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VW CC 2.0 TDI 177 PS (2008–2016)

 

VW CC 2.0 TDI 177 PS (2008–2016)
52 Bilder

Alle Erfahrungen
VW CC 2.0 TDI (177 PS)

4,1/5

Erfahrungsbericht VW CC 2.0 TDI (177 PS) von Chefkoch_53, Februar 2017

5,0/5

Der VW CC hatte trotz der enormen Länge eine eine ansprechende Sihouette und dadurch sehr viel Platz im Fond für einen Coupe, sowohl die Beinfreiheit als auch die Kopffreiheit. Das Fahrverhalten und die Motorisierung ließen keine Wünsche offen. Die Gänge ließen sich sehr gut schalten und auch sehr gut ausfahren. Der 2.0 TDI mit dem 177 PS Motor reagierte sehr zügig auf das betätigen des Gaspedals. Das Auto liegt sehr gut auf der Straße, zügige Kurvenfahrten waren/sind für den VW CC keine Herausforderung und machen somit sehr viel Spaß. Der Verbrauch liegt selbst bei zügiger Fahrt knapp über 6,0 Liter bei 60% Autobahnnutzung und entsprechendem Durchschnittstempo von 140km/Stunde. Ausgestattet ist das Fahrzeug elektrischen Fenstehebern vorne und hinten mit Sperrfunktion für die hinteren Fensterheber, Sitzheizung, Standheizung mit Fernbedienung, Tempomat, Navigation, Freisprecheinrichtung, geteilt umklappbare Rücksitze, Massagefunktion für den Fahrer und vieles mehr. Alles in Allem ein sehr angenehmes und sicheres Fahrgefühl. Den VV CC würde ich jederzeit weiterempfehlen. Leider hat VW die Produktion in 2016 eingestellt, sodass man nach guten Gebrauchten Ausschau halten muss.

Erfahrungsbericht VW CC 2.0 TDI (177 PS) von maildefender, Februar 2017

3,0/5

Schickes und verbrauchsarmes Fahrzeug mit sehr guter Ausstattung. Innerhalb der dreijährigen VW Garantie wurde Elektronik im Wert von 4.500 EUR ausgetauscht, da diese schon den Dienst versagte. Über Rückfahrkamera, ABS Sensoren, Motorsteuerung, Parksensoren....fast alles wurde 1x getauscht. Leider sind auch nach den drei Jahren wieder elektronische Bestandteile ausgefallen..... da ist mittlerweile ein teurer Spaß. Daher nur eine bedingte Weiterempfehlung.

Erfahrungsbericht VW CC 2.0 TDI (177 PS) von seibelf, März 2014

3,9/5

Wir haben unseren CC 2.0 TDI DSG (170PS) am 19.12.2012 in der Autostadt Wolfsburg abgeholt.
Die Fahrzeugabholung haben wir bereits zum zweiten Mal in Anspruch genommen und empfinden es noch immer als eine tolle Bereicherung.
Zu empfehlen ist auf jeden Fall die Fahrzeugabholung Deluxe mit Übernachtung im Ritz-Carlton das direkt in der Autostadt gelegen ist und mit Sicherheit zu den führenden Hotels in Deutschland zählt.
Darüber hinaus ist die Werksbesichtigung ein absoluter Höhepunkt!
Nun aber zum Fahrzeug.
Nach einem Passat CC 2.0 TDI mit DSG (170 PS) den wir 4 Jahre gefahren haben ist dies bereits der zweite CC.
Die 177 PS-Version wurde nur drei Monate nach unserer Fahrzeugauslieferung nachgezogen.
Über das Außendesign muss man nicht viel sagen.
Entgegen des Passat CC der eher sportlicher daherkam, wurde beim CC- Facelift mehr Wert auf ein klares und schnörkelloses Design gelegt.
Heraus kam eine hochwertig und exklusiv wirkende, coupehafte Limousine.
Unterstrichen wir dies durch die überaus gelungene Leuchtoptik der LED-Rückleuchten.
Gerade bei Nacht sind die Leuchten mit den beiden LED-Bändern in CC-Optik ein wirklicher Hingucker
Die Front wurde mit einem neuen Grill, neuem Stoßfänger mit länglich integrierten Nebelscheinwerfern und klarer gestalteten Frontscheinwerfern aufgewertet.
Optisch orientiert sich das Design nun Richtung VW Phaeton.
In den neu konstruierten BI-Xenon-Scheinwerfern sind optional LED-Tagfahrlichter integriert.
Durchaus hübsch gemacht, wobei die gleichmäßige Leuchtbandtechnik der Audi-Tagfahrlichter noch eleganter wirkt.
Die Lichtausbeute ist von Ihrer Stärke und ihrer Homogenität über jeden Zweifel erhaben.
Die subjektive Blendeigenschaft von Xenonlicht für den Gegenverkehr ist auch hier wesentlich verbessert worden.
Das Kurvenlicht funktioniert einwandfrei und ohne zeitliche Verzögerung.
Der Fernlichtassistent blendet das Fernlicht automatisch in den Bereichen ab in denen sich Gegenverkehr dem Fahrzeug nähert, bzw. bei Einfahrt in gut ausgeleuchtete Bereiche
wie z.B. Ortschaften. Nach Passierung des Gegenverkehrs oder nach Verlassen von gut ausgeleuchteten Bereichen schaltet das System automatisch wieder auf Fernlicht um.
Das System funktioniert zu 95%.

