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Chrysler 300C 3.0 CRD 218 PS (2004–2010)

 

Chrysler 300C 3.0 CRD 218 PS (2004–2010)
21 Bilder

Alle Erfahrungen
Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS)

4,2/5

Erfahrungsbericht Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) von Anonymous, Mai 2016

5,0/5

Ich fahre den Chrysler 300C CRD Sedan (Limousine) in schwarz aus dem Bj. 2009 (Facelift). Er ist unverbaut und steht wie am ersten Tag da.
Jeder Tag ein Genuss/Traum damit!
Irgendwie kann es nicht sein das hinter so einem Fahrzeug SEHR VIELE Leute schauen und nicht hinter einem Mercedes, BMW oder Audi die je ca. 100.000€'s kosten aber das ist nunmal (zu meinem Glück) Fakt. Das ist wirklich kein Spaß. Wenn man den neben diesen Fahrzeugen (E-Klasse S-Klasse, 5er 7er BMW, A6 A8 Audi) parkt dann schauen sich alle den 300C an und vergleichen es mit den anderen die WEITAUS MEHR kosten.
Wahnsin.
(Ich wohne nicht in irgendeinem kleinen Dorf sondern in Frankfurt am Main)
Habe den 300C deswegen in allen Kategorien mit 5 Punkte gegeben:

- Preis/Leistung = für diesen Design eigentlich VIEL ZU GÜNSTIG, er fällt verdammt positiv auf und das bei Kleinkindern in der ersten Klasse wie auch bei den Elteren. Man nennt ihn auch "Den Bentley für Arme" ;)

- Design/Styling = wie oben beschrieben. Eigentlich unbezahlbar. So einer kommt NIE WIEDER. Chrysler hat hier mit Mercedes zusammen 1A Arbeit gemacht!

- Verarbeutungsqualität = der Motor (OM 642) ist der gleiche wie in der aktuellen E und S-Klasse von Mercedes. Das Fahrwerk/Aufhängung ist von der E und S-Klasse von Mercedes. Im Innenraum ist ab dem Faclelift-Modell (ab Baujahr 2007, NICHT EHRSTZUHLASSUNG, ist es ein Augenschmaus) ist alles super und nicht mehr so plastikmäßig. Verarbeitung auch 1A.

- Motorisierung = der OM 642 ist DAS DIESELAGGREGAT von Mercedes schlechthin. So einen 3.0 Liter V6 Diesel sucht wirklich seines gleichen. Den gibt es bei Mercedes unter den Motorisierungs-Nummern 280 CRD, 300 CRD, 320 CRD und 350 CRD von 190 PS bis 265 PS. Es ist immer der OM 642, also der gleiche Motor. Der veste Dieselmotor vei Mercedes!

- Alltagstauglichkeit = den kann man auch getrost im Opa-Modus in der Stadt fahren, auch zur Kurzstrecken.

- Unterhaltskosten = für so einen Luxusleiner mit ordentlich viel Power und Luxus ist der 300C ein wirkliches Schnäppchen!

p.s.: als Vergleich, der 300C ist größer als eine Mercedes E-Klasse und etwas jleiner als eine S-Klasse. Hinten hat er aber mehr Beinfreihet als in der S-Klasse.
Es ist auch eigentlich kein richtiger Ami, denn er wurde in Österreich bei Magna Steyr gebaut unter der Mercedes Leitung. Chrysler hat (woe auch beim Crossfire) nur das Design gemacht.

Erfahrungsbericht Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) von Anonymous, Januar 2016

4,3/5

Ich wollte schon immer ein Auto haben, welches Klasse und Brutales Aussehen verknüpft. Also entschied ich mich 2008 dazu, einen Chrysler 300c 3.0 CRD zu kaufen. Ich kenne kein Auto, wo der Grill in Kombination mit Frontscheinwerfern und der seitlichen Designlinie soviel hermacht, wie beim 300c. Eben ein aggressives, bösartiges und dennoch elegantes und stilvolles Auftreten. Ein jedermann dreht sich, um einen Blick auf den Chrysler werfen zu können. Nicht zu vergessen bzw. nicht zu überhören ist der Sound aus den zwei Endrohren, die direkt vom 218 PS starken 6 Zylinder Dieselmotor kommen. Aber auch von innen macht der Chrysler viel her. Ausstattungsmöglichkeiten von Bordcomputer bis hin zu sämtlichen Fahrassistenten macht es möglich einen individuellen 300c zu ergattern. Nur leider wird er nicht mehr gebaut...

