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Porsche 928 928 320 PS (1977–1995)

 

Porsche 928 928 320 PS (1977–1995)
4 Bilder

Porsche 928 928 (350 PS) Preis:

Alle Erfahrungen
Porsche 928 928 (350 PS)

4,1/5

Erfahrungsbericht Porsche 928 928 (350 PS) von upo, August 2013

4,5/5

Meinen ersten 928 mit 240 PS hatte ich 1980 zum Neupreis von 63.000 Mark erworben - der nächste 928 S war 1983 zum NP von 85.000 Mark dran - und der S4 1989 zum NP von 183.000 Mark - ich habe fast schon alle Marken durch - aber der 928 GTS ist für mich das Beste, was je gebaut wurde - Power pur ohne den Electronic-Wahnsinn.

Erfahrungsbericht Porsche 928 928 (350 PS) von 928sbj85driver, Oktober 2010

4,1/5

Ich habe einen 928 S(2) als Schalter, Baujahr 1985. Das Transaxle-Antriebskonzept ist bei Schaltern praktisch vollkommen wartungsfrei (Verbindungswelle, die stets mit Motordrehzahl läuft und den Motor (Front) mit dem Getriebe (im Heck) zur Kraftübertragung verbindet). Der 4.7 Liter Motor mit 2-Ventiltechnik ist für 400-500.000 km gut, vorausgesetzt man macht die Ölwechsel alle regelmässig nach ca. 10.000 km und den Zahnriemen alle 3-5 Jahre bzw. 60-80.000 km. Der V8 ist schon recht durstig, aber man kommt im Schnitt mit 15-18 Litern pro 100 km gut hin (98 Oktan). Bei schneller Autobahnfahrt bis zu 25 Liter pro 100 km, bei 80 km/h auf der Landstraße ist man mit ca. 8-10 Litern dabei. Der Spritverbrauch kann durch den Fahrer bestimmt werden. Die zentrale Frage sollte das aber nicht sein. Solch einen tollen Wagen fahrt man aus einem anderen Grund: Der Fahrspaß macht´s einfach aus. Hatte schon einige Autos, aber der 928 S toppt alles (für mich zumindest). ABS gibt´s ca. ab BJ 1984/85 serienmäßig, so weit ich weiss. Meiner hat ABS, es arbeitet perfekt ohne irgendein Problem, und das, obwohl es das erste Serienauto mit ABS war. Airbags gibt´s erst bei späteren Baujahren. Aber wenn man keine hat, dann kann man auch ohne fremde Hilfe mal das Armaturenbrett zerlegen (z.B. wegen Lederarbeiten), ohne Angst wegen der Treibladung im Lenkrad haben zu müssen. Das Auto hat für sein Alter vergleichsweise hochwertige und komplexe Technik an Board (Kabelbaum, Sicherungen/Relais, Steuergeräte wie LH-Jettronic und Tempostat (der Porsche Terminus für Tempomat)). KAT-Ausrüstung gibt es erst bei späteren Baujahren, obwohl ab BJ 1985 die KAT-Vorbereitung vorhanden ist. Aber man bekommt den orginal Porsche KAT für BJ 1985 nicht mehr (nur gebraucht vielleicht). Also nix Umweltzone (Danke an Euch unwissenden Politiker an dieser Stelle nochmals - ein Benziner verursacht so gut wie keinen Feinstaub im Vergleich zum Diesel !). Oder man nimmt einen Nachrüst-KAT von Liphardt o.ä. (Euro 1/2). Dann klappt es evtl. mit der Umweltzone, die Frage ist nur wie lange (geplante Verschärfungen) ? Meiner hat auch ein Schiebedach, dadurch ist der Himmel im Innenraum etwas niedriger (wie bei allen Autos). Ich bin 1.88 Meter gross und habe aber trotzdem ganz gut Platz (nicht wie bei Ferrari und Co - Italiener sind meistens kleiner). Das Schiebedach ist zwar klein aber mir macht´s Spass (Frischluft und die Sonne von oben). Motorhaube, Türen und vordere Kotflügel sind aus Alu, die Stossfänger auch Alu und Polyurethan (PU), also recht leicht und wenig Rost. Die Stahlbleche sind alle verzinkt und vor dem Lackieren per Hand in aufwändiger Handarbeit im Werk abgeschliffen worden, daher auch meist kein oder wenn dann sehr selten Rost. Meiner hat 4664 ccm Hubraum, manchmal liest man auch andere Werte (4608 ccm o.ä.). Das liegt an den Rundungs-Umrechnungen wegen der KFZ-Steuer. Der Motor hat ca. 8 Liter Motoröl (bitte bei diesen alten Motoren kein Leichtlauföl verwenden, auch wenn die Öl-Hersteller das gerne propagieren). Das Kühlwasser ist auch mit ca. 15 Litern üppig und der Frostschutz sollte immer passen, auch wenn man das Auto nie im Winter benutzt und es in der warmen Garage steht. Der Frostschutz sollte auch für Alu-Motoren geeignet sein. Die Zylinder sind Silizium-beschichtet, es gibt keine Laufbuchsen. Mein Baujahr hat eine Doppelscheiben-Kupplung (da Schalter), es gibt aber auch Schalter mit Einscheiben-Kupplungen (spätere Baujahre). Die Kupplung ist immer hydraulisch betätigt und etwas gewöhnungsbedürtig, aber perfekt ! Mit ein wenig Übung klappt das Anfahren wirklich problemlos, auch am Berg. Der Riesen-Vorteil ist, dass die 928er Kupplung spielend leicht zu betätigen ist, auch für Frauen (bitte trotzdem keine High-Heels verwenden, Ladies ...). Im Vergleich zu mancher Porsche 911er Kupplung, von denen sogar viele Männer einen Muskelkater im rechten Bein bekommen :-). Meiner hat auch eine Grünkeil-Windschutzscheibe. z.T. sollte man hier aufpassen, da es beim 928er Windschutzscheiben gibt, welche von Innen mit einer Kunststoff-Folie beschichtet sind (weiterer Splitterschutz, zusätzlich zu der Kunststoff-Folie des Verbundglases selbst !). Hier dürfen keine Vignietten o.ä. aufgeklebt werden, da die Entfernung dann diese Folie zerstören kann. Es gab mal von Porsche ursprünglich eine Art "Zwischenfolie", welche einzeln von Innnen aufgeklebt werden konnte, um das zu verhindern. Leider gibt es die aber nicht mehr. Also entweder selbst was basteln oder keine Vignetten verwenden und nur in Ländern ohne Vignietten-Pflicht fahren :-)

