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Testbericht

Wolfram Nickel/SP-X, 1. April 2019
SP-X/Köln. Bugatti – wohl kein Hypersportwagen-Hersteller ist mit mehr Mythen, Legenden und Geheimnissen besetzt. Weshalb die 1909 von Ettore Bugatti im elsässischen Molsheim gegründete Manufaktur auch den eigens zum 110-Jahre-Jubiläum entwickelten Vmax-Boliden „La Voiture Noire“ mit einer Aura geheimnisumwitterter Superlative inszeniert. So gilt das „schwarze Auto“ von Bugatti als teuerster Neuwagen aller Zeiten, verlangt die heutige VW-Tochtermarke doch elf Millionen Euro für diesen als Einzelstück entwickelten 16-Zylinder-Renner. Einen Käufer hat der kostbarste jemals gebaute Sportwagen trotzdem (oder gerade deshalb) gefunden, nur dass dieser – typisch Bugatti – geheim bleibt. Bester Nährboden für Mutmaßungen und Mythen: Ob wirklich der frühere VW-Konzernpatriarch Ferdinand Piech neuer Eigner des Unikats ist?Immerhin weckte Piech die zuvor in den Jahren 1956 und 1995 bereits zweimal untergegangene Marke Bugatti 1998 dauerhaft aus dem Dornröschenschlaf und stilisierte sie zur ultimativen Speed- und Luxus-Ikone des VW-Imperiums. Der Vertrieb von Serienautos mit siebenstelligen Euro-Preisen und Vmax-Werten jenseits der 400-km/h-Marke, auch dieser Streich gelang erstmals unter Ferdinand Piech. Automobilpionier Ettore Bugatti hätte gewiss applaudiert, denn für ihn waren fast unbezahlbar luxuriöse Limousinen und kunstvoll karossierte Coupés sowie Rennwagen mit furioser Vitesse eine Herzensangelegenheit. So erzielten Ettores Sportwagen in den 1920er Jahren die Rekordzahl von 2.000 Rennsiegen und mit dem von seinem Sohn Jean entworfenen Coupé Bugatti Atlantic feierte die Kunst des Art déco ihren automobilen Höhepunkt. Tatsächlich ist die Traditionspflege einer der Erfolgsfaktoren der modernen Marke Bugatti. So zitieren etwa die beiden aktuellen 1103 kW/1.500PS starken Boliden Bugatti Chiron und Divo die Namen legendärer Grand-Prix-Piloten, die ihre größten Triumphe in der Vorkriegszeit auf blau lackierten Rennwagen aus Molsheim errangen.Dagegen bildet das Bugatti-Jubiläumsmodell „La Voiture Noire“ eine andere Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Erinnert der edle Zweitürer doch in Farbgebung und durch stilistische Details an den berühmtesten Bugatti der 1930er Jahre, das skulptural geformte und damals unglaubliche 220 km/h schnelle Sportcoupé Type 57 SC Atlantic. Mit einem erzielten Auktionspreis von bis zu 40 Millionen US-Dollar gilt dieser Bugatti seit 2013 als teuerster „Gebrauchtwagen“ der Welt. Stoff für Spekulationen und spannende Mysterien liefert der in nur vier Einheiten gebaute Atlantic aber auch in anderer Hinsicht, denn Jean Bugatti nutzte einen Atlantic als Privatwagen. Während des Zweiten Weltkriegs verschwand das Auto spurlos, sollte es jedoch irgendwann wiederauftauchen, könnte es nach Expertenmeinung bis zu 100 Millionen Dollar wert sein.Zurück ganz auf Anfang. Ebenso illuster wie die Geschichte des elitären Unternehmens verläuft die Vita von Ettore Bugatti, jenes kunstsinnigen Konstrukteurs, der schnelle Luxus-Autos liebte. Als Sohn einer Künstlerfamilie baute Bugatti im Alter von 18 Jahren sein erstes, noch dreirädriges Motorvehikel, den Typ 1. Mit dem ersten „richtigen“ Auto, dem Quadricycle Typ 2, gewann Ettore Bugatti 1901 den Grand Prix des Autosalons Mailand. Nun ging es im Eiltempo: Bugatti wurde im selben Jahr vom Elsässer Autohersteller de Dietrich als Chefkonstrukteur engagiert und 1907 von der Gasmotorenfabrik Deutz AG nach Köln