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Testbericht

Wolfgang Schäffer, 17. Oktober 2016

Die für ein Facelift üblichen Veränderungen bietet ab sofort der Mitsubishi ASX des Modelljahrs 2017. „Dynamic Shield“ nennen die Designer in der Poesie der Marketing-Sprache die nun etwas markanter gezeichnete Front, die der ASX jetzt in den Wind stellt. Der abgedunkelte Grill mit schwarzen Horizontallamellen in Verbindung mit Chromspangen, das plastische Diamant-Logo und der außergewöhnlich geformte Stoßfänger sowie ein neuer Unterfahrschutz sollen dem ab 19.490 Euro erhältlichen SUV ein dynamischeres Gesicht geben.

Doch hat Mitsubishi an dem 4,36 Meter langen Fahrzeug nicht nur optische Veränderungen vorgenommen. So wurden auch das Navigations- und das Audiosystem modernisiert. Unter anderem gibt es jetzt einen 6,1-Zoll-Touchscreen-Monitor. Eine neue Menügrafik und eine komfortablere Bluetooth-Kopplung für Mobiltelefone zählen zu den weiteren Verbesserungen.

Nichts geändert hat sich am guten Platzangebot für Passagiere und Gepäck. Das Ladeabteil schluckt 419 Liter und kann bis auf 1.219 Liter (Rückenlehnen im Verhältnis 60:40 geteilt) auf einer ebenen Fläche erweitert werden. Die Ladekante allerdings ist mit fast 80 Zentimetern recht hoch.
 
Unverändert bleibt auch das Motorenangebot. Basisantrieb ist der 1,6-Liter-Benziner mit 86 kW/117 PS, der seine Kraft über ein manuelles Fünfgang-Getriebe auf die Vorderräder überträgt. Der Einstiegs-Diesel hingegen, ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 84 kW/114 PS ist mit einem Sechsgang-Getriebe ausgerüstet und sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb zu haben. Die Spitzenversion wird von einem 2,2-Liter-Selbstzünder (110 kW/150 PS) befeuert, sie wird generell mit Allradantrieb und einer Sechsstufen-Automatik ausgeliefert.

Trotz des stattlichen Drehmoments von 360 Newtonmetern, das bei 1.500 Umdrehungen anliegt, fehlt es dem leise und laufruhig arbeitenden Motor beim Beschleunigen ein wenig an Druck. Die sanft und absolut ruckfrei die Stufen wechselnde Wandlerautomatik schluckt hier spürbar einiges an Kraft. Wer mag, kann die Gänge aber auch über Schaltwippen am Lenkrad wechseln.

Um dem seit 2010 in Deutschland angebotenen und hier 57.000 Mal verkauften ASX den Start ins neue Modelljahr zu ebnen, hat Mitsubishi zwei Sondermodelle aufgelegt. Die „Diamant Edition“ zum Preis von 21.990 Euro ist dem Basisbenziner vorbehalten und bringt aufgrund der Mehrausstattung laut Hersteller einen Kundenvorteil von 1.400 Euro. So sind dann unter anderem 18-Zoll-Aluräder, elektrisch anklappbare Außenspiegel sowie Kotflügelverbreiterungen, Nebelscheinwerfer und ein silberfarbener Unterfahrschutz im Preis enthalten. Im Innenraum gibt es Klavierlackapplikationen, eine Klimaautomatik, ein Multifunktionslenkrad und Bluetooth-Schnittstellen für Audio- und Freisprechsysteme. Die „Diamant Edition+“ (23.490 Euro) hat noch eine Dachreling in Schwarz, dunkel getönte Scheiben und Xenon-Scheinwerfer. Eine Fünf-Jahres-Garantie gilt für alle Versionen.

1,6-Liter-Benziner, manuelles Fünfgang-Getriebe, 86 kW/117 PS, maximales Drehmoment: 154 Nm bei 4.000 U/min, 0-100 km/h: 11,5 s, Vmax: 183 km/h, Durchschnittsverbrauch: 5,7 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 131 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: C, Preis: ab 19.490 Euro

1,6-Liter-Diesel, manuelles Sechsgang-Getriebe, 84 kW/114 PS, maximales Drehmoment: 270 Nm bei 1.750 U/min, 0-100 km/h: 11,2 s, Vmax: 182 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,6 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 119 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: B, Preis: ab 25.990 Euro

2,2-Liter-Diesel, Sechsgang-Automatik, 110 kW/150 PS, maximales Drehmoment: 360 Nm bei 1.500 U/min, 0-100 km/h: 10,8 s, Vmax: 190 km/h, Durchschnittsverbrauch: 5,8 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 152 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: C, Preis: ab 30.490 Euro

Warum: weil er ein Gesicht in der Menge ist und sogar mir Allrad erhältlich ist
Warum nicht: weil es günstigere Angebote gibt
Was sonst: Nissan Qashqai, Suzuki SX4 S-Cross, Kia Sportage
Wann kommt er: bereits im Handel

Mit einer umgestalteten Frontpartie rollt der Mitsubishi ASX ins Modelljahr 2017. So trägt auch das kompakte SUV jetzt das neue Familiengesicht, mit dem der Outlander als größerer Bruder bereits ausgestattet ist. Auch einige dringend notwendige technische Verbesserungen wurden vorgenommen.

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Fazit
Mit einer umgestalteten Frontpartie rollt der Mitsubishi ASX ins Modelljahr 2017. So trägt auch das kompakte SUV jetzt das neue Familiengesicht, mit dem der Outlander als größerer Bruder bereits ausgestattet ist. Auch einige dringend notwendige technische Verbesserungen wurden vorgenommen.
Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2016-10-17

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