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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 25. Januar 2017

Nach Limousine, Kombi und Coupé bringt Mercedes im in der zweiten Jahreshälfte 2017 noch die E-Klasse als Cabriolet auf den Markt. Der im Vergleich zum Vorgängermodell um zwölf Zentimeter längere und um sieben Zentimeter breitere Oben-ohne-Benz soll mit mehr Platz und Komfort als bisher verwöhnen.
 
Anders als noch das aktuelle E-Klasse Cabriolet will die Neuauflage als vollwertiger Viersitzer antreten. Dank des um elf Zentimeter verlängerten Radstands steht den Fahrgästen künftig deutlich mehr Platz als bisher zur Verfügung. Vom Längenzuwachs profitieren vor allem die Fondgäste. Allein der Abstand zwischen Vorder- und Rücksitzen ist im Vergleich zum Vorgänger um fünf Zentimeter gewachsen. Zudem bietet das Cabriolet im Fond Leselampen und sogar Sitzheizungen. Der Kofferraum ist von 390 auf 360 Liter geschrumpft, im Gegenzug gibt es dafür serienmäßig eine umklappbare Rückbanklehne, die eine deutliche Erweiterung des Gepäckabteils erlaubt.
 
Das dreilagige Softtop öffnet und schließt per Knopfdruck in gut 20 Sekunden, auch während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Damit die Insassen die Offen-Freuden auch bei kälteren Außentemperaturen entspannt genießen können, sind Extras wie das ausfahrbare Windschott hinter den Rücksitzen, ein Aircap-Spoiler über der Frontschiebe oder die Nackenheizung Airscarf bestellbar.
 
 
Vorne bietet das Cabriolet viel E-Klasse-Chic, wie etwa das optionale Riesendisplay-Cockpit (12,3 Zoll) oder eine farbenreiche LED-Ambientebeleuchtung. Wahrscheinlich wird Mercedes auch für das Cabriolet gegen Aufpreis außerdem den Remote-Park-Pilot und den Drive-Pilot anbieten. Während der Park-Pilot ein ferngesteuertes Einparken des Fahrzeugs erlaubt, entlastet der Drive-Pilot mit teilautomatisierten Fahrkünsten den Fahrer.
 
Vermutlich wird das E-Klasse Cabriolet mit dem gleichen Motorenangebot wie das E-Klasse Coupé starten. Die dann fünf zum Marktstart verfügbaren Aggregate werden allesamt über eine Neungang-Automatik verfügen. Vier Antriebe sind zudem mit Allrad kombinierbar. Die 135 KW/184 PS starke Basisversion E 200 dürfte in gut 8 Sekunden den 100-km/h-Sprint abhaken, bis zu 240 km/h schnell werden und rund sechs Litern verbrauchen. Vorläufige Topversion ist der E 400 4Matic, dessen 245 kW/333 PS starker Dreiliter-V6-Benziner eine Sprintzeit von nur etwas über fünf Sekunden und elektronisch begrenzte 250 km/h erlaubt. Alternativ hat der Kunde noch die Wahl zwischen dem Zweiliter-Vierzylinder E 300 mit 180 kW/245 PS sowie dem Zweiliter-Vierzylinder-Dieselmotor E 220 d mit 143 kW/194 PS und dem V6-Diesel E 350 d mit 190 kW/258 PS.
 
Preise nennen die Stuttgarter noch keine. Derzeit kostet die Basisversion des offenen E 200 gut 48.500 Euro. Die Neuauflage dürfte vermutlich etwas teurer werden.

Eleganter, größer und luxuriöser – mit vielen Verbesserungen kommt 2017 die Neuauflage des Mercedes E-Klasse Cabriolets in den Markt. Vor allem die Gäste im Fond profitieren vom Fortschritt.

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Fazit
Eleganter, größer und luxuriöser – mit vielen Verbesserungen kommt 2017 die Neuauflage des Mercedes E-Klasse Cabriolets in den Markt. Vor allem die Gäste im Fond profitieren vom Fortschritt.
Testwertung
5.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2017-01-25

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