abgeworben. Keine zwei Jahre später wagte der junge Familienvater Ettore Bugatti – sein Sohn Jean wurde im Januar 1909 geboren – den Schritt in die Selbstständigkeit mit eigenem Werk in den Hallen einer ehemaligen Färberei im elsässischen Molsheim. Den finanziellen Rückhalt dafür verdankte er Abfindungen von Deutz und de Dietrich, bei beiden galt Bugatti als gleichermaßen genial wie eigensinnig.Gleich mit den ersten Autos aus Molsheim gelang es Bugatti, Automobilgeschichte zu schreiben: Der 1911 für Peugeot konstruierte Kleinwagen BP11 „Bébé“ („Baby“) ging als erster Peugeot in Volumenfertigung, und er bescherte Bugatti das Geld für motorsportliche Sieger in Serie wie den 1914 eingeführten Typ 13 mit damals futuristischem Vierventil-Motor. Noch im Jahr 1921 belegte der Bugatti Typ 13 beim Grand Prix von Brescia die Plätze 1 bis 4, was die französische Rennfarbe blau zum inoffiziellen Markenzeichen von Bugatti machte. Der markante Bugatti-Kühlergrill in Hufeisenform fand sich inzwischen sogar auf den Sportseiten amerikanischer Gazetten, was das Geschäft mit Lizenzen förderte. So baute das US-Unternehmen Duesenberg Bugattis riesigen 16-Zylinder-Motor nach.Ein Marketingcoup gelang Ettore Bugatti, indem er seine extrem schnellen und kostspieligen Rennwagen von Beginn an auch an Privatiers verkaufte. Diese erregten mit den durchaus alltagstauglichen Racern im Straßenverkehr Aufmerksamkeit, vor allem aber sammelten die Privatfahrer mit jedem Rennsieg zugleich Lorbeer für die Marke Bugatti. Dank dieser Strategie erlebte Bugatti von 1924 bis 1930 seine glanzvollste Ära, gilt der damals eingeführte Achtzylinder-Typ T35 doch noch heute als erfolgreichster Grand-Prix-Wagen aller Zeiten. Bis zu 800 Siege pro Saison sammelten die Bugatti T35. Geld hatte Bugatti nun genug in der Kasse. So konnte er sich nicht nur 1930 die Entwicklung des Typs 50 mit erstem Achtzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen leisten, sondern auch 1926 einen monumentalen Luxusliner, den Typ 41 Royal für gekrönte Häupter.Mit 12,7-Liter-Motor, fast 300 PS für 200 km/h und stolzen 6,50 Meter Länge übertraf der Royal seine etablierten Rivalen Rolls-Royce und Hispano-Suiza bei weitem. Sogar die Kühlerfigur – ein von Ettores Bruder Rembrandt Bugatti entworfener tanzender Elefant – war gigantisch. Doch Hochadel und Königshäuser verweigerten sich dem Royal. So wurden bis 1932 nur sechs der majestätischen Kolosse gebaut, dies übrigens unter der Aufsicht von Jean Bugatti. Ettores Sohn, ein talentierter Karossier, nahm in den 1930er Jahren entscheidenden Einfluss auf die Entwicklungen in Molsheim und brachte die berühmten Supersportwagen Bugatti Typ 57 Atalante und Atlantic in Form. 1936 übernahm Jean Bugatti sogar die Geschäftsführung und als er drei Jahre später in einem T57 S Atlantic tödlich verunglückte, war dies ein erstes Zeichen an der Wand für das Schicksal der spektakulär schnellen und teuren Autos aus Molsheim. Ettore Bugatti starb 1947 und nun fanden sich keine Familienmitglieder mehr, die der Luxusmarke zu neuem Schwung verhalfen. Die Rüstungsgruppe Hispano-Suiza-Mericier übernahm 1956 das Werk Molsheim, aber um die Sportwagen blieb es still. Erst 1991 fand sich der Südtiroler Finanzmakler Romano Artioli, der Bugatti revitalisierte. Im italienischen Modena baute er den Bugatti EB 110 als damals schnellsten Seriensportwagen der Welt - bis ihm nach vier Jahren das Geld ausging. Sparen ist auch beim unter Strom stehenden VW-Konzern, dem heutigen Bugatti-Eigner, angesagt. Ob die Wolfsburger