Neben dem vielem Guten, gibt es leider auch eine Schattenseite. Der 300c ist nun mal ein schweres Eisenschwein und wiegt gerne seine zweieinhalb Tonnen, deshalb muss man von einem Verbrauch von 7 Litern rechnen. Aber sobald ich in das Paradies von Leder und Wurzelholz einsteige und mich dabei wie in einem Mafia Film fühle und die Pedale doch mehr als vernünftig durchdrücke, lande ich schon bei knapp 10 Litern. Aber dafür wechselt jeder gerne auf die rechte Fahrspur, sobald das böse Chrysler Gesicht im Rückspiegel erscheint…

Erfahrungsbericht Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) von Anonymous, Januar 2016

4,0/5

Diesen Klasse Wagen werde ich so schnell nicht wieder hergeben. Er ist immernoch ein Hingucker, stattlich und schön amerikanisch. Der Verbrauch ist für ein Diesel mit etwa 10 Litern okay, dafür zieht er ganz gut. Drinnen ist er sehr hochwertig gemacht, die Uhr im Armaturenbrett macht echt was her. Platz für alle 4 Insassen ist ausreichend vorhanden und der Abrollkomfort ist auf hohem Niveau. Preisleistung stimmt in meinen Augen total, habe ihn damals für 45.000€ neu gekauft und bereue es kein bisschen.

Erfahrungsbericht Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) von liberty123de, Januar 2013

4,4/5

Seit nunmehr einem Jahr fahre ich einen 2007er 300C 3.0 CRD Sedan, der mittlerweile 190 TKM auf der Uhr hat (Viel Langstrecke). Der Verbrauch liegt durchschnittlich bei rund 8,5 Liter, obwohl man den Wagen durchweg auch mit 6,5 Liter fahren kann. Aber der Fahrspass steht im Vordergrund und da macht der "Dicke" wirklich Spass. Kein anderes Auto (und ich hatte 14 Stück) bereitet mir soviel Freude wie dieser Dinosaurier. Dieses Auto hat wenigstens ein Gesicht! Ohne gleich (deutsch-)aggressiv im Rückspiegel zu wirken, verweisst es doch gerne mal den Vorfahrenden auf Grund seiner imposanten Erscheinung auf die rechte Spur. Er ist einfach ein Hingucker, wie man sagt: Ein Head-Turner.

Die Verarbeitungsqualität ist "amerikanisch", also nicht auf dem Niveau eines Fahrzeugs aus Ingolstadt. Aber Spaltmaße interessieren mich nicht wirklich. Ich sitze lange im Auto und möchte nach 1000 km ungestresst aussteigen und dieses Gefühl vermittelt mir der Dicke wie kein anderes Auto.

Erfahrungsbericht Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) von Dicker300C, Januar 2011

4,7/5

Jederzeit wieder ! So kurz könnte ich meine Erfahrungen mit dem 300C beschreiben.
Ich habe den Wagen Ende2006 gekauft, bin seitdem gut 48000 km gefahren. In dieser Zeit gab es keine technischen Ausfälle oder Pannen.
Der Dieselmotor beeindruckt immer wieder mit seiner mehr als ausreichenden Leistung und läuft dabei sparsam und recht ruhig.
Das Automatikgetriebe könnte beim Kickdown etwas zügiger reagieren aber wenn es geschaltet hat gibts kein Halten mehr. Dann spürt man die 510 Nm sehr deutlich.
Auch auf der Autobahn macht der 300 C echt Spaß. Selbst bei Geschwindigkeiten jenseits der 200-er Marke bleibt der Motor gelassen ruhig und Windgeräusche hatte ich bei anderen Oberklassemodellen schon wesentlich särker.

Mein entscheidendes Kaufargument war das Design ! Endlich mal ein Gesicht zwischen all den "strömungsoptimierten" Fahrzeugen.
Bei knapp über 5 Metern Länge ist der 300C sehr gut zu händeln, dank Einparkhilfe und absenkender Außenspiegel.

