben werden - eine Version mit Frontantrieb ist schon angekündigt. Der durchschnittliche Verbrauch soll bei fünf Litern und der CO2-Ausstoß unter 130 g/km liegen. Der nur 4,35 Meter lange und 1,55 Meter hohe Evoque ist der kompakteste und leichteste Range Rover aller Zeiten.

Das Projekt wurde nach dem Wechsel der Briten von Ford zum jetzigen Eigentümer Tata mit Nachdruck weiter verfolgt. So kommt Tata mit dem Evoque unversehens zu einem "Weltauto": Das Modell soll in 160 Länder verkauft werden.Zum 40. Geburtstag Range Rovers wurde der Evoque jetzt im Park des Londoner Kensington Palace vor 400 VIPs feierlich präsentiert – darunter auch Prinz Michael von Kent und Zara Philipps. Aus Deutschland kamen Sönke Wortmann und die Schauspielerin Jessica Schwarz nach London. Auch mit von der Partie waren die deutschen Chefs des Unternehmens: Carl-Peter Forster, Group CEO von Tata Motors und Jaguar Land Rover, sowie Dr. Ralf Speth, CEO Jaguar Land Rover. Eine besondere Überraschung wurde der Auftritt von Victoria Beckham - sie soll für Range Rover besondere Ausstattungen und Sondereditionen gestalten.Das nächste Public Viewing ist deutlich weniger elitär am 30. September auf dem Pariser Autosalon geplant. Die Markteinführung soll dann im Sommer 2011 erfolgen.
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Quelle: Autoplenum, 2010-07-03

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