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Testbericht

Hans Bast, 17. Juni 2010
Mit Verzögerung reicht VW die Lifestyle-Ausführung auf Basis des aktuellen Polos nach. Die Vorgänger des Crosspolo waren Bestseller.

Neben dem rustikalen Design verstehen vor allem die Motoren des neuen Crosspolo zu gefallen. Für den Pseudo-Geländegänger hat Volkswagen die schwächste Motorisierung aus dem Programm genommen. Der Lifestyle beginnt nun mit den drei Benzinmotoren mit 51, 63 und 77 kW. Die Dieselmotoren leisten 55, 66 und ebenfalls 77 kW. Die kleinste Motorisierung bewegt den Crosspolo zügig, aber unspektakulär. Mit 1.200 Kg ist der Polo kein Leichtgewicht. Seiner sportlichen Anmutung wird der Crosspolo erst mit den stärkeren Motorisierungen gerecht.

Wirklich Spaß macht die 1.2 TSI-Maschine mit 105 PS. Damit beschleunigt der Polo unter 10 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h. Über das gesamte Drehzahlband wirkt der kleine Motor kraftvoll und elastisch. Das 6-Gang-Getriebe ist feinstufig und gut abgestimmt. Dank des insgesamt gelungenen Konzepts lassen sich selbst enge Serpentinen flott durchfahren und ohne Verzögerung aus den Kurven herausbeschleunigen. Das Ansprechverhalten ist gut und die Lenkung direkt. Bei der Gefahr zu untersteuern greift serienmäßige ESP sanft und bestimmt korrigierend ein – anders als das hecktische Geblinke der Anzeige vermuten lässt.

Als technischen Höhepunkt gibt es, gegen einen Aufpreis von 1.300 Euro, das neue 7-Gang-DSG aus dem Polo GTI. Damit lässt sich schaltfaul und zügig zugleich fahren. Das Ansprechverhalten ist zwar nicht mehr ganz so prompt, dafür verbraucht der Wagen mit im Durchschnitt 5,5 Litern im Automatikbetrieb vernachlässigbar mehr. Wer dennoch mal, einen kurzfristigen Testosteronüberschuss abbauen will, kann ja zur Handschaltung übergehen. Äußerlich fallen erstmal nur die silber eloxierte Dachreling und die anthrazitfarben abgesetzte Frontschürze mit ihren integrierten Nebelscheinwerfern auf. Vorn und hinten haben die Stoßfänger einen optischen Unterfahrschutz. Die schwarzen Radlaufabdeckungen mit den 17-Zoll-Leichtmetallrädern, die darauf abgestimmten unteren Bereiche der Türen und der Schweller dominieren die seitliche Ansicht. Abseits befestigter Wege und im Dschungel der Großstadt sollen diese Kunststoffverkleidungen vor Lackschäden schützen. Dass Volkswagen dem Crosspolo 15 Millimeter mehr Bodenfreiheit spendiert hat, fällt nicht weiter auf, wird aber vom Schlagloch geplagten Großstädter wohlwollend zur Kenntnis genommen werden.

Der Kunde kann zwischen sechs Lackfarben wählen. Die Farbtöne Flash- Rot, Hot-Orange-Metallic, Reflexsilber-Metallic, Deep-Black-Perleffekt sind Volkswagen üblich. Exklusiv für den CrossPolo gibt es die Farben "Magma Orange" und "Terra Beige Metallic". Auch die oberen Bereiche der Stoßfänger sowie die Griffe (Türen, Heckklappe) sind in Wagenfarbe lackiert, während die Blenden der B- und C-Säulen sowie die Fensterrahmen in Schwarz gehalten sind. Rechnet man anhand der Preise der Ausstattungsliste die Zusatzausstattung des Crosspolo aus dem Preis heraus, verbleibt ein Mehrpreis von rund 500 Euro, die der Kunde für die trendige All-Terrain-Optik hinlegen muss. Das ist ein eher moderater Lifestyleaufschlag. Dabei sind aber sinnvolle Extras wie eine Klimaanlage und ein Navigationssystem im Preis noch nicht inbegriffen – und das ist dann eher gegen den Trend. Die Preise für den VW Crosspolo beginnen bei 16.550 Euro und enden bei 20.150 Euro für das topmotorisierte Modell mit DSG-Getriebe.

Der Kunde kann zwischen sechs Lackfarben wählen. Die Farbtöne Flash- Rot, Hot-Orange-Metallic, Reflexsilber-Metallic, Deep-Black-Perleffekt sind Volkswagen üblich. Exklusiv für den CrossPolo gibt es die Farben "Magma Orange" und "Terra Beige Metallic". Auch die oberen Bereiche der Stoßfänger sowie die Griffe (Türen, Heckklappe) sind in Wagenfarbe lackiert, während die Blenden der B- und C-Säulen sowie die Fensterrahmen in Schwarz gehalten sind.

Rechnet man anhand der Preise der Ausstattungsliste die Zusatzausstattung des Crosspolo aus dem Preis heraus, verbleibt ein Mehrpreis von ca 500 Euro, die der Kunde für die trendige All-Tarrain-Optik hinblättern muss. Das ist ein eher moderater Lifestyleaufschlag. Da zahlt man für ein angesagtes Handy schonmal mehr. Dabei sind aber eine Klimaanlage und ein Navigationssystem im Preis noch nicht inbegriffen – und das ist dann eher gegen den Trend. Die Preise für den CrossPolo beginnen bei 16.550 Euro und enden bei 20.150 Euro für das topmotorisierte Modell mit DSG-Getriebe.
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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2010-06-17

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