Erfahrungsbericht Porsche 928 928 (350 PS) von Anonymous, Mai 2009

3,2/5

Der porsche ist vom konzept ja eigentlich kein echter porsche aber er ist trozdem ein toller wagen.man merkt das er für den amerikanischen markt erfunden wurde.er ist ein gran turismo er fährt sich gut aber dr verbrauch ist hoch.aber was erwartet man von einem 8 zylinder.
er beschleunigt und auch die höchstgeschwindigkeit ist heute noch mit sportwagen zu vergleichen.Er ist in der steuer etwas teuer leider.das platzangebot ist erwähnenswert aber auch kein raumwunder.Der kofferaum ist groß.
ich kann ihn weiterempfelen aber nur mit dem nötigen kleingeld.

Erfahrungsbericht Porsche 928 928 (350 PS) von TrueTriumph, April 2009

4,0/5

Seit 18.5.2007 ist auf mich ein Porsche 928 S 4 Automatik zugelassen. Der Shark ist Baujahr April 1988, stammt aus den USA (Kentucky) und wurde wohl des damals günstigen Dollarkurses wegen wieder nach Deutschland verbracht. Konsequenz: Ich bin der dritte Halter und das Auto war immer mit „SP“ zugelassen …

Die inzwischen klassische Coupéform mit der dreigeteilten Heckverglasung wirkt mit dem silbernen Lack sehr elegant und 30 Jahre nach ihrem Erscheinen zeitlos modern. Super Lackqualität, sehr wenige Steinschläge; das meiste sind „Bedienungsmängel durch Anschlagen". Klar, die damaligen „Breitreifen“ 225/50-16 und 245/45-16 sind heute nicht mehr so weltbewegend, stehen ihm aber richtig gut. Verbastelt ist nichts an ihm, er steht normal „hoch“ und wie er das Werk verließ. Innen hat er eine erweiterte Teillederausstattung (Mittelkonsolen, Tür- und Fensterbrüstungen sind auch beledert), der Rest ist Kunststoff. Alles sehr dunkelblau … Das elektrische Schiebedach reduziert die bei mir verbleibende Kopffreiheit auf ca. 0,5 cm bei optimal eingestelltem (Memory-)Sitz. Die Sitzschalen hinten mögen kleinen Menschen oder solchen ohne Beine genügen, mir fällt schon das Hineinkrabbeln zum Putzen schwer.