für Bugatti ebenfalls eine elektrische Zukunft planen?Technische Daten:Chronik:1881: Ettore Bugatti wird als Sohn einer italienischen Künstlerfamilie in Brescia (Italien) geboren. Großvater Giovanni ist Bildhauer und Architekt, Vater Carlo Bugatti (1856-1940) ist Künstler und Designer und Ettores jüngerer Bruder Rembrandt (1884-1916) bekannter Bildhauer, auf den der „tanzende Elefant“, die legendäre Kühlerfigur des Bugatti Royale zurückgeht. Nach einem Studium auf der Kunstakademie Mailand startet Ettore Bugatti eine Ausbildung bei dem Fahrradproduzenten Prinetti et Stucchi, zugleich beginnt er sich für die Technik von Automobilen zu interessieren1898: Bugatti baut ein Dreirad mit Motor und nimmt an Rennen teil1901: Bugatti baut sein erstes Automobil, den Typ 1, mit modernem Vierzylindermotor. Auf der Mailänder Automobilausstellung gewinnt Bugatti für den Typ 1 einen Preis, wohin der Elsässer Automobilhersteller Baron de Dietrich Ettore Bugatti als Chefkonstrukteur engagiert1902: Unter der Bezeichnung Dietrich-Bugatti werden bis 1904 rund 100 Automobile ausgeliefert1904: Bugatti baut das erste Vierzylinder-Fahrzeug mit später markentypischem „Hufeisen-Kühler“1907: Die Gasmotoren-Fabrik Deutz engagiert Bugatti, der daraufhin nach Köln wechselt und zugleich im Keller seines Hauses ein Chassis mit Vierzylinder-Motor und Kardanwellenantrieb entwickelt  1909: Bugattis erster Sohn Jean wird im Januar in Köln geboren, später wird Jean Schöpfer des berühmten Typs Atlantic und mit 27 Jahren Geschäftsführer im Unternehmen seines Vaters. Im Herbst 1909 zieht Ettore Bugatti zieht in die kleine Stadt Dorlisheim/Molsheim im Elsass und entwickelt Ideen für Autos eigener Marke aus eigener Produktion in den Hallen einer ehemaligen Färberei 1910: Am ersten Januar unterschreibt Bugatti den Mietvertrag für das Werk in der ehemaligen Färberei. In den folgenden 47 Jahren rollen aus dem Werk Bugatti-Modellen mit Vier-, Acht- und Sechzehn-Zylindermotoren, alle unter dem Ettore Bugattis Credo „Nichts ist zu schön, nichts ist zu teuer“1911: Ein Kleinwagen-Projekt bringt Geld in die klammen Kassen, denn Bugatti konstruiert für Peugeot den Typ BP11 (Bugatti-Peugeot Typ 11), der ab 1913 in mehr als 3.000 Einheiten bei Peugeot gebaut wird1914: Mit innovativem Vierventil-Motor ist der Typ 13 auf Motorsporterfolge abonniert. Für Bugatti sind Rennsiege wichtige Werbemaßnahme und sie beschleunigen die Entwicklung neuer Technologien1916: Bugatti entwickelt einen U16-Motor. Dieser Sechzehnzylinder wird für militärische Projekte bei Duesenberg/USA in Lizenz gebaut1919: Nach kriegsbedingter Unterbrechung – Bugatti konstruierte in dieser Zeit in Paris Flugzeugmotoren – läuft die Fertigung in Molsheim wieder an1922: Der Bugatti Typ 22 sorgt mit Stromlinienkarosserie und 100-PS-Motor für Aufsehen1923: Der Tank de Tours (Typ 32) wird vorgestellt, ein Rennwagen im Design inspiriert von einem Flugzeugflügel1924: Mit dem Modell T35 führt Bugatti den erfolgsreichsten Achtzylinder-Rennwagen der Automobilgeschichte ein. 1925 erringt Bugatti 468 Siege, 1926 sind es 577 und 1928 sogar 806 Siege. Insgesamt werden es weit über 2.000 Siege in zehn Jahren. Bugatti wird zum Inbegriff des „Vollblut-Automobils“ – „le pur sang de l’automobile“ 1926: Unter Jean Bugatti, Sohn des Unternehmensgründers, entsteht der erste Prototyp des fast 300 PS starken Bugatti Typ 41 Royale mit einem Radstand 4,27 Metern und einer damals für riesige Limousinen beispiellosen Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Den Kühlergrill