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Testbericht

Falk von Ried, 8. Juli 2010

Stark, schön und schwarz – das sind die drei Geschenke, die sich Range Rover zum 40. Jubiläum selber macht. Kraftvoll ist der neue V8-Diesel mit 230 kW/313 PS inklusive einer Achtgang-Automatik von ZF. Schön soll ja bekanntermaßen die neue Designerin im Hause sein: Fußballer-Gattin Victoria Beckham. Und schwarz ist das noble Sondermodell „Autobiography Black“ zum Preis von 125.300 Euro. Aber die Zukunft von Range Rover sieht wohl etwas bescheidener aus. Der für den Sommer 2011 versprochene Evoque wird der kompakteste, leichteste und effizienteste Range Rover aller Zeiten. Und wohl auch der sauberste, denn der CO2-Ausstoß des futuristischen Zweitürers wird wohl unter 130 Gramm pro Kilometer liegen. Außerdem sollen die nächsten Auflagen von Range Rover und Range Rover Sport deutlich abgespeckt werden, verkündet der Vorstandsvorsitzende des indischen Mutterunternehmens Tata Motors, Carl-Peter Forster. Unter der Haube werkeln dann Vierzylinder-Benziner und -Diesel mit Turbo- und Doppelturbolader, sowie ein V6-Benziner mit Kompressor.

Aber das ist Zukunftsmusik. Heute, hier und jetzt steht der mehr als bärenstarke 4,4-Liter-TDV8-Turbodiesel im Mittelpunkt. Die 700 Newtonmeter Drehmoment lassen sogar den großen 510-PS-Kompressorbruder blass werden. Zumindest beim Zwischenspurt von 80 auf 120 Stundenkilometer. Den schafft der knackige TDV8 nämlich in nur 5,1 Sekunden. Ebenso beeindruckend ist die neue Achtstufen-Automatik. Durch eine längere Endübersetzung und das deutlich modernere Motormanagement ist das neue 4,4-Liter-Triebwerk sogar sparsamer als sein schwächerer Vorgänger mit 3,6 Liter Hubraum. Im Schnitt werden noch 9,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrannt. Für einen 2,6-Tonner kein wirklich schlechter Wert.

Und wie fährt sich der edle Selbstzünder im tiefen Gelände? Gewohnt souverän. Hindernisse kennt der Range Rover ja traditionell nicht. Und doch hat das 2011er Modell, das ab 01. Oktober 2010 bei den Händlern steht, einige Verbesserungen aufzuweisen. Zum Beispiel die Integration der Leerlaufsteuerung „Transmission Idle Control“. Passend zur Diesel-Power besitzt dieser Selbstzünder zudem das gleiche, auf einer Lösung des Spezialisten Brembo basierende Bremssystem, das bereits im Range Rover Supercharged eingebaut ist. Innen gibt es jetzt beleuchtete Schwellerleisten an den Vordertüren, den pfiffigen Gangwahl-Drehknauf von Jaguar und ein verbessertes Audiosystem von Harman Kardon mit 1.200 Watt Leistung und 19 Lautsprechern. Bei den Leichtmetallrädern muss man sich unter fünf neuen Designs entscheiden.

Fazit: Der neue V8-Diesel passt perfekt zum Range Rover. Mit 313 PS ist er so kraftvoll, dass man sich für die 22.000 Euro teurere 510-PS-Kompressor-Version nur entscheiden sollte, wenn man zu Hause eine eigene Tankstelle hat. Falk von Ried/SP-X

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Range Rover TDV8 - Technische Daten: 
SUV oder Oberklasse, Länge: 4,97 Meter; Breite: 2,21 Meter; Höhe: 1,86 Meter, Radstand: 2,88 Meter; Kofferraumvolumen: 535 – 2.099 Liter; Gewicht: 2.580 Kilogramm

Leistung: 230 kW/313 PS, max. Drehmoment: 700 Nm bei 1.500-3.000 U/min, 0-100 km/h: 7,8 s, Vmax: 210 km/h, Verbrauch: 9,4 Liter Diesel, CO2-Ausstoß: 253 g/km, Abgasnorm: Euro 5, Preis: ab 88.500 Euro

Range Rover TDV8 - Kurzcharakteristik:

Passt zu: Lord und Lady
Alternative zu: Audi Q7, BMW X5, Mercedes GL, Porsche Cayenne
Sieht gut aus: mit schwarzem Sonderlack „Barolo Black“

Stark, schön und schwarz – das sind die drei Geschenke, die sich Range Rover zum 40. Jubiläum selber macht. Kraftvoll ist der neue V8-Diesel mit 230 kW/313 PS inklusive einer Achtgang-Automatik von ZF.

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Fazit
Stark, schön und schwarz – das sind die drei Geschenke, die sich Range Rover zum 40. Jubiläum selber macht. Kraftvoll ist der neue V8-Diesel mit 230 kW/313 PS inklusive einer Achtgang-Automatik von ZF.

Quelle: Autoplenum, 2010-07-08

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