Die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen, auch wenn das viele Plastik im Innenraum zunächst gewöhnungsbedürftig erscheint. Es klappert und knarrt nichts.
Die Audioanlage bietet einen satten Sound.
Die Sitze sind auch auf langen Strecken bequem und bieten genug Verstellmöglichkeiten, sodas jeder seine Position finden sollte.
Kleiner Wermutstropfen: Fondpassagiere beklagen immer wieder die ungünstige Lage der Gurtschlösser. Ich sitze vorn ;-)

Die Bremsen könnten bei hohen Geschwindigkeiten etwas kräftiger zupacken, wirken aber trotzdem keinesfalls zu schlapp.
Bei meinem Fahrzeug wurden bei der letzten Wartung die Scheiben und Beläge ausgetauscht, was dank des Servicevertrages ohne Kosten für mich blieb. Dazu bleibt anzumerken, dass ich zu 80% in der Stadt
unterwegs bin.

Die Chrysler-Niederlassung in der Rhinstraße in Berlin gab für mich keinen Grund zur Unzufriedenheit, man fühlt sich wohl, alle Arbeiten
wurden korrekt erledigt.

Fazit. Mein nächstes Auto wird wieder ein 300C.
Mehr Auto für diesen Preis gibts nicht !

Erfahrungsbericht Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) von Anonymous, November 2010

4,1/5

Bremsscheiben und Beläge der Vorderachse waren bei 60.000 Km schon fällig obwohl ich ganz moderat Fahre einzig hoher Stadtanteil. Auch die Vorderachse ist anfällig "altes E-klasse Fahrwerk" ausgeschlagene Gelenke an Querlenker und Stabi ist bei C und E -Klasse bj. 2000-2003 ja bekannt. Bin mittlerweile 109.000 Km gefahren ohne weitere Probleme. Preis- Leistung bei Ausstattung und Platzverhältnissen sind für den Preis nicht zu Toppen.Der Verbrauch liegt bei mir auf der Autobahn bei 7,3 bis 10,5 liter, auf Kurzstrecke ca.10,5 liter, geht für ein so großes Auto in Ordnung. Mit der Verarbeitung nach über 100 000 Km kann man auch leben Klappert nichts Quietscht nichts. Hatte ich auch schon anders bei einigen deutschen Premiummarken. Beim Durchzug 510 Nm. kommen die meisten Benziner nicht mit, auch angenehm leise selbst bei 220 Km/h. Das Design ist etwas auffällig die meisten Leute fragen ist ein Bentley oder was? auch des Zubehör Edelstahl Kühlergrills wegen, hebt sich halt von der Masse ab . Würde ich jederzeit wieder Kaufen

Erfahrungsbericht Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) von ChryslerFahrer, Juli 2010

4,4/5

Ich besitze diesen Wagen schon seit 3 Jahren und habe mir so mal erlaubt einen Erfahrungsbericht zu erstellen.

Ich habe am Anfang oft daran gezweifelt ob ich mir den Wagen wirklich kaufen sollte. Viele sagten man kann die Qualität des Wagens nicht mit deutschen Autos vergleichen. Ich habe vorher einen Mercedes E 280 CDI gefahren.Das Angebot hörte sich verlockend an:Der Wagen ist pech schwarz,mit einer schwarzen Innenaustattung und einer Vollaustattung. Nach 3 Jahren klappert immer noch nichts an der Innenaustattung,was man mir aber gesagt hatte. Der Wagen fährt sich einfach super,er hat ein tolles Fahrwerk nicht zu weich und nicht zu hart. Der Wagen hat einen guten Durchzug.Er hat eine Mercedes 300er Dieselmaschine und kann so mit BMW und co. mit halten. Das aussehen ist ausgefallen. Ich habe mir dann nach einem Jahr neue Sommerfelgen spendiert und der Wagen sah mit den Felgen einfach super aus. Der Wagen läuft im Winter wie im Sommer super und ist immer angesprungen. Ich hatte mit dem Wagen keine Werkstatt Besuche ausser Inspektionen! Der Verbrauch des Wagens liegt im Drittelmix bei 9 Liter doch wenn man öfters aufs Gas tritt schafft man auch schon mal 11,5 Liter. Doch das ist bei einem 2 tonnen schweren Wagen keine Schande. Ich habe den Wagen abgegeben und habe mir den gleichen Wagen als 6,1 Hemi V8 geholt.

