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Testbericht

12. Dezember 2011
Stuttgart, 12. Dezember 2011 - Fahrer von Elektroautos sollten bei der Routenplanung das Thermometer im Auge behalten. Denn die Reichweite von E-Fahrzeugen nimmt bei Minusgraden dramatisch ab, wie Experten der Prüforganisation Dekra nun herausfanden. Bei einem Citroën C-Zero verringerte sich die Reichweite bei minus fünf Grad Celsius um rund die Hälfte verglichen mit einer Fahrt bei plus 22 Grad. Bei Wärme besaß das Elektroauto eine Reichweite von 138 Kilometern, dagegen waren bei Kälte nur noch 65 Kilometer drin. Um die Tests realistisch zu gestalten, schalteten die Prüfer bei den sommerlichen Bedingungen die Fahrzeuglüftung (Mittelstellung) zu. Bei der simulierten Winterfahrt arbeitete die Heizung auf Volllast, außerdem waren für jeweils zehn Minuten die Heckscheibenheizung und die Sitzheizung aktiv, und das Gebläse stand auf Automatik. 56 Prozent Wirkungsgrad - im Sommer Bei den Tests auf dem Rollenprüfstand gingen die Experten auch der Frage nach, wie viel Ladeenergie beim Elektroauto auf der Straße ankommt. Bei sommerlichen Temperaturen kamen von 18,3 Kilowattstunden Ladeenergie etwa 56 Prozent als Antriebsenergie auf der Straße an. Bei winterlichen Bedingungen waren es nur noch 22 Prozent. Dafür ist vor allem die stark reduzierte Speicherkapazität der Batterie bei niedrigen Temperaturen verantwortlich. Aber auch schon bei 22 Grad Außentemperatur geht fast ein Fünftel der Ladeenergie durch Verluste an der Hochvoltbatterie verloren. Relativ geringe Verluste treten im Bereich der Fahrzeugelektrik auf. Negativ zu Buche schlägt hier die für das Zwölf-Volt-Bordnetz nötige Energie, zum Beispiel für den Betrieb von Steuergeräten und Beleuchtung. Hinzu kommen geringe Verluste im Konverter, der die Batteriegleichspannung in Drehstrom für den Elektromotor umwandelt, sowie elektrische Verbraucher wie die Heizung. Größere Wirkungsgradverluste treten am Antriebsstrang auf. Die Rückgewinnung von Bremsenergie brachte bei 22 Grad 56 Prozent der Bremsenergie wieder in die Batterie zurück. Dadurch steht 18 Prozent mehr Energie fürs Fahren zur Verfügung.
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Quelle: auto-news, 2011-12-12

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