Positiv zu erwähnen ist auch das tolle Fahrwerk, die hohe Verarbeitungsqualität und die überragende Geräuschdämmung des Fahrzeugs.
Das Fahrzeug verfügt über ein elektronisch verstellbares Fahrwerk mit drei Stufen (Sport, Normal, Comfort).
Nach unserem Geschmack könnte der Comfortmodus noch etwas weicher Abgestimmt sein. Beim Vorgänger war dies besser gelöst.
Ansonsten liegt das Fahrzeug satt auf der Straße, lenkt willig ein und untersteuert für einen Frontantrieb nur bei exzessiver Fahrweise.
Die Lenkung arbeitet sauber und bietet zum Vorgänger eine weitere Verbesserung der Rückmeldung.
Auf kurvigen Landstraßen macht die Sporteinstellung in Kombination mit der gelungenen Lenkung richtig Laune ohne übertriebene Härte an den Tag zu legen.
Die Bremsanlage packt gut dosierbar und standfest zu.
Selbst mit einem Bootstrailer und 1800kg am Haken ist auch nach längeren Abfahrtspassagen kein Fading zu spüren.
Mit dem optionalen Akkustikpaket incl. speziellen Seitenfenstern und Frontscheibe flüstert der Wagen selbst bei einer Geschwindigkeit von 200km/h dermaßen leise, dass man die gefahrene Geschwindigkeit völlig unterschätzt.
Selbst ein Audi A6 oder ein BMW der fünfer Modellreihe sind da nicht leiser.
Das optionale Direktschaltgetriebe erledigt die Schaltvorgänge unmerklich und sanft und dies zudem mit einer unglaublichen Geschwindigkeit.
Neu im Paket hingegen ist der integrierte Freilauf des Direktschaltgetriebes.
Dieser Freilauf kuppelt bei lupfen des Gaspedals den eingelegten Gang aus.
Dadurch segelt man bis zur erneuten Betätigung des Gaspedals oder der Bremse im Leerlauf was dem Treibstoffverbrauch sowie dem CO²-Ausstoss zu Gute kommen soll.
Möchte man nach einem Segelflug jedoch beschleunigen, so kommt es bis zur Gasannahme des Motors zu einer kleinen Verzögerung, da zuerst noch die benötigte Getriebestufe eingelegt werden muss.
Nicht schlimm, aber ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Wer sich damit nicht anfreunden möchte, kann diese Funktion über das Multifunktionslenkrad ausschalten.
Leider funktioniert dies, von uns nicht nachvollziehbar, nur im Stand!
Der systembedingte Nachteil von DSG-Getrieben hinsichtlich gleichmäßigem Anfahrverhalten gegenüber herkömmlichen Automatik-Wandlergetrieben ist hier kaum mehr zu spüren.
Lediglich im Winter bei Schnee und/oder Eisglätte wünschen wir uns gerade beim Anfahren auf Steigungen ein manuelles Schaltgetriebe. Nach unseren Erfahrungen stößt die Traktion
mit dem DSG sehr schnell an seine Grenzen. Diese Eigenart haben wir bereits beim Vorgängermodell festgestellt.
Erklären können wir uns dies technisch nicht.
Vielleicht handelt es sich dabei auch um einen subjektiven Eindruck.
Auch als Zugfahrzeug macht der CC eine gute Figur.
Das DSG macht auch bei einer Anhängelast von 1800kg keinerlei Zicken und bringt den Wagen immer noch spritzig auf Touren.
Womit wir beim Motor angelangt sind.
Der 170 PS starke, TDI mit zwei Liter Hubraum ist extrem laufruhig und bietet für einen Dieselmotor ein hohes Drehmoment über ein breites Drehzahlband. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,3 Liter bei flotter Fahrweise (Kilometerstand: 18000 km) ist der Motor, unserer Meinung nach, auch sehr sparsam.
Als Zugfahrzeug liegt der Verbrauch bei einem Zuggewicht von 1800 kg und vollgepacktem Wagen je nach Fahrweise zwischen 7,8 und 9,2 Liter.
