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Mazda MPV 2.0 120 PS (1999–2006)

 

Mazda MPV 2.0 120 PS (1999–2006)
22 Bilder

Alle Erfahrungen
Mazda MPV 2.0 (120 PS)

2,6/5

Erfahrungsbericht Mazda MPV 2.0 (120 PS) von DocD, Oktober 2011

3,5/5

Mein Mazda MPV ist mittlerweile 11 Jahr alt und ich kann nur positives darüber berichten.
trotz seiner 210000 km hat er noch keine alzu großen Reparaturen hinter sich!
Natürlich haben die Stoßdämpfer im laufe der Zeit ein wenig gelitten aber das ist bei diesen Gewicht und meiner Fahrweise ganz normal:).
Das einzige was zu bemängeln währe ist der hohe Kraftstoffverbrauch aber auf dies müsste mann meiner Meinung nach gefasst sein wenn man sich dieses Auto kauft!

Fazit: Top Nutzfahrzeug mit ordentlich Leistung und Wartungsarm!

Erfahrungsbericht Mazda MPV 2.0 (120 PS) von skiskibowski, April 2009

1,7/5

Mazda-Erfahrungsbericht

Bis zum Jahre 2004 fuhr ich einen VOLVO 850 Kombi (problemlos) wegen des relativ großen Stauraums. Allerdings kündigte sich nach intensiver Planungsphase ;-) mein dritter Familienzuwachs an. Bisher hatte ich schon ein Kind und einen Hund und zu diesen beiden sollte sich nun doch noch ein Kind gesellen. Zwar erst im Februar 2005, aber na ja, hätte ja auch eher erscheinen können.
Mit Kind, Hund und Kinderwagen – man glaubt es kaum - wurde der VOLVO allmählich zu klein und wir schauten uns nach einem größeren Auto um. Relativ schnell wurden wir fündig. Zufällig sahen wir bei einem MAZDA-Händler einen MAZDA MPV stehen. MAZDA MPV?! Hä, wat is dat denn? Trotzdem ich Autonarr durch und durch bin, hatte ich von diesem Fahrzeug noch nie etwas gehört, trotzt Studiums diverser Autozeitschriften. Bislang kannte ich nur Chrysler Voyager und KIA Carnival. Aber ich schweife ab. Zurück zum MAZDA. So wie er beim Händler stand in dunkelgrünem Metalliclack, voll ausgestattet mit Holzeinlagen (Imitat), Klimaanlage, elektr. Glashub-/-schiebedach, zusätzliche Heizung hinten usw., usw. hat er mir schon sehr gut gefallen. Und als ich dann noch die Heckklappe öffnete, hatte ich so das Gefühl, als wenn ich vor der Einfahrt des Gotthardtunnels stehen würde – es tat sich ein schier unendlicher Laderaum vor mir auf. Ein wenig getrübt wurde der Anblick allerdings durch die etwas zu hellgraue Inneneinrichtung, aber man kann ja nicht alles haben. Das Baujahr war 12/2000, somit war der Wagen beim Kauf gerade mal 3 Jahre und 2 Monate alt. Die Laufleistung lag bei abgerundeten 78.000 km. Eine Probefahrt und ein zusätzlich ausgehandeltes und durch den Händler eingebautes Gepäckgitter später, gehörte der Wagen dann auch mir.
Anfangs geblendet durch die neuen Eindrücke, stellte sich schnell ein Manko an diesem Fahrzeug heraus: Die Oberschenkelauflagen der vorderen Sitze sind für meine Größe (1,90 m) zu kurz. Dieses fiel bei der Probefahrt nicht weiter auf, da es sich ja um eine relativ kurze Fahrstrecke handelte, aber bei der ersten Urlaubsreise im Sommer wurde es nach dreistündiger Autofahrt doch ein wenig ermüdend und auch anstrengend. Natürlich hatte ich auch hierfür die passende Ausrede parat: Wann fahre ich schon mal lange Strecken im Jahr, außer eben in den Urlaub? So gut wie nie dachte ich so für mich selbst (auch hier hatte ich mich getäuscht, aber das jetzt noch weiter auszuführen würde glaube ich den Rahmen sprengen).
So gingen einige Kilometer ins Land. Dann kam irgendwann der erste Schock: Es mussten neue Reifen her. Allzu lange hatten die „ersten Reifen“ nicht gehalten, aber die waren ja auch schließlich schon drauf, beruhigte ich mich. Nach dem Reifenwechsel und knapp 600 € später, fuhr der Wagen dann auch wieder einwandfrei. Nach ca. 20.000 weiteren Kilometern mussten allerdings schon wieder neue Reifen her, und ich fand, dass bei meiner defensiven Fahrweise die Reifen eigentlich ein wenig länger halten müssten. Doch so war es leider nicht. Mit einer Regelmäßigkeit von ca. 15-16 Monaten, mussten neue Reifen ran und mein Blick für diesen Wagen wurde dementsprechend auch schon ein wenig getrübt.
Um das Ganze mal ein wenig abzukürzen, denn sonst würde ich Romanlänge erreichen, habe ich hier das Ganze mal aufgeführt:
- Defekt der Klimaanlage (Undichtigkeit oder was auch immer, aber immerhin ca. 700 € Reparaturkosten)