Der hochflorige Teppichboden im Innen- und Laderaum ist noch erstaunlich gut erhalten wie auch die sonstige Innenausstattung. Rißfreier Kunststoff, immer noch satte Verarbeitung und damals wohl noch gute Qualität auch des Leders haben ihm über die letzten 100tkm geholfen. Knarzen kommt von leicht gelösten Schrauben der Befestigungen, ein Kreuzschlitz, Gummigelenke in Armen und Beinen und Geduld sorgen wieder für Stille.

Der Einstieg ist theoretisch sehr großzügig. Praktisch sind die Türen fast 1,2 m lang und öffnen sich bei engem Parken nur für Schlangenmenschen weit genug. Drin sind Bedienbarkeit und Sicht auch heute noch zeitgemäß. Da die Instrumente mit dem Lenkrad in der Höhe schwenken, sind sie auch für mich tadellos einsehbar. Störend: Die Tachoskala hat halt Meilen und winzige Kilometer, so daß man „schnell zu schnell ist“. Die Außenspiegel sitzen ebenfalls gut und sind elektrisch einstell- und beheizbar (mit Memory für drei Einstellungen). Platzangebot vorne überragend bis auf Kopffreiheit, Schulterbreite mit ca. 10 cm Platz zur Fensterbrüstung! Pilotengefühl oder so ähnlich. Sitze können vorne und hinten getrennt in der Höhe verstellt werden, Längsverstellung mehr als reichlich, hohe aber enge Sitzlehnen mit integrierten Kopfstützen. Seitenabstützung heute noch vorbildlich auch für meine Größe. Selten habe ich so gut gesessen wie in diesem Auto.

Kofferraum gleich auf Pfalztauglichkeit geprüft (zum Winzer des Vertrauens gefahren). Jesses! Zehn Kartons Wein drin und immer noch nicht umgeklappt und nix auf der Rückbank. Wahnsinn! Im Netz kursieren Fotos von komplett eingeladenen Fahrrädern – spätestens jetzt ist auch meine Frau sehr für ihn eingenommen, denn die „muß-da-alles-wirklich-mit“-Diskussionen vor Reiseantritt sind passé. Na gut, zum Heck hin wird’s was flach, aber meine Zahnbürste mit der Ersatzhose braucht keine Ladehöhe …

Zur Gewichtsersparnis (hehe) ist mal gleich das Faltrad mit Kompressor rausgeflogen. Meine Frau findet das dann entstehende Geheimfach viel spannender.

Übersicht und Rangierfreundlichkeit der Karosse sind nach Gewöhnung gut, teilweise im Vergleich zu neueren Kreszenzen sogar sehr gut. Hinten ist haufenweise Glas, unter der Heckspoiler genannten Bartheke kann man auch beim engen Parken das Fahrzeug gut abschätzen. Die Seitenfenster sind gut brauchbar, die breite B-Säule stört bei der Übersicht nicht. Erstaunlicherweise läßt sich die bauchige Karosse auch auf engen Landstraßen gut abschätzen, so daß „scharf rechtes Fahren“ auf Anhieb gelingt.

Heizung funktioniert nach dem Solar-Prinzip: sobald die Sonne rauskommt, wird’s im stark verglasten Innenraum bullenheiß. Normalerweise reicht zur guten Durchlüftung das spaltbreit geöffnete Schiebedach (viel mehr als spaltbreit geht’s eh nicht auf), für alle Fälle ist eine Klimaautomatik an Bord. Die kostet allerdings richtig Sprit, geschätzte 1,5 L/100 km gehen auf ihre Kappe. Dafür kann man damit im Innenraum Kühlschrankkälte erreichen – die Temperaturführung ist nicht so feinfühlig wie in modernen computergesteuerten Anlagen, aber man kommt zurecht.

Beim Klimaservice nicht erschrecken: Amis haben tatsächlich 1005 gr Füllmenge und damit nahezu doppelt so viel wie ein VW Golf. Die Temperatursteuerung ist natürlich nicht so präzise wie heutzutage, aber immer noch überzeugt die Anlage mit hoher Leistung. An der Erwärmung der Körper durch das einfallende Licht ändert sie aber nichts. "Wer schön sein will, muß leiden."

Hintensitzende würden im Extremfall sogar durch eigene gegen die Heckscheibe aufzuklappende Sonnenblenden vor akutem Hitzschlag geschützt.