Das Vorgängermodell mit gleichem Motor hat sich durchschnittlich einen halben Liter, im Anhängerbetrieb auch einen glatten Liter mehr Kraftstoff gegönnt.
Der Ölverbrauch beträgt nach über 18tkm und flotter Fahrweise lediglich 0,3 Liter
Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Tachometeranzeige bei 236km/h auf der Geraden. Bei Gefälle sind auch schon knapp 250km/h drin.
Nun zu den Assistenzsystemen:
Der Tote-Winkelassistent oder auch die Verkehrszeichenerkennung funktionieren erstklassig und sind eine echte Bereicherung.
Der Spurhalteassistent greift bei Verlassen der Fahrbahn direkt in die Lenkung ein.
Eine grundlegende Voraussetzung für dessen einwandfreier Funktion ist allerdings dass Fahrbahnmarkierungen vorhanden, bzw. Diese nicht zu stark verschmutzt bzw. verschlissen sind.
Insgesamt gesehen kann man auf dieses System verzichten solange die gesamte Fahrbahndetektion der Straßenränder von Fahrbahnmarkierungen abhängig sind.
Das Keyless Access System ermöglicht dem Fahrer das Auto zu öffnen und zu starten ohne den Schlüssel aus der Hosentasche zu nehmen. Hört sich gut an, funktioniert aber nicht immer zumal man das Fahrzeug durch berühren eines Sensors am Türgriff verschließen muss oder wie üblich durch Drücken des Tasters am Schlüssel.
Zum Starten des Wagens muss man auch bei diesem System den Starttaster in der Mittalkonsole drücken.
Negativ daran ist dass die Reichweite des Funkempfängers wesentlich geringer ist als bei einem herkömmlichen Schließsystem mit Fernbedienung.
Die mit dem System verbundene Easy Open Funktion ermöglicht das Öffnen der Heckklappe mit einer Fußbewegung unter die Heckschürze.
Vorteil: Mit beiden Händen vollbepackt muss man zum Öffnen der Heckklappe nicht noch den Taster an der Fernbedienung drücken.
Nachteil: Gerade bei Regen und Nässe funktioniert das System nicht immer einwandfrei und bei ausgeklappter Anhängekupplung versaut man sich regelmäßig die Hose mit Fett vom Kugelkopf.
Sicherlich Geschmackssache,- wer's braucht?!
Verzichtbarer Luxus ist auch die optionale Massagefunktion des Fahrersitzes.
Diese funktioniert tadellos und absolut geräuschfrei indem die elektrische Lordosenstütze langsam von unten nach oben gefahren wird.
Gerade bei längeren Fahrten ein nettes Gimmick.
Um Rückenschmerzen zu verringern ist es einfacher öfter mal eine Pause einzulegen.
Die optionalen, belüfteten Sitze sind hingegen bei der Wahl von Lederbezügen ein must have.
Gerade bei sommerlichen Temperaturen wird das Ankleben von Körperteilen erfolgreich verhindert und auch die Rückenlehne angenehm gekühlt.
Gleiches gilt für das elektrische Heckscheibenrollo.
Bedingt durch die extrem schräge Heckscheibe lässt sich die Aufheizung der Rücksitzbank dadurch erheblich reduzieren.
Das Glashebedach sieht gerade in der Außenfarbe weiß sehr schick aus und bringt viel Licht in das Wageninnere.
Allerdings lässt es sich nur hinten ca. 6cm anheben und nicht wie ein Schiebedach aufschieben. Ob man es wirklich braucht muss jeder für sich entscheiden.
Das Interieur wird oft als vertreterhaft bezeichnet und dadurch abgewertet.
Die Ambientebeleuchtung, die sich an allen Türen unterhalb und entlang der Holzapplikationen befinden verströmen ein behagliches Licht und einen gewissen Wow-Effekt.
Leider wird diese Beleuchtung zusammen mit der Armaturenbeleuchtung mit einem Regler am Instrumententräger gedimmt.
