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Testbericht

Alexandra Felts/SP-X, 24. August 2011

Die einst graue Maus wird putzmunter. Die vierte Generation des Kleinwagens Kia Rio demonstriert, dass kostenorientierte Mobilität durchaus attraktiv sein kann. Mit frischem, eigenständigem Design, hochwertiger Ausstattung und Verarbeitung und einer spritsparenden Motorenpalette, die mit zwei Benzinern und zwei Dieseln von 63 kW/85 PS bis 80 kW/109 PS reicht, macht der koreanische Hersteller den etablierten Marken in diesem Segment – auch den Deutschen -selbstbewusst Konkurrenz. Ab 9. September steht der Rio zunächst als Fünftürer bei den Händlern, mit Preisen ab 10.690 Euro für den 1,2-Liter Benziner und 18.390 Euro für den 1,4 CRDi-Selbstzünder in der Topversion. Im Januar 2012 kommt der dreitürige Rio hinzu, der in der 1,2-Liter Benzinversion 9.990 Euro kosten wird.

Neben der dynamischen neuen Formensprache und einem reichhaltigen Ausstattungsangebot, das in drei Versionen angeboten wird, punktet der Kia Rio auch mit optimierten Motoren, die zwischen 3,2 und knapp über 5 Litern verbrauchen. Spitzenreiter in der positiven Ökobilanz dürfte der 1,1 CRDi sein: der Diesel-Dreizylinder in der günstigen Attract-Version mit der Start-Stopp-Automatik ISG, aber ohne dem zusätzlichen Gewicht von Lenkradverstellung und Klimaanlage, verbraucht knapp 3,2 Liter und hat mit 85 g/km den wohl derzeit niedrigsten CO2-Ausstoß herkömmlicher Fahrzeuge. Zur Palette der Antriebe zählen noch ein 1,2-Liter Benziner und jeweils ein Selbstzünder und ein Benziner mit 1,4 Litern Hubraum. Für alle Aggregate des Kia Rio gibt es auch ein eigenes EcoDynamics-Paket, das Spritsparreifen, Start-Stopp-Automatik und Schalthinweise umfasst.

In der Serienausstattung beinhaltet das Angebot unter anderem Bremsassistent, elektronische Stabilitätskontrolle, Multifunktionslenkrad und Tagfahrlicht. Den neuen Premiumanspruch des einstigen Billig-Modells unterstreichen Optionen wie Touchscreen-Navi, beheizbares Lenkrad, Lederausstattung oder das klimatisierte Handschuhfach. Bereits mit dem kürzlich vorgestellten neuen Picanto, den Modellen Soul und Venga hat sich der Imagewandel der Marke abgezeichnet, nicht zuletzt angetrieben durch den deutschen Designchef Peter Schreyer. Mit dem überraschenden und überzeugenden Rio kommt das nächste Modell dieser Offensive mit dem die Koreaner gerade im schwierigen deutschen Markt Anteile erobern wollen.

Mit viel Ausstattung, ansprechendem Design und günstigen Preisen will der Kia Rio die Kleinwagen aufmischen. Nebenbei zeigt er auch beim Verbrauch, was die Koreaner gelernt haben.

Fazit
Mit viel Ausstattung, ansprechendem Design und günstigen Preisen will der Kia Rio die Kleinwagen aufmischen. Nebenbei zeigt er auch beim Verbrauch, was die Koreaner gelernt haben.

Quelle: Autoplenum, 2011-08-24

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