So, nun aber genug mit der Hausfrauen-Beschreibung – zu Motor/Getriebe/Fahrwerk!

Ein V8-Reisecoupé war immer mein Traum. Für einen Aston Martin V8 desselben Baujahres wird erkennbar mein Geld niemals nie nicht reichen, einen kapriziösen Jaguar XJ-S mit schwammigem Lenkgefühl und mäßigen Bremsen sowie astronomischem Reparaturrisiko scheut meine Vernunft, italienische Diven dieser Kategorie sind mir zu teuer/unzuverlässig/schlecht gebaut und ein Mercedes SEC ist was für alte Leute. Kurz: Ein „Auto der Vernunft“ … wie 1978 auch von der Presse festgestellt.

Die 5L-V8-Maschine erfüllt Euro1, durch Liphardt-Kat (Metallkat) wird Euro2 geschafft. Nebeneffekt: Durch besseren Gaswechsel steigt das Leistungsgefühl und die Spitzenleistung von 320 auf 330 PS. Paul Frère hat recht mit seiner Antwort auf die Frage, was denn einen Sportwagen ausmache: „200 PS pro Tonne“. Genau die haben wir! Die riesige Maschine brummelt in schön gedämpftem V8-Sound in die inzwischen 19 Jahre alte Serienauspuffanlage, alles funktioniert schwäbisch-präzise auch in diesem Alter. Die gefühlt zähe Gasannahme liegt am ungewohnt schwergängigen Gaspedal – in der Stadt eine angenehme automatische Tempobremse, die Dosierbarkeit leidet darunter nicht. Beim Ausdrehen wird der Klang ab etwa 5000/min unter Last hämmernd und deutlich prononcierter, ohne daß Vibrationen oder mechanische Störgeräusche sich breit machen.

Die Serienendrohre des S4 habe ich entfernt. "Schall schlägt Schall tot" ist das Prinzip: Die zweiflutige Anlage wird NACH dem Endschalldämpfer in ein Endrohr zusammengeführt. Das habe ich auf zwei Endrohre geändert. Damit bleibt er leise (andere umgehen den Endschalldämpfer oder werfen ihn raus, aber dann wird er unstandesgemäß brüll-laut), beim Ausdrehen hämmert es aber schön hinten raus.

Eine wahre Wonne ist die büffelartige Drehmomentcharakteristik des großen Saugers: Von 1500/min bis 5500/min stehen 90 % des max. Drehmoments bereit, sprich stets 380 Nm. Viel Drehmoment aus einem CDI kenne ich, objektiv ist mein MB 320 CDI bis etwa 160 kaum langsamer, aber der Porsche zieht dann noch immer weiter und weiter und weiter und weiter …

Dabei hat’s meiner nicht leicht: Der Ami hat die längstmögliche Hinterachsübersetzung zur Viergang-Automatik und dreht deshalb bei Tempo 100 etwas mehr als 2000/min. Bei 260 sind’s 5000, seit der Metallkat drin ist, erreiche ich auch die Katalogspitze von 275 km/h - viel mehr geht nicht. Im Alltag geht’s im zweiten Gang los, was ihn auf den ersten Eindruck (Gaspedal!!) träge wirken läßt. Ein Blick auf den Tacho belehrt eines besseren: Völlig unangestrengt bei 2000/min vor sich hin brummelnd sind 100 in komfortabelster Cruisermanier dennoch flotter als fast alle anderen fahren erreicht. Wenn es ernst werden soll, wird’s auch ernst: LKW auf Landstraßen bei 80 mit Kickdown überholt bedeuten ruckzuck echte 150 beim Wiedereinscheren – maßvolles Gasgeben muß man hier deutlich und bewußt üben, um seinen Führerschein nicht zu gefährden.

Der alte Automat ist ein von Porsche verbessertes Benz-Aggregat, das in der S-Klasse zu sagenhaften Laufleistungen fähig ist. Nun gut, manchmal gibt es merkbare Schaltrucke, aber der Wandler ist auch steifer ausgelegt als bei Benzens. Kalt sperre ich ihm erstmal die oberen Gänge und fahre das Öl ein bißchen warm, dann geht das schon. Ich habe ihm eine Spülung nach der Tim-Eckart-Methode gegeönnt, seitdem flutscht alles wieder wie neu. Zu der Methode mache ich noch einen gesonderten Bericht unter "Werkstatt".