Erfahrungsbericht Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) von OronTyula, April 2010

4,1/5

Seit mittlerweile drei Jahren besitze und fahre ich den 3 Liter Diesel als Touring.
Daß Leute meinen ein Sparwunder aufgrund des Diesels zu besitzen kann man als nicht richtig abwinken, eher als blauäugig bezeichnen!
Da ich ihm Jahr nicht mal die 20.000er Marke ankratze ist die Abnutzung moderat. Der bisherige Verbrauch im Durchschnitt liegt bei unter 10 Litern - was bei dem Gewicht und der Maschine und dem cw-Wert als durchaus akzeptabel anzusehen ist! Manch andere "Sparmühle" verjukelt - obwohl halb so schwer - an die sieben Liter Super...

Das Platzangebot ist riesig, wenngleich die Zuladung eher schmächtig ist. Das Fahrverhalten ist meist gutmütig, obwohl das Fahrwerk nicht das beste ist. Die Bremsanlage ist bei Modellen bis MY08 als echter Kritikpunkt anzusehen. Flatternde Lenkung bei Bremsmanöverns aus hohen Geschwindigkeiten sind schon als normal anzusehen. Aber es gibt diesbezüglich fundierte Abhilfe aus einem Autohaus in Weinheim. Dort wurde extra eine stärkere Bremsanlage für die Vorderachse entwickelt und wird inklusive ABE dort angeboten. Also auch ein Manko, daß behoben werden kann!
Der Innenraum wirkt mit Sicherheit nicht derart exklusiv wie bei MB oder Audi o.ä., aber dafür spielt der Dicke seinen Charme anders aus, denn vom Design her stellt er bisher andere Autos deutlich in den Schatten! Es gibt nur sehr wenige, die dem heutigen Einheitsbrei entronnen sind, dazu gehört auch der 300C!

Mein Dicker hatte die üblichen Macken - Bremsanlage vorne und das Lenkgetriebe sowie die stets blühenden Felgen. Diffenzial hinten stellt ein manko dar. Alles auf Garantie erneuert worden und somit laufen zwei weitere Jahre auf die Teile ;)
Generell kann man fast sagen, daß sehr viele Teile von MB in dem Modell verrammscht wurden.....

Mittlerweile rolle ich auf 22", Tieferlegung folgt noch und kleinere, optische Veränderungen haben ebenfalls statt gefunden....

Fazit:
Der 300C ist sicherlich technisch nicht auf den neuesten Stand der Dinge, doch das schlägt sich einerseits im Preis nieder und andererseits auch in möglichen weiteren Fehlerquellen. Wenn man bedenkt wie viele MB wegen des 7 Gang Getriebes oder der super tollen neuen Piezzo Zündung zurück gerufen wurden....
Die Unterhaltungskosten sind moderat, die Dieselsteuer wie üblich mehr als ärgerlich. Dafür ist er trotzdem noch ein sparsamer Langstreckenwagen, dessen Inspektionen sich bezüglich Kosten - auch für E-Teile - im Rahmen halten!
Letztendlich ist es eine Bauch- und nicht wirklich eine Vernunftentscheidung!

Erfahrungsbericht Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) von M34CGN, November 2009

4,1/5

Ich fahre den 300C als CRD Touring nun seit 3 Jahren und kann mir nach etwa knapp 90.000 km sicher ein Urteil erlauben. Dabei werde ich mich hier um Objektivität bemühen und auch kritische Anmerkungen machen. Eins vorweg: Ich war anfangs skeptisch, bin aber angenehm überrascht worden.

1) Das Preis/Leistungsverhältnis ist ungeschlagen. Es gibt nirgendwo mehr Auto für diesen Preis was Größe und Platz, Ausstattung und Motorisierung betrifft. Es ist nahezu alles an Extras drin, die andere Hersteller sich teuer bezahlen lassen. Mein 530 d zuvor war schon 22.000 Euro teurer bei gleicher Ausstattung. Bitte mal nachrechnen: selbst wenn man beim 300 C auf einiges verzichten müsste (dazu komme ich später), wäre das allein schon ein Kaufgrund.

2) Das Fahrzeug ist vom Design her außergewöhnlich präsent und geht damit im Einheitsbrei der Autoindustrie nicht unter. Das Styling ist für mich wie eine wohlproportionierte Mischung aus amerikanischem Muscle-Car und vornehmen britischem Statement - ich kenne niemanden, der das Auto optisch nicht eindrucksvoll findet. Im ersten Jahr wurde ich z.B. beim Tanken oder Parken häufig angesprochen, das hat aber inzwischen glückerweise deutlich nachgelassen.( Es hatte dann irgendwann genervt, wenn man ständig Fremde probesitzen lies und den Kofferraum öffnen sollte. Und wenn einer sich erst traute, dann kamen auch die anderen Gaffer...)