- Ausfall der hinteren Heizung. Das Problem: MAZDA hat die Leitungen hierfür offen in den hinteren rechten Radkasten verbaut, so dass sie ständig dem Schmutz, Wasser und im Winter auch dem Tausalz ausgesetzt waren. Dadurch bedingt entstand eine erhöhte Anfälligkeit für Korrosion. Dieses Problem war bei MAZDA bekannt und der Fehler wurde auch zugegeben, aber an Kulanz war gar nicht zu denken (Reparaturkosten: ca. 800 €)
- bei 162.500 km Wechsel des Zahnriemens und das Ausbohren von vier Schrauben am oberen Motordeckel oder wie immer das Dingen heißt (ca. 600 €)
- fast genau 6.000 km später, also bei 168.500 km dann mein persönlicher Tsunami: Festlaufen des Motors. Reparatur: nur ohne Garantie, da, wenn man den Motor wohl im unteren Teil repariert, er kurze Zeit später oben kaputt geht/gehen kann und umgekehrt. Kosten eines gebrauchten Motors mit Garantie je nach Laufleistung ca. 1.500 – 2.500 € + Einbaukosten. Ein MAZDA Austauschmotor würde etwa 7.000 – 9.000 € + Einbau kosten. Für diese Diagnose wurden mir bei einem MAZDA-Händler knapp 160 € berechnet. Natürlich wollte man mir auch gleich ein neues Fahrzeug verkaufen. Ich lehnte dankend ab, denn dieses war mein erster und letzter MAZDA überhaupt.
weitere Mängel:
- Türgriff linke Schiebetür trotz sachgemäßer Benutzung abgebrochen = 80 €
- diverse Klappergeräusche im Innern, insbesondere im Armaturenträger
- ständiger Ölverlust
- ständiges Zahnradknacken bei einem Gangwechsel von den ersten in den zweiten Gang
- hakelige Schaltung
- Rostansatz an den Türen
- wenn die Schiebetür z.B. an einem Hang mal zu stark zufällt, knallt der Türrahmen auf den Fahrzeugrahmen an der B-Säule. Folge: Lackabsplitterung und Rost
- schwacher Motor (2,0 l, 122 PS, Super bleifrei)
- Verbrauch ca. 9,9 l (ja, ich weiß, der Wagen ist groß und schwer)
- ganz schlechte Bremsen. Vorne innenbelüftete Scheibenbremsen, hinten Trommelbremsen, und das bei einem Gewicht von 1,7 t. Bei Vollbremsungen fing der Wagen vorne ganz stark an im Lenkrad zu wackeln, und ich hatte das Gefühl, dass ich dieses Raumschiff nie zum Stehen bringen würde. Ich könnte das natürlich auch positiv formulieren: Bei Vollbremsungen hatte ich das Gefühl, dass der Wagen erst richtig gut in Schwung kam.
- die Lackierung des Armaturenbrettes blättert langsam aber stetig ab
- zu kurze Sitzauflagen
- Klappern
- hoher Reifenverschleiß
- ständiger Ölverlust
- sehr schwere Einzelsitze, die auch schwer Ein- und Auszubauen sind, insbesondere für meine Frau
- ständiger Ausfall von Glühlampen im Armaturenbrett, in den beiden vorderen Türen und die Standlichter beidseits
- Austausch von Glühlampen einzeln in der Bedieneinheit für NSL, NSW, Bordcomputer nicht möglich. Nur der ganze Träger könne gewechselt werden. Kosten dann: ca. 80 € anstatt ein oder zwei Euro für die einzelne Lampe
- ständiger Defekt der Lampenabdeckungen in beiden Vordertüren aufgrund des Zumachens der Türen. Kosten alle 4 – 6 Wochen je Abdeckung: knapp 6 €. Tipp der Werkstatt: „Kleben Sie die doch einfach fest!“ Antwort: „Und wenn ich wieder mal die Lampen wechseln müsste?“ „Tja, dann hätten Sie ein Problem!“ – Danke MAZDA-Vertragswerkstatt.
- Ausfall der Warnlampe „Tür offen“
- schwammige Lenkung
- für den mittleren Sitz in der zweiten Sitzreihe gibt es nur einen Beckengurt. Das können andere besser.
- aufgrund der Größe sehr Seitenwindanfällig
- wenn man sich vorne abschnallt und es rutscht einem das Gurtschloss aus der Hand, zieht die schlappe Feder dieses nicht schnell genug zurück, so dass es dann auf die Holzeinlagen in den Vordertüren knallt. Diese werden dann mit der Zeit unansehnlich
- schwache Gurtfeder in der zweiten Sitzreihe. Der Gurt musste auf beiden Seiten jeweils mit der Hand eingeschoben werden.
- Wackeln der Bedienungseinheit für die elektrischen Fensterheber vorne
- sehr teure Ersatzteilversorgung
wie auch schon oben erwähnt gab es natürlich auch etwas Positives:
- vorne ausreichend Platz
- großer Kofferraum, bei ausgebauten Sitzen sehr großer, hallenartiger Kofferraum
- Variabilität
- vollwertiges Ersatzrad unter dem Fahrzeug angebracht (Nachteil: Wenn der Kofferraum voll ist und man einen Reifen wechseln muss, muss der Kofferraum erst ausgeräumt werden
- erhöhte Sitzposition
- für die Größe des Fahrzeuges relativ gute Übersichtlichkeit
- Gepäckraumgitter
- sehr viele Getränkehalter
- separate Heizung im Fond
Fazit:
Dieses war in meinem Leben mein erster und gleichzeitig auch letzter MAZDA. Ich steige wieder um auf VOLVO. Selbst mit meinen damaligen Opeln hatte ich nicht annähernd so viele Probleme wie mit diesem MAZDA.