Ein Problem besteht bei diesem Motor allerdings: Zum einen neigt er bei hohen Drehzahlen zu stark erhöhtem Ölverbrauch. Wer mehr mit über 4000/min als drunter unterwegs ist (und vielleicht sogar einen GTS fährt), sollte mit 2 L/1000 km rechnen - das kann auch mehr werden. Wer unter 4000/min als Dauerdrehzahl bleibt, ist auf der für Lebensdauer und Ölkonsum sicheren Seite. Warum? Es kann zum Reißen des Ölfilms kommen und dann sind die Pleuel bei Zylinder 4/5 und 7/8 extrem gefährdet. Das ist eine Fehlkonstruktion, die nur aufwendig zu beheben ist; es kommt zu Ölschaumbildung bei hohen dauernd Drehzahlen und heißem Öl, Abhilfe ist nur mit extremstem Umbauaufwand der Kurbelgehäsueentlüftung zu erzielen.

Mir macht's nix: Auf der Autobahn sind das runde 200+ km/h und das reciht dann auch - jetzt freut mich die lange Achse jedesmal!

Auch die Lenkung will trotz Servo mit Kraft geführt werden. Die Rückmeldung ist für das Alter aber tadellos, auch der Geradeauslauf ist narrensicher. Seitenwind macht wenig, man fühlt sich wirklich unglaublich sicher. Ich muß das etwas einschränken: Seit ich auf die Michelin MXX3 umgerüstet habe und die blöden Bridgestone S-02 weggeworfen habe, ist das so. Dies schrägprofilierten Reifen sind unangenehm: Laut, hart und das Auto wird im Geradeauslauf stark beeinträchtigt. Die Größen sind leider nur sehr schwer zu bekommen, wenn man auf "Original" steht, nämlich 245/45 R 16 mit Speed-Erlaubnis über 270. Da gibt's nur diese beiden Marken ... bevor ich die Michelin fuhr: leider.

Das Fahrwerk ist brottrocken bei langsamer Fahrt und kurzen Stößen, der Luftdruck von 3,0 bar hinten (Werksvorschrift!) tut ein übriges. Auf zweitklassigen Landstraßen ist der Komfort aber deutlich noch gut, auf der AB sowieso. Kein Schaukeln, Wanken, Nicken, Rollen – das Auto fährt einfach dahin, wo es soll. Straßenlage bis in höchste Kurvengeschwindigkeiten und egal ob leer oder beladen absolut sicher (naja, naß ist das sicher ein bißchen anders …). Die „Weissach-Achse“ ist ein Gedicht, man merkt bei schneller – nein, wirklich schneller! – Kurvenfahrt einen angenehmen und sicheren Mitlenkeffekt.

Eine besondere Verbesserung für leichtes Stampfen auf welliger schnell gefahrener Autobahnkurve: Bilstein-Dämpfer rundum. Noch präzsieres Fahren, keinerlei Schaukeln und Nicken unter keinen Umständen mehr - eine teure und höchst lohnende Investition.

Tadellos. Auf der Bühne von unten betrachtet sieht man etwas, das heute keiner mehr bezahlen kann: Völlig überdimensionierte Achsteile, die wichtigen Dinge sind geschmiedetes Aluminium (!), alles ist bombenfest gelagert, geschützt, verschraubt. Da haben noch Ingenieure und keine PC-Freaks mit ingenieursmäßigem Mitbewußtsein ein Auto gebaut.

Wieder eine These bewahrheitet: ein gutes Fahrwerk braucht kein ESP, nur ein schlechter Fahrer.

Die riesigen Bremsen funktionieren mit hohem Schwelldruck sehr angenehm, extrem effektiv bei mäßiger Pedalkraft und mit bestem Gefühl für die Bremswirkung. ABS ist dabei, ich hab’s noch nicht gebraucht.

Tja, und was sagen die Gerüchte zu den Kosten? Locker bleiben, alles halb so wild. Steuer und Haftpflicht mit Teilkasko sind zusammen 600 € im Jahr. Meiner hat „3-11“, also 450 € zu bezahlen.

Die Versicherer verscuhen immer weider, diese unsäglichen "Youngtimer-tarife" zu verkaufen. Laßt Euch nicht ins Boxhorn jagen! Damit wird Geld verdient, kein Privileg verteilt. Der 928er ist Typklasse 14 in der Haftpflicht und 25 in Teilkakso. Ich hatte noch "alte Prozente" von einem früheren Youngtimer übrig, so daß die reguläre Versicherung etwa die Hälfte dieser unsäglichen Sonderversciherung kostet und jährlich durch steigenden SFR BILLIGER wird. Das wollen die Herren natürlich nicht von sich aus verkaufen. Außerdem sind die üblichen Restriktionen in den Bedingungen weg - man fährt besser und billiger damit!

