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Testbericht

26. August 2013
Im letzten Jahr hat Mitsubishi sein kompaktes Crossovermodell ASX gründlich überarbeitet, nun spendierten die Japaner dem sportiven „Kleinen“  in Kombination mit dem 110 kW/150 PS starken Dieseltriebwerk 2.2 DI-D und dem permanentem Allradsystem AWC auch noch die adaptive Sechsgangautomatik Invecs II, die im luxuriösen Outlander, dem unverwüstlichen Pajero und dem Pick-up L200 bereits ihren Dienst tut.Neben dem Automatik-Fahrmodus bietet Invecs II eine sequenzielle Handschaltfunktion, deren Bedienung wahlweise zwischen Wählhebel oder per Schaltwippen am Lenkrad erfolgt. Der neue Selbstschalter ergänzt sich dabei erstaunlich harmonisch mit dem durchzugsstarken 2.2 DI-D-Triebwerk, dessen stattliches Maximaldrehmoment von 360 Newtonmeter in einem breiten Drehzahlbereich von 1.500 bis 2.750 U/min in konstanter Höhe anliegt. Entsprechend sind die gebotenen Fahrleistungen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h und 10,8 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 Kilometern. Wichtiger aber ist das Durchzugsvermögen und die Elastizität des Motors, der den ASX in Verbindung mit dem fahraktiven Fahrwerkskonzept fast zum Sportler werden lässt. Dabei kann man aus drei Antriebsprogrammen auswählen: „Frontanrieb“ mit einem Normverbrauch von 5,8 Liter auf 100 Kilometer, „4WD AUTO“, wo das Drehmoment für maximale Traktion variabel verteilt wird und „4WD Lock“, wo der Drehmomentanteil an der Hinterachse erhöht wird und somit auch sehr schwierige Fahrbahnbedingungen gemeistert werden können.Nicht nur Theorie, wie sich bei einer Fahrt in unwegsames Gelände herausstellte – denn der ASX meisterte souverän alle Herausforderungen. Dass dabei nicht der Normverbrauch eingehalten werden konnte, liegt auf der Hand. Ansonsten lässt sich der ASX mit einer gewissen Sensibilität im Gasfuß auf der Straße bei flottem Tempo um die sieben Liter bewegen. Die Automatik-Version des ASX gibt es ab 28.190 Euro (bis zum 30. September sogar ab 26.190). Klingt nicht nach preiswert. Angesichts des komplettem Sicherheitspakets und der umfangreichen, serienmäßigen Komfort-Ausstattung ist es aber immer noch ein sehr fairer Angebot. (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)
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Quelle: auto-reporter.net, 2013-08-26

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