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Rover 75 2.0 V6 150 PS (1999–2005)

 

Rover 75 2.0 V6 150 PS (1999–2005)
24 Bilder

Rover 75 2.0 V6 (150 PS) Preis:

Varianten
  • Leistung
    110 kW/150 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    10,2 s
  • Ehem. Neupreis ab
    25.800 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    9,6 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse
    G

Technische Daten Rover 75 2.0 V6 (150 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseMittelklasse
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen4
Sitzplätze5
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraum1999–2003
HSN/TSN2055/452
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.997 ccm
Leistung (kW/PS)110 kW/150 PS
Zylinder6
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h10,2 s
Höchstgeschwindigkeit210 km/h
Anhängelast gebremst1.400 kg
Anhängelast ungebremst750 kg
Maße und Stauraum
Länge4.750 mm
Breite1.780 mm
Höhe1.430 mm
Kofferraumvolumen430 Liter
Radstand2.746 mm
Reifengröße195/65 R15 V
Leergewicht1.515 kg
Maximalgewicht2.000 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.997 ccm
Leistung (kW/PS)110 kW/150 PS
Zylinder6
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h10,2 s
Höchstgeschwindigkeit210 km/h
Anhängelast gebremst1.400 kg
Anhängelast ungebremst750 kg

Umwelt und Verbrauch Rover 75 2.0 V6 (150 PS)

KraftstoffartSuper
Tankinhalt65 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben9,6 l/100 km (kombiniert)
13,9 l/100 km (innerorts)
7,0 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben228 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
SchadstoffklasseEU3
EnergieeffizienzklasseG
CO2-Effizienz

Auf der Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Co2 g

Kosten und Zuverlässigkeit Rover 75 2.0 V6 (150 PS)

Ehem. Neupreis ab25.800 €
Fixkosten pro Monat105,00 €
Werkstattkosten pro Monat120,00 €
Betriebskosten pro Monat182,00 €
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Alle Erfahrungen
Rover 75 2.0 V6 (150 PS)

3,6/5

Erfahrungsbericht Rover 75 2.0 V6 (150 PS) von puri75, Juni 2016

3,4/5

Ich fahre den 75 2.0 V6 Automatik (Bj. 1999, gekauft mit ~ 104.000 km) nun seit 1 Jahr und bin noch immer begeistert! Ich kann mich den vorigen Erfahrungsberichten nur anschließen!
Lediglich der Durchschnittsverbrauch ist mit 13 Litern zu hoch! (hoher Anteil Stadtverkehr) Jede Fahrt mit dem "Gleiter" ist eine Freude und man hat das Gefühl einen echten Exoten zu besitzen. Hoffentlich bleibt die Ersatzteilversorgung noch einige Jahre gesichert...

Erfahrungsbericht Rover 75 2.0 V6 (150 PS) von Leoniemarcel, Juli 2015

4,0/5

Ich habe mir 2003 einen Vorführwagen in der 2 liter V6 ausführung gekauft .Mit Charme ausstattung . Der wagen ist das beste was mir jemals in die Hände kam.Bis auf die bekanten Macken nichts ausergewöhnliches.Wer mit so einem Auto unterwegs ist ,der will nicht wirklich ans Ziel kommen-richtig entspannend ist es mit dem Fahrzeug.Verarbeitung und Rostvorsorge top.Auch die Lackdicke ist erstaunlich. Leider musste ich mich aus gesundheitlichen Gründen trennen.ich fuhr in 6 jahre.
Aber es werte nicht Lange. Nach Omega ,R 25 ,und Tempra steht nun wieder ein Rover 75 vor der Tür. Diesmal mit 2,5 V6 in der Celestausstattung ung in der seltenen Farbe Primrose yellow. Ein Traum sag ich euch.Nachdem ich alles hergerichtet habe,sieht er jetzt wieder aus wie aus dem Laden.
Ich werde mir noch einen zum schlachten in die ecke stellen,da man nie weiß wie es in zukunft mit den Ersatzteilen weitergeht.

Erfahrungsbericht Rover 75 2.0 V6 (150 PS) von xysawq86, Juli 2013

3,1/5

Ich fahre nun seit fast 2 Jahren meine englische 99er Hass-Liebe, welche nun aber doch einem Stern weichen muss.

Das hat natürlich seine Gründe:
- hoher Verbrauch
- lediglich akzeptable Leistung
- hohe Reparaturkosten
- schwierige Ersatzteilbeschaffung

Dennoch habe ich dieses Auto mehr als geliebt. Ich bin 27 und bekomme von fast jedem ein "Aha, mit Papis Auto unterwegs." oder ähnliche Sprüche an den Kopf geworfen. Keiner vermutet, dass ich das gute Stück damals für 2.600€ gekauft habe, und eine LPG-Anlage war auch drin... sogar kaufentscheident.