Ein Satz Reifen liegt um die 850 € und hält je nach Fahrweise …. Unter 5000 sind genau so drin wie 30000. Ich rechne mal mit 20.000, da ich keine Rennstreckenausflüge dazwischen schieben werde, sondern eher flott zu netten Landstraßenrevieren unterwegs sein will. Schmerzhaft wird die Wartung, denn der Riesenzahnriemen-/Wasserpumpenwechsel alle vier Jahre schlägt mit jeweils 1500 € zu Buche. Dafür geht der Rest, auch die Verschleißteile sind relativ günstig. Außerdem: das sieht alles dermaßen vertrauenerweckend aus, daß ich mir da keine Sorgen mache.

Und was säuft er? Hmmm – irgendwas zwischen 10 und 30 L/100 km. Ausgerechnet habe ich 36 L bei 275 km/h – in der Betriebsanleitung sind Volllast-Verbrauchskurven und Getriebe-Diagramme abgedruckt. Bei Topspeed kann man’s sich also „an fünf Fingern abzählen“, Teillast ist deutlich günstiger. Bisher liege ich auf die ersten 10.000 km bei 13,2 L/100 km – die alte Regel von „1 L/100 km pro 100 kg Wagengewicht“ hält der 1,6tonner also nicht ein, außer man rast die ganze Zeit wie ein Gestörter herum.

Kurz gesagt: Das wahre Langzeitauto, das weit mehr hält, als ich mir von ihm versprach. Wenn er bei mir weitere „muckenlose 19 Jahre“ absolvieren will – an mir soll’s nicht liegen!

Markus

Erfahrungsbericht Porsche 928 928 (350 PS) von greigri, August 2008

4,3/5

Toller laufruhiger V8-Motor, für den Alltagsbetrieb reichen die Gänge 1 (zum Anrollen) 3 als Verbindung in den 5. Gang ab 50 km/h.
Wenn die 5. drinnen ist, hat sich die Schalterei im Alltagsbetrieb ziemlich erledigt. Die 5. kann man auf 35 km/h runterlassen.
Erst wenn's hurtig dahin gehen soll, muss man die anderen Gänge einsortieren...

Zum Auto- und Motorcharakter würde auch eine Automatik gut passen.

Praktisch kein Rost. Alukotflügel, -motorhaube, Sonstige Teile kann/muss man wie überall bei Bedarf tauschen.

Es ist kein Billigauto, trotzdem ist er nicht so teuer als es ihm nachgesagt wird. Abgesehen von den Fixkosten halten sich die Reparaturen usw. in dem Bereich, wo sich eine Hausfrau mit ihrem Golf bewegt.
Man muss sich natürlich mit dem Auto gerne beschäftigen, braucht aber nicht unbedingt eine ausgebildete Hebamme (wegen verbauter Platzverhältnisse) oder Kfz Mechaniker sein. Fähigkeiten und Freude zum Öl- Reifen- und Wischerblattwechsel, helfen schon weiter.

Der vielfach erwähnte Zahnriemenwechsel gehört einfach alle 5 Jahre oder 90 000km durchgeführt. Ist somit kein komplexeres Thema als bei einem anderen Auto. Kostendimension ab 1000 Euro.

Durchschnittsverbrauch über 7 Jahre/70000km genau 13 L/100 km. Fahrweise ohne viel mutwilligem Bremseinsatz und fast immer den situationsbedingt höchsten Gang eingelegt.

Auf den hinteren Sitzen kann man auch halbwegs sitzen, die rückwärtigen Lehnen sind auch umklappbar, man legt hinten locker ein Fahrrad mit rausgenommenen Vorderrad rein, plus 2 Reisetaschen.
Einem Schiurlaub mit 2 Personen steht nichts entgegen. Ausser das Gewissen dem Wagen gegenüber, um den es zu schade ist, im Schnee einen Rutscher (aktiv oder passiv) zu riskieren, oder die Karosserie dem Salz auszusetzen.

Das Auto gilt zu recht als der schnellste Toaster. Die Innenraumtemperatur bewegt sich 10°C über der Aussentemperatur. Eine funktionierende Klimaanlage ist wichtiger als die Heizung. Durch die grossen Glasflächen heizt er sich in der Sonne schnell auf. Die Motorabwärme und das Getriebe zwischen den Hintersitzen tragen das Ihre zum wohligen Klima bei.

