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Jaguar XF 4.2 V8 K 416 PS (2008–2015)

Jaguar XF 4.2 V8 K 416 PS (2008–2015)
74 Bilder
Varianten
  • Leistung
    306 kW/416 PS
  • Getriebe
    Automatik/6 Gänge
  • 0-100 km/h
    5,4 s
  • Ehem. Neupreis ab
    80.820 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    12,6 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse
    G

Technische Daten

Allgemeine Merkmale
Fahrzeugklasseobere Mittelklasse
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen4
Sitzplätze5
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraum2007–2009
HSN/TSN2051/ABG
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge6
Hubraum4.196 ccm
Leistung (kW/PS)306 kW/416 PS
Zylinder8
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h5,4 s
Höchstgeschwindigkeit250 km/h
Anhängelast gebremst1.850 kg
Anhängelast ungebremst750 kg
Maße und Stauraum
Länge4.961 mm
Breite1.877 mm
Höhe1.460 mm
Kofferraumvolumen500 – 540 Liter
Radstand2.909 mm
Reifengröße255/35 R20 97Y (vorne)
285/30 R20 99Y (hinten)
Leergewicht1.842 kg
Maximalgewicht2.330 kg
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge6
Hubraum4.196 ccm
Leistung (kW/PS)306 kW/416 PS
Zylinder8
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h5,4 s
Höchstgeschwindigkeit250 km/h
Anhängelast gebremst1.850 kg
Anhängelast ungebremst750 kg

Umwelt und Verbrauch

KraftstoffartSuper
Tankinhalt69 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben12,6 l/100 km (kombiniert)
18,7 l/100 km (innerorts)
9,1 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben299 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
SchadstoffklasseEU4
EnergieeffizienzklasseG
CO2-Effizienz

Auf der Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Co2 g

Kosten und Zuverlässigkeit

Ehem. Neupreis ab80.820 €
Fixkosten pro Monat227,00 €
Werkstattkosten pro Monat176,00 €
Betriebskosten pro Monat237,00 €
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Alle Erfahrungen
Jaguar XF 4.2 V8 K (416 PS)

3,7/5

3,0/5

Meinung von lgk.lutzkunze, November 2016

Nachdem ich bereits vorher mehrere Jaguars (XF, S-Type R) gefahren hatte, entschied ich mich vor einigen Jahren für einen XF R mit dem SV8 Motor. Die Motorisierung ist mit den 416 PS und dem V8 beeindruckend, schade dass dieser Motor nicht mehr angeboten wird. Die Verarbeitungs-Qualität meines XF läßt leider sehr zu wünschen übrig. Übertroffen werden diese Mängel nur noch durch die Ignoranz der Jaguar-Zentrale in Deutschland, die Meldungen zu Qualitätsmängeln "abbügelt" und sich um die Fehlerbeseitigung nicht einmal mehr bemüht. Die Kundenbetreuung vom Hersteller erscheint mir statt der in der Werbung behaupteten Premium-Marke eher auf indischem Tata-Billigwagen-Niveau zu liegen. Offensichtlich meint man mit striktem Sparkurs bei Kulanzregelungen Geld sparen zu können, vergißt aber dabei dass unzufriedene Kunden einen Hersteller viel mehr Geld kosten können. Bei mir löst sich jetzt der Lederbezug vom Armaturenbrett ab und wirft häßliche Blasen. Wahrlich kein Aushängeschild für ein 6 Jahre altes Premium-Auto für 90 T€. Mit diesem häßlichen Verabeitungsmangel läßt man mich bei Jaguar jetzt alleine im Regen stehen. Nach meiner Ansicht wurde hier der falsche Kleber verwendet (Kostengründe ??), denn bei anderen Fabrikaten mit lederbezogenen Armaturenbrettern habe ich dieses Problem noch nie gehabt ( div. Porsche).

4,4/5

Meinung von Anonymous, März 2009

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich trefflich streiten, ebenso könnte man eine Grundsatzdiskusion führen, ob der XF rein formtechnisch überhaupt Jaguargene hat. Aber irgendwann ist wohl jedes Modell mal dran völlig neu gestaltet zu werden, und das ohne das all zu große Rücksicht auf Traditionen genommen wird.
Sei es drum, Fakt ist, dass man zumindest reichlich Mut bewiesen hat mit dem XF.
Der 4.2 große V8 mit satten 416 PS steht als neues Fahrzeug bei uns auf dem Hof und wird seit einem halben Jahr von einem unserer Geschäftsführer gefahren, die sich bislang mit BMW und Mercedes verlustierten. Auch ich bewege die behende Katze öfters und versuche deshalb hier ein paar Worte darüber zu verlieren.

Mit 4.96m ist er eine wirklich stattliches Fahrzeug geworden, und übertrufft damit die allgegenwärtigen Konkurrenten aus dem Schwabenland und Bayern um 10-12cm. Dabei kaschiert der Brite seine Ausmaße geschickt: Die coupéhafte Linienführung, die kurzen Überhänge und sehr hohen Flanken lassen ihn dabei sogar echt dynamisch aussehen. Das macht sich natürlich auch im Innenraum bemerkbar. Vorn wie hinten sitzen die Passagiere luftig auf bequem gepolstertem Gestühl. Selbst die Kopffreiheit im Fond ist gut, was die abfallende Dachlinie nicht unbedingt erwarten lassen würde und bei anderen Designerstücken wie etwa dem Mercedes CLS oder anderen Coupelimos in der Kritik steht.