des bis 6,50 Meter messenden Giganten krönte ein tanzender Elefant. Die Laufruhe testete des Motors testete Bugatti mit einem darauf platzierten randvollen Glas Cognac, von dem nichts verschüttet wurde1928: Bugatti präsentiert einen Sechzehn-Zylindermotor mit zwei Zenith-Vergasern und einer Zündung mit zwei Magneten, der von der Fachwelt als höchster Stand der Motorenentwicklung gefeiert wird. 2002 inspiriert dieser Motor den Sechzehnzylinder im Bugatti EB16.4 Veyron. Albert Divo – Namensinspirator des 2018 eingeführten Bugatti Divo – gewinnt auf Bugatti T35 die Targa Florio und wiederholt diesen Sieg im Folgejahr1929: Produktionsstart für den ultraluxuriösen, drei Jahre zuvor bereits angekündigten, Bugatti Royale (Typ 41), der mit 12,7 Liter großem Motor und 6,5 Meter Fahrzeuglänge sogar Rolls-Royce und Hispano-Suiza übertrifft. Insgesamt können nur sechs statt geplanter 25 Fahrzeuge gebaut werden und davon werden drei verkauft1930: Im Typ 50 führt Bugatti den ersten Achtzylinder mit zwei oben liegenden Nockenwellen ein1931: Bugatti gewinnt das dritte Mal in Folge den Grand Prix von Monaco1932: Die erfolgreichste Bugatti-Sportwagenbaureihe, der Bugatti Typ 51, kommt in den Handel und wird bis 1935 angeboten 1935: Auf dem Pariser Salon debütiert der Bugatti 57 S Aerolithe mit hoch verdichtetem Motor mit Trockensumpfschmierung und verkürztem Chassis sowie spektakulärer Karosserie. Dieses 3,3-Liter-Auto ist die Basis für die Versionen Atlantic und Atalante. Letzterer wird vom Geschwindigkeitsweltrekordhalter Sir Malcolm Campbell als „Klasse für sich“ unter den Sportwagen gewürdigt 1936: Jean Bugatti übernimmt die Geschäftsführung von seinem Vater Ettore. Debüt für den Bugatti Atlantic (Typ 57), von dem insgesamt vier Autos gebaut werden, davon drei für Sammler. Das zweite Auto, „La Voiture Noire“ (der schwarze Wagen“), wurde von Jean Bugatti selbst genutzt, verschwand aber spurlos während des Zweiten Weltkriegs. Sein Wert wird heute auf über 100 Millionen Euro taxiert, sollte er wiederauftauchen  1939: Als letzter Werksfahrer gewinnt Jean Pierre Wimille das 24-Stunden-Rennen von Le Mans in einem Typ 57C. Jean Bugatti stirbt am 11. August bei einem Autounfall als er einem regelwidrig fahrenden Radfahrer ausweicht1940: Der Zweite Weltkrieg beendet vorläufig die Produktion in Molsheim1947: Am 21. August stirbt Ettore Bugatti. In Molsheim läuft die Fertigung zaghaft wieder an1956: Der Versuch eines motorsportlichen Neuanfangs mit dem Rennwagen Typ 251 scheitert. Die Rüstungsgruppe Hispano-Suiza-Mericier übernimmt das Werk Molsheim. Insgesamt wurden 6.606 Bugatti vom Typ 13 bis zum Typ 101 in Molsheim gebaut1991: Der Südtiroler Finanzmakler Romano Artioli lässt die Marke Bugatti wieder aufleben. Im italienischen Modena entsteht der damals schnellste Seriensportwagen der Welt, der 355 km/h rasante Bugatti EB 110 mit 450 kW/612 PS starkem 3,5-Liter-V12. In Deutschland wird der Bugatti EB 110 auch gezielt als langstreckentaugliches Geschäftsfahrzeug vermarket und auf verschiedenen Messen wie der Essen Motor Show beworben. Das Fahrwerk des EB 110 ist in Monocoque-Bauweise aus Kohlefaser gefertigt, die Karosserie aus Leichtmetall1993: Auf dem Genfer Automobilsalon debütiert das Concept Car Bugatti EB 112, eine Limousine mit Allradantrieb und 460 PS leistendem 6,0-Liter-V12-Motor. Designfindung und Karosseriebau erfolgten durch Giugiaro bei ItalDesign1995: Bugatti wird insolvent. Insgesamt wurden seit 1991 nur 139 Fahrzeuge ausgeliefert1998: Der Volkswagen-Konzern erwirbt die Markenrechte an Bugatti. VW-Konzern-Chef Ferdinand Piech erklärt dazu: „Das Außergewöhnliche ist wieder gefragt.