Entscheidet man sich für eine dezente Beleuchtung der Armaturen erlischt die Ambientebeleuchtung an den Türen komplett.
Obwohl der Instrumententräger in seiner Urform bereits schon seit 7 Jahre gebaut wird, wirkt er dennoch nicht veraltet.
Klar gezeichnet, hochwertig verarbeitet und optional mit Holz- und Alu-Applikationen sowie diversem Edelstahlzierrat verschönert sowie eine sauber integrierte, aber nicht optimal ablesbare Analoguhr - was will man mehr?
Positiv anzumerken sind auch die zum Vorgänger nun beleuchteten vier Lüftungsregler.
Wäre da nicht der hohe Anteil an Hartplastik im unteren Bereich des Trägers sowie an den Türinnenverkleidungen sowie der recht hohe Anteil an Kunstleder, könnte VW in Sachen Interieur selbst zu Audi und BMW aufschließen.
Im jetzigen Modell werden die 4 Lüftungsdüsen im Armaturenträger mit schmalen Edelstahlrahmen verschönert.
Zugegeben, schöner als vorher, sieht aber ein wenig wie nachgerüstet aus.
Plastischere und etwas breitere Rahmen wie bei Audi oder anderen Herstellern hätten optisch mit Sicherheit eine stilvollere Alternative dargestellt.
Dieses Manko gilt auch für die optionale Nappa-Lederausstattung.
Sowohl die Sitze als auch die Türverkleidungen weisen einen hohen Anteil an Kunstleder
auf. Zusätzlich können die mit Echtleder bezogenen Teile von Ihrer Materialstärke und geringen Abriebfestigkeit nicht punkten.
Der eigentliche Instrumententräger ist sehr übersichtlich, die Bedienung weitgehend intuitiv und einfach aufgebaut.
Neuerdings verfügt das große Multifunktionsdisplay zwischen
Drehzahlmesser und Tachometer über ein bei allen Lichtverhältnissen gut ablesbares Farbdisplay.
Das optionale Multifunktions-Sportlenkrad mit Schaltpaddel (bei DSG-Getriebe) liegt gut in den Händen und ist nicht überfrachtet.
Die Bedienung von Bordcomputer, Telefon, Navigation, Audioanlage und diverser Fahrzeugeinstellung ist vom Volant aus möglich und erfolgt nach kurzer Zeit intuitiv.
Die beiden Schaltpaddel hinter dem Lenkrad drehen sich beim Einlenken mit und erledigen die manuelle Gangwahl bei eingebautem, optionalen Direktschaltgetriebe (DSG) einwandfrei .
Gerade bei kurvigen Strassen in den Bergen macht die manuelle Betätigung des DSG über die Schaltpaddel am Lenkrad eine menge Spaß.
Dies kann man über das verbaute Navigationssystem RNS-510 nicht gerade behaupten.
Das Touchscreendisplay ist viel zu träge. Manchmal nimmt es Befehle überhaupt nicht an und man muss die Eingaben mehrmals wiederholen. Dies ist auf Dauer einfach nur nervig!
Das gleiche System in unserem alten Passat CC war diesbezüglich
besser zu bedienen.
Die Staumeldungerkennung verfügt über keine Echtzeitverkehrserkennung und ist völlig veraltet.
Das Bedienmenu ist hingegen logisch und sehr übersichtlich aufgebaut.
In der Summe aller Eigenschaften ist das Gerät mit rund 2500 Euro jedoch viel zu teuer und sein Geld nicht mal ansatzweise wert.
Das optionale Dynaudio Soundsystem hingegen ist eine Preisempfehlung.
Es bietet einen tollen Klang, löst selbst feinste Nuancen sauber auf und verfügt mit seiner 600 Watt Endstufe trotz Subwooferfreiheit über eine exzellente Dynamik.
Die Spiegelversellung in den Türen ist sehr gut bedienbar.
Im Kombination mit den optionalen, elektrisch verstellbaren Sportsitzen passt sich die Spiegeleinstellung den jeweilig gespeicherten Sitzeinstellung automatisch an.
