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Testbericht

Benjamin Bessinger/SP-X, 8. Juni 2016

Bentley liftet sein Top-Modell Mulsanne. Während die optischen Änderungen vernachlässigbar sind, gibt es beim Karosserieprogramm erstmals eine Langversion. Die kostet 351.526 Euro und ist somit gut 50.000 Euro teurer als das Standardmodell.
 
Optisch wurde die Luxuslimousine nur sanft modifiziert. So gibt es einen neuen Kühlergrill, große LED-Scheinwerfern und einen retuschierten Stoßfängern. Innen machen ein neuer Touchscreen für das Infotainment in der ersten Reihe und die in Sitzlehnen integrierten Tabletcomputer für den Fond den Unterschied zum Vorgänger aus. Wichtiger: Neben dem Standard-Mulsanne und dem Speed steht nun noch der Mulsanne Extended Wheelbase im Portfolio, der als XL-Version mit 25 Zentimetern mehr Länge künftig etwa die Hälfte der Bestellungen ausmachen soll. Die Briten haben den Fond der 5,83 Meter langen Limousine wie im Flugzeug zu einem First-Class-Abteil umgebaut und zum Beispiel neue Liegesessel mit elektrisch verstellbarer Beinauflage installiert. Außerdem lassen sich aus der Mittelkonsole zwei Klapptische zaubern.
 
Unverändert bleibt der Antrieb. Für souveränes Vorankommen sorgt auch in der Langversion ein Turbo-V8 mit 377 kW/512 PS und 1.020 Nm, der eine Spitzengeschwindigkeit von 296 km/h erlaubt. Beim Sportmodell Mulsann Speed kommt der 6,8-Liter-Biturbo auf 395 kW/537 PS und beschleunigt bis 305 km/h.
 
Auf nennenswerte Hilfe der Elektronik darf der Mulsanne-Fahrer weiterhin nicht bauen. Zwar hat Bentley mittlerweile wenigstens einen Totwinkel-Assistent, adaptive Scheinwerfer und einen Abstandstempomaten eingebaut. Doch den bei der bürgerlichen Konkurrenz bis in die Niederungen verbreitete Lenkeingriff für die Spurführung zum Beispiel kann der Bentley genauso wenig bieten wie eine Verkehrszeichenerkennung oder eine Einparkhilfe. Da merkt man selbst dem aufgefrischten Auto an, wie alt es eigentlich schon ist.

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Fazit
Vorne gleich, nach hinten länger: Bentley nutzt das Lifting des Mulsanne für die Einführung einer neuen Karosserieversion.
Testwertung
5.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2016-06-08

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