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Testbericht

Walther Wuttke/SP-X, 4. Dezember 2013

Lexus ordnet sein Angebot in der oberen Mittelklasse neu und stärkt dabei weiter die Hybridfraktion. Der GS 300h löst im Januar den konventionell angetriebenen GS 250 ab. Angetrieben wird die jüngste GS-Version von einem 2,5- Liter-Vierzylinder und einem 105 kW/143 PS starken Elektromotor, die zusammen auf eine Systemleistung von 164 kW/223 PS kommen. Den Verbrauch gibt Lexus mit 4,7 Liter (109 Gramm CO2 je Kilometer) an. Der Vierzylinder steht mit 45.300 Euro für die Basisversion in der Preisliste.

Der 300h teilt sich mit dem stärkeren Sechszylinder Hybriden 450h Karosserie und Innenraum und rollt keineswegs als Billigangebot vor. Vielmehr entsprechen Materialmix und Verarbeitung dem in diesem Segment üblichen Niveau. Allerdings ist der Innenraum durchaus bieder geraten und wirkt seltsam zurückhaltend.  

Wie beim größeren Modell lässt der Elektromotor nach dem Starten seine lautlos Muskeln spielen und stellt vom ersten Moment an seine 300 Newtonmeter Drehmoment bereit. Erst später schaltet sich bei Bedarf der Verbrenner zu. Sobald sich der großvolumige Vierzylinder am Vortrieb beteiligt, ändert sich die Geräuschentfaltung, macht sich der Verbrenner vor allem bei zügiger Beschleunigung bemerkbar und wirkt bemüht, die immerhin rund 1,8 Tonnen wiegende Limousine auf Touren zu bringen. Dynamik ist nicht unbedingt die Stärke des GS – vielmehr bevorzugt sie das Gleiten auf kurvenarmen Asphalt.

Profane Allerweltsgeräusche wie Klappern oder Knistern sind dem Lexus-Chauffeur fremd. Angenehm ruhig und von den akustischen Belästigungen der Außenwelt abgeschirmt, zieht der GS seine Bahnen. Dank des komfortabel abgestimmten Fahrwerks bleiben Fahrer und Passagiere auch von den Defiziten der Infrastruktur verschont.

Bei ersten Testfahrten rund um Madrid erreichte der GS 300h nicht die optimistischen Verbrauchsangaben. Statt der versprochenen 4,7 Liter (109 Gramm CO2 je Kilometer) flossen je nach Version zwischen sieben und knapp neun Liter auf 100 Kilometer durch die Einspritzanlage. Vor allem, wenn die nicht gerade geringe Gesamtleistung abgerufen wird, muss sich auch der Hybridantrieb den Gesetzen der Physik beugen und entsprechende Energie abrufen. Der Viertürer spurtet in 9,2  Sekunden von Null auf 100 km/h und erreicht seine Höchstgeschwindigkeit bei 190 km/h und liegt damit am Ende des Wettbewerbsumfeldes.

Am 11. Januar steht der GS 300h in fünf Versionen bei den Händlern. Neben der bereits gut ausgestatteten Basisversion (45.300 Euro) kann die Kundschaft zwischen den Versionen Business Line (49,400 Euro), Executive Line (50.800 Euro), F Sport (61.700 Euro) und Luxury Line (62.300 Euro) wählen.

Toyota hat es ohne Zweifel geschafft, den Hybridantrieb zum Allgemeingut zu machen. So ist es nur konsequent, wenn bei der Nobel-Tochter Lexus in der Businessklasse nun ein neuer kleiner Sparhybrid das Angebot ergänzt.

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Fazit
Toyota hat es ohne Zweifel geschafft, den Hybridantrieb zum Allgemeingut zu machen. So ist es nur konsequent, wenn bei der Nobel-Tochter Lexus in der Businessklasse nun ein neuer kleiner Sparhybrid das Angebot ergänzt.

Quelle: Autoplenum, 2013-12-04

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