Beim Einlegen des Rückwärtsganges senkt sich der rechte Außenspiegel automatisch nach unten, um den rückwärtigen Fahrbahnrand besser einblicken zu können und somit den Alufelgen einen engeren Kontakt mit den Bordsteinen zu ersparen.
Diese Option ist natürlich auch abschaltbar.
Die Außenspiegel lassen sich leider nur über den Drehschalter der Spiegeleinstellung anlegen.
Eine wie bei Audi zuschaltbare Automatik die beim Abstellen des Fahrzeugs die Spiegel automatisch anklappen lässt, bietet Volkswagen unverständlicherweise auch im jetzigen CC leider noch immer nicht an.
Die optionale Rückfahrkamera ist beim CC bedingt durch den schlecht einsehbaren Heckbereich (wer schön sein will muss leiden) sehr zu empfehlen.
Da die Kamera im VW-Emblem der Heckklappe eingebaut ist und nur beim Einlagen des Rückwärtsgangs ausgeklappt wird, verschmutz die Kamera auch nicht wie bei anderen Fahrzeugen bei schlechtem Wetter.
Die optische Darstellung hat eine hohe Qualität und die eingeblendeten Hilfslinien auf dem Monitor des Navigationsgerätes die sich mit jedem Einlenkvorgang verändern sorgen für ein einfaches Rangieren beim Rückwärtsfahren.
Die optionalen Sportsitze mit elektrischer 12-Wege-Verstellung, Memory- und Massagefunktion des Fahrersitzes sind äußerst bequem, bieten guten Seitehalt und
sind für lange Fahrzeiten bestens gepolstert.
Die Memoryfunktion bietet die Abspeicherung der kompletten Sitzeinstellung
(Sitzhöhe, Längseinstellung, Sitzneigung, Lordoseneinstellung) sowie der dazu passenden Einstellung der Rückspiegel für 3 Fahrer bzw. 2 Fahrer (bei Option Massagefunktion Fahrersitz).
Leider sind alle Taster und Schalter der Sitzeinstellungen an den Außenseiten der Sitze angebracht und somit nur intuitiv zu ertasten.
Nach einiger Zeit gewöhnt man sich zwar daran, -Fehlbedienungen kommen aber dennoch immer wieder mal vor.
Wie es richtig geht kann man bei vielen Mercedesmodellen sehen, bei denen die Bedieneinheiten in den oberen Türverkleidungen integriert sind.
Die Kopfstützen der Vorderstütze sind nicht nur in der Höhe sondern neuerdings auch horizontal verstellbar.
Dies bietet den Vorteil, dass man bei jeglicher Sitz und Neigungseinstellung der ergonomisch wichtige Kontakt mit der Kopfstütze möglich ist.
Die Rücksitzbank mit den beiden Einzelsitzen bietet guten Sitzkomfort mit großzügiger Beinauflage. Dazwischen gibt es ein Rollladenfach in dem man zwei Getränkehalter sowie ein kleineres Ablagefach integriert wurde.
Zusätzlich kann man im Mittelteil der Rücksitzlehne eine Armauflage herunterklappen, hinter der auch eine Durchladevorrichtung für z.B. Ski integriert ist.
Optional bekommt man gegen Aufpreis auch eine Rücksitzbank für drei Personen.
Diese passt, unserer Meinung nach, aber nicht zum Anspruch des Fahrzeugkonzeptes.
Die Einzelsitze hingegen sind da doch wesentlich schicker.
Die Lehne der Rücksitzbank ist optional asymmetrisch geteilt umlegbar.
Deren Entriegelung erfolgt wahlweise über die beiden Zugentriegelungen über den Rücksitzlehnen im Innenraum oder neuerdings auch über die beiden Zugentriegelungen im Kofferraum.
Umgelegt entsteht eine leichte Steigung der Rückenlehne nach vorne.
Die im Winterpaket enthaltene Beheizung der Rücksitzbank ist gerade bei Leder ein tolles Extra das bei den Kids besonders gut ankommt.