“ Auf dem Pariser Automobilsalon präsentiert ItalDesign den im Auftrag von Volkswagen entwickelten EB 118 mit 408 kW/555 PS starkem 6,3-Liter-Motor als erstes Achtzehnzylinder-Coupé 1999: Mit gleichem Motor wird auf dem Genfer Automobilsalon der Bugatti EB 218 vorgestellt, die Studie einer viertürigen Luxuslimousine. Das Sportcoupé Concept Bugatti EB Chiron wird auf der Frankfurter IAA enthüllt und bei der Tokyo Motor Show folgt der EB Veyron 18.4 als Studie2000: Auf den Messen Detroit, Genf und Paris wird die Studie 16.4 Veyron gezeigt 2002: Auf dem Genfer Salon zeigt Bugatti den 736 kW/1001 PS starken Hypersportwagen EB 16.4 Veyron als seriennahen Prototyp. Der Serienstart des 406 km/h schnellen Sechzehnzylinder-Modells soll Ende 2003 erfolgen2003: Im VW-Motorenwerk Salzgitter läuft die Produktion des Sechzehnzylinder-Motors an 2005: Serienanlauf des 407 km/h schnellen Bugatti Veyron 16.4 im September. Kaufpreis des 736 kW/1.001 PS starken W16-Modells ab 1,31 Millionen Euro2008: In Pebble Beach debütiert im August der Veyron Grand Sport mit herausnehmbaren Dachteil2009: Anlässlich des 100. Bugatti-Jubiläums wird im September die Sechszylinder-Limousine Bugatti 16 C Galibier vorgestellt, eine Serienfertigung wird jedoch nicht realisiert. Der Name Galibier erinnert an den viertürigen Typ 57 und einen der berühmtesten Alpenpässe2016: Auf dem Genfer Automobilsalon feiert der Bugatti Chiron Weltpremiere. Der Name erinnert an den ehemaligen Bugatti-Piloten Louis Chiron. Mit einem 1.103 kW/1.500 PS starken W16-Motor ist der 2,856 Millionen Euro teure Chiron bis zu 420 km/h schnell. Die Gesamt-Auflage beträgt 500 Einheiten2017: Der Bugatti Chiron stellt im September einen Weltrekord auf, in dem er in 41,69 Sekunden von Null auf 400 Km/h beschleunigt und wieder zum Stillstand kommt. Dieser Rekord wird allerdings nur wenige Tage später durch einen Koenigsegg Agera RS unterboten2018: In Genf wird der Bugatti Chiron Sport enthüllt mit Karbon-Leichtbauteilen und Dynamique-Torque-Vectoring-Funktion zu Gunsten einer fünf Sekunden schnelleren Zeit auf dem Kurs von Nardò zu Preisen ab 3,153 Millionen Euro. Der vom Chiron abgeleitete Bugatti Divo wird im August in Pebble Beach vorgestellt. Preise ab 5,95 Millionen Euro, Gesamtauflage 40 Einheiten. Der Modellname erinnert an den Grand-Prix-Piloten Albert Divo    2019: Bugatti feiert den 110. Jahrestag des Starts in Molsheim während des ganzen Jahres. Zum Auftakt debütiert das Edition Chiron Sport „110 ans Bugatti“ mit Symbolen der französischen Trikolore. Auf dem Genfer Automobilsalon folgt der Bugatti La Voiture Noire als Reminiszenz an den legendären Bugatti AtlanticGeschwindigkeit in aufregende Form gegossen als ultrateures Kunstwerk, das ist Bugatti. Gegründet von einem Künstler und Selfmade-Konstrukteur ging die Marke 1909 in Molsheim/Elsass an den Start. Seitdem verkörpern die meist im Art-déco Stil karossierten Boliden die kostspieligste Vernissage von Vmax-Rekorden.
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Fazit
Geschwindigkeit in aufregende Form gegossen als ultrateures Kunstwerk, das ist Bugatti. Gegründet von einem Künstler und Selfmade-Konstrukteur ging die Marke 1909 in Molsheim/Elsass an den Start. Seitdem verkörpern die meist im Art-déco Stil karossierten Boliden die kostspieligste Vernissage von Vmax-Rekorden.

Quelle: Autoplenum, 2019-04-01

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