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Testbericht

Stefan Grundhoff, 25. Februar 2019

Der T-Roc könnte auf lange Sicht das Volumenmodell im Hause Volkswagen werden. Um den T-Roc weiter zu spreizen, legen die Wolfsburger mit dem R-Modell nunmehr die Sportversion des kompakten Crossovers nach.

Denn bislang fehlte es dem so erfolgreich eingestiegenen Crossover an einem ebenso imageträchtigen wie leistungsfähigen Aushängeschild. Das feiert mit dem VW T-Roc R auf dem Genfer Automobilsalon kommende Woche seine offizielle Weltpremiere. Überraschend dabei, wie zurückhaltend sich die Optik des sportlichsten aller T-Roc-Modelle präsentiert, denn echte GTI-Gene oder gar seine 300 PS sieht man dem R-Modell nicht an. Damit folgt er den Vorgaben des Audi SQ2, der sich vor einem Jahr ähnlich dezent präsentierte und mit dem er sich neben der MQB-Plattform große Teile der Technik teilt. Die Optik des VW T-Roc R unterscheidet sich von den zahmeren Versionen durch eine geänderte Frontschürze mit großem Wabengrill, vertikalen LED-Tagfahrleuchten sowie einem geänderten Heckabschluss mit einer vierflutigen Auspuffanlage von Akrapovic für den guten Ton.

Auch innen gibt es abgesehen von wohl konturierten Sportsitzen keine nennenswerte Abweichung von den anderen T-Roc-Motorisierungen. Serienmäßig rollt er auf dezenten 18-Zöllern und nur gegen Aufpreis gibt es einen ebenfalls wenig auffallenden 19-Zoll-Radsatz. Bei der Lackierung haben Kunden die Wahl zwischen der exklusiven R-Farbe Lapiz Blue Metallic oder Pure White Uni, Flash Rot Uni, Kurkumagelb Metallic, White Silver Metallic, Energetic Orange Metallic, Deep Black Perleffect und Indium Grey Metallic. Auf Wunsch kann in Verbindung das Dach als Kontrast in schwarz abgesetzt werden.

Die optische Zurückhaltung des T-Roc R überrascht, denn es angesichts der Motorisierung keinen Grund, sich optisch derart stark zurückzuhalten. Angetrieben wird der VW T-Roc R von der bekannten Antriebsallzweckwaffe im Volkswagen-Konzern. Der zwei Liter große Turbodirekteinspritzer der Generation EA 888 leistet 221 kW / 300 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Die Motorleistung des Vierzylinders wird obligatorisch über ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe ab beide Antriebsachsen übertragen. Den Spurt 0 auf Tempo 100 erledigt der Wolfsburger so in 4,9 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2019-02-25

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