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Testbericht

Martin Andörfer, 22. Februar 2011

Lamborghini sieht Kohlestofffasern in der Supersportwagen-Klasse als den Werkstoff der Zukunft. Der Nachfolger des Zwölfzylinder-Boliden Murciélago, der auf dem Genfer Automobilsalon Premiere feiert, nutzt diese Technik für eine Insassenzelle ähnlich der in einem Formel-1-Rennwagen. Das sogenannte Monocoque wird vollständig aus Kohlenstofffasern hergestellt und von Lamborghini in einer neuen Produktionsstätte am Stammsitz Sant’Agata Bolognese nahe Bologna gefertigt. Man wolle den Wissensvorsprung bei dieser Technik weiter ausbauen und sich so einen Spitzenplatz im Leichtbau von Supersportwagen sichern, sagt Maurizio Reggiani, Entwicklungschef bei Lamborghini.

147,5 Kilogramm wiegt die solide Zelle, die um 50 Prozent steifer ist als bisherige Karosserien. Vorder- und Hinterachse sowie der V12-Zylinder werden über Hilfsrahmen direkt an dem im Urzustand mattschwarz schimmernden Gebilde befestigt. Es ist 2,20 Meter lang und sieht beinahe aus wie die Grundstruktur eines besonders sportlichen Smart.

120 Arbeitsstunden werden benötigt um die einzelnen Bauteile des Monocoque in teils aufwendiger Handarbeit herzustellen. Danach werden sie in Vakuumöfen (Autoklave) zusammen „gebacken“, die reine Garzeit liegt bei 30 Minuten; drei bis vier Fahrerzellen des Zweisitzers können am Tag fertiggestellt werden. Dem Vernehmen nach soll der neue Supersportler Aventador heißen, traditionsgemäß benannt nach einem spanischen Kampfstier. Die Übersetzung, so heißt es weiter sehr inoffiziell, würde so etwas wie „Tritt in den Hintern“ bedeuten.

Karosserieteile aus Kohlestofffasern sind leicht und unglaublich stabil, aber leider auch sehr teuer. Kein Wunder, dass die zunächst nur für schnelle und teure Fahrzeuge geeignet sind. Zum Beispiel für den neuen Lamborghini.

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Fazit
Karosserieteile aus Kohlestofffasern sind leicht und unglaublich stabil, aber leider auch sehr teuer. Kein Wunder, dass die zunächst nur für schnelle und teure Fahrzeuge geeignet sind. Zum Beispiel für den neuen Lamborghini.

Quelle: Autoplenum, 2011-02-22

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