Zeitloses, extravagantes Design.

Ein klassischer Gran Tourismo, er sollte auch so eingesetzt werden.
Das Stahlgewitter in der Stadt ist wegen Größe, Übersichtlichkeit und Schaltbarkeit nicht sein Metier. Der 28er ist auf freier Wildbahn zu Hause. Auf Landstrasse, Autobahn und Pässen fühlt er sich so richtig wohl.

Ein Automobil, nicht nur zum Schnellfahren, sondern auch zum Cruisen, mit noch immer zeitgemässer Technik.

Ergänzung zu den technischen Daten:
Modell 928 S, Bj 1981, Hubraum 4664 cm³, 300 PS; Höchstgeschwindigkeit 250 km/h, Beschleunigung 0-100 in 6,6 Sekunden, 98 Oktan, Praxisverbrauch 13L/100km, Tankinhalt 85 Liter, Leergewicht 1450 kg.

Produktionszeitraum 1978 bis 1995; 61056 Stk, Auto des Jahres 1978, schnellster Serienautomatikwagen zu seiner Zeit.

Erfahrungsbericht Porsche 928 928 (350 PS) von Harley1, Juli 2008

4,7/5

Ein Auto der absoluten Superlative.

Besitze das Fahrzeug seit 1992 und bin rundum damit zufrieden. Trotz seines Alters ist der Wagen auch heute auf der Straße ein Hingucker, ein Stück Technik vom Feinsten das auch mit den modernen automobilen "Spielzeugen" durchaus mithalten kann!

Die transaxle Bauweise ermöglich duirch die hervorragende ausgewogenheit des Wagens außerordentlich hohe Kurvengeschwindigkeiten. Speziell die Fahrt auf der Landstraße hat einen sehr sehr hohen Spaßfaktor.
Ich den letzten Jahren fahre ich den Wagen allerdings nicht mehr regelmässig sondern hole ich heraus wenn das Wetter und die Strecke stimmen...
Bei rd. 150 000 KM Gesamtfahrleistung ist das "Neue" noch nicht ab ;-) Allerdings lasse ich es jetzt auch ruhiger angehen und prügel ihn nicht mehr auf V-max, nunja zumindest nicht mehr so oft!!!

Die Unterhaltungskosten sind allerdings ein kleiner Wehrmutstropfen. Neue Reifen liegen mittlerweile bei rd. € 200.- / Stück. Davon abgesehen habe ich bislang kaum in Reparaturen Geld gesteckt, von einem selbst verschuldeten Motorschaden einmal abgesehen. Aber da heißt es: keine Ahnung? Hände weg!

Ansonsten bin ich Stolz einen der wenigen noch fahrenden Wagen dieses Typs in einem nach meiner Einschätzung sehr gut erhaltenen Zustand zu besitzen und zu fahren. Es hat seine eigene Garage und hat somit die besten Aussichten auch irgendwann einmal das H Kennzeichen zu bekommen.

Erfahrungsbericht Porsche 928 928 (350 PS) von Anonymous, Juli 2008

3,9/5

Er war bereits vor 25 Jahren seiner Zeit um Lichtjahre voraus.

Erfahrungsbericht Porsche 928 928 (350 PS) von Anonymous, Juni 2008

4,4/5

Die Leser der MOT wählten ihn zum " vernünftigsten Sportwagen der Welt" ! Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung was am 928 GTS vernünftig sein soll, aber sei es drum...
Mordsmäßig, hammerstark, zeitlos oder welches Attribut auch immer gewählt wird in einem solchen Zusammenhang - es stimmt!
Der 928 sollte still und heimlich 1977 der Nachfolger des 911 werden - so zumindest war die nicht ausgesprochene Idee der Zuffenhausener Sportwagenschmiede. Aber daraus wurde nichts.
Nicht Nachfolger, sondern eine extra Baureihe wurde daraus. Und das war auch gut so!
Der letzte Mohikaner der 928 Baureihe war der 928 GTS, versehen mit 5.4ltr.Hubraum, 350 PS und einem gewaltigen Drehmoment von 502 NM. Mit einem Sound, der herzzebrechend war, marschierte das elegante und wuchtige Coupe vorwärts, dass einem das feuchte in die Auge drang. Gut unter 6 sek waren ein Spitzenwert 1992, und er brauchte sich nicht zu verstecken hinter der roten Konkurrenz aus Italien. Top ausgestattet kostete er ´ne Menge Geld, knapp 180.000 deutsche Märker! Dafür gab es aber auch ne Menge. Alles war schlicht stimmig bei dem Boliden aus dem Schwabenland.
Fahrer und Beifahrer durften sich über eine komplette Luxusausstattung freuen , die von Porsche serienmäßig geliefert wurde . Alles sehr funktionell und sehr beachtliche Qualität . Sehr gute Vordersitze . Rücksitze zum Umklappen, um aus einem 2+2-Sitzer mit kleinem
Kofferraum einen 2-Sitzer mit sehr viel Kofferraum für Sportcoupé-Verhältnisse zu machen.