3) Ich hatte starke Bedenken beim Kauf, ob die Verarbeitungsqualität auf Dauer Probleme bereitet. Tut sie nicht. Nach 95.000 km klappert immer noch nichts, es ist nichts wesentliches kaputt gegangen und ich hatte auch keine Ausfälle. An meinem Golf 5 habe ich mehr Probleme in den 3 Jahren gehabt.

An Reperaturen wurde die bei etwa 60.000 km manchmal leicht flackernden Xenonlampeneinheiten beidseitig vorsorglich ausgetauscht, ein Update der Naviversion wurde automatisch nach 2 Jahren aufgespielt.

Trotzdem habe ich auch Kritik: Im Ladeabteil zerkratzen die Seitenteile bei Beladung, da sie nicht mit Stoff bezogen sind. Auch in den Türablagen fehlt die Stoffauskleidung, Gegenstände darin rutschen hin und her und verursachen Geräusche. Das geht mit wenig Aufwand wesentlich besser.
Dann stören die nur schwer zu entfernenden Anschmutzungen des hellen Plastikmaterials der Mittelarmlehne oder in den Türen durch Anfassen/Armauflegen oder am Brillenfach im Dachhimmel durch Luftverwirbelung. Das ist im Golf/BMW nicht so ausgeprägt, kann aber an der hellen Einfärbung des Materials liegen. Wäre nicht so schlimm, wenn man es besser reinigen könnte.
Ansonsten erscheinen einige technische Lösungen (diverse offen zugängliche Kabelverbindungen im Motorraum, oder z.B. Standlichtfassungen, Chromabdeckung der Rückspiegel) optisch nicht gerade vertrauenerweckend, aber funktionieren und halten tadellos.

4) Der Verbrauch für ein so schweres Auto ist absolut ok. Bei 120km/h mit Tempomat pendelt sich der Verbrauch um 8,3 Liter ein, wenn man ununterbrochen rast, geht er auch gern mal auf 11,8 L hoch. Der Drittelmix-Verbrauch also Stadt/Land/Autobahn liegt bei mir bei 8,7 L.

5) Die Motorisierung ist völlig ok, mir fehlt jedoch der gewohnte Druckpunkt beim Kickdown. Er ist kurz etwas behäbig, zieht dann aber mächtig los. Schaltwechsel sind eher per Drehzahlmesser sichtbar als spürbar. Ab 180km/h wird der 300 C in der Dieselvariante (im Gegensatz zum 6.1 HEMI, den ein Geschäftsfreund von mir mit 14,2 L/100km fährt) in Richtung Höchstgeschwindigkeit recht schwerfällig. Mein 530 d zuvor war sicher schneller, aber auch leichter. Darüber hinaus wirkt Geschwindigkeit in diesem Auto nicht so unmittelbar wie in anderen Fahrzeugen. Man ist insgesamt schneller unterwegs, als man denkt, wie in einem Oberklassefahrzeug üblich.

6) Der 300 C wird von mir nicht nur zum Personentransport von Künstlern sondern auch für technisches Equipment genutzt. Platz ist im Touring auch wegen der Variabilität des Kofferraums mit einzeln umklappbaren Sitzen genug. Der satte Sound der Boston-Accoustic-Anlage überzeugt bei jedem Musikgeschmack.

Einzig die reguläre Parkplatzsuche ist wegen der Länge (über 5 Meter) und Breite schon mal schwieriger. (Trotz der Breite des 300 C habe ich bisher keine Türkratzer/Beulen von Ein-Aussteigenden Nachbarautofahrern kassiert.) Beim Rückwärts-Einparken sehr nützlich ist das Absenken der Rückspiegel, warum die Spiegel ansonsten nicht einklappbar und vorn keine Parksensoren verbaut sind, ist mir jedoch ein Rätsel. Beim Rangieren erscheint aber dem Fahrer vorn das Auto viel länger, als es wirklich ist, deshalb ist man vorsichtiger als nötig und es passiert nichts.

Die (nachträglich) verbaute Nokia-Freisprecheinrichtung ist definitiv zu leise, das kann aber an Nokia liegen.

