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Testbericht

Benjamin Bessinger/SP-X, 13. April 2012

Ferrari geht neue Wege. Mit dem FF hält die Allradtechnik erstmals Einzug in einen der Renner aus Maranello. Apropos Renner: Schnell sein ist längst nicht alles, was der Neue kann. Der Nachfolger des klassischen Sportlers 612 Scaglietti ist ein Shooting Brake für die ganze Familie.  

FF steht für „Ferrari Four“. Das meint nicht nur die Zahl der angetriebenen Räder, sondern auch die der vollwertigen Sitzgelegenheiten. Passend dazu kommt auch der Gepäckraum auf 400 Liter. Für den Antrieb sorgt ein 6,3-Liter-V12 485 kW/660 PS und unglaublicher Klangkulisse. Extrem schnell ist er überdies: Erst bei 335 km/h kommen Beschleunigung und Fahrwiderstände zum Ausgleich. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h dauert laut Datenblatt 3,7 Sekunden – subjektiv fühlt sich der FF aber noch schneller an. Dabei lässt sich das große und alles andere als leichte Auto stets spielend in der Spur halten.

Der neuartige Allradantrieb tritt nur in den unteren vier Gängen in Erscheinung, wobei in den Gängen eins und zwei vorn eine andere Übersetzung als in den Gängen drei und vier anliegt. In den drei obersten Gängen fünf bis sieben werden ausschließlich die Hinterräder angetrieben. Mit diesem Allradantrieb bietet der FF nicht nur ausgeprägte Winterqualitäten, er lässt sich zudem sehr gutmütig im Drift bewegen. Zudem ist die Technik mechanisch simpler als ein herkömmliches Allradsystem, wiegt die Hälfte - und reagiert seidenweich. Ein Leichtgewicht ist der Ferrari trotzdem nicht. Obwohl das Chassis aus Aluminium besteht liegt das Gewicht des FF bei knapp 1,9 Tonnen, die allerdings durch das agile Fahrwerk und eine von Brembo zugelieferte Keramik-Bremsanlage wirksam gebändigt werden.

Der Spagat zwischen Sportwagen und Luxuslimousine gelingt dem FF spielend. Auch wenn beinharte Ferrari-Kunden wohl lieber auf den in Genf präsentierten F12 warten werden, geht die Rechnung für die Italiener auf. Denn 70 Prozent der Kunden, die die 258.200 Euro Startpreis investieren, kommen vom Bentley- oder Aston-Martin-Händler.

Für konservative Ferrari-Fans war der FF ein Schock. Doch der Familienwagen mit Allradantrieb weiß zu überzeugen. Nicht nur beim Platzangebot.

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Fazit
Für konservative Ferrari-Fans war der FF ein Schock. Doch der Familienwagen mit Allradantrieb weiß zu überzeugen. Nicht nur beim Platzangebot.

Quelle: spot-press, 2012-04-13

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