Auch der tiefe Kofferraum ist voll zufriedenstellend, denn 500 Liter sind durchaus familientauglich. Für kleinere Transportaufgaben lässt sich die teilbare Rückbank umklappen, das Fassungsvermögung wächst auf maximal 960 Liter. Nur die Beladung durch die eher kleine Öffnung könnte besser gelöst werden.

Vorn nimmt man auf großzügigem, passgenauem, elektrisch einstellbarem und feudalem Ledergestühl Platz und findet sich in einer feinen, gediegenen, aber keineswegs altbacken wirkenden Umgebung aus Leder und Holz wieder. Klassische Rundinstrumente, ein aus dem Mitteltunnel herausfahrender Wählknopf für die obligatorische Sechsstufenautomatik, aufschwenkende Lüftungsdüsen sowie ein blinkender Startknopf empfangen den Fahrer. Schalter und Instrumente erleuchten in Aquamarinblau. Das alles sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch durchaus funktional. Nur das etwas vertrackt aufgebaute Touchscreen-Bediensystem für Hi-Fi-Anlage, Navigation, Telefon und Klimaanlage erschließt sich nicht unbedingt auf Anhieb. Zudem ist der Monitor – wegen seiner in Fingerreichweite liegenden Position – etwas zu tief und damit außerhalb des Fahrerblickfeldes installiert. Die Interieurgestaltung des XF ist nicht nur gänzlich neu für Jaguar, sie setzt in vielerlei Hinsicht Maßstäbe in ihrer Klasse. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut, die verwendeten Materialien sind ausgesprochen hochwertig und über jeden Zweifel erhaben. Das ist schon wirkliche Businessclass!

Besonderen Reiz versprühen die vielen verspielten Details, die beweisen, dass man sich hier wirklich einen Kopf gemacht hat und nicht nur äußerlich innovativ sein wollte.
Zum Bleistift der rot pulsierende Startknopf, der mit der Zündung ausfahrende Drehregler für das Automatikgetriebe („Jaguar Drive Selector“) oder die Lüftungsdüsen, die sich beim Ausschalten „verstecken“. Eine weitere nette Spielerei mit Aha-Effekt verbirgt sich hinter dem Kunstbegriff „JaguarSense“: die Innenbeleuchtung lässt sich berührungslos aktivieren, ein Winken in der Nähe der Lampen reicht aus. Das Handschuhfach schließlich kommt ohne Griff aus, zum Öffnen muss nur ein kleines Logo gestreichelt werden. Einfach nett!
Das Soundsystem kommt von Bowers&Wilkins, einem kleinen, in Fachkreisen hoch gelobten Hi-Fi-Spezialisten aus dem gelobten Land von Beatles und Co. Besonders die Top-Version mit 440 Watt und 14 Lautsprechern (1530 Euro) beeindruckt mit nahezu perfektem Raumklang auf allen Plätzen.

Kommen wir aber nun zu den motorischen Qualitäten des XF. Wer sich für einen 416 PS starken Achtzylinder entscheidet, möchte V8-Power nicht nur spüren, sondern auch hören. Und da weiß sich der XF akustisch bei seinem Driver ordentlich einzuschleimen. Sobald dieser den Starknopf betätigt hat füllt ein wohlkomponierter V8-Bass das Innenohr. Mit Anstieg der Drehzahl gewinnen hingegen nach und nach die hellen Obertöne die Oberhand. Doch nicht nur klanglich ist der XF 4.2 erste Wahl. In Verbindung mit der serienmäßigen, schnell und dennoch sanft schaltenden Sechsstufenautomatik von ZF hilft der kultivierte V8 der Wildkatze flink auf die Sprünge. Ein fülliges Drehmomentangebot (maximal 411 Nm) und die stets passende Wahl der Übersetzung tragen dafür Sorge, dass im über 1,8 Tonnen schweren XF keine Langeweile, dafür umso mehr Fahrgenuss aufkommt. Vom lässigen Gleiten bis zum beherzten Angasen beherrscht der XF-Antrieb quasi alle Gangarten und deshalb kommt beim Fahren auch echte Freude auf. Die in den technischen Daten angegeben Werte sind durchaus stimmig.
Auch stimmen diese mit meinen Erfahrungen beim Verbrauch. Durchschnittlich 13-15 Liter sind normal und sollten in diesem Segment auch nicht zu großen Diskussionen führen, denn bekanntlich ist ja mit vollen Hosen auch gut stinken.

Die ausgewogene Mischung aus Dynamik und Komfort macht den XF zur echten, wenn auch nicht gerade billigen Alternative zu 5er BMW und Co. Allerdings bringt der 62180 Euro teure XF 4.2 bereits in der Basisausstattung jede Menge Luxus mit, der woanders extra kostet, beispielsweise Leder, 18-Zoll-Alus, Soundanlage und vieles mehr. Dadurch wird der XF zwar immer noch nicht zum Schnäppchen, zum vollwertigen Mitglied im Oberhaus taugt er jedoch allemal.
Da kann ich nur hoffen, dass er unserer Geschäftsführung noch lane erhalten bleibt und ich noch des öfteren auf samtigen aber energischen Pfoten die Raubkatze Gassi führen darf.