Das Navi ist sehr schnell und präzise, verfahren habe ich mich noch nie. Die Kartendarstellung passt sich der Geschwindigkeit optimal an. Die Eingabe der Adressen von Hand könnte benutzerfreundlicher gehen, funktioniert aber auch über das Multifunktionslenkrad. Damit man nichts verpasst, werden Hinweise per noblem Gong wie im Flugzeug angekündigt, falls gewünscht.

Die Leselampen hinten wie vorne streuen das Licht zu sehr und sind zu dunkel, vorne rechts auf der Beifahrerseite vermisse ich einen Haltegriff am Dachhimmel.
Die angenehme grünliche Nachtbeleuchtung des Instrumentariums in Verbindung mit dem reflektierenden Chromzierrat sieht wirklich toll aus, nur die Schalter in den Türen dürften von der Symbolik eindeutiger und heller beleuchtet sein. Nur Kleinigkeiten, die mit wenig Aufwand abzustellen wären, aber hier zeigen die "Premiummarken", wie es eindeutig besser geht.

Bleibt noch anzumerken, dass die Sitze "wenig Seitenhalt" bieten und man auf dem Leder bei flotter Fahrweise schon mal rumrutscht. Ich sage: Gott sei Dank. Ich habs gern bequem und es muss nicht immer eng und sportlich auf Sitzen zugehen. Toll übrigens auch die elektrisch verstellbare Pedalerie - das bieten nicht mal wesentlich teurere Marken.

7) Die Unterhaltskosten sind schon deshalb gering, weil innerhalb der ersten 3 Jahre oder 60.000 km beim damaligen Angebot alle Inspektionskosten mit dem Kaufpreis abgegolten sind. Es kommen keine weiteren Kosten auf den Halter zu. Die Versicherung beträgt bei mir für Haftplicht (35% SF 16) und Vollkasko (40% SF 16) insgesamt jährlich 1.108,88 Euro, die Steuer 462 Euro. Ansonsten fährt man Diesel - immer noch günstiger im Verbrauch und beim Tanken.

Jetzt kommen wir noch zur Werkstatt. Ich kann nur sagen, dass ich persönlich ausgezeichnete Erfahrungen mit den Chryslerleuten gemacht habe. Das muss nicht zwangsläufig überall so sein. Jedenfalls sind meine Ansprechpartner in Düsseldorf (Kauf), Köln und vor allem in Burscheid (Service) sehr engagiert und kompetent. Ich erhalte ungefragt ein Ersatzfahrzeug - bisher immer ein neues zum Testen - mit dem Hinweis, ich müsse nicht mal Sprit tanken, was ich natürlich dann erst recht gern mache. So gehört sich das! Habe ich bei Audi, BMW, Mercedes und VW nocht nicht kennengelernt.

Da der bisherige 300 C nun 3 Jahre alt wird, habe ich sograde einen neuen Chrysler 300 C CRD Touring SRT-Design gekauft.

Ich würde mir wünschen, dass Chrysler in Zukunft seine hausgemachten Absatzprobleme in den Griff kriegt und mehr von diesen relativ sparsamen aber überzeugenden Fahrzeugen wie den 300 C in der Dieselvariante entwickelt. Mag sein, dass ein HEMI mehr Spass macht. Aber es zeigt sich deutlich, dass mit solchen unzeitgemäßen Verbrauchsmonstern auf Dauer kein Unternehmen überlebt. Neue sparsame Technologien wie in der gerade vorgestellten Studie C 200 müssen her und sollten in der Entwicklung forciert werden.
Die Kooperation mit Mercedes hat aus meiner Sicht Chrysler nicht geschadet, auch wenn offensichtlich bewußt veraltete Technik in Chryslermodellen verbaut wurde - vielleicht auch, um den Abstand zu wahren?! Wir werden in Zukunft sehen, wie es sich mit FIAT verhält.

Ich kann jedenfalls aus meiner Erfahrung den Chrysler 300 C CRD Touring jedem empfehlen!