 

Mazda MPV Van 1999 - 2006: 2.0 (120 PS)

Der 2.0 (120 PS) ist eine der weniger beliebten Motorisierungen für den MPV Van 1999 von Mazda, sie erhält nur 2,6 von fünf Sternen in der Bewertung der Fahrer. Für den Van sind folgende zwei Ausstattungsvarianten erhältlich: Comfort und Exclusive. Alle Varianten sind mit 5-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Auf 100 Kilometern schluckt das Fahrzeug rund 9,9 Liter Benzin.

Wer häufig in Umweltzonen fahren will, muss auch die Schadstoffklasse kennen. Der 2.0 ordnet sich in die EU3 ein. Erst ab der EU3 mit Partikelfilter gibt es die grüne Plakette, die freie Fahrt in Umweltzonen erlaubt. Beim CO2-Ausstoß muss man mit 237 Gramm pro 100 Kilometer rechnen.

Leider schneidet der 2.0 mit 120 PS von Mazda bei unseren Nutzern trotz aller Pluspunkte nicht besonders gut ab, wie die vielen Bewertungen mit harschen Kritikpunkten beweisen. Insofern solltest du neben dem hier auch andere Varianten in Betracht ziehen, bevor du dich entscheidest.

Alle Varianten
Mazda MPV 2.0 (120 PS)

  • Leistung
    88 kW/120 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    14,2 s
  • Ehem. Neupreis ab
    22.990 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    9,9 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse
    G

Technische Daten Mazda MPV 2.0 (120 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseGrossraumlimousinen
KarosserieformKombi
Anzahl Türen5
Sitzplätze5
FahrzeugheckGroßraumlimousine
Bauzeitraum2000–2002
HSN/TSN7118/227
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.991 ccm
Leistung (kW/PS)88 kW/120 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h14,2 s
Höchstgeschwindigkeit178 km/h
Anhängelast gebremst1.600 kg
Anhängelast ungebremst750 kg
Maße und Stauraum
Länge4.750 mm
Breite1.830 mm
Höhe1.745 mm
Kofferraumvolumen297 – 1.600 Liter
Radstand2.840 mm
Reifengröße205/65 R15 93T
Leergewicht1.600 kg
Maximalgewicht2.230 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.991 ccm
Leistung (kW/PS)88 kW/120 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h14,2 s
Höchstgeschwindigkeit178 km/h
Anhängelast gebremst1.600 kg
Anhängelast ungebremst750 kg

Umwelt und Verbrauch Mazda MPV 2.0 (120 PS)

KraftstoffartSuper
Tankinhalt70 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben9,9 l/100 km (kombiniert)
12,6 l/100 km (innerorts)
8,3 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben237 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
SchadstoffklasseEU3
EnergieeffizienzklasseG
CO2-Effizienz

Auf der Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Co2 g