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Testbericht

Roland Wilsdorf, 30. Mai 2011

Jaguar bereitet seine sportivste Baureihe, den XK, mit einigen Modifikationen auf das Jahr 2012 vor. Moderner, aber auch eleganter wirken die Zweitürer nach dem sanften Facelift. Die neuen Scheinwerfer sind nun schlanker gestaltet und die integrierten Tagfahr- und Abblendleuchten erstrahlen zeitgemäß mit LEDs. Noch markanter ist der XK-Auftritt durch den vergrößerten Kühlergrill und das neue Stoßfängerdesign. Die leicht angestiegenen Verkaufspreise starten jetzt bei 92.200 Euro. Dafür bekommt man das XK-Basiscoupé mit dem bewährten 5-Liter-V8-Triebwerk, das 283 kW/385 PS leistet. Das identisch motorisierte Cabriolet steht mit 99.400 Euro in der neuen Preisliste.

Am oberen Ende der XK-Baureihe steht nun der XKR-S, seine Mission: die magische 300 km/h-Marke knacken. Und das hat geklappt. Nun ist auch Jaguar wieder im prestigeträchtigen Club 300. Bei exakt 300 Stundenkilometer regelt die Elektronik den brachialen Vorschub ab. Der von einem Doppel-Kompressor unterstützte V8-Benziner, der nach einigen Modifikationen nun auf 405 kW/550 PS kommt, beschleunigt den 1,75-Tonner in nur 4,4 Sekunden auf 100 km/h. Dabei hilft das maximale Drehmoment von 625 Newtonmetern. Im Schnitt liegt der Verbrauch bei 12,3 Litern Super auf 100 Kilometer, das entspricht einer CO2-Emission von 292 g/km.

Passend zur Mehrleistung wartet der XKR-S mit einem neu abgestimmten, adaptiven Fahrwerk auf, das 100 Mal pro Sekunde die Karosseriebewegungen analysiert und ständig jeden der stufenlosen Dämpfer so angleicht, dass die Insassen keinerlei Komforteinschränkungen verspüren. Auch die Bremsanlage sorgt auf den Boulevards dieser Welt, genauso wie auf der Rennstrecke stets für ein sicheres Gefühl. Trotz seiner Race-Gene ist der XKR-S komplett alltagstauglich. Mike Cross, Jaguar-Chefingenieur erklärt das so: „Der XKR-S-Kunde kann äußerst gesittet und komfortabel durch Europa reisen, um dann die legendäre Nordschleife des berühmten Nürburgrings in weniger als acht Minuten zu umrunden.“

Auch im Innenraum findet sich die sportliche Eleganz des Gesamteindrucks wieder. elfenbeinfarben sind die Bedienelemente, die Sport-Schalensitze sind 16-fach elektrisch einstellbar und beginnen mit integrierten Kopfstützen und eingesticktem R-S-Logo. Besonders edel ist die Pedalerie aus Edelstahl. All diese Annehmlichkeiten haben natürlich auch ihren Preis. Mindestens 129.900 Euro werden für das XKR-S-Coupé fällig. Ein Cabriolet gibt es vorerst nicht.

Wie man noble Autos baut, weiß man bei Jaguar. Auch wie man Tradition und Moderne trefflich vereint, ist dort bekannt. Jetzt hat man sogar ein Auto entwickelt, das richtig schnell ist.

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Fazit
Wie man noble Autos baut, weiß man bei Jaguar. Auch wie man Tradition und Moderne trefflich vereint, ist dort bekannt. Jetzt hat man sogar ein Auto entwickelt, das richtig schnell ist.

Quelle: Autoplenum, 2011-05-30

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