Erfahrungsbericht Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) von Salpeter, März 2009

4,0/5

Seit ich meinen neuen Dicken (300 C CRD-Touring, Modelljahr 2008) im Februar 2008 beim Händler übernommen habe, bin ich mit ihm über 37.000 km durch Deutschland und angrenzendes Ausland gereist. Dabei kamen in den ersten 12 Monaten 34.153 km zusammen, für die 3.137,68 Liter Diesel benötigt wurden, was einem Durchschnittsverbrauch von 9,19 Litern/100 km entspricht. Ein Ergebnis, dass mir angesichts der Spurtstärke dieses stets mit mehr als 2 Tonnen „Kampfgewicht“ dahin rollenden Fahrzeugs sehr angemessen erscheint. 800 bis 900 km Fahrleistung pro Tankfüllung konnten von mir bei entsprechendem BAB- und Landstraßenanteil erreicht werden. Ein genereller Qualitätsmangel (weil darüber schon mehrere Fahrer dieses Wagentyps klagten) betrifft wohl die Bremsanlage. So mussten nach knapp 20.000 km Laufleistung bereits die vorderen Bremsbeläge und –scheiben (rubbeln) im Wege der Gewährleistung und im Rahmen der regulären 20.000-km-Wartung erneuert werden. Ein weiterer Werkstattaufenthalt wurde bislang nicht erforderlich. Die Wertigkeit der im Innenraum verwendeten Materialien entspricht zwar nicht der Qualität einer Oberklasse-Limousine aus den deutschen Manufakturen A, B oder D, gleichwohl ist dieses Auto für Fahrer, die ihre Erinnerungen an den American way of driving der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts für verhältnismäßig wenig Geld wieder aufleben lassen möchten und die lieber sanft dahin gleiten als in Alpenpasskehren Gummi zu geben, sehr geeignet. So gesehen vertritt dieses Auto in Ergänzung des Autoalphabets die respektable und eigenständige „C-Klasse“, denn die Karosserieformensprache, die bei mir und vermutlich den meisten Käufern den Kaufausschlag gab, ist klarer und eindeutiger als alles, was sonst in dieser Kategorie auf vier Rädern unterwegs ist. Das Minus in der Waagschale haben zu vertreten: Der Umstand, dass ein Sitzriese von 1,88 m Größe in der Ausführung mit Glas-Schiebe-Hubdach keinen halbwegs entspannten Platz hinter dem Lenkrad findet, dass das Radio keine Stummschaltung kennt, die Nutzungsmöglichkeiten des Gepäckraums durch das stark nach hinten abfallende Dach nur mittelmäßig sind, es keine Stahlfelgen für die Winterreifen gibt, das man der Motorabschaltung, wenn dies an einer Ampel gefordert wird, nur nachkommen sollte, wenn man gegenüber hupenden Hintermännern ein dickes Fell besitzt (Betätigung des Gang-Wählhebels ist erst nach Wartezeit möglich). In der Gegenüberstellung aller Für und Wieder heißt jedoch nach fast 14 Monaten mein Fazit: Jederzeit wieder!

Alle Varianten
Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS)

  • Leistung
    160 kW/218 PS
  • Getriebe
    Automatik/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    8,7 s
  • Ehem. Neupreis ab
    40.890 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    7,7 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS)

Allgemeine Merkmale
Fahrzeugklasseobere Mittelklasse
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen4
Sitzplätze5
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraum2007–2010
HSN/TSN1004/577
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge5
Hubraum2.987 ccm
Leistung (kW/PS)160 kW/218 PS
Zylinder6
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h8,7 s
Höchstgeschwindigkeit230 km/h
Anhängelast gebremst1.900 kg
Anhängelast ungebremst450 kg
Maße und Stauraum
Länge5.015 mm
Breite1.880 mm
Höhe1.475 mm
Kofferraumvolumen442 Liter
Radstand3.050 mm
Reifengröße225/60 R18 100V
Leergewicht1.935 kg
Maximalgewicht2.425 kg
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge5
Hubraum2.987 ccm
Leistung (kW/PS)160 kW/218 PS
Zylinder6
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h8,7 s
Höchstgeschwindigkeit230 km/h
Anhängelast gebremst1.900 kg
Anhängelast ungebremst450 kg

Umwelt und Verbrauch Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS)

KraftstoffartDiesel
Tankinhalt72 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben7,7 l/100 km (kombiniert)
10,2 l/100 km (innerorts)
6,2 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben203 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch9,2 l/100 km (kombiniert)
Tatsächliche CO2-Emissionen244 g/km (kombiniert)
SchadstoffklasseEU4
Energieeffizienzklasse

Alternativen

Chrysler 300C 3.0 CRD 218 PS (2004–2010)