Denn da LPG derzeit so 70-85 Cent kostet (je nach Jahreszeit und Laune der Tankwarte) ist es nur halb so teuer wie Benzin (wenn man nicht gerade E10 fährt) und somit kann man den Rover rein rechnerisch mit einem 8 Liter Durchschnittsverbrauch anpreisen (ich habe mit Gas im Schnitt 13-14 Liter/100km... und ich fahre sehr sportlich... d.h. im 2. bis zur gewünschten Geschwindigkeit aufheulen lassen und dann in den 5., das macht Laune und der V6 brummt wie eine rollige Katze).

Zum Verständnis sei gesagt, dass mein Gleiter seine 242.000km schon gesehen hat und der Motor im Grunde trotzdem keine Anstalten macht. Dafür aber alles andere... ich habe in den 2 Jahren gewechselt:
- alle Bremsen (komplett) inkl. Bremsleitungen
- Spurstangenköpfe
- Querlenkerlager
- Keilriemen (inkl. Umlenk. & Spannrollen, Wasserpumpe und LiMa)
- alle 3 (!!!) Zahnriemen (inkl. Rollen)
- Zündkerzen
- komplette Kühler- und Klimaeinheit
- kompletter Auspuff
- Anlasser
- Batterie
- Birnen

ABER: bzgl. Rost musste ich nur einen Seitenschweller mit neuem Blech beschweißen lassen, sonst keine Probleme, ist halt aber schon 13 Jahre alt und der Unterboden ist daher natürlich nicht rostfrei.

Noch zu machen wären jetzt die Fahrwerksfedern vorne und sicherlich jede Menge Dämpfer wie die Ferderbeinlager oder alles was an der Hinterachse noch nicht gemacht wurde, sowie Macken der Gasanlage.

Alles in allem habe ich schließlich keine Lust mehr, dass ich einmal im Monat in die Werkstatt muss, weil wieder was anderes hakelt, vielleicht wäre ich aber auch bald durch gewesen und der Gute bestünde fast ausschließlich aus Neuteilen.

Aber meine Entscheidung zum Verkauf hat noch weitere Gründe:
Die Rückbank ist nur komplett umklappbar (hat aber ein kleines Durchladefach in der Mitte). Der Kofferraum ist zwar groß, aber die entstandene Durchladeluke bei umgeklappter Rückbank ist so dämlich klein, dass ich bei IKEA nur 2 Kartons durchgeladen bekomme, auch sonst ist der Rover sehr unpraktisch zu beladen.
Zum Vergleich: mein vorheriges auto war ein 96er Mazda 323F BA (winzig, Coupé, günstig), aber dort habe ich einfach den Kofferraum geöffnet und konnte eine Waschmaschine reinstellen. Klar, dass eine Limousine dort nicht mit kommt, aber mich hat das immer aufgeregt.

Wenn dann mal alles funktioniert hat, dann war das Fahren ein Traum. Gerne über lange strecken, 220km/h auf der Autobahn, 120km/h auf der Landstraße, schöne Kurvenlage und bequemes gleiten mit Stil und einem bezaubernd schönen Cockpit mit viel Liebe und Holz. Die Sitze sind weich, aber sehr bequem finde ich.

Ich werde ihn sicherlich vermissen!

Kleiner Tipp übrigens an alle die dieses Auto fahren möchten, aber Angst wegen der Reparaturen haben:
Ein Angebot der Werkstatt zum Wechsel der Zahnriemen, des Keilriemens, der Rollen und Spannarme, der neuen Lichtmaschine, der neuen Wasserpumpe, LPG-geeignete Zündkerzen sowie Ölwechsel und Kühlflüssigkeitswechsel waren über 2600€.
Ich habe die Teile online selbst gesucht (gibt dann halt von der Werkstatt keine Garantie auf die Teile), und über 1000€ gespart.
Beispiel LiMa: Werstatt = 480€ / eBay (neu und original, aber aus England, wo ja das Auto herkommt) = 123€ inkl. Versand
Man muss Geduld mitbringen, wenn mal was ist...

Ich sage nur, ich habe in den 2 Jahren knapp 7000€ in das Auto gesteckt, aber auch nur, weil ich erst später auf den Trichter gekommen bin, wie und wo ich es reparieren lasse.