Der Kofferraum verfügt über ein großzügiges Volumen von 530 Liter.
Allerdings ist diese Angabe, wie bei vielen anderen Herstellern , eine Mogelpackung.
Die komplette Reserveradmulde unter dem Ladeboden wird bei dieser Berechnung mit eingebunden.
Ein weiterer Nachteil:
Einen oder mehrere Kasten Wasser direkt hinter der Ladekante abzustellen ist nicht möglich, da sich der Kofferraumdeckel, bedingt durch die Innenverkleidung nicht mehr vollständig schließen lässt.
Detailliebe und Alltagstauglichkeit sehen anders aus!
Ein weiterer Nachteil ist die relativ kleine Kofferraumöffnung.
Eine Beladung des Kofferraums mit etwas sperrigen Gegenständen ist dadurch oftmals nicht möglich.
Eine Variante wie beim Audi A7 oder Skoda Superb mit großer Heckklappe wäre hier die wesentlich bessere und praxisorientiertere Wahl.
Die beim CC serienmäßig aufgezogene, selbst dichtenden Conti-Bereifung benötigt zulassungstechnisch kein Ersatzrad.
Bei einem größerem Reifenschaden bleibt hingegen nur der Griff zum Handy und die Inanspruchnahme der im Kaufpreis enthaltenen Mobilitätsgarantie.
Da die Reifen nicht nur extrem teuer sondern auch extrem abriebsfreudig und im Abrollgeräusch bei höherer Laufleistung sehr laut sind, sollte man auf andere Reifenfabrikate mit einem zusätzlichen Ersatzrad zurückgreifen.
Mit Reifen der Marke Michelin haben wir dabei die besten Erfahrungen gemacht.
Die Auskleidung des Kofferraums ist hingegen nicht premium.
Das Material bietet eine billige Anmutung, ist nicht sonderlich abriebsfest und fusselt dadurch bedingt bereits nach kurzer Zeit. Das können andere Hersteller wesentlich besser!
Eine tolle Neuheit im CC ist die elektrische Entriegelung der optionalen Anhängekupplung.
Bei Druck auf den Taster der im oberen Bereich der rechten Kofferraumseite integriert ist, wird die Verriegelung der hinter dem Stossfänger montierten Anhängekupplung entriegelt.
Die Kupplung klappt nun unter dem Stossfänger hervor.
Lediglich das Einrasten der Kupplung in die Endposition erfolgt noch manuell.
Im Vergleich zu der abnehmbaren Anhängekupplung des Vorgängers ein absolutes Komfortplus!
Leider gleich geblieben ist die wie im Vorgänger schlecht platzierte und schwache Kofferaumleuchte im rechten Seitenbereich.
Wir haben Diese gegen ein komplettes LED/SMD- Modul aus dem Zubehör 1:1 ausgetauscht.
Diese weist die fünffache Leuchtstärke der serienmäßigen Leuchte auf und ist zusätzlich mit einem Lastwiderstand ausgestattet, damit es zu keiner Fehlermeldung (Leuchte defekt) im Multifunktiondisplay kommen kann.
Ein weiteres Mano sind, wie auch beim Vorgänger die Stoßdämpfer der Kofferraumklappe. Bei kalten Außentemperaturen oder bei Parkeinlagen an einer Steigung schaffen es die Dämpfer nicht die Klappe automatisch zu öffnen,- VW bitte nachbessern!
Abschließend betrachtet ist der VW CC eine echte und günstige Alternative zu den Premiumanbietern.
Allerdings versteht es auch Volkswagen mit hohen Preisen für Extras und teilweise nur miteinander kombinierbaren Ausstattungspaketen den Preis für einen gut ausgestatteten CC locker über die 55000 Euro Schallgrenze zu heben.
Dennoch sind wir von dem Fahrzeug überzeugt und trotz aller im Bericht erwähnten Schwächen sehr zufrieden da die positiven Eigenschaften die Negativen deutlich übersteigen und wir immer wieder gerne einsteigen.

