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Testbericht

Marcel Sommer, 7. August 2013
Der neue Hyundai i10 feiert im September auf der IAA seine Weltpremiere. Trotz seiner Herkunft, ist der kleine Koreaner für Europäer konzipiert.

Es ist bereits über fünf Jahre her, da wurde mit dem Hyundai i10 der Nachfolger des Atos in Deutschland auf die Straße gerollt. Dank seiner kurzen Abmessungen und seinem niedlichen Design wurde er im Nu zum Frauenliebling. Von den bis Juni dieses Jahres 91.637 verkauften i10 gingen rund 60 Prozent an Hyundai-Kundinnen. Das soll sich mit der nächsten Generation nicht ändern. Im September feiert der neue Hyundai i10 seine Weltpremiere auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt. Im November sollen die ersten Modelle in Deutschland auf den Markt kommen.

Eine Besonderheit des in der Länge um acht Zentimeter auf 3,67 Meter und in der Breite um 6,5 Zentimeter auf 1,66 Meter angewachsenen Koreaners ist seine Produktionsstätte. Denn erstmals wird ein A-Segment-Modell der Marke Hyundai in Europa produziert - genauer gesagt im türkischen Izmit. Neben der Produktion folgt auch die Designlinie europäischen Ansprüchen und Anforderungen. Hyundai Europa-Chef Allan Rushforth unterstreicht die europäischen Ziele: "Der neue i10 ist ein weiterer signifikanter Schritt für Hyundai. Jeder Aspekt dieses Fahrzeugs ist designt und konsequent entwickelt worden, um die Anforderungen und Bedürfnisse der europäischen Kunden zu erfüllen." Komfortausstattungen wie ein beheizbares Lenkrad, Tempomat- und Tempobegrenzer sowie ein Smart-Key-System spiegeln dies wieder. Und: Der Kofferraum des um fünf Zentimeter auf 1,49 Meter abgesenkten Hyundai i10 ist um zehn Prozent auf 252 Liter vergrößert worden.

In puncto Fahrwerk basiert er auf einer komplett neuen Plattform mit einem fünf Millimeter längeren Radstand und neu platzierten hinteren Dämpfern, die für ein präziseres Handling auf allen Straßenbelägen sorgen sollen. Gleichzeitig wurde viel im Bereich der Geräuschreduzierung und -Dämmung investiert. Passend zum Vorhaben der Marke, jüngeres Publikum zu erreichen, wurde der Hyundai i10 frischer und moderner geformt. Die Stupsnasen-Front geht fließend in die Fahrgastzelle über und endet in einem angedeuteten Dachspoiler. Hier besteht durchaus eine Verwechslungsgefahr mit dem Heck eines Toyota Yaris.

Zum Thema Motoren wurde bislang noch nichts verraten. Doch stehen die Chancen gut, dass auch der neue i10 vom 75 PS starken 1,1 Liter großen Dieselmotor und den beiden Benzinmotoren mit 69 und 86 PS angetrieben wird. Denkbar wäre noch ein LPG-Motor mit knapp 80 PS. Zu den Preisen ist ebenfalls noch nichts an die Öffentlichkeit durchgedrungen. Der aktuelle Hyundai i10 startet bei 10.390 Euro.
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Quelle: Autoplenum, 2013-08-07

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