Wer ein Herz für aussterbende Autorassen hat, der darf beherzt zugreifen, aber nicht immer gleich das billigste nehmen, immer vor dem Kauf fahren und auf jedes Geräusch hören (das Auto heißt in Liebhaber-Kreisen "Gleiter", da darf nix rasseln, klappern oder klopfen, nur schnurren), auf Rost und poröse Gummiteile achten (Querlenker- und Federbeinlager), sollte es auf einer Hebebühne sein ruhig mal anfassen und an Teilen der Lenkung wie dem Spurstangenkopf rütteln (zu viel Spiel kann teuer werden -> Folgeschäden). Und ganz wichtig: Öl unten am Motorblock ist in Maßen noch akzeptabel, schlimmer ist Kühlflüssigkeit, wenn ihr die irgendwo seht, sofort von allen Seiten die Kühlrippen hinter dem Lüfter begutachten, meine bestand komplett aus Rost und war undicht.

---EDIT---

Um meinem Vorredner zu unterstützen, hier eine kleine Fortsetzung:

Einparkhilfe: Ich muss sagen, ich kann den Rover 75 sehr gut einschätzen, doch die Einparkhilfe macht es einem sehr bequem.

Robust: Ich muss zugeben, mein Gleiter hatte schon 2 "Berührungen" mit anderen Autos:
1. Berlin, hab nach einem Parkhaus gesucht, Freundin mit Navi überfordert... also kurz rechts ran, Navi in die Hand genommen, nach 10 Sekunden war das nächste Parkhaus eingegeben, Rückwärtsgang... BUMMS ...hat sich doch in den paar Sekunden ein Transporter gut 20cm hinter mich gesellt. Stoßstange eingedrückt, Nummernschild abgefallen, Kratzer im Lack - also beim Transporter! Der Rover hatte... NIX!

2. Innenstadt, Unfall mit Verletzten und die Krankenwagen blockieren alles. Ich will wenden, habe aber vor einer Einfahrt einen Laster stehen, der zwar eigentlich gerade entladen werden sollte, doch die Männer schauen sich lieber die Sanitäter bei der Arbeit an. Wenig Platz - vor, zurück, vor, zurück, vor... noch etwas vor... noch ein Stück... KNACK. Hydraulikmotor-Box der Hebebühne des LKW, ähm nennen wir es: ZERSTÖRT. Rover: kleiner Kratzer an der Stoßstange, wurde auspoliert.

Birnenwechsel: Ich kann die Probleme beim Wechsel der Birnen nicht einmal annähern nachvollziehen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung verrät, dass man um rechts die Birnen wechseln zu wollen das Lenkrad ganz nach links einschlägt, und dann über eine Klappe am Radkasten recht gut an alles heran kommt. Ohne Ausbau, ohne Hebebühne, aber mit etwas Fingerspitzengefühl und guten Vorstellungsvermögen, da man nicht immer alles sieht. Andere Seite natürlich umgekehrt mit einlenken etc. Habe bisher alle Birnen selber wechseln können.

BWM-Einfluss: Die Tankanzeige ist erst nach ca. 5 Minuten auf dem richtigen Stand, der Motorraum ist Chaotisch und vollgestopft, die Elektrik überfordert manche Werkstattmeister und ist Fehleranfällig (Wackelkontakte etc.).

Erfahrungsbericht Rover 75 2.0 V6 (150 PS) von client10, März 2013

3,9/5

Der Rover seventy-five....
Luxusschiff zum angeben!