Erfahrungsbericht VW CC 2.0 TDI (177 PS) von Anonymous, November 2013

4,4/5

Der VW CC 2.0 TDI mit DSG besticht durch sein tolles Design, die Ausstattungsmöglichkeiten, dem Verbrauch sowie durch seine Verarbeitung. Ich habe mich für eine Vollausstattung (außer Standheizung) in weiß entschieden und fahre meinen VW CC seit gut einem Jahr. Das Design des CC ist sportlich-elegant und das setzt sich im Innenraum fort. Mit toller Verarbeitung, weichem Leder und sehr übersichtlich erscheint der Innenraum. Lediglich die nicht änderbare Aluminium-Mittelkonsole und die separrat eingesetzten Analoguhr mit Alu-Rahmen irritiert anfangs etwas. Ausstattungstechnisch ist der VW CC ein Wolf im Schafspelz. Sitzlüftung, Massage, adaptives (maskiertes) Fernlicht, active lane assist, Freilauf, Keyless access, Parklenk-Assistent, adaptive Cruisecontrol, easy open, Citybreak, el. Heckrollo uvm. sind beim CC bestellbar. Und wenn man das einmal hat, möchte man es nicht mehr missen. Der Freilauf und ein sanfter Fuß macht den CC zum absoluten Sparer. Durchschnittsverbräuche um die 4-4,5l sind keine Seltenheit und das bei 177PS! Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Es gibt keinen Sechszylinder-Diesel. Jenseits der 180 km/h wird der CC etwas lauter, dies liegt allerdings auch an den rahmenlosen Seitenscheiben. Der VW CC ist aber ein ehrliches Auto, gutmütig bis in den Grenzbereich und verfügt über ein gutes Handling. Er liegt selbst bei hohen Geschwindigkeiten, dank adaptiven Fahrwerk super auf der Straße. Die Rückfahrkamera hilft über das etwas unübersichtliche Heck hinweg und klappt sich nach Gebrauch wieder unter das VW-Emblem ein. Der Kofferraum ist mit "Easy open" leicht zu öffnen und größer als beim aktuellen Audi A8. Das liegt unteranderem an dem sehr großen Stauraum unter der Abdeckung. Fazit: Wenn man keinen gesteigerten Wert auf Stern, Ringe oder Propeller legt, ist der VW CC in Verbindung mit DSG ein echter Geheimtipp. Er ist ein stimmiges Gesamtpaket und das liegt nicht zuletzt an den tollen Ausstattungsmöglichkeiten, die es bei manchen Modellen von Premiumherstellern gar nicht zu bestellen gibt.

Alle Varianten
VW CC 2.0 TDI (177 PS)

  • Leistung
    130 kW/177 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/6 Gänge
  • 0-100 km/h
    8,4 s
  • Ehem. Neupreis ab
    37.350 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    4,6 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse
    A

Technische Daten VW CC 2.0 TDI (177 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseMittelklasse
KarosserieformCoupe
Anzahl Türen4
Sitzplätze4
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraum2012–2015
HSN/TSN0603/BJQ
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge6
Hubraum1.968 ccm
Leistung (kW/PS)130 kW/177 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h8,4 s
Höchstgeschwindigkeit227 km/h
Anhängelast gebremst1.800 kg
Anhängelast ungebremst750 kg
Maße und Stauraum
Länge4.802 mm
Breite1.855 mm
Höhe1.421 mm
Kofferraumvolumen532 Liter
Radstand2.710 mm
Reifengröße235/45 R17 V
Leergewicht1.565 kg
Maximalgewicht1.990 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge6
Hubraum1.968 ccm
Leistung (kW/PS)130 kW/177 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h8,4 s
Höchstgeschwindigkeit227 km/h
Anhängelast gebremst1.800 kg
Anhängelast ungebremst750 kg

Umwelt und Verbrauch VW CC 2.0 TDI (177 PS)

KraftstoffartDiesel
Tankinhalt70 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben4,6 l/100 km (kombiniert)
5,4 l/100 km (innerorts)
4,1 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben120 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch6,9 l/100 km (kombiniert)
Tatsächliche CO2-Emissionen183 g/km (kombiniert)
SchadstoffklasseEU5
EnergieeffizienzklasseA
CO2-Effizienz

Auf der Grundlage der gemessenen CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Masse des Fahrzeugs ermittelt.

Co2 a