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Testbericht

Stefan Grundhoff, 13. Dezember 2012
Der Designdruck auf Mercedes ist derzeit größer denn je. Kaum ein Modell, dessen Aussehen nicht in Frage gestellt wird. 2013 soll für Daimler das Jahr werden, um neue Stärke zu zeigen. Den Auftakt bildet die Modellpflege der E-Klasse.

Dass der 5er BMW die Konkurrenz aus Ingolstadt und Stuttgart derart alt aussehen lässt, hat selbst Experten überrascht. Mit der überarbeiteten E-Klasse, die auf der Detroit Motorshow Mitte Januar ihre Weltpremiere feiert, will Mercedes endlich zurückschlagen. Erst im Sommer lässt BMW seinen überarbeiteten 5er in die Schauräume. Mehr als bei einer E-Klasse-Modellpflege üblich, stand dabei eine Korrektur des Designs im Vordergrund. Die diamantenförmigen Doppelscheinwerfer sind ebenso verschwunden wie die pausbäckigen Ponton-Anleihen der hinteren Radläufe. Stattdessen gibt es neue Scheinwerferelemente vorne und hinten, sowie mehr Klarheit bei der Seitenansicht. Die neuen Frontscheinwerfer mit LED-Technik wirken moderner und kehren sich wieder vom mit ML und SL eingeführten Fackeldesign ab. Kein schlechter Weg. Die neuen Rückleuchten sorgen dafür, dass sich das Heck deutlich breiter und bulliger als bisher präsentiert. Ebenso wie einst die C-Klasse ist auch die überarbeitete Mercedes E-Klasse mit zwei unterschiedlichen Kühlergrills zu bekommen. Innen gibt es ebenfalls leichte Modifikationen wie die Instrumente vom CLS.

Dr. Joachim Schmidt, Daimler-Vertriebs-Chef: \"Mit der neuen E-Klasse setzen wir klare Zeichen in den Bereichen Sicherheit, Design und Effizienz. Sie bringt viele technische Innovationen auf die Straße und ist zweifellos die beste E-Klasse, die es je gab. Das drücken auch ihr Design und ihr liebevoll überarbeitetes Interieur aus.\" Bei der Technik ist die Mercedes E-Klasse des Modelljahres 2013 mit vielen Details und Assistenzsystemen zu bekommen, die auch in der neuen S-Klasse ab Mitte kommenden Jahres verfügbar sein werden. Ein neues System mit zwei Kameraaugen ermöglicht unter anderem Staufolgefahren, einen Kreuzungsassistenten, Fußgängernotbremsung und einen aktiven Spurhalteassistenten.

Das Motorenangebot des Mercedes E bleibt weitgehend unverändert. Neu ist jedoch der E 200, ein 184 PS starker Turbodirekteinspritzer mit 300 Nm maximalem Drehmoment und einem Normverbrauch von 5,8 Litern Super als Einstiegsmodell. Topversion bleibt der E 500 4matic mit 408 PS und 600 Nm, der 9,4 Liter benötigt. Bei den Dieselmotoren reicht das Portfolio vom 136 PS starken Taxler E 200 CDI bis zum 252 PS starken E 350 CDI. Ein leistungsstarker Topdiesel, wie er seit langem bei der Konkurrenz mit Leistungen bis über 350 PS im Angebot ist, ist bei der überarbeiteten E-Klasse nicht zu bekommen.
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Quelle: Autoplenum, 2012-12-13

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