Ein Rover 75 zu fahren ist eine Lebenseinstellung. Ruhig, stilvoll, charmant, elegant. Eine Limousine aus Großbritanien, die ihresgleichen sucht!
Böse Zungen behaupten, der 75 wäre ein Jaguar für Arme, oder der deutsche Jaguar. Fakt ist aber, dass der quasi baugleiche Jaguar S-type Jahre später kam, da der Rover 75 schon 1997 entwickelt wurde. Fakt ist auch, dass der 75 im Vergleich Fahrkomfort gegen den Jaguar S-type siegte!
Natürlich ist ein Rover kein Jaguar, dafür ist er günstiger in der Anschaffung (2013 für BJ bis 2003 ab 1900EUR) und in der Ersatzteilbeschaffung. Er besticht durch zeitlos elegantes Design und sehr gute Ausstattung.
So gehört ein Radio von Alpine ebenso zur Serie wie die Seitenscheibenbelüftung.
Aber hier geht es konkret um den 2.0l V6 Charme.
Der Charme macht seinem Namen alle Ehre! Charmant, elegant, die Einparkhilfe und Sitzhizung sind serienmäßig dabei und auch die 2-Zonen Klimaautomatik mit zusätzlicher Funktion zur Gesichtskühlung (mittlere Gebläse) verrichtet einen guten Dienst.
Als Fahrer und Beifahrer schaut man auf ein weites Feld aus Wurzelholz. Die elektrischen Spiegel sind natürlich beheizt und der Innenspiegel blendet selbstständig elektronisch ab. Als fahrer erfreut man sich an viel Platz und Steuerelementen, die genau dort sind, wo sie sein sollen. Lediglich die Temperatureinstellung des Beifahrers ist leicht unkomfortabel ereeichbar.
Die Modelle Classic, Charme und Celeste unterscheiden sich optisch kaum, jedoch die Ausstattung und das Mehrgewicht sollten beachtet werden.
Eines geht leider aus keinen öffentlichen Berichten hervor, aber ein Brief aus Longbride (Die Fertigungsstelle Rover) erwähnt den Grund des enormen Leergewichtes der Varianten Charme und Celeste. Da explizit auch nur diese Modelle, und zwar nur die Limiousinen, auch in großer Zahl an die indische Regierung exportiert wurden, besitzen die beiden eine leichte Panzerung gegen Wurfgeschosse, wie zB Steine.
Wer sich also etwas gepanzertes Zulegen möchte, aber keinen Chauffeur mit 4 Tonnen Sonderschutzfahrzeug braucht, ist mit dem 75 Charme oder Celeste gut bedient!
Hierdurch resultiert auch der erste Nachteil des Rovers, der Verbrauch! Ob dieser nun zeitgemäß ist oder nicht, braucht man nicht zu diskutieren, da das erwähnte Automobil bereits heute fast 13 Jahre auf der Uhr hat, jedoch sollte man vorher nachdenken, ob man bis zu 13l/100km im berliner Stadtverkehr und etwa 9-10l auf der Autobahn (16l bei 220km/h!) in Kauf nehmen möchte. Auf der Landstrasse begnügt sich der, sehr böse brummende V6 mit (serienmäßigen) Doppelendrohr mit rund 8l auf 100km bei einer Geschwindigkeit von 100km/h. Der geringste Verbrauch liegt bei 70km/h im 5. Gang bei 6,8l.
Dafür gleitet man völlig entspannt wie auf Wolken über jede Straße und es klappert nichts, es knarrt nicht und auch fallen keine Teile ab.
Die Verarbeitung des Fahrzeugs ist sehr gut und sehr weitdenkend! Da der Wagen nunmal von der britischen Insel kommt, hat er keine Probleme mit Salz, Wasser und kennt das Wort Rost eigentlich nicht. Lediglich tiefe Lackschäden sollten irgendwann doch nachgebessert werden, da Rost nie ganz vermieden werden kann.
Die Sitze sind bequem und das Platzangebot im Find reicht für zwei Kindersitze und einen Passagier. Ansonsten hat man hinten natürlich die klappbare Mittelarmlehne mit großem Fach und sogar Stifthalter. Hinter der Mittelarmlehne befindet sich eine Durchladeklappe. Diese ist groß genug dimensioniert, um sogar einen 25cm Blumentopf durchzuquetschen. Die Rücksitze sind nicht geteilt und nur als komplette Einheit klappbar. Große Gegenstände sollte man trotzdem vermeiden, da unter der Hutablage noch ein ziemlich fetter Stahlrahmen sitzt, der zusammen mit der Kofferraumkante den Einladewinkel begrenzt und so einiges Gepäck aufs Dach treibt.
Der Kofferraum selbst fasst 430l und ist wirklich lang. Es reicht für einen großen Kinderwagen (längs!) und einen Monatseinkauf für eine Familie.
Leider geht die Klappe nur per Schlüssel oder Knopf beim Fahrer auf. Hier fehlt definitiv eine Fernbedienung! Dafür kann man aber getrost das Reserverad gegen Spray ersetzen und das überdimensionale Reserveradfach als Kofferraumerweiterung nutzen!