Frontmotor längs und Transaxlebauweise machten aus ihm einen perfekten Racer, der extrem sportlich gefahren werden konnte, ohne auf ein ordentliches maß an Komfort verzichten zu müssen. Das ein V8 mit über 5 ltr.Hubraum auch gerne mal einen extra Schluck aus der Pulle nimmt, eh klar, oder?
Aber als ECO-Auto war er schließlich auch nicht geplant!
Ein Grand Tourismo par excellence!
Porscheüblich war und ist natürlich die Karosserie verzinkt, und Rost somit kein Thema. Reparaturen und Ersatzteile gewohnt nicht wirklich günstig.
Der Wertverlust leider wesentlich höher als beim 911er!
So kann man heute schon einen topgepflegten GTS mit unter 100.000km für gut 15.000-20.000 Euro bekommen.

Erfahrungsbericht Porsche 928 928 (350 PS) von Anonymous, Juni 2008

4,0/5

Leider das ungeliebte Kind aus dem Hause Porsche. Viele Jahre verkannt. Erfreut sich jedoch zwischenzeitlich an einem immer grösser werdenden Interessentkreis. Schon bei Markteinführung im Jahre 1977 eine imposante und innovative Fahrzeugentwicklung, die das Fahrzeug auch in der jetzigen Zeit keineswegs veraltet erscheinen lassen. Gekrönt mit einem fulminanten V8-Motor welcher dem Fahrzeug auch in der heutigen Zeit zu tollen und beachtenswerten Fahrleistungen verhilft. Trotz des großvolumigen Motors hält sich der Verbrauch bei moderater Fahrweise in Grenzen und ist mit den Verbrauchswerten heutiger Sportwagen durchaus vergleichbar. Der Verbrauch pendelt zwischen 12 und 17 Litern Super + auf 100 km. Mit relativ geringem Aufwand können die Fahrzeuge ohne Katalysator mit Kat-Nachrüstung und Tankentlüftung die Euroschadstoffklasse 2 erreichen. Positiv in jedem Fall die gute Ersatzteilversorgung seitens der Porsche AG. Trotzdem ist dieses Fahrzeug ein typischer Porsche und durchaus als Alltagsfahrzeug einsetzbar. Durch die umklappbaren Rücksitze lassen sich auch sperrige Güter transportieren.

Erfahrungsbericht Porsche 928 928 (350 PS) von Anonymous, Februar 2008

4,6/5

Ich habe 20 Jahre 928 gefahren - vom 928 mit 240 PS bis zum GTS - besser geht einfach nicht. Das Auto war den Mitbewerbern um Lichtjahre voraus.

Alle Varianten
Porsche 928 928 (350 PS)

  • Leistung
    257 kW/350 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    6,0 s
  • Neupreis ab
    85.841 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    20,7 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten Porsche 928 928 (350 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseSportwagen
KarosserieformCoupe
Anzahl Türen2
Sitzplätze4
FahrzeugheckFließheck
Bauzeitraumab
HSN/TSN
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum5.397 ccm
Leistung (kW/PS)257 kW/350 PS
Zylinder8
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h6,0 s
Höchstgeschwindigkeit275 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst
Maße und Stauraum
Länge
Breite
Höhe
Kofferraumvolumen
Radstand
Reifengröße
Leergewicht
Maximalgewicht
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum5.397 ccm
Leistung (kW/PS)257 kW/350 PS
Zylinder8
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h6,0 s
Höchstgeschwindigkeit275 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst

Umwelt und Verbrauch Porsche 928 928 (350 PS)

Kraftstoffart
Tankinhalt
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben20,7 l/100 km (kombiniert)
0,0 l/100 km (innerorts)
0,0 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben482 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
Schadstoffklasse
Energieeffizienzklasse