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Testbericht

Elfriede Munsch/SP-X, 11. Februar 2014

Nachdem im vergangenen Jahr Toyota seinen 2009 vorgestellten Kompaktvan Verso vor allem optisch aufgefrischt hat, erhält das als Fünf-oder Siebensitzer bestellbare Familienfahrzeug ab Mitte März einen neuen Einstiegsdiesel. Der von BMW gelieferte 1,6-Liter-Selbstzünder leistet 82 kW/112 PS und ersetzt das bislang angebotene 2,0-Liter-Aggregat mit 91 kW/124 PS. Außerdem spendieren die Japaner dem Verso einige Extras: Das Multimedia-System wurde überarbeitet sowie das Interieur leicht aufgefrischt, zudem sind neue Außenfarben und Felgen im Programm. Ein Reifenluftdruckkontroll-System gehört nun zum Serienumfang. Bei den Preisen ändert sich nichts; der Basispreis für den 97 kW/132 PS starken kleinsten Benziner beginnt bei 21.200 Euro. Der kleinste Diesel im Verso-Programm kostet wie gehabt ab 23.550 Euro. Möchte man ihn als Siebensitzer kaufen, sind in Kombination mit der zweiten Ausstattungsstufe mindestens 26.200 Euro fällig.

Dieselmotoren für Pkw werden überwiegend nur in Europa nachgefragt, für einen weltweitagierenden Hersteller wie Toyota sind die Selbstzünder also eher ein Nischengeschäft. Daher lag es nahe, auf kostenintensive Eigenentwicklungen zu verzichten und auf Kooperationen zu setzen. Der in Europa entwickelte, produzierte und auch nur hier erhältliche Verso ist nun das erste Toyota-Modell, das von der Zusammenarbeit mit BMW profitiert. Der von den Münchnern gelieferte 1,6-Liter-Diesel ist bereits aus 1er BMW oder Mini bekannt. Für den Einsatz im Kompaktvan wurde er modifiziert und an das Toyota eigene Sechsgang-Getriebe angepasst.

Das Downsizing beim Hubraum soll vor allem beim Verbrauch durchschlagen. Das neue, D-4D genannte Triebwerk (Direkteinspritzung 4-Takt-Diesel) ist 20 Kilogramm leichter und verbraucht mit durchschnittlich 4,5 Litern (CO2-Ausstoß: 119 g/km) fast einen halben Liter weniger als sein Vorgänger. Möglich wurde die Verbrauchsreduzierung auch durch den Einsatz einer Start-Stopp-Automatik, zum ersten Mal verrichtet nun ein solches System seinen Dienst im Verso.

Die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 185 erreicht, der Standardspurt gelingt in 12,7 Sekunden. Sein maximales Drehmoment von 270 Nm liegt zwischen 1.750 und 2.250 Umdrehungen an. Damit ist er kein Durchzugswunder, die Kraft reicht aber, für entspanntes Fahren. Rund 40 Prozent der Käufer werden sich für diesen Motor entscheiden.

Toyota offeriert für den Verso fünf Motorisierungen sowie drei Ausstattungslinien: Oberhalb des neuen 1,6-Liter-Diesel steht wie gehabt der 2.2 zur Wahl. Er wird in zwei Leistungsstufen mit 110 kW/150 und 130 kW/177 PS angeboten. Ein 1,6-Liter Benziner mit 97 kW/132 PS sowie ein 1,8-Liter-Ottomotor mit 108 kW/147 PS runden die Palette ab. Das Gros der Bestellungen fällt auf das mittlere Komfortniveau „Life“. Hier sind unter anderem 16-Zoll-Felgen, Klimaautomatik, Klapptische für die zweite Sitzreihe sowie das über eine Rückfahrkamera und einen 6,1-Zoll-großen Touchscreen verfügende Multimedia-System Toyota Touch 2 an Bord.

Toyota setzt nun beim Kompaktvan Verso auch bei den Dieseltriebwerken auf die beliebte 1,6-Liter-Klasse. Der kleine Selbstzünder ist aber keine Eigenentwicklung.

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Fazit
Toyota setzt nun beim Kompaktvan Verso auch bei den Dieseltriebwerken auf die beliebte 1,6-Liter-Klasse. Der kleine Selbstzünder ist aber keine Eigenentwicklung.
Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2014-02-11

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