Da Rover zu dieser Zeit mit BMW am Werken war, ist der Motorraum völlig chaotisch zugemüllt und er muss für vieles in die Werkstatt. Für das Abblendlicht Beifahrerseite muss erst der Einfülltrichter Wischwasser abgezogen werden, dann eine Klappe im Radkasten abgeachraubt und schließlich kann man durch den Radkasten die Birne wechseln. An das Fernlicht (mittlere Scheinwerfer) kam ich bis heute nicht ran! Flachere Gehäuse hätten es besser getan, da bis zur Lampe noch viel Luft ist.
Der Zahnriemenwechsel (3Stk!) wird von Rover mit 6,5h berechnet. Wer selbst will, wird Freude haben, den gesamten Motorblock rausnehmen zu müssen. Gleichzeitig könnte man aber dazu die anfälligen Synchronisationazahnringe im Getriebe tauschen.
Auch BMW verdankt man die "etwas" ungenaue Tankanzeige im Bordcomputer.
Voller Tank (64l) heißt 535km Reichweite. Viertelvoll kann 200km oder auch 140km bedeuten. Wenn man den Wagen mit 250km Resttank verlässt, so zeigt er nach einigen Stunden später erstmal nur noch 210-230km Restkm an, was sich aber dann beim Fahren wieder selbst richtet. Aus Erfahrung bin ich schon oft mit Tankreservelampe und 75km Rest losgefahren und kam mit 110km Restanzeige ohne Reservelampe ans Ziel.
Am besten lieber selbst auf die Tanknadel achten und weniger auf den Bordcomputer (zeigt bei -10°c auch gerne 1990km Rest bei Tankreserve!) verlassen.

Generell gilt, wer ein günstiges Alltagsauto sucht, ist mit kleinen Autos, wie Mercedes C-Klasse oder aber auch BMW 7 besser bedient, oder kauft den 75 gleich mit LPG.
Diese lassen sich dann auch besser einparken.
Beim 75 ist die Einparkhilfe Pflichtprogram!
Das Ende des Hecks lässt sich nicht mal erahnen!
Diverse Parkschäden sind ohne Einparkhilfe zwar vorprogrammiert, jedoch ist der Brite erstaunlich Robust! Eine Kolision mit einer Steinsäule im Parkhaus überstand der hintere Kotflügel mit einigen Kratzern und einer leichten Delle. Die Säule sah deutlich schlechter aus!

Alles in allem ein wunderschönes Fahrzeug, dass man zwar selten sieht, aber das dafür umso mehr und viele Blicke, teilweise Neid von Mercedesfahrern erntet und wirklich überall sehr elegant auffällt. Schade nur, dass der CD-Wechsler nicht serienmäßig war (MP3 Sender schafft Abhilfe) und dass es so wenige 75 gibt.
Wer sich das Schlachtschiff zulegen möchte, sollte keine Kosten scheuen wollen, aus dem Herzen entscheiden und sich darauf einstellen, etwa alle 3 Tage den Wagen per Hand waschen zu wollen.
Zwei letzte Nachteile :der Lack ist empfindlich auf Waschanlagen und man will einfach nicht schmutzig mit diesem Wagen rumfahren!

Wer sich aber als britischen Gentleman sieht, wird schnell merken, wie oft er sich im wunderschön glänzenden Chrom verliert und einfach nur den Anblick der Oberklasse genießt.

Ich behaupte jetzt mal, gute Qualität lebt bei guter Pflege ein Leben lang und mein seventy-five schnurrt immernoch kultiviert und leistungsvoll bei 203.000km mit erstem Getriebe, zweiter Kupplung, rostfrei und einwandfreiem Zustand.
Die Volllederausstattung ergänzt das Feeling.

Fazit:
Kauft ihn, liebt ihn, pflegt ihn! Und er wird sich euch sein Leben lang dankbar zeigen.

Rover 75 2.0l V6 24v Charme, BJ 3/00

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Ein kleiner Nachtrag zum Thema Sicherheit:
Mir knallte ein Geländewagen mit etwa 50kmh ins Heck während der Rover parkte. Beschädigt wurden dabei: Rücklicht(Glas), Stoßstange (6cm Riss), Einparksensor, Chromleiste. Der Geländewagen zerlegte sich dabei die Front, rechten Kotflügel und die rechte Achse.

Wenige Zeit nach der Reparatur beendete ein Audi A4 (BJ um 2003) mit 150kmh das Leben des Rovers.
Ebenfalls war das Auto geparkt und der Audi knallte direkt ins Linke Hinterrad. Karosserie wurde links leicht zusammengestaucht, die Hinterachse völlig demoliert, der tragende Rahmen durchgebrochen und die Alufelge in Stücken vor den Wagen geschleudert. Der Innenraum war völlig unversehrt! Die Türen links waren nur noch von innen zu öffnen. Der Audi ist geflohen, bis ihm das rechte Vorderrad endgültig abgefallen ist.
Damit ist es bewiesen, der Rover 75 ist das sicherste Fahrzeug, das ich je gefahren habe!

Alternativen

Rover 75 2.0 V6 150 PS (1999–2005)